• Jürgen Lorenz
  • Stephane Rothen
  • Pascal Rothen
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  • Armin Wüstefeld

Seidenstrasse & Mongolei

Mit dem Moped geht es von Deutschland aus, über den Balkan, Türkei, Russland, den Pamir Highway, Kasachstan in die Mongolei nach Ulaan Bator.
16.000 km sensationelle Landschaften und Menschen.
Geplant sind hierfür etwa 70 Tage.
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  • Abends in Astrachan

    3. juli 2025, Russland ⋅ ☁️ 26 °C

    Abends in einem ehemaligen Radisson Hotel abgestiegen.
    War zum Teil sehr deutsch angehaucht,. Es gab „deutsches Bier“, und sogar fränkische Bratwürste hätte man bestellen können. Aber dafür ist man ja nicht in Russland, also nimmt man Spareribs. 🥳🥳Les mer

  • Grenze Russland Kasachstan

    4. juli 2025, Kasakhstan ⋅ ☀️ 21 °C

    So, den nächsten Grenzübergang geschafft.
    Russland hat 2,5 Stunden gedauert, aber nur weil die Trulla, die unsere Pässe hatte uns diese nicht geben und sie warten wollte, bis ihr Chef kommt, damit er uns aus Russland verabschiedet. Nach 2 Stunden sind wir dann doch genervt gefahren als wir uns ein paarmal beschwert hatten.
    Waren froh, aus Russland raus zu sein, da waren alle sehr unfreundlich. Ganz anders in Kasachstan, hier sind wir mit Handschlag begrüßt worden und mit den Worten Welcome to Kasachstan.
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  • Und noch ein Tag durch Kasachstan

    7. juli 2025, Kasakhstan ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem wir in der Tankstelle einen schnellen Kaffee getrunken haben, ging es heute wieder 450 km Kerzengeradeaus durch die Steppe Kasachstans. Unterwegs beim Mittagessen ein paar Kinder glücklich gemacht und abends dann sehr müde im Hotel angekommen. Die Menschen hier sind alle wahnsinnig freundlich und viele möchten sich mit uns fotografieren lassen.Les mer

  • Einreise nach Turkmenistan

    9. juli 2025, Turkmenistan ⋅ ☀️ 28 °C

    Morgens um 6:00 Uhr ging es los Richtung Turkmenistan. 9:15 Uhr an der Grenze Kasachstan angekommen. Eineinhalb Stunden später nach einem chaotischen Grenzübergang mit Laufzettel und vielen Stempeln konnten wir weiter zur Turkmenistan Grenze fahren.
    Hier ging das Chaos aber so wirklich los. Erst ein PCR Test, Dann ein paar Meter weiter Pass und Fahrzeugdaten in ein Buch geschrieben. Dann zur Grenzstation gefahren.
    Das Visa erhalten. Hat etwa eineinhalb Stunden gedauert und musste noch bezahlt werden. Mit 110 Dollar.
    Dann kam der komplizierte Teil, unsere Motorräder. In Summe haben wir sieben Schalter bedienen müssen. Die Fahrzeugpapiere wurden in vier Büchern eingetragen. Wir haben acht Zettel bekommen, davon mussten wir fünf wieder abgeben sechs Stempel und mussten auch noch mal 332 $ fürs Motorrad für die Einreise bezahlen. Am Ende haben alle Grenzbeamter dann noch eine Stunde Mittag gemacht, und alle warten lassen. Aber nach etwa 4 Stunden konnten wir dann auch tatsächlich nach Turkmenistan einreisen.
    Zu guter letzt hatte Pascal auch noch an der Grenze einen Plattfuß, den wir nicht reparieren konnten. Also hat unser Aufpasser, den wir an der Grenze bekommen haben, den Reifen gepackt und ist mit Pascal und Stéphane in die nächste Ortschaft gefahren und haben dort den Reifen gewechselt. Armin und ich waren knapp zweieinhalb Stunden bei 39° im Schatten unsere Motorrad gesessen und haben gewartet. Danach ging es weiter zum Hotel, dass wir abends um 22:15 Uhr erreicht haben. Kurz ein Stiefel Bier an der Bar und jetzt geht es ins Bett. Morgen früh um neun geht es dann weiter zu irgendeinem Canyon. Wir lassen uns überraschen.
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  • Tag zwei in Turkmenistan

    10. juli 2025, Turkmenistan ⋅ 🌬 33 °C

    Heute auch wieder etwa 500 km querfeldein eingefahren. Landschaftlich war es heute extrem schön. Einige offroad Passagen hatten uns ganz schön angestrengt, eine mussten wir auch abbrechen da die Konditionen bei den alten Männern bei 20 cm tiefen Sand und 40° doch etwas nachgelassen hatte.Les mer

  • In Richtung Ashgabat

    11. juli 2025, Turkmenistan ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute ging es circa 350 km in die Hauptstadt.
    Auf dem Weg dorthin haben wir ein kleines Dorf in den Bergen besucht und den ältesten Baum des Landes angesehen. Eine Pilgerstätte besucht, und einen sehr seltsamen Friedhof gesehen. Alle Gräber mit Widderhörner. Die Geschichte dahinter war sehr spannend.
    Wir sind alle so wahnsinnig begeistert von der Freundlichkeit und der Offenheit, der Leute hier in diesem Land.
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  • Ein Tag in Ashgabat

    12. juli 2025, Turkmenistan ⋅ ☀️ 30 °C

    Sightseeing Tag in Ashgabat.
    Erste die Agentur besucht und uns dort das kleine Museum angesehen. Anschließend einige Monumente besichtigt, mittags in Food Court einer großen Mall lecker gegessen. Und zu guter letzt noch die Moschee besucht.
    In der Stadt müssen alle Fahrzeuge weiß sein, es dürfen nur Fahrzeuge in der Stadt fahren von Einwohnern. Sämtliche Gebäude in der Stadt sind aus weißen Marmor, die Laternen und Ampeln sind alle Gold verziert ebenso die Geländer, die Straßen sehen aus wie geschleckt und es wurden 1 Million Bäume gepflanzt, so dass alles sehr unwirklich und surrealistisch wirkt hier in der Wüste.
    Motorräder sind in der Stadt nicht erlaubt, daher mussten wir unsere Mopeds auf einem Großparkplatz vor der Stadt parken und wurden mit einem Shuttle ins Hotel gefahren.
    Und eigentlich gibt es keine Worte, um diese Stadt tatsächlich zu beschreiben.
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  • Nisa - Turkmenistans erste Hauptstadt

    12. juli 2025, Turkmenistan ⋅ ☀️ 32 °C

    Nisa war die erste Hauptstadt Turkmenistans und lag direkt auf der Seitenstraße. Sie existierte 300 v. Chr. bis 800 n. Chr.
    Ein großer Umschlagplatz für Waren mit Sitz des Königs und vielen Tempeln.
    Viel sieht man nicht mehr heute, aber wir konnten später sämtliche Artefakte im Museum uns ansehen, die dort gefunden worden sind. Begleitet wurden wir von einer netten jungen Dame, die uns auch alles noch mal erzählt und erklärt hat.
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  • Auf dem Weg zur „Hölle“

    13. juli 2025, Turkmenistan ⋅ ☀️ 37 °C

    Heute sind wir etwa 5 Stunden lang auf schlechtesten Straßenbedingungen bei 44° Richtung Gateway to hell gefahren. Begrüßt wurde ich auch gleich von einem Höllenhund, der mein Hinterrad gleich angegepinkelt hat.
    Danke dafür.
    Geschlafen wird heute in Jurten. Sehr toll gemacht, aber sehr warm.
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  • Der Eingang zur Hölle

    13. juli 2025, Turkmenistan ⋅ 🌙 34 °C

    1970 gab es bei Gasbohrungen einen Unfall und der Krater hier ist entstanden. Zum Spaß hatten einige sich gedacht, das ausströmende Gras anzuzünden und waren der Meinung, dass es nach zwei Wochen wieder erloschen sein wird. Heute, 55 Jahre später brennt dieser Krater immer noch.
    Die Menschen hier nennen dieses Loch auch den Eingang zur Hölle.
    Brutal beeindruckend dieses Szenario vor allem nachts.
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  • Angekommen in Uzbekistan

    14. juli 2025, Usbekistan ⋅ ☀️ 36 °C

    Heute hatten wir noch mal einen Höllenritt durch Turkmenistan. 300 km absolut schlechteste Straße, die ich jemals gesehen habe. Mehr Schlaglöcher als Asphalt, und Spurenrillen, die 40 cm tief waren - im Asphalt!!
    Der Grenzübergang ging entspannt. 1 Stunde in Turkmenistan, und dann noch mal 1 Stunde auf der Usbekistan Seite,
    In Shiva angekommen, haben wir unser Quartier bezogen.
    Eine alte Karawanserei, fast noch im Originalzustand, als damals die Kamel Karawanen, der Seidenstraße hier vorbei kamen und hier genächtigt hatten.
    Eine wahnsinnig tolle Location.
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  • Sightseeing in Shiva

    15. juli 2025, Usbekistan ⋅ ☀️ 38 °C

    Bei fast 50° konnten wir heute eine vierstündige Sightseeing Tour, privat organisiert durch Shiva machen. Unser Guide war ein 19-jähriges super engagiertes junges Mädel.
    Sehr beeindruckend, diese Stadt, deren Ursprung die damalige Karawane Zeit des Seidenstraße war.
    Viele Universitäten, Moscheen, ein Palast und zu guter letzt das Harem Haus für die vier Hauptfrau und etwa 100 Konkubinen.
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  • Abendessen in Shiva

    15. juli 2025, Usbekistan ⋅ ☀️ 34 °C

    Über den Dächern von Shiva zu Abend gegessen. Traumhaft schöne Kulisse.
    Essen war wahnsinnig lecker. Und am Ende mit Trinkgeld 1,5 Millionen bezahlt.
    Betragstechnisch mein teuerstes Abendessen. Bis jetzt. 🤣🤣Les mer

  • Auf dem Weg nach Buchara

    16. juli 2025, Usbekistan ⋅ ☀️ 39 °C

    Heute ging es etwa 460 km von Shiva nach Buchara.
    Der größte Teil war eine super ausgebaute vierspurig Autobahn., So dass wir nach circa 5 Stunden schon in unserer neuen Unterkunft waren.
    Kurz in die Stadt und mit Getränke versorgt lecker zu Abend gegessen und morgen geht es dann mit einem privaten Guide auf Stadtführung.Les mer

  • Sightseeing in Buchara

    17. juli 2025, Usbekistan ⋅ ☀️ 36 °C

    Heute bei mehr als 60 Grad Lufttemperaturen 6 Stunden eine der Hauptstätten der alten Seidenstraße angesehen.
    Wahnsinnig interessant die Geschichten dieses Landes. Von Alexander dem Großen, bis hin zur Eroberung durch Dschinghis Khan und später die Besatzung durch die Russen.Les mer

  • Ein Tag in Samarkand

    19. juli 2025, Usbekistan ⋅ ☀️ 35 °C

    Heute wieder Sightseeing mit einem privaten Guide durch Samarkand. Die ehemalige Hauptstadt von Usbekistan war Frühjahrs der Knotenpunkt der alten Seitenstraße. Eine der reichsten Städte seiner Zeit.
    Wahnsinnig tolle Gebäude und eine beeindruckende Geschichte.
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  • Angekommen in Duschanbe

    20. juli 2025, Tadsjikistan ⋅ 🌙 33 °C

    Heute ging es von Uzbekistan nach Tadschikistan. Der Grenzübergang, bei dem ich heimlich ein paar Fotos machen konnte, hatte heute nur etwa zweieinhalb Stunden gedauert.
    Unterwegs konnten wir leckere Teigtaschen mit Hackfleischfüllung am Straßenrand zu Mittag essen. Und kurz vor Duschanbe mussten wir noch den berühmten Tunnel des Todes durchqueren. 6 km schlechtester Zustand, dicker Smog, weil keine Belüftungsanlage und partiell stockdunkel, weil kein Licht. Den Namen hat der Tunnel, weil hier jedes Jahr mehrere Menschen sterben. Gerne auch mal googeln, wenn es euch interessiert. Angeblich der gefährlichste Tunnel der Welt.Les mer

  • Mopedpflege

    20. juli 2025, Tadsjikistan ⋅ 🌙 29 °C

    Heute wollten wir eigentlich in der Werkstatt hier für unsere vier Motorräder einen Ölwechsel machen. Allerdings hatten die das Öl nicht vorrätig, dass wir brauchten. Kurz mit BMW gesprochen, die Mopeds schaffen auch 16.000 km ohne Ölwechsel.
    Mein Navigation Teil hat sich verabschiedet und ist raus gebrochen, die schlechten Straßen und die vielen Erschütterungen haben wohl dazu beigetragen. Allerdings konnte in der Werkstatt dies provisorisch wieder geflickt werden, und am Ende halten Kabelbinder ja auch fast alles. Dann im Hotel noch Ölfilter gewechselt Öl nach gefüllt Und Schrauben fest gezogen und verabschieden uns mit einem Feierabendbier.
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