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  • Day28

    Mirissa & Tissamaharama

    April 27 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 31 °C

    In Sri Lanka scheinen alle Uhren etwas langsamer zu ticken. Dadurch werden die Tage entspannter, aber auch etwas ereignisarmer. Gestern beispielsweise vergassen wir vor lauter Entspannung, unseren Penguins-Beitrag zu schreiben. Darum hier der Rückblick auf gestern und heute:

    So romantisch die Strandhütte ausgesehen hatte, als so unpraktisch entpuppte sie sich schliesslich im Gebrauch: Ein nächtlicher Toilettengang etwa bestand darin, unter dem Moskitonetz herauszukriechen, die Hütte zu verlassen, auf dem Weg zum Toilettenhäuschen fast über einen am Strand nächtigenden Hund zu stolpern und nach dem Besuch des Dusch-/Toilettenhäuschen - selbstverständlich nun mit nassen und von Sand verklebten Füssen - in die Hütte zurückzukehren. Wir verliessen unser Beach Home morgens mit der festen Überzeugung, dass ein normales Badezimmer gar keine so schlechte Idee ist.

    Unter dem bösen Blick der Tuk-tuk-Fahrer vor unserem Hotel traten wir schliesslich unsere einstündige Uber-Fahrt an, die uns nach Mirissa brachte, dem südlichsten Punkt unserer Reise. In Mirissa gibt es nicht viel zu tun, ausser am Strand zu liegen, und genau das taten wir auch. Das unstete Wetter, dem kommenden Monsun geschuldet, schickte uns allerdings bald in unser Zimmer mit Himmelbett und einer für die hiesigen Längengrade ausserordentlich bequemen Matratze.

    Heute Morgen wagte ich einen kurzen Spaziergang zu einem Palmenhügel, der ins Meer ragte, während Ines dem Wetter nicht traute und noch einmal versuchte, die Matratze voll ausnutzen. Schliesslich musste allerdings auch Ines Abschied nehmen von der Matratze, als wir mit einem Tuk-tuk in die nächstgrössere Stadt Matara fuhren.

    Das Angebot des Tuk-Tuk-Fahrers, uns vier Stunden lang mit seinem Gefährt zu unserem Ziel Tissamaharama zu tuckern, lehnten wir dankend ab (Wir wären wohl jetzt noch nicht angekommen). Stattdessen stiegen wir in Matara auf einen lokalen Bus um, der entgegen den Beteuerungen unseres Hotelrezeptionisten sehr wohl existierte (Eine typische Verkaufstaktik in Sri Lanka: Günstigere Alternativen leugnen, damit man selbst eine Fahrt verkaufen kann). Dieser Bus brachte uns für weniger als 1 Euro pro Person in drei Stunden nach Tissamaharama - zwar ohne Klimaanlage, dafür mit umso mehr Fahrtwind im Gesicht und Aussicht auf die srilankische Südküste.

    Hier in Tissamaharama (von allen nur Tissa genannt - verständlich!) liegt unser Hotel an einem kleinen See, auf den ein hoteleigener (und unserer Meinung nach etwas renovationsbedürftiger) Steg hinausführt. Vor Betreten des Stegs wird man allerdings gewarnt, dass hier Krokodile und Schlangen üblich sind. Glücklicherweise sahen wir keine Vertreter dieser Spezies. Das dürfte morgen anders sein, wenn wir unsere Safari in den Yala-Nationalpark starten!
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