• JaMa on Bikes
  • Thomas Stachow
  • Christian König
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3 Arschraketen und ein Koffer

Viele Namen würden für unsere diesjährige Reise passen. "8 Schenkel gegen Stelvio" war ebenso in der engeren Auswahl wie "Ankommen ist alles". Was am Ende hinter all dem steckt, könnt ihr ab dem 2. Juli hier erfahren. Leggi altro
  • Cima Coppi

    6 luglio 2020, Italia ⋅ ⛅ 16 °C

    [JA] Heute war es sehr still hier im Blog, doch das aus gutem Grund. Das Stilfser Joch forderte all unsere Kräfte und oben angekommen waren dann andere Dinge wichtiger. Insofern folgt der Reise Bericht mit etwas Abstand aus dem heute etwas einfacheren "Wellnessbereich". Nachdem wir gestern den vollen Luxus genießen konnten ist es heute nur eine Sauna die uns zur Verfügung steht. Da wir früh schon fertig sind mit dem Tagespensum nehme wir das Angebot gerne an.
    Thomas und Christian waren heute morgen bei den ersten am Frühstücksbuffet um möglichst früh starten zu können. Max und ich gingen es etwas ruhiger an und starteten 45 Minuten nach den beiden in den Anstieg. Die offizielle Steigung begann gut einen Kilometer von unserem Hotel entfernt, jedoch so gemächlich, dass die kurze Einrollphase kein Problem war. Jeder fand dann in sein Tempo und hat so seine ganz eigene Geschichte des Anstiegs zu erzählen. Auf so einem langen Anstieg findet man ungewollt seine Partner die im gleichen Tempo unterwegs sind und die man so immer wieder trifft.
    Beeindruckend ist der Moment wenn man zum ersten Mal auf die Passhöhe schauen kann, auch wenn an dem Punkt noch 500HM fehlen. Tatsächlich motiviert es zumindest mich mehr das Ziel vor Augen zu haben als dass es abschreckt.
    Nach einer Bratwurst auf dem Gipfel folgte die entsprechend lange Abfahrt. Einen kurzen Hügel hatten wir noch als wir nach wenigen Metern von der Straße Richtung Bormio abbogen und am Umbraillpass die schweizer Grenze überquerten. Aber danach dann wirklich nur noch bergab. Enge Kehren, Brücken, S-Kurven, kurzum alles was das Abfahrer Herz erfreut. Auf der Hälfte der Abfahrt sammelte ich einen Porsche 911 aus Deutschland ein der wohl auch Spaß am Abfahren hatte. Nach den Kurven konnte er mehr Gass geben, in die Kurven konnte ich schneller rein fahren, doch in Summe waren wir gleich schnell so dass sich unsere Wege erst unten im Münstertal trennten.
    Von dort waren es noch gute 20km ins heutige Hotel sie wir dann auch noch schafften.
    Morgen warten nochmal 100km auf uns bevor Mittwoch schon wieder alles vorbei ist. Wahnsinn wie die Zeit vergeht.
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  • Vom Winde verweht

    7 luglio 2020, Italia ⋅ ☀️ 17 °C

    [CK] Am vorletzten Tag ging es von Mals den restlichen Teil des Reschenpass hoch. Bei steifer Brise ging es links am Reschensee vorbei nach Nauders und dann runter durch das Tal Richtung Landeck. Von dort ging es das Panznauntal hoch nach Galltür zu unserer letzten Übernachtung. Am Ende standen 107 Kilometer auf dem Tacho, die sich aber durch den starken Gegenwind den wir den ganze Tag hatten nach deutlich mehr an.Leggi altro

  • Die Rückkehr der 4

    8 luglio 2020, Austria ⋅ ⛅ 10 °C

    [CK] An unserem letzen Tag heute stand nochmal ein Highlight auf dem Plan. Die Silvretta-Hochalpenstraße. Sie führt von Partenen im Montafon in 34 Kehren über die auf 2.032 m hoch gelegene Bielerhöhe bis nach Galtür 1.584 m im Paznauntal. Wir haben sie in umgekehrter Richtung unter die Räder genommen. Von Galtür war es ein echter Traum die Kehren runter Richtung Bludenz zu fahren, unserem heutigen Zielort und Startpunkt unserer Tour vor sieben Tagen. Nun ist sie also vorbei unsere Alpentour. Sehr schön war’s , nicht immer einfach und manchmal ganz schön schwer. Aber ich würde es nochmal machen 😂.Leggi altro

  • Ziel erreicht

    8 luglio 2020, Austria ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einem kurzen letzten Tagesabschnitt haben wir das Auto erreicht und bereits gepackt. Nach einem kurzen Stopp beim Supermarkt und einer Tankstelle geht es jetzt heim Richtung Ludwigshafen. Ausführlichere Berichte folgenLeggi altro

  • Zeit zurück zu blicken

    9 luglio 2020, Germania ⋅ ⛅ 24 °C

    [JA] Nach einer Nacht im eignen Bett und einem Frühstück aus dem eigenen Kühlschrank statt eines reichhaltigen Buffets ist es Zeit auf die vergangenen 7 Tage zurück zu blicken.

    Was bleibt ist definitiv die Erkenntnis, dass es möglich ist bei entsprechender Planung 7 Tage Radurlaub inklusive An- und Abreise in 7 Tagen unter zu bringen. Mit dem verkürzten ersten und letzten Tag konnten wir beide Fahrtage noch zum Radfahren nutzen, ohne dass es uns gestresst hätte. Zugegeben, bei der Rückreise war es deutlich stiller als noch auf der Hinfahrt im Auto, aber wenn wir nicht kaputt gewesen wären, hätten wir ja auch was falsch gemacht.

    Was zudem bleibt ist wiedermal die Frage, was wir Menschen mit unserer Natur so anstellen. Beispielsweise auf dem Weg nach Kühtai - Alpenidylle pur, inklusive Stommasten alle 100 Meter um den Stausee auf Passhöhe ans Netz anzuschließen. Fast unmöglich ein Foto ohne Strommast zu schießen. Der Stausee selber ist eine einzige Baustelle, gefühlt wird der ganze Berg umgegraben und LKWs fahren die Passstraße auf und ab um die Erde zu transportieren.
    Oder kann es richtig sein, dass unzählige Motorräder und deutsche Sportwägen vermeintlich ziellos die Passstraßen hoch und runter fahren? Bestes Beispiel auf der mautpflichtigen Silvretta Hochalpenstraße. Während ich an einem Parkplatz wartete kam ein Porsche von oben angefahren, fuhr ebenfalls auf den Parkplatz, jedoch nur um zu drehen und den Pass wieder mit Vollgas hoch zu fahren. Ich kann jeden einzelnen verstehen und die Tour würde mir sicher mit dem Auto ähnlich viel Spaß machen wie mit dem Rad, aber nachdenklich stimmt es einen schon.
    Und dabei sind Fälle wie Ischgl und der ganze Winterbetrieb noch gar nicht betrachtet...

    Auch wenn unsere Urlaubsform natürlich nicht CO2 neutral ist, haben wir doch unser möglichstes getan unseren Fussabdruck in dieser so wunderschönen Landschaft so klein wie möglich zu halten. Die Landschaft ist auch das, was vorrangig in Erinnerung bleiben wird. Seien es die steilen Rampen hoch nach Kühtai, die 40km lange Abfahrt vom Penzerjoch nach Bozen oder die karge Steinwüste oben am Stilfser Joch. Viele einmalige Erinnerungen bleiben die mit nichts zu vergleichen sind was wir aus dem Pfälzerwald oder Schwarzwald kennen. Zum Vergleich: unser Hotel in Galtür liegt so hoch wie die Feldberggipfel. Mit dem einzigen Unterschied, dass man Galtür bei moderaten ~2% Steigung mehr oder minder "eben" erreichen kann und man kaum merkt, wie hoch man eigentlich ist.

    Eine tolle Erinnerung bleibt auch mal wieder dieser Blog. Die Stimmung war durchgängig super, keines unserer Fotos mussten wir stellen oder schönen und die Zeit verging wie im Flug. Schon heute freue ich mich darauf in einiger Zeit die Bilder und Videos wieder anzuschauen und an all die tollen Momente zurück zu denken. Und nachdem wir Thomas und Christian wohl nicht abgeschreckt haben scheint ein "nächstes Mal" nicht ausgeschlossen zu sein...
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  • Fine del viaggio
    9 luglio 2020