Nächster Stopp: Die Viamala – Wo sich der Hinterrhein durchs Felsmassiv gräbt
Nach unserem kulturellen Auftakt in Zillis ging’s weiter – rein in die Schlucht, rein ins Staunen. Unser Ziel: die Viamala, ein echtes Naturwunder und ein Stück Schweizer Geschichte, das man fast schon spüren kann.
Schon beim Aussteigen spürt man: Hier ist was Besonderes. Tiefe, enge Felsspalten, steile Wände, das Donnern des Wassers – der Hinterrhein hat sich hier über Jahrtausende einen Weg durch massives Gestein gefressen, und das Ergebnis ist spektakulär.
Über 300 Stufen führen hinab in die Schlucht – und mit jedem Schritt wird es kühler, feuchter, lauter. Das Wasser schäumt unter einem, die Wände rücken näher zusammen, und man fragt sich unweigerlich: Wie zur Hölle sind hier früher Menschen durchgekommen?
Die Antwort: mit Mühe. Die Viamala war über Jahrhunderte einer der gefährlichsten, aber wichtigsten Handelswege in die Südschweiz und nach Italien. Heute gibt’s zum Glück stabile Treppen und Geländer – der Nervenkitzel bleibt trotzdem.
Ein paar Fotos, ein bisschen Ehrfurcht, und dann wieder zurück ans Tageslicht. Die Viamala ist nichts, was man einfach so „mal mitnimmt“ – sie bleibt im Kopf.Read more