• Im Süden von La Palma (1)

    8. januar, Spanien ⋅ 🌙 9 °C

    Das Wetter im Osten der Insel ist seit einigen Tagen recht wechselhaft. Sturm, Regen, Wolken, Kälte. Und nur wenig Sonne. Wobei Kälte heißt: nachts 13 Grad, tagsüber 18 bis 20 Grad. Das ist ungewöhnlich auf La Palma.

    Aber für heute sagten die Wetter-Prognosen Sonnenschein im Süden voraus. Daher haben wir uns am Vormittag auf den Weg nach Fuencaliente gemacht. Ein Dorf mit knapp 2.000 Einwohner, an der Südspitze der Insel. Und mit einer hervorragenden Bäckerei/Konditorei: Zulay.

    Das Gebiet von Fuencaliente erstreckt sich steil von der Atlantikküste bis auf eine Höhe von 1900 Metern. Dieses Gebiet wurde von den Lavaströmen vierer historischer Vulkanausbrüche durchzogen: Martín (1646), Fuencaliente (1677), El Charco (1712) und Teneguía (1971). Der Vulkan wurde Teneguía genannt, weil er in der Nähe des Berges "Roque de Teneguía" entstand. Er ist rund 430 m hoch und schleuderte etwa 40 Millionen cbm Eruptivmasse heraus. Die Lava floss bis ins Meer und schuf dort 29 ha neues Land.

    Wenn man sich unten am Leuchtturm umschaut, blickt man nur auf Lavafelder. Alles schwarz. Kein Baum, kein Strauch.

    Auf dem Weg zum Leuchtturm haben wir noch an der kleinen Siedlung "Playa de Puntagorda" angehalten. Eine Siedlung, die aus umgebauten, zum Teil auch zugebauten alten Wohnwagen besteht. Oder es wurden einfach nur Holzplatten und Bretter mit einem Dach zu einer Art "Haus" verbaut.. Legal? Danach fragt hier niemand. Hier gibt es eine Strandbude, wo "wie bei Muttern" in großen Töpfen gekocht wird. Viele Arbeiter der Bananen-Plantagen kommen hierhin zum essen. Heute aber leider geschlossen.

    An der Saline mit Leuchtturm waren wir schon x Mal. Es ist immer wieder schön dort. Gegessen haben wir in dem dortigen Restaurant. Wir saßen 2 Stunden auf der Terrasse und haben das Essen, die Sonne und den traumhaften Blick auf den Atlantik genossen.

    Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf denn Heimweg gemacht. Es war ein herrlicher Tag.....
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