• Zagora

    18 febbraio 2025, Marocco ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach Stunden auf staubigen Straßen und durch kurvige Schluchten war es endlich so weit: Wir rollten nach Zagora rein. „52 Tage bis Timbuktu“ steht hier noch immer auf einem berühmten Schild – ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen Karawanen wirklich noch bis dahin unterwegs waren. Für uns war’s zum Glück etwas kürzer.

    Zagora ist heiß, trocken und irgendwie ruhig. Kein Ort, in dem man Sightseeing im klassischen Sinne macht. Aber genau das macht den Reiz aus. Es ist ein Ort zum Ankommen, Durchatmen, Herunterkommen. Palmen überall, kleine Cafés, flirrende Luft, und dieses ganz besondere Licht, das es wohl nur hier gibt.

    Wir bummelten ein wenig durch die Straßen, tranken Tee im Schatten und ließen uns einfach treiben. Kein Stress, kein Zeitplan – einfach mal da sein. So fühlt sich langsames Reisen an. Ein paar Händler sprachen uns an, aber nie aufdringlich. Viele lächeln, manche winken, alle wirken entspannt. Zagora hat einen Rhythmus, der nicht in Stunden, sondern in Sonnenständen tickt.
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