• 36. Tag: Norrköping

    4–5 сент., Швеция ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach der Wanderung lege ich noch eine Versorgungsrunde nach Norrköping ein. Die Stadt hat gleich drei Lidl-Filialen!! Und praktischerweise liegt direkt neben einer davon eine Wasserstation. Frisch aufgetankt und eingedeckt fahre ich für die Nacht schließlich weiter an einen Badesee, in dem ich aufgrund von Enten und ihren Hinterlassenschaften aber lieber nicht baden will..Читать далее

  • 37. Tag: Ekhammarvikens naturreservat

    5–6 сент., Швеция ⋅ ☁️ 17 °C

    Als der Regen wieder einsetzt, zieht es mich irgendwohin ins Nirgendwo. Mein Ziel ist ein Platz, der eigentlich für Kletterer gedacht ist: Direkt unter einer markanten Stromleitung lässt es sich aber erstaunlich gut stehen, die Sonne kommt durch und Wanderwege gibt es direkt vor der Tür. Dabei wird mir klar, dass die Küste rund um Västervik ziemlich rar an guten Stellplätzen ist; hier im Landesinneren gestaltet sich die Suche deutlich unkomplizierter.Читать далее

  • 39. Tag: Västervik

    7–8 сент., Швеция ⋅ ⛅ 20 °C

    Ein toller Platz mit weitem Blick über die Stadt – allerdings fahre ich mich bei der Ankunft prompt fest. Diesmal mache ich immerhin alles richtig: sofort den Motor aus und erst einmal tief durchatmen. Die Nachbarn haben auf Nachfrage leider auch keine Sandbleche parat. Mit 18 Grad ist es zwar endlich wieder spürbar wärmer, die Nacht wird aber trotzdem unruhig, weil mir die Ungewissheit im Kopf herumgeht, ob ich hier ohne größeres Drama wieder herauskomme.

    Am nächsten Morgen gehe ich mit vollem Einsatz an das Problem heran: Schweres Gepäck wandert aus dem Kofferraum nach vorne auf den Beifahrersitz, und ich lasse Druck von den Reifen ab – pi mal Daumen auf 2,0 Bar zu zielen ist gar nicht so einfach, am Ende messe ich 1,9 Bar. Anschließend schaufle ich die Reifen frei, baue kleine Rampen, klemme die Fußmatte unter das eine Rad und vergrabe einen Keil unter dem anderen. Mit abgeschaltetem ASR, sanftem Gas im Rückwärtsgang und der Unterstützung des Nachbarn komme ich schließlich behutsam frei.

    Ob wirklich das volle Programm nötig war, sei dahingestellt. Doch nach meiner Erfahrung in Warschau wollte ich absolut kein Risiko mehr eingehen.
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  • 40. Tag: Gladhammars Gruvor II

    8–9 сент., Швеция ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem die Reifen wieder auf vier Bar aufgepumpt sind, geht es nur ein paar Kilometer weiter zu einer alten Mine mit erstklassigem Empfang. An genau dieser Stelle standen wir schon vor drei Jahren.

    Weil das Wetter am nächsten Tag herrlich mitspielt, nutze ich die Mittagspause für eine kurze Runde. Dabei kreuzt prompt schon wieder eine giftige Kreuzotter meinen Weg – von denen scheint es hier gerade nur so zu wimmeln. Auf halber Strecke stelle ich dann fest, dass mein Zeitfenster für die Pause längst mehr als zur Hälfte verstrichen ist. Entsprechend stramm und hektisch wird der Rückweg.
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  • 41. Tag: in der Nähe von Kalmar

    9–10 сент., Швеция ⋅ ☁️ 21 °C

    Gestern habe ich das Angebot bekommen, kommende Woche an einem Termin teilzunehmen, der meine persönliche Anwesenheit in Deutschland erfordert. Nach einigem Abwägen fällt der Entschluss: Ich beende die Tour früher als geplant.

    Damit heißt es ab jetzt vor allem, Kilometer zu fressen und am Abend jeweils einen passablen Schlafplatz zu finden. Der heutige Halt entpuppt sich dabei als deutlich schöner als erwartet: Mitten im Wald gelegen, bietet der Platz wieder erstklassiges Internet, genug Sonne für die Solarzellen und einen netten kleinen Pfad direkt hinunter zu einem See.
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  • 42. Tag: auf die Fähre

    10–11 сент., Швеция ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein ziemlicher Dämpfer: Ein Hauptgrund für den überstürzten Aufbruch waren die günstigen Fährverbindungen. Weil ich nicht sofort gebucht habe, waren die Plätze natürlich weg, als ich schließlich zuschlagen wollte. Eigentlich standen noch ein paar ruhige Tage am Strand auf dem Plan, doch die einzig verbliebene bezahlbare Option legt bereits heute als Nachtfähre ab. Also hieß es: in den sauren Apfel beißen und ordentlich Gas geben.

    Zum Abschied gönne ich mir noch eine Kebabpizza – so etwas wie Schwedens heimliches Nationalgericht –, bevor es gegen Mitternacht auf das Schiff geht. Offiziell muss man das Fahrzeugdeck während der Überfahrt natürlich verlassen, doch ausgeschlafen anzukommen hatte diesmal schlichtweg Priorität.
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  • 43. Tag: nicht am Sportplatz

    11–12 сент., Германия ⋅ ☁️ 17 °C

    Da ich diesmal völlig ausgeschlafen und ohne Zwischenfälle in Rostock ankomme und heute arbeitsfrei habe, steht ein entspannter Fahrtag an, der mich zurück nach Marth führt.

    Normalerweise stehe ich hier immer am Sportplatz, doch diesmal teste ich eine Stelle ein paar hundert Meter weiter und bin ziemlich angetan: Man hat seine absolute Ruhe und fängt deutlich mehr Sonne ein als am gewohnten Platz.Читать далее

  • 49. Tag: zurück in Passau

    17–18 сент., Германия ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach fast zwei Monaten bin ich zurück, jetzt heißt es all die kleinen Dinge am Van zu reparieren:
    - Dichtung der Schiebetür ist undicht
    - Rollos am Fenster fallen auseinander
    - Fensterdichtung ist undicht
    - Handbremse ist angerostet
    - Wagenheber hat seinen Einsatz nicht überlebt
    - Heizung heizt nicht mehr richtig
    - Batterie hat erhöhten Innenwiderstand, wodurch man sich nicht mehr auf die Ladeanzeige verlassen kann
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    Окончание поездки
    17 сентября 2026 г.