hinter-dem-horizont

Die Weltumrundung geht weiter: Nach fast 4 Jahren rund um Afrika und einem längeren Ausflug nach Südosteuropa sind wir seit Mai 2015 in Amerika unterwegs. Hier seht ihr immer unsere aktuellen Tagebucheinträge ...
Living in: Stetten a.H., Deutschland

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  • Day68

    Das Reservat ganz im Süden der Halbinsel stellt eine große, kaum berührte Bergwüste unter Schutz. Hier kann man sogar noch Pumas in freier Wildbahn begegnen. Von der Vida Dulce an den Stränden träge geworden schnüren wir aber nicht die Wanderschuhe, sondern aalen uns in den natürlichen Pools der kristallklaren Bergbäche und in den heißen Quellen, die, in den östlichen Ausläufern des Schutzgebiets gelegen, mit dem Auto erreichbar sind.Read more

  • Day61

    Im Cabo Pulmo Nationalpark gibt es einige Korallenriffe, die direkt vor der Küste liegen. Steigt man da ins Wasser, fühlt man sich wie in einem Aquarium. Wir haben auf mehreren Schnorcheltrips über 30 verschiedene Arten von Fischen gesehen und fotografiert, einige davon in riesigen Schwärmen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Day53

    Auch in Mexiko ist Ostern das höchste Fest im Kirchenjahr und wird vielerorts mit Prozessionen und groß angelegten Feierlichkeiten begangen. Hier in La Paz aber feiern die Menschen vor allem eines: die arbeitsfreien Tage in der Semana Santa, der Karwoche. An der Playa Tecolote in der Nähe der großen Stadt versammeln sich Tausende, bringen Kind und Kegel, die Oma und den Hund, Zelte und Campingstühle, den Kontrabass und das Akkordeon und Zehntausende Büchsen Dosenbier ...Read more

  • Day51

    Im kristallklaren Wasser rund um einige Inseln im Parque Nacional Archipiélago de Espíritu Santo tummeln sich zahlreiche Meeresbewohner. Neben Dutzenden verschiedenen bunten Fischen gibt es hier auch Seelöwen und Walhaie, mit denen man schwimmen kann.
    An Land doch eher plump, sind Seelöwen im Wasser äußerst geschickte Schwimmer. Sie drehen Pirouetten und machen sich einen Spaß daraus, mit uns zu spielen. Wenn man ihnen allerdings zu nahe kommt, können sie auch ärgerlich werden. Ihr extrem lautes Gebrüll ist eine unmissverständliche Warnung. Und sie haben scharfe Zähne ... (ein Video von der Schnorcheltour gibts auf unserer Facebook Seite https://www.facebook.com/hinterdemhorizontmedia)
    Ganz anders der Walhai. Er kann über 13 Meter lang werden und ein Gewicht von bis zu 12 Tonnen erreichen und ist damit der größte Fisch der Erde, er ernährt sich aber von Plankton und anderen Kleinlebewesen, und ist für den Menschen ungefährlich. Unser Exemplar ist vielleicht 5 Meter lang. Es scheint kaum von uns Notiz zu nehmen und zieht unbeeindruckt seine Bahnen ..
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  • Day46

    Der Weiße Hai lebt in allen Weltmeeren, ist aber selten und gilt, wie auch einige Arten des Hammerhais, in seinem Bestand als gefährdet. Hier im Golf von Kalifornien scheint es von Haien aber nur so zu wimmeln – hier seht ihr den Tagesertrag eines einzigen kleinen Fischerboots. Der Fang wird direkt am Strand zerlegt, sehr zur Freude der Möwen und Fregattvögel, die sich über die Schlachtabfälle hermachen ...Read more

  • Day41

    Mit zum Besten, was die Baja California zu bieten hat, gehören die zahllosen Strände, einige mit Einrichtungen wie Plumpsklos und Schattendächern, die meisten aber wild und einsam. Mittlerweile setzen wir sogar Satellitenbilder ein, um die schönsten zu finden ...

  • Day37

    Die Rolle der Kirche bei der Eroberung Mexikos durch die Spanier ist umstritten: Einerseits haben die Missionare die Kolonialisierung, in deren Verlauf fast 90% der indigenen Bevölkerung ums Leben kam, erst möglich gemacht, andererseits gab es außer einigen Geistlichen niemanden, der sich für die Rechte der Einheimischen eingesetzt hätte – und Papst Paul III erklärte 1537 immerhin, dass Mexikaner auch Menschen seien. Erfolgreich war die Mission aber in jedem Fall – 1560, gerade mal 37 Jahre nach dem Eintreffen der ersten Kirchenleute – waren Millionen Menschen bekehrt und über 100 Klöster errichtet (um 1800 zählte man über 12000 Gotteshäuser), und heute bekennen sich rund 85% der Bevölkerung zum römisch-katholischen Glauben. Viele der Kirchen aus der Gründerzeit sind noch erhalten oder wurden aufwendig restauriert, so wie diese Misión San Francisco Javier de Viggé-Biound von 1699.
    Wir haben auf dem großen Platz direkt vor der alten Kirche gecampt ...
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  • Day33

    Die Baja California ist dünn besiedelt, die wenigen Siedlungen gar nicht oder nur spärlich beleuchtet; zudem ist die Luft trocken und der Himmel meist wolkenlos – ideale Bedingungen, um Sterne zu beobachten. Davon sieht man hier so viele, dass es kaum gelingt, einzelne Sternbilder abzugrenzen – Abend für Abend ein faszinierendes Schauspiel. Und wenn dann noch das Lagerfeuer den Vordergrund beleuchtet, entstehen wunderschöne Stimmungen ...Read more

  • Day31

    Vögel zu beobachten, fasziniert uns immer wieder. Vögel in Aktion zu fotografieren hat aber einen ganz besonderen Reiz: Erwischen wir den Adler mit Beute in der Luft? Drücken wir rechtzeitig auf den Auslöser, um den Moment zu erfassen, in dem der Fregattvogel versucht, der Möwe den Fisch zu entreißen? Lassen uns die Geier nah genug heran, um zu sehen, wie sie gerade einen Hasen zerlegen? Reicht das letzte Licht des Tages, um die Möwe abzubilden, die gerade eine Muschel auf die Felsen fallen lässt, um sie zu knacken ...?Read more

  • Day24

    Auf der Baja California sind erstaunlich viele Touristen unterwegs: US Amerikaner und Kanadier, die hier den Winter verbringen, aber auch Overlander wie wir. Viele von ihnen benutzen eine App namens iOverlander, auf denen Gleichgesinnte Übernachtungsplätze, Stellen, an denen man Trinkwasser oder Campinggas findet, und jede erdenkliche andere Information, die für Reisende interessant sein könnte, veröffentlichen. Verfügt man dann noch über eine kompatible Navigationsapp, kann man sich per Klick von Platz zu Platz führen lassen, ohne auch nur einmal eine Landkarte zu betrachten, oder einen Reiseführer in die Hand zu nehmen.
    Wir interessieren uns mehr für die weißen Flecken, Gegenden, in denen es noch keine Punkte auf iOverlander gibt, und wo die Navigationsapp keine Straßen zeigt. Da muss man Spuren lesen, um zum Ziel zu finden, muss durch Flüsse fahren und im Kriechgang steile Anstiege bezwingen, und trifft höchstens mal einen Einheimischen auf einem Pferd, den man nach dem Weg fragen kann. So finden wir die schönsten Plätze – wie diesen natürlichen Pool, der an heißen Tagen für Abkühlung sorgt ...
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  • Day23

    Nur ganz gelegentlich passieren wir abgelegene Dörfer. Hier gibt es kein fließendes Wasser, keinen Strom, keinen öffentlichen Nahverkehr und kein Handynetz. Manch einer hat ein großes Wasserfass auf dem Dach seiner Hütte, und abends brummt der Generator – aber spätestens um zehn geht das Licht aus.

  • Day21

    Nach Hunderten Kilometern Wüste empfängt uns San Ignacio. Der Ort ist eine Oase mit Tausenden von Dattelpalmen 🌴. Kein Wunder, dass ein Jesuit schon im frühen 18. Jahrhundert auf die Idee kam, hier eine Mission aufzubauen.
    Wir campen unweit der Quelle, die das ganze Grün in der Wüste speist, fahren mit einem Kayak den Fluss hinauf, und spazieren durch die Weiten ...