• Salz, Schlamm und Serpentinenlust

    6–7 Mei 2025, Romania ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute stand ein echtes Highlight auf dem Programm: die Salina Turda. Diese ehemalige Salzmine in Rumänien ist nicht nur riesig, sondern auch spektakulär inszeniert – ein echtes unterirdisches Wunderwerk. In bis zu 120 Meter Tiefe führen Stollen und Hallen, die teils wie aus einem Sci-Fi-Film wirken. Heute beherbergt die Mine ein unterirdisches Freizeitareal mit Riesenrad, Minigolf und sogar einem Salzsee mit Ruderbooten – surreal und faszinierend zugleich. Ich war noch nie an einem Ort wie diesem – beeindruckend und wohltuend zugleich, denn die salzhaltige Luft soll auch noch gut für die Lunge sein.

    Danach machte ich mich auf den Weg zur legendären Transfăgărășan-Straße – eine der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt. Sie schlängelt sich über 90 Kilometer durch die Karpaten, mit Haarnadelkurven, steilen Hängen und atemberaubenden Ausblicken. Leider ist sie derzeit noch gesperrt – der obere Abschnitt öffnet erst Mitte Juni. Trotzdem wollte ich schon mal ein wenig „schnuppern“, wie es dort aussieht. Vielleicht nehme ich in den nächsten Tagen den südlichen Teil in Angriff, je nachdem, wie sich das Wetter entwickelt.

    Unterwegs gab’s dann noch ein kleines Offroad-Highlight: eine Flussdurchfahrt! Hat so viel Spaß gemacht, dass ich gleich ein paar Extrarunden durchs Wasser gedreht habe – Kind im Erwachsenenmodus, voll ausgelebt.

    Am Abend dann Ankunft in Brașov. Motorrad abgestellt, schnell geduscht und ab in die Stadt. Jetzt wird zu Fuß erkundet, was heute noch an Energie übrig ist – Ziel: 15.000 Schritte auf der Google Fit App knacken. Mal sehen, ob ich das Tagesziel erreiche – aber der erste Eindruck von Brașov? Vielversprechend!
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