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Die Weltumrundung geht weiter: Nach fast 4 Jahren rund um Afrika und einem längeren Ausflug nach Südosteuropa sind wir seit Mai 2015 in Amerika unterwegs. Hier seht ihr immer unsere aktuellen Tagebucheinträge ...
Living in: Stetten a.H., Deutschland

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  • Day155

    Die Sierra Gorda – zu Deutsch etwa "Das gewaltige Gebirge" – ist ein Höhenzug im Norden des mexikanischen Bundesstaates Querétaro und steht größtenteils unter Naturschutz. In Höhlen bis zu 3100 Metern gibt es häufig Nebel, und man findet viele, wenn auch eiskalte Flüsse, in denen man baden kann. Außerdem gibt es fünf Missionen, die im späten 18. Jahrhundert von den Franziskanern errichtet worden waren und heute zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day148

    Mexikaner haben ein ganz anderes Verhältnis zum Tod als wir Mitteleuropäer. Da übt das Mumienmuseum in der Stadt, in dem man sich nach Besuch der Ausstellung in einem Sarg stehend fotografieren lassen kann eine ganz besondere Anziehungskraft aus.
    Seit über 100 Jahren gibt es diese Ausstellung. Gezeigt werden die Überreste von Menschen, die im Jahr 1833 einer Choleraepidemie zum Opfer gefallen und aufgrund der Zusammensetzung des Bodens und der klimatischen Bedingungen als Mumien erhalten worden waren.Read more

  • Day148

    Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel. Deshalb verlaufen viele Straßen und Wege unterirdisch. Dazu werden ehemalige Flussbetten und alte Stollen aus der Zeit des Silberabbaus genutzt. Die Fahrbahnen dienen auch als Parkplatz und Fußweg, und es gibt zahlreiche unterirdische Kreuzungen und Abzweigungen – als Fremder hat man kaum eine Chance, sich da zurecht zu finden (ohne GPS-Empfang) …

  • Day133

    In Mexiko gibt es über 60 Vulkane. Der Paricutin aber ist ein ganz besonderer: er gilt nämlich – abgesehen von einigen Unterwasservulkanen in der Südsee, die dort hin und wieder eine neue Insel gebären – als der jüngste Vulkan der Welt.
    Er entstand am 20. Februar 1943 (am neunten Geburtstag meines Vaters). 1952 stellte der Vulkan seine Tätigkeit ein und erhebt sich seither 424 m über die Umgebung. Im Laufe der Jahre hat die Lava zwei Dörfer unter sich begraben - nur die Überreste der Kirche von San Juan Parangaricutiro blieben bis heute stehen.
    Es ist eine Erfahrung der ganz besonderen Art über die Lavafelder in die alte Kirche zu klettern und den etwa 5 km entfernt gelegenen Vulkankegel zu besteigen. Dort dampft und raucht es immer noch ...
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  • Day127

    Wir sind noch einmal ein Stück in den Süden gefahrenund finden hier, auf nur noch etwa 500 m über dem Meer, noch mal wärmere Temperaturen als im Hochland. Dementsprechend gibt es auch wieder eine große Vielfalt an. ...

  • Day123

    Auch in der großen Stadt spielt sich das Leben auf der Straße ab: Man singt und tanzt, kühlt sich in einem der zahlreichen Brunnen, oder hat Spaß mit den vielen Straßenkünstlern, die an jeder Ecke Vorstellungen geben. Einmal ´"durfte" Tanja sogar mit dabei sein ...

  • Day122

    Guadalajara ist mit 1,5 Millionen Einwohnern (4,4 Millionen Menschen leben im Großraum) die zweitgrößte Stadt Mexikos. In der Stadtmitte befindet sich der Mercado San Juan de Dios, ein riesiger Markt auf drei Etagen, wo man alles findet, was der Mexikaner so braucht.
    An den zahlreichen Garküchen und in den kleinen Restaurants im Markt kann man allerlei Leckereien probieren: vom Stierhoden in Chilisoße über Rinderzunge im Brötchen bis hin zum Tejuino, einem bei den Einheimischen sehr beliebten leicht alkoholischen Gebräu aus Mais, vielfach verfeinert mit Limoneneis, Bier, Salz und Chilipulver.Read more

  • Day121

    Seit Jahrtausenden wird die Agave im Gebiet des heutigen Mexiko vielfältig genutzt, und es wird vermutet, dass man bereits seit dem elften Jahrhundert auch alkoholische Getränke aus dieser hier allgegenwärtigen Pflanze herstellte. Aber erst die Kunst der Destillation, die von den Spaniern ins Land gebracht wurde, ermöglichte es, Hochprozentiges aus der Agave herzustellen.

    Der beim Brennen der Maische aus verschiedenen Teilen der Agave entstehende Schnaps wird Mezcal genannt und heute in vielen Bundesstaaten von Mexiko hergestellt. Tequila, in Mexiko neben Bier das Nationalgetränk, ist eine Sonderform des Mezcal: Er darf nur aus dem Herzen der blauen Algarve – es gibt in Mexiko über 200 verschiedene Agavenarten – hergestellt werden, die zudem in einer begrenzten Region rund um die Stadt Tequila im Bundesstaat Jalisco geerntet worden sein müssen.

    Der Tequila hat diese Region wohlhabend gemacht, und die gleichnamige Stadt lebt heute von ihren zahlreichen Schnapsbrennereien und dem Tourismus.
    Wir haben zwei dieser Brennereien besichtigt, darunter die größte der Welt – 200.000 Liter Schnaps täglich (!) werden bei José Cuervo produziert – und sind danach in einigen der zahlreichen gemütlichen Kneipen der prachtvollen kleinen Stadt ein bisschen versumpft ...
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