• Winter bei 29 Grad

    12. juni, Namibia ⋅ ☀️ 29 °C

    So gut hatten wir beide schon lange nicht mehr (in einem Nicht-Wasserbett 😅) geschlafen. In der Nacht war es so kalt, dass wir sogar unter richtiger Daunenbettwäsche schliefen.
    Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen ins Auto und machten uns auf den Weg nach Rehoboth. Die Stadt fühlte sich sofort wie ein Kontrastprogramm zu Windhoek an. Alles wirkte ländlicher, ruhiger und irgendwie ursprünglicher. Am Straßenrand sahen wir Menschen, die auf einem Einkaufswagen grillten. Ein Bild, das man so schnell nicht vergisst. Auch mit Englisch kamen wir hier deutlich weniger weit. Was uns besonders auffiel: Viele Menschen trugen lange Kleidung und Wollmützen. Schließlich ist hier Winter. Dass das Thermometer trotzdem 29 Grad anzeigte, passte für uns zwar nicht ganz zusammen, aber wir hatten uns offenbar schon gut angepasst und waren ebenfalls im Pullover unterwegs.
    Für die nächsten Tage in der Wüste gingen wir einkaufen. Supermärkte in anderen Ländern sind für uns sowieso immer ein kleines Highlight. Danach konnten wir endlich auch unsere SIM-Karte in einem MTC Laden aktivieren und mussten nur noch volltanken. Dann waren wir bereit für den Weg in die Namib-Wüste - eine der ältesten Wüsten der Erde.
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