• Durch die Schluchten des Balkan

    9. juli, Albanien ⋅ ⛅ 31 °C

    Gjirokaster heißt unser heutiges Ziel. Eine Stadt im Gebirge, deren Altstadt zum Weltkulturerbe gehört.
    Zunächst machten wir allerdings am bekannten Touristenhotspot "Blue Eye", albanisch "Syri i Kaltër" einen Besichtigungsstop. Parkten den Carado für 8 Euro und liefen dann mit ganzen Heerscharen über einen prima ausgebauten Weg zur Quelle, mit einer Förderung von 6 bis 9 tausend Litern Wasser pro Sekunde ist sie die stärkste Quelle Albaniens. Das austretende Wasser bildet sofort einen starken Fluss, der kurz nach dem Austritt einen See speist
    Danach ging es weiter über die gewohnt engen und extrem kurvigen Straßen, die im Wesentlichen von deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde.
    Gjirokastra (auch Gjirokastër) ist ein UNESCO-Weltkulturerbe in Südalbanien. Die „Stadt der Steine“ ist berühmt für ihre osmanische Architektur, schiefergedeckte Steinhäuser und das verwinkelte Kopfsteinpflaster. Wahrzeichen ist die hoch über der Stadt thronende Burg, die ein Waffenmuseum und fantastische Aussichten bietet.
    So weit KI. Dass der Weg von unserem Stellplatz im Tal bis zur Burg rund 2,5 Kilometer lang ist und nur aus Steigungen besteht, hat sie nicht berichtet. Jedenfalls haben wir die Burg, einen alten Stollen und die Altstadt mit ihren markanten Häusern besichtigt, sind durch die engen Gässchen geschlendert und haben auch den Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt.
    Morgen schaun ma mal.
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