• Ganz oben auf unserer Namibia-Bucketlist

    13. juni, Namibia ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Nacht war aufregend. Die Geräusche der Tiere sind für uns noch völlig neu und irgendwann hörte es sich sogar so an, als hätte sich ein Tier direkt neben unserem Zelt schlafen gelegt. Dazu wurde es wieder richtig kalt. So kalt, dass wir uns in vier Decken eingemummelt haben.
    Für uns ging es schon um 5 Uhr raus. Am äußeren Sesriem-Gate schafften wir es tatsächlich auf Platz 13 in der Autoschlange, wie uns der Ranger direkt erzählte. Gegen 7.30 Uhr, pünktlich zum Sonnenaufgang, fuhren wir immer weiter in den Namib-Naukluft-Nationalpark hinein. Die Landschaft war einfach unglaublich. An der Dune 45 liefen bereits viele Menschen nach oben, wir machten dort aber nur einen kurzen Halt und fuhren weiter Richtung Deadvlei. Vom Parkplatz ging es mit dem Shuttle weiter und anschließend noch ein ganzes Stück zu Fuß durch den Sand. Und dann standen wir plötzlich an einem Ort, der fast unwirklich schön war: eine helle Tonpfanne, umgeben von riesigen roten Dünen und den dunklen, abgestorbenen Kameldornbäumen. Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz am Sossusvlei. Dort sahen wir etwas, das nur selten passiert: Wasser mitten in der Wüste. Durch die Regenfälle im April hatte sich die sonst trockene Tonpfanne in einen kleinen See verwandelt. Die Dünen spiegelten sich im Wasser und für einen Moment konnten wir einfach nur dastehen und staunen.
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