• Brigitte und Jürgen
  • Brigitte und Jürgen

Transsib und Lhasa

Una aventura de 143 días de Brigitte und Jürgen Leer más
  • Khongoryn Els, South Gobi

    3 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Jim mein, das es ganz einfach sei, die Düne zu besteigen. Ich bin skeptisch, sie rennt aber schon mal vor. Da sehe ich, dass es zumindest das Kamel auch nicht geschafft hat.
    Doch ich will mir keine Blöse geben, suche und finde meinen Schrittrhythmus und wandere den steilen Sandhaufen (immerhin 280 Höhenmeter in zum Teil wadenhohen Sand) hinauf. Die Aussicht wird immer besser. Aber bei jedem Schritt vorwärts habe ich das Gefühl, dass ich einen Meter zurückrutsche.Leer más

  • Khongoryn Els, South Gobi

    3 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Oben angekommen! Die Aussicht ist einfach überragend und ich kann sie mit Worten nicht beschreiben. Das müsst ihr selber erleben.
    Die Sanddüne sieht aus, als ob jemand einen Streifen Sand in eine Steppenlandschaft geschüttet hätte - mit einer Länge von 100 km, 12 km breit und bis zu 300 Meter hoch. Total verrückt und kaum begreifbar.
    Auch nicht, nachdem wir über eine Stunden auf dem Kamm der Sanddüne gesessen haben.
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  • Khongoryn Els, South Gobi

    3 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Während wir uns auf den Abstieg machen kommen immer mehr Touristen an und besteigen ebenfalls die Düne.
    Im Vergleich zu der Anzahl von Touristen, die ich gestern in der Schlucht bzw. gestern und heute in den beiden Camps angetroffen habe sind die 11 Touristen auf der Düne geradezu eine Invasion.Leer más

  • Sevrei

    4 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Fängt an wie ein Witz: treffen sich zwei Jeep in der Wüste!

    Ist aber nicht lustig, riskantes Überholmanöver, hab uns schon auf dem Dach liegen sehen.

    Erst mal Aussteigen und dem anderen Fahrer deutlich die Meinung sagen.

    Durchatmen.

    Weiterfahren.
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  • Flaming Lips, Bayanzag

    4 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    In den Flaming Lips wurden vor knapp 100 Jahren mit der Ausgrabung von Dinosaurier-Skeletten begonnen. Nirgends auf der Welt wurden wohl so viele Skelette wie hier gefunden, anscheinend wurden über 70 verschiedene ausgegraben.
    Die Ausgrabungen wurden schon vor langer Zeit eingestellt. Toni kennt eine Stelle, wo noch ein Skelett liegt. Diese zeigt er uns und gemeinsam graben (wir schieben eher den Sand zur Seite) wir los. Und tatsächlich liegt direkt unter der Oberfläche etwas, dass wir Knochensplitter aussieht.
    Mit der Zunge macht Toni den Test, ob es Saurierknochen sind. Wenn sie sich ander Zunge festsaugen, seien es welche. Zuerst darf er, dann Jim und dann muss ich den Test machen. Tatsächlich saugt sich der Knochen an meiner Zunge fest.
    Kann jemand bestätigen, dass es diesen Test wirklich gibt?

    Falls dies jetzt jemand ekelhaft findet - im ersten Moment war es ganz normal für mich, den Knochen auf meine Zunge zu legen. Jetzt im Nachhinein finde ich es aber auch ekelhaft.
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  • Gobi Mirage Ger Camp, South Gobi

    4 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ 🌬 16 °C

    Mit Jim und Toni wurde das Verhältnis immer besser. Zusammen haben viel gelacht und unseren Spass gehabt. Auch wenn die Verständigung nicht einfacher wurde, so fällt der Abschied von Jim - die uns heute Abend verlässt - nicht leicht. Zum Abschied hat sie mir noch ein mongolisches Spiel geschenkt - bestehend aus den Knöcheln von Hammeln.
    Toni ist ein leidenschaftlicher Sänger und singt während der ganzen Fahrt mongolische Volkslieder. Nach einigem Zögern singt auch Jim mit. Gut, dass ich bei einigen deutschen Liedern textsicher bin und meine Versionen des "Badnerlieds" und von "Auf der Reeperbahn nachts um halb ein" bei beiden auf Begeisterung stiess.
    Sehr gut kam auch an, dass ich Bilder von Brigitte und Jan-Philip sowie aus Deutschland und der Schweiz zeigen konnte (Danke für den Tipp!).
    Toni hat gefallen, dass ich sowohl beim Schach als auch beim Damespiel gegen ihn verloren habe.
    Und so wurde ich schon eingeladen, mit Brigitte und Jan-Philip bald wiederzukommen!
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  • Dalanzadgad Airport, Dalanzadgad

    6 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ ⛅ 22 °C

    Was für ein Start in den Tag! Wollt ihr wissen, wie es dazu kommt, dass ich jetzt mit meinem ganzen Gepäck auf der Startbahn des Flughafen stehe? Warum mich ein Sicherheitsmann anschreit, eine Stewardess anlächelt und eine Amerikanerin meine Retterin ist? Und warum mit trotz allem zum k... ist?
    Dann fange ich mal die Geschichte von vorne an.

    03:00 Uhr, ich wache auf. Zuerst dachte ich, der Wind, der an der Jurte reisst, hätte mich geweckt. Dann spüre ich ein Magengrummeln und weiss, dass das nicht gut kommen.
    03:15 Uhr, erster Weg zur Toilette. Mein. Magen/Darm meldet sich. Aber noch denke ich, dass dies nur die Aufregung vor dem Rückflug nach Ulan Batar ist.
    3:30 Uhr, viertelstündlich führt mich mein Weg nun zur Toilette. Wenigstens bekomme ich so was vom Sonnenaufgang in der Gobi mit.
    5:00 Uhr, endlich klingelt der Wecker, ich darf aufstehen. Und muss zuerst zur Toiletten und dann gehe ich duschen.
    5:30 Uhr, von meinem Fahrer ist nichts zu sehen. Ich gehe ihn mal lieber wecken.
    5:35 Uhr, Frühstück, vielleicht beruhigt sich mein Magen ja durch Essen oder Tee
    5:45 Uhr, mein Fahrer kommt zum Frühstück, sieht aber verkatert aus.
    6:00 Uhr, Abfahrt. Komischerweise wollte niemand von mir Geld für die letzte Nacht haben. Wir werden dafür mit einem Salzritual verabschiedet, auf alle vier Autoreifen wird Salz gestreut und der Fahrer taucht seinen Autoschlüssel in das Salz.
    6:10 Uhr, erste Unterbrechung der Fahrt, ich muss mal.
    6:25 Uhr, zweite Unterbrechung
    usw
    7:10 Uhr, wir kommen am Flugplatz an, noch 90 Minuten zum Abflug. Ich suche erst mal das WC auf.
    7:15 Uhr, Einnahme von jeweils zwei! Tabletten zweier! Medikamente gegen Durchfall. Runtergespült mit einer Dose Cola.
    7:20 Uhr, der Check-Inn öffnet. Da wir sehr früh da waren bin ich einer der ersten in der Schlange.
    7:25 Uhr, Kopfschütteln der Frau am Check-Inn, sie gibt mir mein Ticket zurück, schüttelt den Kopf, erklärt was auf mongolisch, ich bekomme keinen Boarding Pass, verstehe die Welt nicht mehr und gehe erst mal aufs WC.
    7:35 Uhr, es geht noch weiteren Passagieren wie mir. Unsere Namen stehen nicht auf der Passagierliste.
    7:40 Uhr, die Informationen werden verwirrender. Anscheinend gibt es unseren Flug überhaupt nicht.
    7:50 Uhr, alle Versuche, jemand zu finden, der mongolisch UND Englisch kann schlagen fehl.
    8:00 Uhr, jede Menge Passagiere checken ein, wir sind inzwischen zu viert (komischerweise alles Deutsche), und schauen und nur fragend an
    8:10 Uhr, in einer halben Stunde sollte unsere Maschine abfliegen.
    8:15 Uhr, plötzlich entdecke ich zwei bekannte Gesichter in der Menge. Diese beiden Frauen sind zusammen mit mir vor fünf Tagen von Ulan Batar nach Dalanzadgad geflogen. Vielleicht wissen sie mehr
    8:20 Uhr, die Sache klärt sich. Die beiden Frauen sind eine amerikanische Touristin und deren Guide!! Und sie können mich aufklären: Unser ursprünglicher Flug am Morgen wurde ersatzlos gestrichen. Es gibt aber noch einen am Abend. Der ist aber schon voll. Vielleicht am nächsten morgen wieder.
    8:21 Uhr, jetzt kommt der interessante Teil. Die beiden haben dies rechtzeitig erfahren und konnte so auf den anderen Flug der anderen Fluggesellschaft, der heute Morgen geht, umbuchen.
    8:24 Uhr, ich gehe erst mal auf das WC, muss dies verdauen! Einen Tag später fliegen geht gar nicht, da verpasse ich meinen Zug nach Beijing.
    8:30 Uhr, wenn die beiden Umbuchen konnten, dann kann ich das evtl auch? Ich "leihe" mir den Guide mal schnell aus, sie versucht herauszufinden, ob ich auch noch umbuchen kann.
    8:35 Uhr, Enttäuschung macht sich breit, die andere Maschine ist ausgebucht.
    8:40 Uhr, noch immer kommen Passagiere an den Check-Inn, es fehlen aber auch noch einige. Vielleicht ...
    8:45 Uhr, die Maschine landet, Passagiere steigen aus, Boarding beginnt.
    8:47 Uhr, ich stehe immer noch mit dem Guide und der Amerikanerin am Check-Inn. Und wir hoffen...
    8:50 Uhr, es fehlt noch ein Passagier.
    8:55 Uhr, noch eine Viertelstunde bis zum Start.
    9:00 Uhr, inzwischen steigen die ersten Passagiere ein, die Gepäckaufnahme wird geschlossen. Es fehlt noch immer einer.
    09:02 Uhr, grünes Licht der Frau am Check-Inn, ich kann den freien Platz haben. Da die anderen drei Deutsche als Gruppe reisen ist es für sie iO.
    09:04 Uhr, noch elf Minuten bis zum Start.
    09:06 Uhr, das Umbuchen kostet Geld! Viel Geld 247000 Tükrük (110 Franken). Ich kann das Geld aber von meiner ursprünglich gebuchten Gesellschaft wieder zurückbekommen.
    09:07 Uhr, Shit, So viel Geld habe ich nicht mehr bar!!
    09:08 Uhr, Visa oder Mastercard kennen die hier nicht, die nehmen nur Bargeld.
    09:09 Uhr, alle drängeln, warten auf mein Gepäck.
    09:10 Uhr, Dollar nehmen sie auch nicht. Das war es dann wohl. Ich muss darum kämpfen, dass mein Gepäck nicht eingeladen wird und ohne mich fliegt. Und mein Magen quengelt.
    09:11 Uhr, dich erkläre dem Guide, dass ich das Geld nicht habe, bedanke mich und hoffe, dass sie den Flug noch bekommt.
    09:12 Uhr, der Guide erzählt alles der Amerikanerin. Diese dreht um und schreit durch die Halle irgendwas von Geld leihen oder bezahlen.
    09:13 Uhr, der Guide ruft irgendwas auf mongolisch. Und jetzt bricht das Tohuwabohu aus.
    09:14 Uhr, plötzlich wird mir von überall Geld gereicht! Ich bin ganz konfus, aber noch konfuser ist das Bodenpersonal! Die Schalterfrau kommt mit zählen nicht mehr nach, mein Gepäck wird an der Kontrolle vorbei zur Startbahn gebracht, mein Ausweis wird mir nachgeworfen, während ich an der Kontrolle vorbeirenne.
    09:15 Uhr, Abflugszeit. Ich stehe mit meinem Gepäck und allen Papieren in der Hand auf der Startbahn, die Gangway wird gerade zurückgeschoben, die Motoren laufen. Der Steward tickt fast aus als er mich unter dem Flugzeug entdeckt.
    09:16 Uhr, alle Maschinen stopp, Gangway zurück, Lucken auf.
    09:17 Uhr, ich darf an Bord, mit meinem Gepäck in der Hand. Diese wird unter dem Pilotensitz verstaut.
    09:18 Uhr, ich will nur noch auf die Toilette!!!
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  • Choir, Mongolia

    7 de agosto de 2014, Mongolia ⋅ ☀️ 27 °C

    Erster Halt auf dem Weg nach Peking. Die üblichen fliegenden Händler, diesmal mit Einkaufswagen. Und für mich gibt es einen Nudeltopf.
    In mein Abteil sind drei Mongolinnen eingezogen, die kein Englisch und nur ein Wort deutsch sprechen: Milchtee.
    Sie sind aber Business-Shopper auf dem Weg nach Peking, kaufen dort Kleider und verkaufen diese in Ulan Batar wieder. Oder so...
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  • Zamyn-Üüd, mongolische Grenze

    7 de agosto de 2014, China ⋅ ⛅ 32 °C

    Der nächste Grenzübertritt für mich - die Ausreise aus der Mongolei.
    Mal sehen ob es einfach geht als die Einreise. Als Unterhaltungsprogramm während der letzten Stunde durften wir schon mal drei verschiedene Formulare für den Grenzübertritt ausfüllen. Und stehen wir hier - vorraussichtlich eine Stunde - und dürfen den Zug nicht verlassen. So lange dauert die Kontrolle des Zugs und aller Passagiere durch die Zöllner.
    Phase eins: Alle Passagiere in die Abteile
    Phase zwei: Toiletten werden während des Haltes geschlossen
    Phase drei: Reisepässe werden eingesammelt
    Phase vier: alle Gardinen werden geschlossen
    Phase fünf: unsere Deklarationsformulare werden eingesammelt, überprüft, abgestempelt und wieder ausgegeben
    Phase sechs bis neun: warten
    Phase zehn: das Guthaben meiner Prepaid-SIM ist aufgebraucht
    Phase elf bis 15: der Zug rollt mehrmals jeweils 2000 Meter vor und wieder zurück, bis wir am Schluss wieder genau dort stehen, wo das Rangieren angefangen hat.
    Phase 16: wir erhalten unsere Reisepässe wieder, mit dem Ausreisestempel der Mongolei
    Phase 17: auch in der Mongolei wird dieses Candy Crunch gespielt - zumindest von allen drei Mongolinnen in meinem Abteil
    Phase 18: pünktlich nach 105 Minuten fährt der Zug weiter, die Ausreise hat geklappt
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  • Érlián (Erenhot), Border Crossing

    7 de agosto de 2014, China ⋅ ⛅ 24 °C

    Nach genau 35 Minuten hält der Zug schon wieder. Diesmal wegen den Einreisekontrollen nach China.
    Das gleiche Procedere wiederholt sich: Empfangskomitee (Zoll, Polizei, etc) am Bahnsteig, Sammlung der Deklarationen, Schliessung der Vorhänge, Grenzwachen schleichen am Bahnsteig und unter dem Zug rum, warten, Reisepässe werden eingesammelt, Gesichtskontrolle, Gepäckfächer- und Toilettenkontrolle, Abstellgleisfahrt vor und zurück, Einreiseunterlagen werden eingesammelt, warten, dazwischen "Reifenwechsel" wegen der anderen Spurbreite, einschlafen, geweckt werden wegen Reisepassrückgabe, einschlafen, endlich Weiterfahrt nach drei Stunden.Leer más