hinter-dem-horizont

Die Weltumrundung geht weiter: Nach fast 4 Jahren rund um Afrika und einem längeren Ausflug nach Südosteuropa sind wir seit Mai 2015 in Amerika unterwegs. Hier seht ihr immer unsere aktuellen Tagebucheinträge ...
Living in: Stetten a.H., Deutschland

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  • Day102

    Wir haben den Wendekreis des Krebses hinter uns gelassen und sind also jetzt in tropischen Breiten angekommen. Das Klima ist schwülwarm, und mancherorts haben wir mit ganzen Armeen stechender und beißender Insekten zu kämpfen. Die Vegetation ist üppig grün, und auf unseren Bootsfahrten durch den Dschungel und entlang der palmengesäumten Küste entdecken wir Tiere, die wir bisher auf dieser Reise noch nicht gesehen haben: Blaufußtölpel und andere tropische Vögel, Krokodile, und einen Nasenbär.Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day89

    Mexiko ist ein Vielvölkerstaat: Zwar sind fast zwei Drittel der Einwohner Mestizen, Mischlinge aus Europäern und Angehörigen der Urbevölkerung – deren Muttersprache ist Spanisch –, aber etwa jeder Zehnte hat nur oder ganz überwiegend indigene Vorfahren und spricht eine der 62 weiteren Nationalsprachen (etwa 15% von ihnen sprechen kein Spanisch).
    Die Rarámuri sind eines dieser Völker. Viele von diesen etwa 60.000 Menschen leben noch sehr traditionell in abgelegenen Siedlungen im weitverzweigten Schluchtensystem rund um die Barranca del Cobre und ernähren sich von dem, was sie den steilen Berghängen abtrotzen können; einige aber haben den Tourismus als Einnahmequelle entdeckt und verkaufen Kunsthandwerk in den Dörfern entlang der Bahnstrecke.Read more

  • Day84

    Der Parque Nacional Barranca del Cobre umfasst sechs Flüsse und ein Labyrinth von elf Schluchten mit einer Tiefe von bis zu 2000 Metern, größer und tiefer als der Grand Canyon in den USA. So spektakulär der Verlauf der Eisenbahnlinie auch ist – nur an einer Stelle erlaubt Sie einen Blick in eine der Schluchten, und so packen wir die Rucksäcke und rutschen auf steinigen Pfaden tief hinab und quälen uns anschließend atemlos durch die dünne Bergluft wieder nach oben. Der Lohn der Mühe sind fantastische Ausblicke und ein Einblick in das Leben der hier ansässigen Rarámuri.Read more

  • Day81

    Nach drei Monaten auf der Baja California haben wir nun mit der Fähre aufs Festland übergesetzt. In dem hübschen kleinen Kolonialstädtchen El Fuerte parken wir unser Auto für einige Tage und steigen um in den Zug. El Ferrocarril Chihuahua Pacífico, kurz El Chepe, gilt als eine der eindrucksvollsten Eisenbahnstrecken der Welt und ist eine technische Meisterleistung: Auf 656 km Länge führen die Schienen über 37 Brücken und durch 86 Tunnel, und vollziehen teils über- teils unterirdisch mehrere komplette Kehren. Wir befahren den spektakulärsten Abschnitt, eine 275 km lange Teilstrecke, und überwinden dabei fast 2500 Höhenmeter. Die entlegene Gegend, durch die die Gleise führen, ist in der Hand verschiedener Drogenkartelle; deshalb fahren bewaffnete Polizisten im Zug mit.Read more

  • Day68

    Das Reservat ganz im Süden der Halbinsel stellt eine große, kaum berührte Bergwüste unter Schutz. Hier kann man sogar noch Pumas in freier Wildbahn begegnen. Von der Vida Dulce an den Stränden träge geworden schnüren wir aber nicht die Wanderschuhe, sondern aalen uns in den natürlichen Pools der kristallklaren Bergbäche und in den heißen Quellen, die, in den östlichen Ausläufern des Schutzgebiets gelegen, mit dem Auto erreichbar sind.Read more

  • Day61

    Im Cabo Pulmo Nationalpark gibt es einige Korallenriffe, die direkt vor der Küste liegen. Steigt man da ins Wasser, fühlt man sich wie in einem Aquarium. Wir haben auf mehreren Schnorcheltrips über 30 verschiedene Arten von Fischen gesehen und fotografiert, einige davon in riesigen Schwärmen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Day53

    Auch in Mexiko ist Ostern das höchste Fest im Kirchenjahr und wird vielerorts mit Prozessionen und groß angelegten Feierlichkeiten begangen. Hier in La Paz aber feiern die Menschen vor allem eines: die arbeitsfreien Tage in der Semana Santa, der Karwoche. An der Playa Tecolote in der Nähe der großen Stadt versammeln sich Tausende, bringen Kind und Kegel, die Oma und den Hund, Zelte und Campingstühle, den Kontrabass und das Akkordeon und Zehntausende Büchsen Dosenbier ...Read more

  • Day51

    Im kristallklaren Wasser rund um einige Inseln im Parque Nacional Archipiélago de Espíritu Santo tummeln sich zahlreiche Meeresbewohner. Neben Dutzenden verschiedenen bunten Fischen gibt es hier auch Seelöwen und Walhaie, mit denen man schwimmen kann.
    An Land doch eher plump, sind Seelöwen im Wasser äußerst geschickte Schwimmer. Sie drehen Pirouetten und machen sich einen Spaß daraus, mit uns zu spielen. Wenn man ihnen allerdings zu nahe kommt, können sie auch ärgerlich werden. Ihr extrem lautes Gebrüll ist eine unmissverständliche Warnung. Und sie haben scharfe Zähne ... (ein Video von der Schnorcheltour gibts auf unserer Facebook Seite https://www.facebook.com/hinterdemhorizontmedia)
    Ganz anders der Walhai. Er kann über 13 Meter lang werden und ein Gewicht von bis zu 12 Tonnen erreichen und ist damit der größte Fisch der Erde, er ernährt sich aber von Plankton und anderen Kleinlebewesen, und ist für den Menschen ungefährlich. Unser Exemplar ist vielleicht 5 Meter lang. Es scheint kaum von uns Notiz zu nehmen und zieht unbeeindruckt seine Bahnen ..
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  • Day46

    Der Weiße Hai lebt in allen Weltmeeren, ist aber selten und gilt, wie auch einige Arten des Hammerhais, in seinem Bestand als gefährdet. Hier im Golf von Kalifornien scheint es von Haien aber nur so zu wimmeln – hier seht ihr den Tagesertrag eines einzigen kleinen Fischerboots. Der Fang wird direkt am Strand zerlegt, sehr zur Freude der Möwen und Fregattvögel, die sich über die Schlachtabfälle hermachen ...Read more

  • Day41

    Mit zum Besten, was die Baja California zu bieten hat, gehören die zahllosen Strände, einige mit Einrichtungen wie Plumpsklos und Schattendächern, die meisten aber wild und einsam. Mittlerweile setzen wir sogar Satellitenbilder ein, um die schönsten zu finden ...

  • Day37

    Die Rolle der Kirche bei der Eroberung Mexikos durch die Spanier ist umstritten: Einerseits haben die Missionare die Kolonialisierung, in deren Verlauf fast 90% der indigenen Bevölkerung ums Leben kam, erst möglich gemacht, andererseits gab es außer einigen Geistlichen niemanden, der sich für die Rechte der Einheimischen eingesetzt hätte – und Papst Paul III erklärte 1537 immerhin, dass Mexikaner auch Menschen seien. Erfolgreich war die Mission aber in jedem Fall – 1560, gerade mal 37 Jahre nach dem Eintreffen der ersten Kirchenleute – waren Millionen Menschen bekehrt und über 100 Klöster errichtet (um 1800 zählte man über 12000 Gotteshäuser), und heute bekennen sich rund 85% der Bevölkerung zum römisch-katholischen Glauben. Viele der Kirchen aus der Gründerzeit sind noch erhalten oder wurden aufwendig restauriert, so wie diese Misión San Francisco Javier de Viggé-Biound von 1699.
    Wir haben auf dem großen Platz direkt vor der alten Kirche gecampt ...
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