• Kunterbuntes Kapstadt

    20 de novembro de 2024, África do Sul ⋅ ⛅ 25 °C

    08:30 Uhr - Start an der Unterkunft: Wir schlendern entlang kleiner beschaulicher Gässchen in Richtung Stadtzentrum. Maria findet etliche Plumerias und ich ein paar nette Fotomotive mit Fernblick aufs Meer.

    09:30 Uhr: Im Zentrum angekommen genießen wir unser Frühstück in einer örtlichen Kaffeerösterei. Es gibt göttlichen Kaffee und himmlische Spiegelei-Kreationen - wir sind glücklich und zufrieden.

    11:00 Uhr - Stadtrundgang „historisches Kapstadt“: Unser etwas konfuser Guide Milo führt uns an die historischen Orte der Stadt. Wir erfahren vieles über die Anfänge der Kolonialisierung, die San (Ureinwohner Afrikas), die Diamanten- und Goldfunde, die Sklaverei und Kinderarbeit, die Zwistigkeiten zwischen Holländern und Engländern und vieles mehr. Zwischendurch gibt’s Tips für gutes Essen.

    12:30 Uhr - Diebe: Trotz wacher Augen unseres Guides wird unsere Gruppe in einer Gasse von organisierten Taschendieben heimgesucht. Einem Amerikaner wird die Halskette gestohlen. Zum Glück bleiben wir unversehrt - jedoch kippt die Stimmung etwas - wir sind gewarnt.

    14:00 Uhr - Streetart: Nach dem Stadtrundgang begeben wir uns selbstständig auf Entdeckungstour. Wir wollen ins Woodstock-Viertel, welches für seine Straßenkunst bekannt ist. Vorbei an einigen Mini-Townships laufen wir zügigen Schrittes in Richtung unseres Zieles. Das Klientel wir immer prekärer. Ich packe mal lieber die Kamera weg und die Handys verschwinden auch in den Taschen, solange wir kein Foto machen. Kaum im Viertel angekommen erspähen wir die ersten Gemälde an den schäbigen „Häusern“. Schön sieht es schon aus - genießen können wir es aber nicht. Wir sind mehr damit beschäftigt uns unauffällig und zügig zu bewegen. Nach 15 Minuten drehen wir ab und treten den Rückweg an - wir fühlen uns von zu vielen Augen beobachtet und verfolgt. Um sein Leben bangt man nicht, aber ausgeraubt in einer Gasse wollten wir auch nicht enden.

    15:30 Uhr - Botanischer Garten: Zurück im Zentrum suchen wir etwas Ruhe im botanischen Garten und genießen Kaffee und Kuchen, während hinter uns Ägyptische Gänse ihre Kücken erziehen und Albino-Eichhörnchen die Touristen vernaschen. Wir sind wieder entspannt.

    16:30 Uhr - Bo Kaap: Gestärkt und erholt besuchen wir noch das Muslimische Stadtviertel. Die Straßen, Gassen und Hinterhöfe sind kunterbunt gestaltet und in jedem dritten Haus wird Kunst feilgeboten. Es herrscht ein buntes Treiben - wir schlendern und staunen.

    18:00 Uhr - Kneipe: Als kleinen Abstecher ging es noch kurz in die Bar „The House of Machines“. Das lokale Bier ist sehr lecker - wir entspannen und genießen.

    20:00 Uhr - Zurück in den Unterkunft: Erschöpft von den vielen Eindrücken und um einige Erfahrungen reicher kommen wir wieder in der Unterkunft an. Zum Abendbrot gesellt sich die Hauskatze zu uns und will geknuddelt werden - es sei Ihr vergönnt.

    Fazit: Kapstadt ist hektisch, vielfältig und wild. Ruhige Ecken und Restaurants muss man intensiv suchen. Hat man sie dann gefunden, lohnt es sich um so mehr diese vollends auszukosten. Leider gehört aber auch die Kriminalität zur Tagesordnung.
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