• Brigitte und Jürgen
  • Brigitte und Jürgen

Transsib und Lhasa

Et 143-dags eventyr af Brigitte und Jürgen Læs mere
  • Pingyao Railway Station, Pingyao

    20. august 2014, Kina ⋅ ⛅ 25 °C

    Leider sind meine Tage in Pingyao schon vorbei. Es war in diesem "Dorf" schön und entspannend.
    Was mich mittlerweile allerdings nervt sind die Chinesen, die noch nie einen Europäer live gesehen haben - was etwa die Hälfte aller Chinesen sind.
    Sie tuscheln hinter meinem Rücken, beobachten mich, schauen was ich mache und sind neugierig bis zum geht nicht mehr.
    Ich komme mir dann vor, als wäre ich nackt oder vom Mars. Oder berühmt.
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  • Zugfahrt, China

    20. august 2014, Kina ⋅ 🌙 23 °C

    Meine Mitfahrer sind heute wieder erste Sahne. Und ich scheitere kläglich mit meinem Vorhaben.
    Eigentlich dachte ich, ich könnte während der Zugfahrt ein bisschen mit den Chinesen plaudern. Dies scheitert kläglich daran, dass keiner meiner Mitfahrer englisch kann.
    Dann dachte ich, ich könnte ja Chinesisch lernen im Zug. Im Reiseführer sind zahlreihe Floskeln (in chinesisch) beschrieben, ich müsste nur die Aussprache hören. Dies scheitert auch - die Chinesen um mich herum können nicht lesen!
    Da fällt mir nichts mehr ein.
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  • Während der Fahrt, Shaanxi, China

    20. august 2014, Kina ⋅ ⛅ 28 °C

    Während der Fahrt sorgt immer wieder das Zugpersonal für Kopfschütteln bei mir.
    Fahrkarten-Kontrollen gibt es ja bereits beim Betreten des Bahnhofs, beim Betreten des Bahnsteigs und beim Einstieg in den Zug. Also braucht das Personal andere Beschäftigung.
    Die Mitarbeiter verkaufen Obst (kauft keiner), Spielsachen, Instant-Suppen und Getränke sowie frische Gerichte aus der Boardküche.
    Dazwischen wird der Müll eingesammelt und der Wagen gefegt.
    Am Besten hat mir aber der Schaffner gefallen, der die Online-Tickets anhand seines Handys erklärt hat. Da standen die Chinesen aber mit offenen Mäulern drum rum.
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  • Warteschlangenende, Xian, China

    21. august 2014, Kina ⋅ ☀️ 27 °C

    10:05 Uhr. Das ist es also, das Ende der Warteschlange um einen Platz in einem 8-Yuan-Bus zur Terrakotta-Armee zu bekommen. Ich schätze mal, dass es ca 500 Meter (bei 31 Grad, überwiegend in der prallen Sonne) bis zu den Bussen sind, die im Fünf-Minuten-Takt fahren. Die Alternative ist der Taxitransfer (180 Yuan) oder eine geführte Tour (400 Yuan, aber incl. Eintritt).
    10:55 Uhr. Ich habe (m)einen Bus erreicht. Während die Chinesen noch um die besten Plätze streiten und der mobile Getränkeverkäufer sein Sprüchlein aufsagt bin ich erst mal froh, der Hitze entkommen zu sein. Abfahrt jetzt bitte.
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  • Terra-cotta warriors, Xian, China

    21. august 2014, Kina ⋅ ☀️ 28 °C

    Ein weiteres Highlight auf dem China-Teil meiner Reise. Nach der verbotenen Stadt in Peking, den Grotten und den hängenden Klöster in Datong sowie der Altstadt von Pingyao steht die Terrakotta-Armee an.
    Da freue ich mich schon drauf. Denn wer kennt sie nicht, die Geschichten über diese Grabwächter. Seit über 2000 Jahren in der Erde vergraben, vor 40 Jahren durch Zufall von einem Bauern entdeckt. Und jede Figur mit einem anderen Gesicht.
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  • Terra-cotta warriors, Grube 1, Xian

    21. august 2014, Kina ⋅ ⛅ 30 °C

    Hier ist er also, der Flugzeughangar, in dem 6000 Krieger, dazu Pferde und 50 Kutschen vergraben sein sollen. 2000 Krieger wurden inzwischen ausgegraben und restauriert.
    Dies ist wirklich spektakulär! Ich bin fasziniert davon und lasse dies erst einmal auf mich wirken. Urspünglich sollen die Figuren ja noch bemalt gewesen sein. Dies ist etwas, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann. Allein schon die Anzahl und Vielzahl der Figuren ist unbeschreiblich.Læs mere

  • Terra-cotta warriors, Grube 1, Xian

    21. august 2014, Kina ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Arbeiten gehen ja noch immer weiter. Es wird weiter gegraben, ausgegraben, vermessen, katalogisiert und restauriert. Wahrscheinlich sind hier noch Generationen von Archelogen und Historikern beschäftigt, bevor die letzen Fragen geklärt sind: Warum hat Kaiser Qin Shihuangdi diese Armee aufstellen lassen? Als Schutz vor Geistern? Oder um im Jenseits weiter regieren zu können?
    Und was geschah mit dem Bauern, der die Armee entdeckt hat? Zumindest darauf konnte mir der Führer auch keine Antwort geben.
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  • Hua Shan, Shaanxi, China

    22. august 2014, Kina ⋅ 🌙 25 °C

    Heute mal wieder einen Ausflug in die Berge. Die Granitberge bei Hua Shan sin einer der fünf heiligen Berge im Taoismus. Früher lebten dort Einsiedler, heute wandern dort Touristenmassen - und ich auch. Obwohl das Wetter nicht optimal ist (es ist diesig-verhangen-neblig) mache ich mich früh morgens auf den Weg.
    Zuerst gute zwei Stunden mit dem Bus. Dieser fährt immer dann ab, wenn er voll ist. Dies heisst, wenn auch der Platz neben mir endlich besetzt ist! Denn dies ist IMMER der Platz, der bis zum Schluss frei ist.
    Nach dem Bus gibt es eine kurze Taxifahrt zum Eingang, wo es auch die Eintritts- und Seilbahnkarten zum kaufen gibt. Und wo beim Einlass auch der Fingerabdruck gescannt wird!
    Anschliessend geht es mit dem nächsten Bus weiter zur Seibahnstation des West-Gipfels.
    Um dies alles herauszufinden und dann die Strecke zurückzulegen brauche ich etwa dreieinhalb Stunden.
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  • Westgipfel, Hua Shan, Shaanxi, China

    22. august 2014, Kina ⋅ 🌙 25 °C

    Nachdem mein Magen sich wieder beruhigt hat kann es losgehen. Auf dem Berg sind die Wege prima ausgeschildert. Dies bist bei den Menschenmassen auch notwendig. Funktioniert wohl auch reibungslos.
    Und wer nicht mehr kann findet überall Verpflegungsstationen.
    Ausländer verirren sich nur wenige hier her. Am Eingang wurde mir erzählt, dass ich schon der dritte ausländische Tourist in dieser Woche bin - es ist schon Freitag!
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