Das Wetter ist ideal, also setzt Thomas sich in sein Boot und paddelt gut 20 km auf dem Fluss hinab. Etwas weiter Flussabwärts ist im Januar 2000 - nach Tschernobyl die zweitgrößte - Naturkatastrophe Osteuropas passiert, als ein Damm eines Absetzbeckens der Goldverarbeitung brach und tausende Tonnen Zyanid, Quecksilber und andere hochgiftige Substanzen freisetzte. Diese gelangten von der Someș in die Theiß, anschließend in die Donau und schließlich ins Schwarzmeer und hinterließen tausende Tonnen Tote Fische und andere Lebewesen. Das Gift ist nach 25 Jahren nicht mehr da, aber die Langzeitwirkungen noch immer spürbar. Es gibt kaum Tourismus, die Straßen sind in deutlich schlechteren Zustand, die Häuser ärmlicher als im Rest von Rumänien. Vorher war die Theiß eines der Fischreichsten Flüsse Europas, heute ist das nicht mehr der Fall...
Am Nachmittag fahren wir noch nach Baia Mare, gehen von unseren Leis noch tanken und Lebensmittel einkaufen, da wir morgen Rumänien verlassen wollen.Read more