Tag 1 Sanctuary
January 15, 2024 in Australia ⋅ 🌧 24 °C
Nachdem wir morgens die Kälbchen gefüttert haben, fuhren wir mit dem Van zum kleineren Grundstück. Hier steht das Farmhaus, in dem der Vollzeitfreiwillige Jeff drin wohnt und ein kleines Häusschen, das wir einfach “Cabin” nennen. Paula hat uns gebeten die Cabin herzurichten, damit bald neue Volunteere dort einziehen können. Sie hat mir einiges an Sachen mitgegeben, da die Grundausstattung, vor allem Küchenutensilien teilweise nicht vorhanden war.
Wir machten die Cabin sauber und räumten alles ein. Es müssen aber noch ein paar Dinge gemacht werden, wie z.B. die Vorhänge aufhängen, die Wasserpumpe wechseln, die Klimaanlage reparieren und die Decke isolieren, damit die Cabin angenehm bewohnbar ist.
Mittags fütterten wir dann wieder die Kälbchen. Sie waren einfach zu süß. Wir müssen sie zum Füttern immer erst auf der Weide suchen und dann dazu animieren uns zum Stall zu folgen. Deswegen nehmen wir auch immer eine Milchflasche mit, damit sie die Milch sehen. Am Anfang brauchen sie einen Moment, aber wenn sie sich dann einen Ruck gegeben haben, laufen sie uns hinterher zum Stall. Das ist echt ziemlich goldig. 😍🐮
Jeff fährt montags immer nach Casino. Der Ort ist etwa eine Stunde Fahrt von uns entfernt. Hier holt er Futterspenden für die Tiere ab und kauft meistens für alle bei Woolworth bzw. Coles ein. Gegen 16 Uhr brachte er unsere Einkäufe vorbei.
Nach Jeffs Besuch habe ich das riesige Grundstück erkundet. Es gibt hier einige Weiden, wo die Kühe grasen und darüber hinaus noch einen großen Wald dabei. Dieser Ort drückt einfach Ruhe und Harmonie aus. Da es momentan so viel am regnen ist, sind die Gräser schön hoch und saftig grün, perfekt für die Kühe. Auch die Wassertanks sind immer voll, sodass wir uns keine Sorgen, um den Wasserverbrauch machen müssen. Das läuft nicht jeden Sommer hier so. Buschbrände sind hier ganz normal, erst vor wenigen Monaten gab es hier in der Nähe welche. Deswegen ist es umso schöner, dass es hier momentan so viel regnet.
Abends fütterten wir die Kälbchen wieder und machten uns danach selbst etwas zu essen. Die beiden anderen Mädels France und Fabi sind wirklich total nett. France kommt aus Belgien und bleibt aber nur noch eine Woche, Fabi kommt aus Deutschland und bleibt hier bis April.Read more










