• Hoppetosse
  • Hoppetosse

Buntvergnügte Osterreise

Diesmal geht es einmal von West nach Ost . Durch das Nördlinger Ries , das Altmühltal und Westböhmen nach Prag. Wir sind gespannt was es alles zu entdecken gibt. Kommt mit und lasst euch überraschen. Read more
  • Trip start
    April 2, 2026

    Im Pfälzerwald

    April 2 in Germany ⋅ ⛅ 8 °C

    Nach der Arbeit starten wir direkt durch. Die erste kleine Etappe führt uns nach Lemberg im Pfälzerwald. Wunderbare Wanderungen kann man von hier machen, für heute allerdings reicht uns ein Spaziergang in der Abendsonne.Read more

  • Frühlingsboten im Eselsburger Tal

    April 3 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute erkundeten wir ein landschaftlich einzigartiges Flusstal, die Brenz. Von Herbrechtingen laufen wir entlang des mäandrierenden Flusses zum kleinen Weiler Eselsburg. Die Brenz, die in diesem Abschnitt renaturiert wurde, bildet kleine und größere Sumpfflächen, in welchem sich viele Tiere, unter anderem auch Biber, sehr wohl fühlen. Einen Biber und Esel konnten wir nicht entdecken, dafür besuchten wir einen Kuhstall. Man spürte richtig, wie wohl sich die Tiere fühlen, streicheln war hier natürlich ein Muss. Zurück zur Hoppetosse ging es über Wachholderheiden und durch das Eselsburger Tal mit seinen vielen Felsen. Dabei stießen wir inmer wieder auf Frühlingsboten, die wir gerne mit euch teilen möchten.Read more

  • Osterspaziergang

    April 5 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Wanderung durch das Nördlinger Ries

    Heute machen wir uns auf zu unserer traditionellen Osterwanderung, vom Stellplatz nach Nördlingen von dort aus zu den Ofnethöhlen im Nördlinger Ries und wieder zurück.
    Das Nördlinger Ries ist vor ca. 14 Millionen Jahren durch einen Metereoriteneinschlag entstanden. Innerhalb weniger Sekunden hat der Metereorit von ca 500m Durchmesser eine einzigartige Landschaft erschaffen. Der Krater selbst, an dessen Rand die Stadt Nördlingen liegt, ist flach und besteht aus Suevit Gestein. Am Rand dieses Kraters, der einen Durchmesser von ca. 25km hat, haben sich Verwerfungen gebildet.

    Zunächst laufen wir ins 3km entfernte Nördlingen. Die Kleinstadt ist die einzige Stadt, die vollständig von einer Stadtmauer umgeben ist. Natürlich haben wir die Stadtmauer erklommen und haben uns einen Eindruck von dieser schönen Anlage verschafft. Die Innenstadt lebt von vielen alten Fachwerkhäusern, die sich anzuschauen lohnen. Zentral auf dem Marktplatz steht der Dom, der aus Suevit Gestein erbaut wurde. Über den Hexenfelsen, einer der Erhebungen des Kraterrandes, erreichen wir eine weitere Verwerfung, den Riegelsberg mit den Ofnethöhlen. Sie sind Reste eines unterirdischen Karstsystems am Kraterrand des Nördlinger Rieses. Die große Höhle hat eine Tiefe von ca. 8m auf 8m mit Seitenarmen, die wieder an die Oberfläche führen.
    von dort aus geht es über die Felder zurück zur Hoppetosse. Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Wanderung, die uns die Gegend hier näher gebracht hat.
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  • Das obere Altmühltal

    April 7 in Germany ⋅ ☀️ 17 °C

    Die letzten zwei Tage waren wir im Gebiet des oberen Altmühltals unterwegs. Die gemütliche Region hat viel zu bieten. Zunächst wanderten wir entlang der zwölf Apostel bei Solnhofen. Die Felsgruppe, die einen landschaftlichen Höhepunkt bildet, hat uns sehr beeindruckt. Auf der kleinen Pfaden wandern wir oberhalb des Tales zu den Felsen und entlang der Altmühl zurück. Den geologischen Untergrund der „Zwölf Apostel“ bilden die dickbankigen Schichtkalke des Treuchtlinger Marmors, einer Gesteinsart des weißen Jura. An den Schwellen des Weiß-Jurameeres entwickelten sich als erdgeschichtliche Besonderheit sogenannte „Schwammkalksteine“. Sie verwittern schwerer und wurden deshalb als Felsen herauspräpariert. Weiter flussaufwärts liegt in einer malerischen Flussschleife das alte Örtchen Pappenheim. Hoch darüber thront die wehrhafte Burg. Durch schmale Gassen und entlang der Stadtmauer erkunden wir das Städtchen und die alte Burg. Wir genießen die Aussicht von hoch oben und schauen an der Altmühl, die in der Sonne glitzert, zu, wie sie träge Richtung Donau fließt. Nach dem besuch des Ortes können wir sagen: " Jetzt kennen wir unsere Pappenheimer!" Eine weitere Attraktion ist die steinerne Rinne. Dass ein Bach sich tief in die Erde gräbt, hat man schon oft gehört, aber dass das Bachbett in die Höhe wächst ist etwas Besonderes. Diese Rinnen entstehen, wenn das versickernde Regenwasser auf tiefer liegende Tonschichten trifft, das kalkhaltige Quellwasser tritt hervor. Beim Abfluss wird dem Kalkwasser das Wasser entzogen und es lagert sich Tuff ab. Diese steinernen Rinnen sind allerdings nicht sehr stabil, so dass sie durch die Mithilfe des Menschen gestützt werden.Read more

  • Kloster Weltenburg

    April 9 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    Heute haben wir eine herrliche Wanderung durch die Weltenburger Enge gemacht. Von Kelheim erklommen wir das Wieserkreuz von dem wir schon einen ersten Überblick über den Donaudurchbruch hatten. Durch einen schönen Buchenwald, in welchem wir immer wieder Frühlingsboten fanden, gelangten wir zum Kloster Weltenburg. Dieses Benediktiner Kloster, direkt am Donaudurchbruch gelegen, hat uns sehr fasziniert. Mit lieben Freunden, die wir zufällig trafen, tranken wir noch ein Klosterbier😋🍺 bevor es auf der anderen Donauseite zurück zur Hoppetosse gehen sollte. Den Fluss überquerten wir mittels einer Seilfähre. Eine wahnsinnig interessante Fahrt war das, zumal das Boot nur durch die Strömung, an einem Seil befestigt, selbstständig die Flussseite wechselte. Auf der anderen Donauseite erstiegen wir noch einmal die Höhe. Von oben hatte man noch einmal einen herrlichen Blick über das Donautal, auf der einen Seite lag das Kloster Weltenburg und auf der anderen Seite hatten wir einen phänomenalen Blick auf die Weltenburger Enge bzw. den Donaudurchbruch. Von dort aus liefen wir bergab zur Donau und an dieser entlang zurück zur Hoppetosse. Eine sehr gelungene und abwechslungsreiche Wanderung!Read more

  • Grafenried (Lučina)

    April 10 in Czech Republic ⋅ ☁️ 5 °C

    Grafenried (Lučina) ein Erinnerungsort und Mahnmal mit einer besonderen Geschichte.
    Bis 1945 war es ein gewöhnliches Dorf voller Leben, so wie jedes andere auch an der Grenze.1946 mussten fast 3 Millionen Deutsche die Tschechoslowakei verlassen. Die Sudetendeutschen aus dem benachbarten Landkreis Bischefteinitz wurden im Rahmen der organisierten Vertreibung nach der Aussiedlung in Flüchtlingslager Furth im Wald interniert Dies betraf auch die Bewohner der Ortschaft Grafenried. Wie uns ein alter Mann aus dem Nachbardorf berichtete, bekamen die Einwohner den Befehl ihre Häuser zu verlassen und sich am nächsten Tag in Domazliče am Bahnhof einzufinden. Jeder Person wurden 20 kg an persönlichem Gepäck eingeräumt. Von Domazliče aus wurden sie in Viehwagons über die Grenze in die BRD gebracht. Grafenried wurde umbenannt zu Lučina. Der Ort wurde das Opfer seiner Lage an der Grenze zwischen Ost und West, die fortan durch den Eisernen Vorhang getrennt waren. Das Dorf lag plötzlich in der verbotenen Sperrzone", die von der Zivilbevölkerung nicht betreten werden konnte und durch die tschechoslowakischen Grenzsoldaten bewacht wurde. Die Häuser wurden meist abgerissen.Während der Zeit des Eisernen Vorhangs war Grafemied sich selbst überlassen. Die Natur eroberte sich nach und nach das Dorf zurück und deckte dabei die Spuren des örtlichen Lebens zu. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1990 betraten Deutsche und Tschechen diesen vergessenen Ort voller Neugier und Grafenried erwachte aus einem langen Schlaf. Entscheidend dabei war, dass sich die ehemaligen Gegner von da an als wohlgesonnene friedliche Partner und Nachbarn begegneten.
    Eine Dorf mit Geschichte, das uns dazu mahnt, Grenzen zu niederzureißen statt sie zu errichten und Menschen auf der Flucht zu helfen statt sie auszugrenzen und abzuschieben .
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  • Prag bei Nacht

    April 12 in Czech Republic ⋅ ☁️ 11 °C

    3 Tage haben wir uns für Prag vorgenommen. 1000 und eine Entdeckungen gilt es hier zu machen und mindestens ebenso viele Bilder haben wir geknipst. Nur ein Footprint wird keinesfalls den wundervollen Eindrücken gerecht. Als Einstieg in die Goldene Stadt zeigen wir euch Prag in der Nacht , wenn die Dunkelheit die Stadt einen besonderes Licht taucht.Read more

  • Prager Hradschin

    April 13 in Czech Republic ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Prager Burg ist ein Must-see, wenn man in der goldenen Stadt ist. Also haben auch wir uns ein Kombiticket für die Sehenswürdigkeiten des Hradschin gekauft und uns alles innerhalb zweier Tage angeschaut.

    Alter Königpalast
    Der alte Königspalast war der Sitz der Könige und Fürsten. Am bekannstesten ist der 62m lange Vladislavsaal, der mit seine gotischen Gewölbedecke zu den schönsten Sälen Europas zählt. Im alten Landtagssaal bestaunten wir die Reichinsignien, im Saal der neuen Landtafeln konnten wir die Wappen aller Landtafelbeamten anschauen, die hier gearbeitet haben.

    Veitsdom
    Der Veitsdom ist das größte Kirchengebäude Tschechiens. Er diente sowohl als Krönungskirche als auch letzte Ruhestätte der Fürsten der Prager Burg.

    St-Georg-Basilika
    Die St. Georg Basilika ist trotz ihres barocken Eingangsportals romanischen Ursprungs, da sie bereits 920 erbaut wurde. Im Chorraum konnten wir Überreste der Decken- und Wandbemalung erkennen, die uns gut gefallen haben.

    Goldenes Gässchen
    Das goldene Gässchen besteht aus winzigen Häusern, die an die Burgmauer gebaut wurden. Ein besonderes ist wohl das Alchimisten Häuschen, da in diesem der Versuch unternommen wurde, künstliches Gold und der Stein der Weisen herzustellen. Heute befinden sich in den kleinen Häuschen sowohl Ausstellungsflächen der verschiedenen Gewerbe, die es auf der Burg gab, als auch viele Andenkenläden. In einem dieser Häuser residierte seinerzeit Franz Kafka für ein Jahr.

    Die Prager Burg ist auf alle Fälle sehenswert. Leider konnten wir uns aufgrund des stetigen Besucherstroms nur sehr wenig Zeit nehmen, um alles in Ruhe bestaunen zu können.
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  • Prag Josefov

    April 14 in Czech Republic ⋅ ☁️ 17 °C

    Josefsstadt, das ehemalige jüdische Viertel. Im Gegensatz zu anderen jüdischen Ghettos wurden die Begrenzungen für die Prager Juden schon früh aufgehoben. Nachdem Joseph II., der Namensgeber des Viertels, das jüdische Ghetto schon 1750 auflöste, verteilten sich die Juden auf die ganze Stadt und Josefov wurde sich selbst überlassen und verfiel zum Armenquartier. Ende des 19. Jahrhunderts sah sich der Sanitätsrat der Stadt in der Pflicht einzugreifen und befahl eine Sanierung von Josefov, was einem Abriss gleichkam. Das führte dazu, dass das Viertel heute aus vielen gutbürgerlichen Wohnhäusern mit herrlichen Jugendstilfassaden und Fassaden aus der Gründerzeit führt. Doch Josefsstadt blieb mit seinen Synagogen und dem alten Jüdischen Friedhof Zentrum des jüdischen Glaubens Prags. Auch als Mahnmal an die Schreckenherschaft der Nazis dienen die Synagogen mit Ausstellungen und Inschriften der ermordeten tschechischen Juden. Trotz der dunklen Geschichte wollen wir uns den Bildern des Footprints dem neuen Josefov widmen, denn es war sehr beeindruckend durch die Gassen zu flanieren und sich die Gebäude mit seinen besonderen Balkonen, Eingangsportalen und Fensterstürzen anzuschauen.Read more

  • Im Kuhstall

    April 16 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Unterwegs im Elbsandsteingebirge erklimmen wir die Himmelsleiter , schlängeln uns durch das Schneiderloch und genießen den Ausblick vom Kuhstall. All die interessanten Namen bezeichnen Felsen oder Wege im Nationalpark Sächsische Schweiz. Charakteristisch in diesem stark zerklüfteten Felsengebirge ist sein außerordentlicher Formenreichtum auf engstem Raum. Mit nur 93,5 km² bietet er aber dem Besucher mit einem Wegenetz von über 400 km genug Raum für Entdeckungen. Auf einer großen Wanderrunde vom Stellplatz aus konnten wir die Größe und Einzigartigkeit kennenlernen und sind begeistert.Read more

  • Tschüss aus Dresden

    April 18 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Als letzten großen Punkt erkunden wir Dresden, die Barockstadt, romantisch an der Elbe gelegen. Sie versank mit der Bombardierung vom 13. Februar 1945, in einen Trümmerhaufen. Schon zu DDR Zeiten begann man mit dem Wiederaufbau der historischen Altstadt mit dem krönenden Abschluss, der Wiedereröffnung der Liebfrauenkirche im Jahr 2005. Durch das Schicksal der Zerstörung und den erfolgreichen Wiederaufbau ist die Dresdner Frauenkirche weltweit zu einem Symbol für Toleranz und Frieden geworden.
    Von der Liebfrauenkirche aus erkunden wir die Brühlschen Terrassen, den Zwinger sowie die Semperoper. So viel klangvolle Namen sind hier aus Stein gebaute Kunstwerke der Barockepoche. Mit den Bildern dieser wunderschönen Stadt sagen wir Tschüss und Danke für alle, die dabei waren.
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    Trip end
    April 19, 2026