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2026 Skandinavien

A 49-day adventure by karoc & Rebecca Read more
  • Trip start
    July 31, 2026
  • 4. Tag: Ikea und nach Lilla Edet

    Aug 3–4 in Sweden ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem Aufstehen geht es früh los, weil wir morgen nach Norwegen einreisen müssen. Erste Station ist Biltema und danach geht es zum Frühstück ins schwedische Möbelhaus. Zum Schlafen wollen wir an den Stora Gunnarsvattnet, wo wir vor zwei Jahren schon einmal waren. Leider waren alle Plätze am See belegt, deswegen geht es auf einen Wendehammer in Seenähe, an dem wir Feuer machen, Pilze sammeln und spazieren gehen können.Read more

  • 5. Tag: an die Glomma

    Aug 4–5 in Norway ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute wollen wir früh los, denn es zieht uns endlich nach Norwegen! Unterwegs gönnen wir uns noch einen leckeren Burger-Zwischenstopp, bevor wir die Grenze überqueren. Unser Etappenziel: die Glomma, Norwegens längster Fluss. Hier haben wir schon letztes Jahr gestanden – und wie sich zeigt, sind wir mit dieser Idee nicht allein. Weil das Wetter leider nicht so recht mitspielt, machen wir es uns früh gemütlich und gehen zeitig schlafen.Read more

  • 6. Tag: Harpefoss

    Aug 5–6 in Norway ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einer durchregneten Nacht machen wir uns ohne Frühstück auf den Weg und schrubben erst einmal vier Stunden lang Kilometer. Kurz vor Otta, im kleinen Ort Harpefoss, steuern wir schließlich einen Schlafplatz direkt am Fluss an. Die wenigen regenfreien Stunden am Nachmittag nutzen wir für einen Spaziergang, für ein eiskaltes Bad im Fluss und zum Kochen, bis uns der Regen wieder früh ins Auto treibt.Read more

  • 7. Tag: Hoddevika

    Aug 6–7 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer sehr langen Fahrt mit toller Aussicht kommen wir in einer Surferbucht an, wo wir uns bei leichtem Regen auf den Weg zu einer Wanderung machen. Am Gipfel ist die Sicht zwar wolkenverhangen, doch beim Abstieg werden wir schließlich belohnt. Danach geht es ab ins eiskalte Meer, gefolgt von einer warmen Dusche, bevor wir den anderen zu einem See hinterherfahren.Read more

  • 9. Tag: Wanderung zur Trollkyrkja

    Aug 8–9 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir stehen sehr früh auf, da an unserem Platz am See heute jede Menge Regen droht. Nach drei Fähren kommen wir an unserem heutigen Wanderziel an: 400 Höhenmeter geht es hinauf zu einer 70 Meter langen Höhle im Berg, an deren Ende ein Wasserfall wartet. Die Höhle ist eiskalt und ohne Lampe stockfinster. Nach der Wanderung suchen wir uns einen Parkplatz mit überdachten Tischen, da uns der Regen wieder eingeholt hat.Read more

  • 10. & 11. Tag: am Glen

    Aug 9–11 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Da es morgens schon regnet und es auch den Rest des Tages regnen soll, legen wir heute wieder einen Fahrtag ein. Erstes Ziel ist eine Tankstelle zum Be- und Entladen, danach geht es unter die Dusche. Nach zehn Stunden sind wir endlich an unserem Platz für die Nacht: in der Nähe der schwedischen Grenze, an einem See mit Hütte – einfach wieder typisch schwedische Romantik.

    Weil der Platz so schön ist, bleiben wir direkt einen zweiten Tag, gehen wandern, angeln und sammeln Blaubeeren.
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  • 12. Tag: Städjan-Nipfjället

    Aug 11–12 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen von Norwegen. Wir machen erst einmal eine Versorgungsrunde und brechen dann zu einer Wanderung auf den Städjan auf – ein Berg mit traumhafter Aussicht. Das Wetter hält sich dabei erstaunlich stabil. Unseren Schlafplatz für die Nacht finden wir direkt vor dem Fulufjället-Nationalpark am Fluss, wo es morgen für uns weitergeht.Read more

  • 13. Tag: Fulufjället Nationalpark

    Aug 12–13 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück geht es in den Fulufjället-Nationalpark. Dort wandern wir zum höchsten Wasserfall Schwedens und zum ältesten Baum der Welt. Die Wanderung ist nicht allzu anstrengend, die Landschaft dafür wirklich beeindruckend.

    Danach suchen wir uns wieder eine warme Dusche (so halb öffentlich) und verbringen die Nacht an einem einfachen, aber zweckmäßigen Platz an einem Fluss.
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  • 16. Tag: Hällsjön

    Aug 15–16 in Sweden ⋅ ☁️ 25 °C

    Zum Frühstück geht es zu Ikea und danach zu einer alten Silbermine. Den Schlafplatz müssen wir diesmal etwas länger suchen, weil alles voll mit Campern ist. Am Ende landen wir mitten im Nirgendwo an einem See – unserem letzten gemeinsamen Stellplatz.

    Abends machen wir noch eine Wanderung, die spontan etwas länger wird. Irgendwann finden wir uns mit Smartphone-Taschenlampen im stockfinsteren Wald wieder und genießen die „Abkürzung“.
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  • 17. Tag: die Gruppe teilt sich

    Aug 17–18 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute trennen sich unsere Wege, da es für uns Richtung Oslo weitergeht. Unterwegs werfen wir noch einen Blick auf ein potenzielles Haus zum Kaufen, bevor sich Schweden mit echtem Wildlife verabschiedet: Sowohl ein Fuchs als auch zwei Elche kreuzen unseren Weg.

    Unseren Schlafplatz finden wir schließlich an einem ruhigen See.
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  • 18. - 20. Tag: Abflug und Start der Soloreise

    Aug 17–20 in Sweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach einem letzten gemeinsamen Ausschlafen liegen noch zwei entspannte Stunden Fahrt nach Oslo vor uns. Weil wir diesmal deutlich besser in der Zeit liegen als im Vorjahr, bleibt am Flughafen noch reichlich Zeit für den Abschied.

    Ab jetzt bin ich solo unterwegs und steuere als ersten Schlafplatz einen einsamen Wendekreis tief im Wald an. Kaum angekommen, lasse ich die Drohne für ein paar Landschaftsaufnahmen aufsteigen – doch direkt nach der Landung folgt der Dämpfer: ein leises, verräterisches Zischen.

    Der Hinterreifen verliert spürbar Luft, fernab jeder Zivilisation. Jetzt wird es entweder abenteuerlich oder teuer. Da die Dämmerung noch zwei Stunden auf sich warten lässt, packe ich kurzerhand den Wagenheber aus: Mit einem YouTube-Tutorial und vollem Krafteinsatz sitzt das Ersatzrad schließlich an Ort und Stelle. Statt in Hektik zu verfallen, mache ich das Beste daraus und richte mich hier einfach für eine ruhige Arbeitswoche ein und verbringe die nächsten Tage mit arbeiten und Wanderungen und es kommt in vier Tagen kein Mensch und kein Auto vorbei.
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  • 21. Tag: nach Torsby

    Aug 20–21 in Sweden ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach vier Tagen wird es Zeit, mich um den Reifen zu kümmern. Nach Feierabend fahre ich deshalb in den nächsten Ort und finde an einem Skilift einen passenden Platz für die Nacht.

    Am nächsten Tag geht es nach der Arbeit direkt in die Stadt: Für 50 Euro ist der kaputte Reifen im Handumdrehen geflickt und wieder zurückgetauscht. Am Ende also alles halb so wild – nach Tausenden von Kilometern über Schwedens rauere Pisten war eine Panne vermutlich einfach irgendwann fällig.

    Ob mein Wagenheber die Aktion ganz unbeschadet überstanden hat, bezweifle ich zwar noch, aber Ersatz bekomme ich hoffentlich in einer größeren Stadt. Im örtlichen "Baumarkt" begrüßen Sie mich direkt damit, dass sie mir heute nichts verkaufen können, weil das Internet ausgefallen ist?!?
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  • 22. Tag: Bredsjön

    Aug 21–22 in Sweden ⋅ ⛅ 18 °C

    Am Nachmittag erkunde ich den Brattfallet bei einer kleinen Wanderung und mache mich danach auf den Weg zu einem meiner Lieblingsplätze. Da dieser allerdings schon recht voll ist und mir noch nicht nach anderen Campern zumute ist, weiche ich stattdessen an einen ruhigen See in der Nähe aus.

    Auf dem Weg merke ich, wie schnell ich immer noch nervös werde, sobald der Schotter zu grob und spitz wird - der Reifen-Schreck wird wohl noch einige Kilometer nachwirken.

    Am neuen Platz angekommen bleibt das Wetter zwar wechselhaft, die Regenpausen reichen aber völlig aus, um gleich zweimal loszuziehen und reichlich Blaubeeren zu sammeln.
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  • 23. - 27. Tag: Sandsjön

    Aug 22–27 in Sweden ⋅ ☁️ 17 °C

    Weil ich ein wenig mit der Versorgungsbatterie zu kämpfen habe - die Ladestandsanzeige driftet immer wieder ab – und mein Stellplatz nur bis mittags Sonne abbekommt, ziehe ich an den nächsten See weiter. Hier schlage ich mein Quartier wieder für ein paar Tage auf.

    Auf den ersten Blick wirkt der neue Ort zwar so, als wäre hier deutlich mehr los, immerhin gibt es sogar Übernachtungshütten zu mieten. Am Ende bleibt es aber völlig ruhig: Trotz Wochenende lässt sich weder ein Auto noch eine einzige Menschenseele blicken.
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  • 28. & 29. Tag: Ludvika

    Aug 27–29 in Sweden ⋅ ☀️ 23 °C

    Da Essen und Wasser langsam knapp werden, wird es Zeit für den nächsten Aufbruch. Nach einem Stopp bei Lidl in Ludvika zum Auffüllen der Vorräte geht es direkt wieder ab in den Wald.

    Hier stehe ich in einem Wendekreis an einem See, der genau die richtige Größe für meine tägliche Abendrunde hat. Da ich ohnehin viel Zeit am Rechner verbringe und das Wetter immer wieder ungemütlich wird, spielt der perfekte Ausblick diesmal sowieso keine allzu große Rolle.Read more

  • 30. Tag: zurück am Långbjörken

    Aug 29–30 in Sweden ⋅ ☁️ 22 °C

    Das Wetter ist immer noch bescheiden. Da ich wieder Wasser nachfüllen muss, mache ich mich trotzdem auf den Weg und lande nach einer knappen Stunde Fahrt wieder an einem Platz, an dem ich schon im Mai bei Schmuddelwetter ein paar Tage verbracht habe – wie passend. Dafür stimmt hier wenigstens der Internetempfang.Read more

  • 31. Tag: Malmön

    Aug 30–31 in Sweden ⋅ 🌧 19 °C

    Um für die kommende Woche genug Sonne abzubekommen, suche ich mir heute direkt einen neuen Stellplatz. Ich lande auf Malmön auf einem Schotterplatz an einer Badestelle, inklusive kalter Dusche und Toilette. Die Gegend wirkt deutlich wohlhabender: Statt im typischen Schwedenrot präsentieren sich die Häuser hier meist in moderner, stilvoller Architektur mit großen Fensterfronten.

    Der See ist, glaube ich, derselbe, der sich über 150 Kilometer bis nach Stockholm erstreckt – einfach gewaltig.
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  • 32. & 33. Tag: Kvarnsjön

    Aug 31–Sep 2 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Eigentlich wollte ich noch eine Nacht an meinem vorherigen Platz bleiben, doch am Abend kam ein Camper mit Hunden an, die einfach nicht aufhören wollten zu bellen. Um meinen Schlaf nicht zu riskieren, habe ich mir kurzerhand noch einen neuen Stellplatz gesucht.

    Mit der freien Zeit weiß ich anfangs gar nicht so recht, was ich anfangen soll – die letzte Woche habe ich jeden Abend an einem Computerspiel über „Vertrauen“ gearbeitet, das wir nun endlich abgegeben haben.

    Weil der neue Platz aber so schön ist, bleibe ich direkt zwei Tage. Beim abendlichen Spaziergang treffe ich zum ersten Mal auf eine Elch beim spazieren und sogar mit Jungtier: Im ersten Moment bin ich völlig perplex und weiche vorsichtig zurück, doch auch die Elche flüchten direkt wieder in den Wald. Also doch nicht so gefährlich, wie ich immer dachte.

    Am nächsten Tag nutze ich eine ausgedehnte Mittagspause, um anderthalb Stunden mit dem Kanu über den See und durch die Kanäle zu paddeln. Wirklich ein herrlicher Ort.
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  • 34. Tag: Fagerö

    Sep 2–3 in Sweden ⋅ ☀️ 20 °C

    Ein wirklich schöner Platz am See, an dem mich abends direkt der Nachbar von nebenan anspricht. Was genau er eigentlich wollte, habe ich nicht ganz durchschaut – vermutlich wollte er einfach nur hören, wie herrlich er hier wohnt. Und recht hat er: glasklares Wasser und erstaunlich gutes Internet.

    Direkt vor Ort steht außerdem wieder eines der Shelter schwedischer Architekturstudierender aus dem Arknat-Projekt.
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  • 35. Tag: Ågelsjön

    Sep 3–4 in Sweden ⋅ ☀️ 21 °C

    Ich komme erst am Abend an und entscheide mich dagegen, direkt am See zu bleiben. Stattdessen schlage ich mein Nachtlager an einem Skilift ein paar Minuten entfernt auf: Ich bin dort völlig allein und habe absolute Ruhe.

    Den nächsten Vormittag verbringe ich mit Arbeiten bei hervorragendem Internet. Weil es anhaltend regnet, mache ich mich erst gegen 16 Uhr auf den Weg hinauf zum See – zu einer Zehn-Kilometer-Wanderung, die ich vor einigen Jahren schonmal gegangen bin.
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