• Maria und Thomas
  • Maria und Thomas

Hakuna Matata

Johannesburg - Krüger - Panorama Route - Drakensberge - Garden Route - Rocklands - Kapstadt Read more
  • Trip start
    October 26, 2024

    Es geht los

    October 26, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Morgens halb 10 in Deutschland: voll gepackt mit tollen Sachen standen zwei aufgeregte Weltenbummler (Howie und ich) und ein tiefenentspannter Erzegbirger an der Haltestelle Hansastraße und warteten auf den Flixbus.

    Nachdem in den letzten Urlauben immer die Möglichkeit bestand in einen Schneesturm zu geraten, stand ich dem Wetterbericht sowie Thomas' Aussage, "dass ein Pullover ausreicht, ansonsten gäbe es ja noch den Biermantel" dennoch skeptisch gegenüber. Mal ohne Daunenjacke und -20°C-Schlafsack verreisen, die Vorstellung kommt mir noch etwas absurd vor...
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  • BER

    October 26, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Überpünktlich kamen wir am Flughafen an, sodass noch genug Zeit blieb für "finde die meisten Baumängel".
    Fazit: erstaunlich wenige (nur herunter gefallene Dämmung).

    16:00 oder 16:30 Uhr geht es los. (Ticket, Mail und Flughafenanzeige sind sich da nicht ganz einig.) Zumindest ist das Abfluggate überall dasselbe.Read more

  • Doha

    October 27, 2024 in Qatar ⋅ 🌙 26 °C

    Kurz vor Mitternacht kamen wir in Doha bei 28°C an.
    Etwas müde warteten wir im Flughafenbus auf die Weiterfahrt als ich dachte ich sehe eine Fata Morgana. Aber nein, 5.600km von zu Hause entfernt stehen einem auf einmal Freunde aus Berlin gegenüber.Read more

  • Wie Brandenburg, nur wärmer...

    October 27, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 27 °C

    ... war Thomas erster Kommentar, als wir im Landeanflug nach Johannisburg waren.

    Am Flughafen vielen wir auch gleich auf den "freundlichen" Südafrikaner rein, der einem den Weg zeigen wollte und das obwohl man schon am Ende des Ganges die Autovermietung sehen konnte. Für diese großartige Unterstützung wollte er dann auch gleich Geld haben. Leider, leider hatten wir noch kein Geld geholt *hüstel*.

    Das Möppi, SIM-Karte und Geld waren am Ende schnell oragnisiert und los ging es nach Sabie (Thomas' 1. Mal auf der linken Seite fahren)

    In Sabie erwartete uns eine wunderschöne Unterkunft, wo man direkt von der Badewanne ins Bett springen konnte.
    Leider mussten wir relativ schnell feststellen, dass nur Trockenschwimmen angesagt war. Die Wasserpumpe versagte aufgrund von Stromausfall ihren Dienst.
    Aber hilfsbereit sind die Südafrikaner, das muss man ihnen lassen. In Nullkommanix war eine neue Unterkunft organisiert.
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  • Bourke's Luck Potholes

    October 28, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 32 °C

    Auf dem Weg zum Krüger gab es einen kurzen Touristop an den Bourke's Luck Potholes.
    Danach ging es weiter entlang der Panoramaroute mit tollen Weit- und Tiefblicken. Letzteres in Form von unzähligen "Potholes" auf der Straße.Read more

  • Endlich Tiere

    October 28, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 37 °C

    Voller Vorfreude ging es heute in den Krüger Nationalpark.
    Am Eingang wurden wir vom Ranger erstmal gefragt welche Waffen wir mitführen. Völlig erstaunt darüber, dass wir statt Gewehr nur Opinel und Göffel vorweisen konnten überließ er uns schmunzelnd der Wildnis.

    Und es ging gleich voll ab, wir freuten uns riesig über jedes Impala - deren Populationsdichte ähnlich der von Tauben auf dem Altmarkt ist.

    Thomas 1. Tiersichtung: kleiner Frosch mit gelben Wangen
    Marias 1. Tiersichtung: Giraffe

    Weitere Sichtungen: Impala, Steppenzebra, Elefant (Big Five 1/5), Wasserbock, Kudu, Sharps Greisbock, Perlhuhn, Hornrabe, Mäusebussard, Europäischer Bienenfresser, Südlicher schwarzer Fliegenfänger, Halbmondtaube, Warzenschwein (Ugly Five 1/5)
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  • Tiere freischalten

    October 29, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 38 °C

    Nach einer ersten entspannten und erholsamen Nacht im Olifants-Camp ging es heute nicht ganz so früh los. Beim gemütlichen Kaffee überraschte uns ein riesiger Tausendfüßler und forderte uns auf endlich in die Gänge zu kommen.

    Also, 8:00 Uhr, ab ins Auto - Kamera, Wechselobjektiv und Fernglas den Schoß und weiter neue Tiersichtungen sammeln.

    Wir haben ziemlich schnell herausgefunden, dass man Tiere mit der ersten Sichtung „freischaltet“, um sie dann an den Folgetagen in deutlich erhöhter Frequenz wiederzusehen. Wir führen somit nur neue Sichtungen auf - die Liste würde sonst zu lang werden. 😇

    Heutige neue Sichtungen: Löwe (Big Five 2/5), Streifengnu (Ugly Five 2/5), Nilpferd, Krokodil, Tiefland-Nyala, Leopardenschildkröte (Little Five 1/5), Wasserschildkröte, Perlkauz, Maskenweber, Ockerfussbuschhörnchen, Wiedehopf, Swainsonfrankolin, Gelb-und Grauschnabeltoko, Goldschwanzspecht, Tausendfüßler, Rotschnabelmadenhacker, Angola-Schmetterlingsfink

    Am Ende mussten die zulässigen 50 km/h leicht überschritten werden, um noch rechtzeitig 18:00 Uhr zurück ins Camp zu kommen. 18:01 Uhr standen wir dann leider schon vorm verschlossenen Tor - aber zum Glück ließ uns der Wärter noch ohne Strafe ein.

    Ab 19:00 ist es stockdunkel - also schnell Nudeln mampfen, Moskitoschutz übers Bett und losschlummern - morgen wollen wir zu den frühen Vögeln gehören 😉
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  • Der frühe Vogel…

    October 30, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 26 °C

    Der Wecker klingelte 4:45 - 5:00 Uhr geht die Sonne auf und alle Tiere wollen trinken! Also nichts wie los - Frühstück muss sich erst durch neue Tiersichtungen verdient werden.

    Gestern ging es vom Olifants-Camp kurz in den Norden - heute ziehen wir gen Süden - da haben wir die Sonne im Rücken (ja, auf der Südhalbkugel ist das wirklich so).

    Tiersichtungs-Prime-Time ist täglich von 5:00-8:00 und von 17:00 bis 18:00 Uhr - da ist das Licht am Besten und die Tiere sind top gestyled, in Poserlaune oder vom Hunger zu abgelenkt, um dem Fotografen rechtzeitig zu entfleuchen.

    Neue Tiersichtungen: Scharbrackenschakal, Tüpfelhyene (Ugly Five 3/5), Büffel (Big Five 3/5), Falbkatze (Secret Seven 1/7), Tchakmapavian, Steinbock, Bleichbock (Oribi), Buschbock, Strauß, Riesentrappe, brauner Schlangenadler, Kampfadler, Kappengeier, Witwenente, Grünschwanzglanzstar, Rotschwingenstar, Graufischer, Schopffrankolin, Elsterwürger, Grautogo, Bamboospinne

    Diesmal wurde pünktlich 17:56 das Tor vom Satara-Camp durchfahren und noch was gegessen. Bei einer kleinen nächtlichen Camp-Runde wollte Maria noch eine zu groß geratene Hauskatze streicheln, welche jedoch durch heftiges Fauchen ihr Abneigungen für Streicheleinheiten kundtat. Es handelte sich um eine Falbkatze (afrikanische Wildkatze).
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  • Ab in den Busch

    October 31, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einer kurzen Nacht, brauchten wir heute ein bisschen Glück. Denn nach der gestrigen Ankunft in Satara, wollten wir gern noch den Morning Walk buchen - eine Buschwanderung in den frühen Morgenstunden, um den Tieren einmal auf Augenhöhe zu begegnen . Leider war das komplette Buchungssystem des Nationalparks außer Betrieb und wir konnten uns nicht anmelden. Also hieß es - einfach mal früh hinstellen und schauen ob wir noch mitdürfen.
    Also standen wir 4:30 an der Rezeption und zu unserem Glück waren tatsächlich noch zwei Plätze frei. Also Lendenschürze an, Federschmuck auf den Kopf, Speer in die Hand und los ging‘s 😉.
    Bei der kurzen Fahrt bis zum Start der Wanderung gabs gleich mal noch drei posende Löwen im ersten Licht des Sonnenaufgangs. Danach folgte wir den beiden bewaffneten Rangers auf Schritt und Tritt. Kurzes Spurenlesen (Fußabdrücke und Kackhaufen) brachte uns auf die Fährte von zwei Nashörnern, welche kurze Zeit später von den Adleraugen des Rangers weit weg im brusthohen Gras erspäht wurden. Wir mussten unsere Ferngläser auspacken und selbst dann war es nicht so einfach sie zu finden.
    Gleich darauf mussten wir uns geschickt den wachen Augen einer Büffelherde entziehen, welche sich auf uns zu bewegte. Zum Abschluss konnten wir noch einem wilden Vogel beim Balztanz zusehen.
    Unvergessliche Eindrücke und spannende Infos rund um die Tierwelt konnten wir in den 3 viel zu kurzen Stunden sammeln - traumhaft!

    Zurück im Camp angekommen gab es gemütlich Frühstück und dann ging’s wieder auf die Tier-Pirsch weiter südlich Richtung Lower Sabie Camp.

    Als wir einigen Löwen etwas abseits der Straße beim Verspeisen eines frisch gefangenen Büffels zusehen durften, bekamen auch wir langsam Hunger.

    Die letzte Stunde war wieder einmal magisch. Am Damm vor dem Camp lag dann sogar noch der Jaguar auf der Lauer - hier wurden noch schnell etliche Bilder geknipst, sodass wir pünktlich 17:58 Uhr das Tor passieren konnten.

    Heutige neue Sichtungen: Breitmaulnashorn (Big Five 4/5), Grünmeerkatze, Marabu (Ugly Five 4/5), Rock Agama Echse, Sichelhopf, Gaukler, Leopard (Big Five 5/5 -> alle gefunden 😁)

    Es fällt auf - Tiersichtungen sammeln ist ähnlich dem Gipfel sammeln - einige davon sind kaum zu holen 😉
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  • Tschüssi Krüger Nationalpark

    November 1, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 34 °C

    Auch wenn wir den gesamten Urlaub im Krüger verbringen könnten wurde es langsam Zeit weiter zu ziehen.
    Natürlich ging es nochmal pünktlich zum Sonnenaufgang los, wo wir Hyänen und einen Scharbrackenschakal beim Morgenspaziergang beobachten konnten.

    Unsere heutige Tour führte uns von Lower Sabie zum Phabeni-Tor. Auf dem Weg konnten wir viele unsere neu gewonnen Tierfreunde noch einmal begutachten - sogar ein Nilpferd kam mal kurz aus dem Wasser um Tschüß zu sagen. Leider fuhren wir auch an einigen Buschbränden vorbei, welche bereits von weitem durch lange Rauchfahnen zu erkennen waren. Letztendlich kamen wir ca 16:00 Uhr am Tor an. Die Ranger checkten das ganze Auto nocheinmal gründlich durch - Innenraum, Kofferraum, Unterboden und Motorraum. Da wir kein Elefantenbaby eingepackt hatten ging alles klar und wir durften passieren.
    So verließen wir nun voller Demut das wunderschöne Reich der Tiere, in welchem wir 5 unvergessliche Tage verbringen durften. Es ist ein Ort, an dem der Mensch nicht viel zu sagen hat. Die Tiere dulden unser Dasein - scheinen aber auch nicht vergessen zu haben, was man Ihnen über viele Jahre hinweg angetan hat. Schön zu sehen und zu spüren, dass es auch ein respektvolles Miteinander geben kann.

    Neue Tiersichtungen: Ohrengeier (Ugly 5/5), Schriseeadler, Riedscharbe, Schopfadler, Silberreiher

    Bevor wir unseren Weg zu den Drakensbergen fortsetzen, geht es noch einmal kurz zurück an die Panoramaroute.
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  • Blyde River Canyon

    November 2, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 38 °C

    Abends zuvor kamen wir im MacMac Forest Retreat an, einer lustigen zeltartigen Unterkunft inmitten von grünen Hügeln. Thomas sagt, dass es ein bisschen wie das Erzgebirge aussieht - wohl aber nach dem Klimawandel - denn es gab auch Palmen.

    Nach 5 Tagen sitzend im Auto freuten wir uns auf unsere erste Wanderung!
    Trotz 38°C wurde die lange Hose angezogen, da eine Begegnung mit Schlangen nicht auszuschließen ist.
    Los ging es mit einem wunderschönen Ausblick auf die "Three Rondavels". Dabei handelt es sich um drei im Blyde River Canyon befindliche Felsen aus Dolomitgestein, die an die runden Hütten der Einheimischen erinnert.

    Umgeben von wunderschönen Kletterfelsen und tollen Weitblicken freuten wir uns über jeden knorrigen Baum der etwas Schatten spendete.
    Im zweiten Teil der Wanderung stiegen wir runter in einen Seitencanyon durch den der Kadisifluss fließt. Es kam einem vor, als ob man in einer anderen Klimazone gelandet wäre. Riesige Pflanzen die bei uns nur ein tristes Dasein in zu kleinen Blumentöpfen fristen und glasklare Gumpen an Wasserfällen die zum Baden einluden. Später sagte uns ein Wanderer das darin Würmer leben könnten, die sich durch die Haut bohren - das war wohl das letzte Mal baden im Süßwasser...
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  • Pilgrim‘s Rest

    November 3, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    Vor unserer heutigen langen Fahrt wollten wir dem kleinen Goldgräber-Örtchen Pilgrim‘s Rest noch einen Besuch abstatten. Der Großteil der Gebäude ist hier noch recht ursprünglich erhalten und beschaulich hergerichtet. Man kann sich gut vorstellen, wie viele Siedler 1873 nach den ersten Goldfunden hierher pilgerten, um den Fund ihres Lebens zu machen (ca. 1500 Leute). Man kam mit nichts, baute sich Blechhütten und dann kamen eine Stadthalle, eine Kirche und viele kleine Geschäfte hinzu. Leider gab es zu dieser Zeit etliche Malaria-Fälle. Auf dem Friedhof ist ersichtlich, dass in den ersten Jahren kaum einer die 25 Jahre erreichte...

    Jetzt aber los zur nächsten Harakiri-Fahrt - ca. 600 km in die Drakensberge. 18:30 Uhr kamen wir an unserer Übernachtung in Kestell an. Leider wusste niemand, dass wir kommen und Strom gab es auch keinen - aber das kennen wir ja mittlerweile. Wir wurden trotzdem freundlichst aufgenommen und nach 30 min war auch alles hergerichtet.
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  • Tugela Falls

    November 4, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute standen wir 7 Uhr vor der Witsieshoek Lodge in der Hoffnung, dass noch ein Platz in deren Allradtaxi frei ist. Die Straße zu unserer heutigen Wanderung konnten wir unserem Auto nicht antun.
    Mal wieder war das Glück auf unserer Seite und so konnte wir bald unsere Wanderung zu den Tugela Falls bei bestem Wetter beginnen.

    Nachdem es einen recht beschwerlichen Gully (Steilrinne) hoch ging, kamen wir auf dem Hochplateau an, von wo aus wir eine fantastische Sicht auf das Amphitheater mit dem Tugela-Fall hatten. Von hier aus waren es übrigens nur noch 800 m bis zur Grenze von Lesotho.

    Der Tugela Fall ist ein fünfstufiger Wasserfall mit einer Höhe von 948 m und damit der höchste mehrstufige Wasserfall der Welt.
    Die Südafrikaner behaupten zwar auch das sie allgemein den größten haben, aber eigentlich ist der Salto Ángel in Venezuela um 31 m höher.

    Ca 100 Fotos später machten wir uns auf den Rückweg denn in der Ferne zog bereits ein Gewitter auf. Beim Abstieg musste eine 70 m hohe Felswand über recht schlecht befestigte Kettenleitern überwunden werden. Zurück am Parkplatz begann das Gewitter.

    Obwohl unsere nächste Unterkunft nur 2,8 km Luftlinie entfernt liegt, sind es knapp 2h Fahrt bis dahin.
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  • Tugela Gorge

    November 5, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 20 °C

    Früh am Morgen waren die Drakensberge in dichten Nebel gehüllt, sodass wir die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück und der Reparatur unseres Autos nutzten. Unser Möppi hatte im Krüger NP leider etwas zu oft Bodenkontakt gehabt. Aber mit Hilfe von Kabelbinder und Opinel war der Unterbodenschutz schnell wieder dran.

    Nachdem die Perlhühner schon zum dritten Mal fangen um unser Haus spielten, machten wir uns auch auf den Weg in Richtung Tugela Gorge. Unterwegs passierten wir Unmengen an Protea-Bäumen (Nationalblume, wenn auch eine andere Art davon) und Greyia flanaganii Bolus. Letztere stehen auf der roten Liste. Da es keinen dt. Trivialnamen gibt haben wir sie „roter Puschelbaum“ getauft.

    Nach ca. 6 km erreichten wir die Tugela Gorge (enge Schlucht).
    Von hier aus ging es über eine Leiter weiter. Das Schild "aus Sicherheitsgründen geschlossen" namen wir als Hinweis zur Kenntnis.
    Mittlerweile war der Himmel strahlend blau und nach weiteren Flussquerungen zeigte sich sogar der Tugela Wasserfall.
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  • Gudu Fall

    November 6, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute ging’s auf die dritte Wandertour in den nördlichen Drakensbergen - zum Gudu-Wasserfall.
    Der Weg führt zuerst entlang eines Flusslaufs über kleine Brücken zu beschaulichen Kaskaden. Überall liegen riesige Blöcke, die wir gern beklettern würden. Jedoch gibt es keinerlei Kletterspuren und im Nationalpark lassen wir das mal lieber.
    Danach machen wir einen kleinen Abstecher zu den Tigerfalls - einen schönen Wasserfall, der in Streifen von der Felskante tropft.
    Wieder zurück auf dem Hauptweg geht es an unzähligen Protea- und roten Puschelbäumen in eine steile Schlucht, welche wir über spannende Leitern emporkraxeln. Ab und zu fällt Wasser von kleineren Rinnsalen auf uns herab. Gut 150m höher finden wir uns auf einer Bergkuppe mit atemberaubender Aussicht wieder. Der Blick schwenkt noch einmal zum Amphitheater und den Touren der vergangenen Tage.
    Vom Plateau schaut man auf den Gudu-Fall, welcher eine riesige Grotte unter sich ausgewaschen hat - Zeit für eine Pause und Chillen in der warmen Mittagssonne.
    Wieder auf den Beinen überqueren wir den Gudu-Bach mehrfach mit kleinen Hüpfern und klettern eine weitere Schlucht vom Plateau wieder abwärts.
    Kurz vorm Parkplatz treffen wir erstmalig auf andere Wanderer. Maria hat mal wieder eine wunderschöne einsame Tour zusammen gestellt.

    Aufgrund von Schlechtwettermeldungen für die nächsten Tage entschließen wir uns spontan den Weg nach Tsitsikamma einzuschlagen. Auf geht’s an die Südküste - ca. 1300km Fahrt…
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  • Ab in den Süden - Teil 1

    November 6, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 14 °C

    Die lange Fahrstrecke teilen wir in 3 Abschnitte. Heute ging’s nach der Wanderung noch nach Pietermaritzburg in eine Poolhaus-Unterkunft. Wir standen jedoch zunächst vor verschlossenen Türen und eine Klingel wurde hier irgendwie noch nicht erfunden. Da wir auch nicht telefonieren können, versuchten wir mit kleinen Hopsern vorm Zaun auf uns aufmerksam zu machen - leider vergebens.

    Exkurs Handy-Nutzung:
    In Südafrika kauft man fürs Mobiltelefon Datenvolumen Tag/Nacht und Telefonie getrennt. Am Flughafen wurden wir somit schön übers Ohr gehauen, da wir für 10 GB Daten nur 5GB tagsüber, 5GB nachts (von 0:00 bis 04:00 Uhr) und keine Telefonminuten bekamen. Man kann zwar online nachbuchen - aber nur mit südafrikanischen Kreditkarten.

    Da es keine Klingeln gibt und man die Unterkünfte immer anrufen soll, mussten wir einfach hoffen, dass bei unserer Ankunft auch jemand zuhause ist…

    Zum Glück öffnete sich nach einiger Zeit das Tor und ein anderer Gast der Unterkunft ermöglichte uns ein Telefonat. Dann kam ein Hausdiener und führte uns ins Poolhaus - in unserem Köpfen erklang das Intro von O.C. California 🤣
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  • Auch das ist Südafrika

    November 7, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 24 °C

    Auf unserer Reise sind wir vielen unglaublich hilfsbereiten Leuten begegnet - sei es, um uns einen Topf zu borgen oder um ihr Telefon für die Buchung der nächsten Unterkunft benutzen zu dürfen. Man wird wirklich überall mit einem Lächeln und offenen Armen empfangen.

    Doch alles hat auch seine Schattenseiten. So ist es leider auch in diesem wunderschönen Land der Fall. Vor allem rund um größere Städte fährt man durch Berge und Felder von Müll in welchen Kühe „grasen“.
    Entlang unendlicher Straßen mitten im Nirgendwo laufen Leute und betteln um eine Mitfahrgelegenheit. Die genutzten Verkehrsmittel sind meist völlig überladen. So sitzt man zu 6. im VW Polo, oder ganze LKWs sind mit Menschen beladen. Hier wartet man auch gerne mal ein paar Stunden auf den Bus der vielleicht nie kommt.
    Abseits der Schnellstraßen ist immer mit übelsten Schlaglöchern und Schotterpisten zu rechnen.
    Würde man während der Fahrt ein Trinkspiel draus machen wie oft man Leute mit einer Autopanne sieht, wäre man ziemlich schnell betrunken.

    Könnt ihr euch erinnern, wann das letzte Mal kein Strom da war, oder kein fließend Wasser? Mal ganz davon abgesehen, dass das Leitungswasser hier kein Trinkwasser ist, gibt es ab und zu einfach mal gar kein Wasser bzw. man muss sich welches außerhalb das Dorfes am Brunnen holen.
    In Südafrika werden, wenn der Strombedarf zu hoch wird, ganze Kommunen vom Netz genommen, um einen Totalausfall des Stromnetzes zu vermeiden (Load Shedding). Unwetter tragen zusätzlich dazu bei, dass man plötzlich im Finstern unter der trockenen Dusche steht.

    Leider wird man auch an jedem Straßenladen angesprochen, sich doch die Sachen anzuschauen und zum Spezialpreis zu erwerben. Das führt leider dazu, dass man um die Läden von vornherein eher einen Bogen macht, als darin zu stöbern.

    Auch das ist Südafrika und als ständiger Schatten der sonst so hell scheinenden Schönheit des Landes präsent.
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  • Ab in den Süden - Teil 2

    November 7, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 16 °C

    Gleich früh morgens ging’s ohne Pool-Besuch in die Stadt und wir beendeten endlich unsere Telefon-Odyssee - auf in den Vodacom-Shop!

    Der zweite Teil der langen Fahrt führte von Pietermaritzburg nach Fort Beaufort.
    Hierbei viel mir auf, dass „in den Süden“ fahren hier ja eher dem „in den Norden“ Fahren bei uns entspricht - wir nähern uns also dem Südpol 🙂. Aber kälter wird es nicht - es sind für die nächsten Tage immer zwischen 20 und 30 °C gemeldet.
    Die Fahrt führt uns südlich um Lesotho herum. Hier gibt‘s neben schönen Bergpanoramen leider auch sehr viel Armut zu sehen. Dichter Nebel und überfüllte Hüttenansammlungen wechselten sich ab. Aufgrund von heftigen Unruhen mussten wir größere und leider auch schlechtere Umwege fahren. Nach gut 10 h Fahrt waren wir ziemlich platt und froh unversehrt angekommen zu sein. Auch das Möppi hat gut mitgemacht - es durfte sich ja auch nebenher „Die unendliche Geschichte“ mit anhören.
    Die nächtliche Unterkunft war etwas spartanisch (umgebaute Garage), aber zum Äuglein schließen hat es gereicht.
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  • Endlich Meer

    November 8, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 24 °C

    Der letzte Teil der Fahrt führte uns über deutlich bessere Straße von Fort Beaufort nach Plettenberg Bay.
    Um ca. 14:00 Uhr erreichten wir den Indischen Ozean. Da war ja auf jeden Fall noch Zeit für eine Küstenwanderung mit Wasserkontakt. Wir fuhren nach Kranshoek und starteten unsere Tour in dichtem, verwachsenem Küstenwald. Überall entdecken wir riesige Blüten und unbekannte Pflanzen. Es ging in steilem Zickzack einen Bachlauf hinab und nach kurzer Zeit standen wir am Felsstrand mit heftiger, stürmischer Brandung - wer hier ins Wasser geht, kommt wahrscheinlich nicht wieder raus - also doch nichts mit Wasserkontakt. Howie war jedoch voll in Meeresstimmung und fand auch gleich passende Utensilien um sich perfekt anzupassen.
    Beschwerlich ging es am Strand mehrfach auf und ab und wir kamen einige Male vom Pfad ab, da die „Wegweiser“ kaum mehr auffindbar waren. Kurz vor Abschluss unserer Runde begrüßte uns noch ein Ranger mit der Frage, ob wir wüssten, dass der Nationalpark ab um 5 schließt und es schon halb 6 sei… Er nahm es ganz gelassen und meinte nur - manchmal verschwinden Leute eben einfach. Wir durften den letzten Kilometer im Afrika-Stil auf dem Pickup mitfahren.

    Nun konnten wir glücklich und gelassen das Masescha ansteuern - unsere nächste Unterkunft. Von Ray und Angie werden wir ganz im britischen Stil mit „a cup of tea“ herzlich empfangen. Diesmal bleiben wir für 3 Nächte - wir brauchen mal etwas Sesshaftigkeit.
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  • Überall Robben

    November 9, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir besuchten heute als erstes einen niedlichen lokalen Markt gleich nahe der Unterkunft - feilgeboten wurden verschiedene handgemachte Snacks, selbst gezogenes Gemüse und Obst, etwas Krimskrams aber auch viel schöne Handwerkskunst. Da wir nicht so viel nach Hause schleppen können gabs für uns nur Schnappereien - leeeecker!

    Danach fuhren wir ins Robberg Naturreservat. Die kleine Halbinsel lässt sich gemütlich an einem halben Tag zu Fuß umrunden. Man durchquert abwechseln Busch-, Dünen und Steilküstenbereiche - ein Paradies für Vögel, Eidechsen und - Robben. Diese kann man schon 100m gegen den Wind riechen, da die verdauten Fischüberreste überall an den Klippen verteilt werden. Man kann es den drolligen Tieren aber nicht übel nehmen - das Schaugeplansche ist einfach zu fesselnd.

    Nach einer ausgiebigen Pause am äußersten Punkt der Insel geht es entlang des tosenden Meeres zurück. Kurz vor Schluss offenbart sich noch ein ruhiger geschützter Sandstrand - also auf ins Wasser! Im indischen Ozean waren wir auch noch nicht baden.
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  • Tsitsikamma

    November 10, 2024 in South Africa ⋅ 🌧 26 °C

    Der vorerst letzte Tag an der Küste führt uns heute noch einmal in den urtümlichen Küstenregenwald. Früher war die ganze Küstenlinie einmal dschungelartig bewaldet, heute ist davon leider nicht mehr viel übrig. Aber in diesem erhaltenen Fleckchen bekommt man einen guten Eindruck davon.
    Die erste 3-stündige Wanderung führt uns zu einem Wasserfall, der direkt in den indischen Ozean fällt. Nach intensivem Foto-Gepose erwischt uns auf dem Rückweg das erstmal ein ausgiebiger Schauer. Mit den Regenklamotten sind wir zwar gut ausgestattet, aber bei der hohen Luftfeuchte schwitzt man so viel, dass man Sie auch einfach weglassen könnte. Ich hatte ja darauf gehofft in den Bäumen eine grüne Mamba zu erspähen - aber Maria war davon nicht so begeistert. Leider hat Sie sich auch zu gut versteckt.
    Nach einem windigen Kaffee an der umbrausten Küste folgen wir noch dem Touristenstrom zur Mündung des Storm River, über welche ein Hängebrücke errichtet wurde. Auch hier gibt es noch einmal Foto-Action, wobei während der Akrobatik fast der Autoschlüssel entglitten wäre - Hosentaschen bei Überkopf-Positionen ab jetzt immer geschlossen halten!

    Da heute Halbzeit ist beschließen wir abends noch fein Essen zu gehen. Nahe der Unterkunft liegt das Zinzi-Restaurant. Auch hier werden wir wiedereinmal von einem Wärter am Torhaus empfangen und zum Restaurant geleitet. Essen und Ambiente sind einfach super und am Ende kommen wir mit nur 25€ pP davon. Zuhause hätten wir nicht einmal die Hauptspeise dafür bekommen. Glücklich und gut gesättigt fallen wir jetzt ins Bett.
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  • Drunter und drüber

    November 11, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir starten heute abwechslungsreich in die zweite Hälfte. Von der Küste geht es über den Outeniqua-Pass in eine Hochebene der Karoo-Halbwüste. Nach Wüste sieht hier allerdings noch nichts aus - alles wird bewässert und bewirtschaftet. Nach beschaulicher Fahrt durch eine malerische Berglandschaft geht es nun unter die Erde. Wir erkunden die Cango-Höhlen. Die Führung ist kurzweilig und der stimmgewaltige Ranger beeindruckt uns mit Accapella-Gesängen in den halligen Räumen.
    Von den mächtigen und uralten Tropfsteinformationen überwältigt setzen wir uns wieder ins Auto und fahren noch auf den Swartbergpass ganz in der Nähe. Hier wartet noch eine kurze Wanderung durch schroffe Berglandschaft, mannshohe Grasbüschel und unzähligen Proteapflanzen auf uns. Leider sehen wir keinen Bergleoparden, dafür aber das Nationaltier - den Springbock.

    Der Ort Oudtshoorn ist für seine Straußenfarmen im ganzen Land bekannt. Da wir hier übernachten, lassen wir uns auf Anraten des Besitzers ein Stück vom Schenkel des Tieres auf der Zunge zergehen. Sehr zu empfehlen - unbedingt medium/rare ansonsten „Schuhsohle“!
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  • Jack the Ripper und Susi the Stripper

    November 12, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

    Weil das Abendessen gestern so lecker war, wollten wir heute wissen wo es herkommt. Zuerst muss aber noch die Hauskatze der Unterkunft bespaßt werden, wodurch geringfügig Verzögerung entsteht.
    Wir kommen auf die Minute pünktlich auf der „HighGate“ Straußenfarm an - wo wir quasi nahtlos vom Autositz zur Farmführung übergehen. Es ist die älteste Straußenfarm Südafrikas.
    Eines der Zuchtpärchen wurde uns als erstes vorgeführt. Er - schwarz, riesig, schöne Federn, aus Simbabwe, genannt „Jack the Ripper“ und sie - grau, klein, bestes Fleisch, aus Namibia, genannt „Susi the Stripper“. Hier wird ununterbrochen „gearbeitet“. Strauße legen immer exakt 15 Eier, bevor mit dem Brüten begonnen wird. Nimmt man eins weg, wundert sich Frau Strauß nicht, sondern legt einfach nach. Unser Guide meinte nur - es sind nicht die klügsten Tiere, Licht sei an, aber keiner Zuhause…
    Nach kurzem Schmücken mit unglaublich flauschigen Straußenfedern, ging’s zum Highlight. Wir durften frisch geschlüpfte Straußenbabys knuddeln - unglaublich niedlich. Zu Abschluss wurde noch spektakulär gefüttert - man legt am besten alles ab, was ein Strauß in den Schnabel bekommen könnte. Brillen, Uhren, Gebisse, Ohrringe und Ketten werden jetzt als „ausgiebig gebraucht“ auf der Farm angeboten.
    Für den restlichen Tag gab es noch zwei kleine Wanderungen in der Karoo-Halbwüste, bevor wir unsere Fahrt fortsetzten.
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  • Auf in die Cederberge

    November 13, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute standen zuerst noch einmal 3,5h Fahrt von Montagu in die Cederberge auf dem Plan. Die Fahrt führte uns wiedereinmal durch wunderschöne Berglandschaften mit wilden Tälern und Schluchten. Wir haben bereits viel Fels für mögliche Klettertouren entdeckt, das behalten wir uns aber mal in der Hinterhand. So verging die Zeit wie im Flug - nur einige langsame LKWs brachten Marias Geduld ins wanken.
    Die Straße wechselt von gut auf schlecht, später auf Schotter und noch später mischt sich auch Sand dazu. Ein letzter Pass und schon schwenken unsere Blicke in eine riesige, karge und steinige Hochebene mit unzähligen Felsblöcken und -türmen in allen Größen und Formen. Zugleich prasselt die Sonne ohne eine einzige Wolke bei 28 Grad auf uns herab. Zeit zum Wandern!
    Wir holen uns schnell die Wandergenehmigungen beim Ranger und auf geht’s in ein Paradies für felsaffine Outdoorer. Auf unseren Wegen zeigen sich uralte Felsmalereien, noch ältere Wohnhöhlen der San (Buschmenschen), allerlei kleines Gekreuch und Gefleuch, etliche blühende Büsche und unzählige Felsformationen, die alle noch auf eine Namensgebung hoffen. Phantasievolle Wanderer können sich hier schnell im Formenlabyrinth verlieren. Nach gut 4 Stunden Wanderung sind wir dann für heut auch platt.
    Jetzt nur noch schnell zu unserem Camp. Wir haben natürlich eine ziemlich günstige Unterkunft gewählt - dafür wird hier auch entsprechendes geboten. Ein etwas verrückter Hillbilly-Typ in unglaublich kurzer Hose begrüßt uns an der Rezeption und hält uns einen kurzen Vortrag über die Vorteile der Apartheid… naja wir haben nun einmal gebucht. Der Weg zum Häuschen entpuppt sich als die spannendsten 500m Fahrstrecke des gesamten Urlaubs - mal schauen wie wir hier morgen früh wieder rauskommen. Und in der Unterkunft ist bereits ein Bewohner anwesend - Ursula - eine ca. handtellergroße Spinne begrüßt uns munter über der Tür.
    Egal - jetzt gibt‘s erstmal lecker Essen und dann heißt es Äuglein zu bis zur morgigen größeren Wanderung.
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  • Durch den Berg und auf die Brücke

    November 14, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 28 °C

    Da wir nun schon ausgiebig Hitzewandern geübt haben, wurde heute eine größere Tour in Angriff genommen.
    Auf der Zufahrt zum Wanderparkplatz muss das Möppi nochmal einiges aushalten, aber wir kommen die Straße gerade so hoch. Nach schweißtreibendem Aufstieg zu den „Wolfberg Cracks“ geht es ab in den Fels. Mit leichten Klettereien arbeiten wir uns eine enge, labyrinthartige Schlucht ca. 200 m nach oben. Wir fühlen uns etwas wie im Alten Weg auf die Brosinnadel. Die Kraxelei mit viel Fotogenität kosten wir richtig aus und genießen die Abkühlung in den tiefen schattigen Schluchten.
    Oben angekommen warten nun weitere 5 km in der prallen Sonne auf uns. Schon von Weitem sehen wir unser Ziel - den berühmten „Wolfberg Arch“ - einen ca. 15m hohen freitragenden Felsbogen. Zum Glück gibt es auf dem folgenden Abschnitt einige Felsen, welche Schatten spenden und zu kleinen Päuschen einladen. Unterwegs sammeln wir noch einen Belgier ein, der sich im Gewirr aus Flesblöcken und Steinmännchen auf eine Kreisbahn verirrt hatte.
    Endlich angekommen wird erst einmal ausgiebig pausiert. Unsere Blicke schweifen weit bis in die Karoo-Halbwüste und wir mampfen unsere Schnittchen. Zu unseren Füßen warten Echsen und Vögelchen auf Essensreste - ein herrlichens Schauspiel. Für die folgenden sportlichen Fotoposen und den Rückweg sind sind wir nun gut gestärkt. Die letzten Meter zum Auto sind ziemlich zäh und wir fühlen uns etwas schwammig, da die Temperaturen beim Abstieg noch einmal deutlich zunehmen.
    Fazit des Tages: eine der besten Touren des Urlaubs!
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