• Das obere Altmühltal

    April 7 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Die letzten zwei Tage waren wir im Gebiet des oberen Altmühltals unterwegs. Die gemütliche Region hat viel zu bieten. Zunächst wanderten wir entlang der zwölf Apostel bei Solnhofen. Die Felsgruppe, die einen landschaftlichen Höhepunkt bildet, hat uns sehr beeindruckt. Auf der kleinen Pfaden wandern wir oberhalb des Tales zu den Felsen und entlang der Altmühl zurück. Den geologischen Untergrund der „Zwölf Apostel“ bilden die dickbankigen Schichtkalke des Treuchtlinger Marmors, einer Gesteinsart des weißen Jura. An den Schwellen des Weiß-Jurameeres entwickelten sich als erdgeschichtliche Besonderheit sogenannte „Schwammkalksteine“. Sie verwittern schwerer und wurden deshalb als Felsen herauspräpariert. Weiter flussaufwärts liegt in einer malerischen Flussschleife das alte Örtchen Pappenheim. Hoch darüber thront die wehrhafte Burg. Durch schmale Gassen und entlang der Stadtmauer erkunden wir das Städtchen und die alte Burg. Wir genießen die Aussicht von hoch oben und schauen an der Altmühl, die in der Sonne glitzert, zu, wie sie träge Richtung Donau fließt. Nach dem besuch des Ortes können wir sagen: " Jetzt kennen wir unsere Pappenheimer!" Eine weitere Attraktion ist die steinerne Rinne. Dass ein Bach sich tief in die Erde gräbt, hat man schon oft gehört, aber dass das Bachbett in die Höhe wächst ist etwas Besonderes. Diese Rinnen entstehen, wenn das versickernde Regenwasser auf tiefer liegende Tonschichten trifft, das kalkhaltige Quellwasser tritt hervor. Beim Abfluss wird dem Kalkwasser das Wasser entzogen und es lagert sich Tuff ab. Diese steinernen Rinnen sind allerdings nicht sehr stabil, so dass sie durch die Mithilfe des Menschen gestützt werden.Read more