• Das Leben erleben...
Current
  • Das Leben erleben...

La Palma 2026

Wir lieben die kleine kanarische Insel La Palma Read more
  • Currently in
    🇪🇸 Breña Baja, Spanien
  • Im Norden von La Palma 1

    January 27 in Spain ⋅ 🌙 14 °C

    1) Gestern lockte uns die Sonne und der blaue, wolkenlose Himmel schon am frühen Vormittag und wir sind zu einem Ausflug in den Norden von La Palma aufgebrochen.

    Doch kaum durch den Tunnel und auf der Westseite der Insel angekommen: keine Sonne, Wolken, Nebel...

    2) Unser erstes Ziel war eine kleine Bodega, um dort Wein zu kaufen, den uns bereits in einem Restaurant gut geschmeckt hat. Am Ortsausgang von Tijarafe liegt auf der rechten Seite die große Bodega "Vega Norte". Dort wollten wir aber nicht hin, sondern zum Nachbarbetrieb, der direkt daneben liegt und "Tendal" heißt. Nach einer kleinen Verkostung konnten wir uns mit Wein eindecken und sind weiter in den Norden gefahren. Immer noch waren die Wolken so tief, dass es ein Fahren durch grau in grau war.

    3) Unsere Fahrt ging nach "Garafia", und zwar zum Restaurant "San Antonio del Monte". Schon kurz vor dem Ziel verschwanden alle Wolken und die Sonne zeigte sich von der besten Seite. Dort angekommen, waren wir total überrascht: "San Antonio del Monte" ist nicht nur ein Restaurant, sondern es ist ein großes Freizeitgelände, mit Kinderspielplatz und Campingplatz, auf dem sich Zelte und Wohnmobile hinstellen dürfen. Der Campingplatz ist mit allen Ver- und Entsorgungs-Einrichtungen ausgestattet. Allerdings war gestern kein einziger Camper zu sehen, das Gelände liegt auf etwas mehr als 900 Hm, entsprechend kalt ist es in der Nacht. Sehr beliebt auf den Kanaren ist das Grillen und Zusammensein am Wochenende. Das kann man hier sehr gut und sehr sicher machen, denn es gibt kleine, halboffene Steinhütten, ausgestattet mit Tisch und Bänken. Das Restaurant ist absolut zu empfehlen, wir haben dort hervorragend gegessen. Gegenüber dem Freizeitgelände, in einem modernen und schön bemalten Gebäude, findet am Wochenende der Bauermarkt statt. Wanderwege gibt es mehrere die am Gelände vorbeiführen. Zum Beispiel "La magia del agua", den wir bestimmt irgendwann machen werden. Das Freizeitgelände wird an zwei Seiten von kleinen Bergen umrahmt. Schaut man sich die rote Erde an und zerbröselt sie in den Händen, hat mein den Eindruck, es ist reinster Lehm.

    4) Dann hatte ich gelesen von einer kleinen Bar, die idyllisch in einem kleinen Dorf liegt. Wir also dahin, von der Landstraße LP-1 bogen wir ab nach "El Tablado", von rund 1.100 Hm auf 350 Hm. Die gut ausgebaute Straße schlängelte sich herunter bis ins Dorf, lediglich der Weg der letzten 300 m war so schmal, dass nur ein Fahrzeug Platz hatte. Die freundliche Barbesitzerin nennt ihre Bar "La Garza" und zeigte uns, wo wir parken können. Sie ist eine Holländerin, die schon 10 Jahre in diesem Dorf lebt. Ich sage dazu: in the middle of nowhere. Von einem kleinen Aussichtspunkt hat man den angeblich schönsten Blick auf den Atlantik, und tatsächlich, die Aussicht ist atemberaubend. Ein Teil der Steilküste erinnerte mich spontan an die "Cliffs of Moher", die wir 2005 in Irland gesehen haben.

    Danach fuhren wir mit den vielen, gewonnenen Eindrücken nach Hause. Alle drei besuchten Orte haben wir neu für uns entdeckt, obwohl wir bestimmt schon 10 Mal auf La Palma waren.....

    Die Fotos zu El Tablado im nächsten Beitrag...
    Read more

  • Der Botanische Garten von Los LLanos

    January 25 in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Mitten im Stadtgebiet befindet sich ein wunderschöner Park von ca. 6000qm Größe. Dieser Park entstand auf Initiative des angesehenen, in Los Llanos geborenen Zahnarztes Don Antonio Gómez Felipe (1900-1966), einem Kulturforscher und Naturliebhaber. Ursprünglich der Tierwelt mit Enten, Affen, Tauben, Pfauen und anderen Tieren gewidmet, wurde er am 2. Juli 1958 eröffnet.

    Viele Jahre später wurde der Park neu gestaltet und im Jahr 2010 wiedereröffnet. Im Inneren kann man sich an der wunderschönen, von den bekannten palmerischen Künstler Luis Morera und Natan Teutsch entworfenen Gartenanlage erfreuen. Diese krönen eine spektakuläre Arbeit mit zwei riesigen Eidechsen, welche auf La Palma und den Kanarischen Inseln endemisch sind.

    An den Stufen des Haupteinganges und in verschiedenen Teilen des Parks können ist die Kunst der "Trencadís" bewundern. Dabei handelt es sich um Mosaike aus Keramikfragmenten im Gaudí-Stil. Allein diese zauberhaften Mosaike sind immer ein Besuch des Parks wert.
    Read more

  • Der Glasbläser von Los Llanos

    January 18 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir haben heute den Flohmarkt in Los Llanos besucht, gelegen an der Plaza de Sotomayor, umgeben von einer kleinen Häuseransiedlung und großen Bananenplantagen. Es gab nur wenige Aussteller und der Andrang durch Besucher war um 11 Uhr noch sehr überschaubar.

    In einer Ecke auf diesem Flohmarktgelände befindet sich eine Glasbläser-Werkstatt. Uschi interessiert sich schon seit Jahrzehnten für Glaskunst, und das war der eigentliche Grund, dort hin zu fahren,

    Es werden mundgeblasene Kunstwerke wie Vasen, Dekogläser, Windlichte und Lampen hergestellt. Man kann dem Künstler bei seiner Arbeit zuschauen. Der Prozess des Glasblasens erfolgt mit Hilfe der speziellen Glasbläserpfeife. Es werden keine keine vorgefertigten Formen verwendet, sondern die Kunstwerke entstehen jeweils frei und kreativ. Somit ist jedes Teil ein Unikat.

    Man sieht und spürt, dass der Glasbläser sein Handwerk versteht und er eine künstlerische Liebe zum Glas hat. Es entstehen farbenfrohe Objekte, die teilweise mit vulkanischem Material, also feinkörniges Lavagestein, verbunden wird.

    Nicht nur die Uschi, auch ich war begeistert...
    Read more

  • Roque de Muchachos

    January 17 in Spain ⋅ ☀️ 9 °C

    Der Roque de los Muchachos (deutsch etwa Fels der Jünglinge und kurz Roque) ist mit einer Höhe von 2.426 Metern die höchste Erhebung der zu Spanien gehörenden Kanareninsel La Palma.

    Zwischen 2.350 und 2.400 Metern Höhe befindet sich das Institutsgelände des Roque-de-los-Muchachos-Observatoriums. Es ist eine Ansiedlung von Sternwarten am Hang des Roque de los Muchachos. Zusammen mit dem Teide-Observatorium auf Teneriffa bildet das ORM das European Northern Observatory.

    Die astrophysikalischen Observatorien wurden 1985 eröffnet. Das ORM beherbergt sowohl Nacht- als auch Sonnenteleskope und gilt als eines der größten Observatorien weltweit. Ausschlaggebend für den Standort des Projektes waren die klimatischen Bedingungen auf der höchsten Erhebung von La Palma.

    Das ORM ist dabei neben dem Paranal-Observatorium in Chile Teil des Cherenkov Telescope Array (CTA), welches das weltweit größte Forschungsprojekt der Gammastrahlen-Astronomie ist. Vor allem die large-size Teleskope auf La Palma machen dieses Observatorium so besonders, denn diese sind auf Gammastrahlen im niedrigsten Energiebereich (20 Gigaelektronenvolt) spezialisiert und schnell beweglich, was sie zu einem idealen Werkzeug zur Beobachtung vorübergehender Ereignisse im Universum machen.

    Soweit Wikipedia, wo es noch mehr über das Observatorium zu lesen gibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Roque-de-los-Much…

    Da es bei den Wetterverhlätnissen nicht möglich war, Fotos zu machen, habe ich lizenzfreie Fotos aus dem Internet herunter geladen.

    Nun noch etwas trauriges: Florian Goebel war ein deutscher Astrophysiker.

    Er promovierte 2001 in Hamburg und arbeitete anschließend am Max-Planck-Institut für Physik in München und war Mitglied bei DESY. Bis zu seinem Tod leitete er das MAGIC II Teleskop-Projekt. Er starb im Alter von nur 35 Jahren, als er aus etwa zehn Metern Höhe abstürzte, während er an der Kamera des Teleskopes arbeitete. Sein Tod führte zur Absage der Einweihungsfeier des MAGIC II Teleskops, die neun Tage nach seinem Tod geplant gewesen wäre. Ihm sind die beiden Teleskope MAGIC I und MAGIC II des MAGIC-Teleskop-Projektes gewidmet, woran eine bei der Einweihung der Teleskope im April 2009 enthüllte Gedenkplakette erinnert. Am 13. Oktober 2025 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (800457) Floriangoebel.

    Wir sind heute morgen schon früh unterwegs gewesen, da blauer Himmel und pure Sonne lockten uns zum "Aufstieg" des Roque. Eine sehr kurvenreiche Strecke führt über die LP-4 hoch. Eine traumhafte Landschaft. Aber, als wir in etwas 2.000 Hm waren, zog Nebel auf. Dazu mehr und mehr Regen und starker Wind. Und ca. 5 km vor dem Ziel wurden die Straßenverhältnisse miserabel. Auf der Fahrbahn lagen viele Steine, teils Faustdick und sogar Felsbrocken von 60 bis 70 cm Durchmesser. Dazu an einigen Stellen war der Asphalt aufgerissen. Slalomfahren war norwendig. Um es ehrlich zu sagen: es war eine gefährliche Fahrt. Den Roque anzufahren über die LP-4 vom Osten aus würde ich nie mehr machen.

    Oben angekommen war es bitterkalt, gefühlt 0 Grad, es stürmte und regnete. Kurz raus aus dem Auto und nur ein Foto gemacht, siehe unten.

    Wir sind dann zum Besucherzentrum gefahren und haben uns dort umgeschaut. Eine wirklich faszinierende Ausstellung, die auch zum Mitmachen anregt, also interaktive Wissensvermittlung. Sehr empfehlenswert. Man kann dort Stunden verbringen. Es wird in einem kleinen Kinosaal ein Video gezeigt, ebenfalls sehr interessant, leider nur
    etwa 10 Minuten.

    Danach sind wir zurück über Barlovento zur Ferienwohnung gefahren. Kurz vor Santa Cruz waren die Wolken plötzlich verschwunden, die Sonne schien, aber der Wind war immer noch heftig.

    Zum Schluss noch ein Blick auf geschicktes Marketing: Das Salz aus der hiesigen Saline (Fuencaliente) kostet im Supermarkt oder im Salinen-Shop zwischen 0,55 und 0,70 EUR, dann im 500 g Plastikbeutel. Es wird auch im Glas angeboten, dann kostet es 6,50 EUR, immerhin für 250 g :-)
    Read more

  • Zum Markt von Puntagorda

    January 11 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C

    Seit letzten Donnerstag sorgte und sorgt das Tief aus dem Nordatlantik für Chaos in Deutschland. In Hamburg zum Beispiel Schneehöhen von 1 Meter. Flüge wurden gestrichen, die Bahn stellte im Norden von Deutschland ihre Fahrten ein, Schulen wurden geschlossen und ganz schlimm: die Bundesligaspiele von Sankt Pauli und Werder Bremen wurden abgesagt.

    Hier auf den Kanaren bekommen wir scheinbar die Vorboten und Auswirkungen von "Elli" zu spüren. Seit dem 01. Januar ist es nicht nur auf La Palma kalt und nass. Mit "kalt" meine ich, dass es tagsüber 20 Grad sind, nachts 13 Grad. Das ist ungewöhnlich für die Kanaren. Wir haben in diesem Herbst unser 30-jähriges Teneriffa-Jubiläum, aber an so eine Kälte kann ich mich nicht erinnern. Die Sonne lässt sich im Osten von La Palma selten blicken, wenn dann nur für wenige Stunden. Im Westen und Süden ist es etwas besser.

    Wir sind heute Vormittag nach Puntagarda gefahren, also in den Nord-Westen. Bauer Himmel und Sonnenschein. Puntagorda liegt auf rund 700 Hm, entsprechend frisch ist es dort. Der Bauern-Markt ist wie immer gut besucht, besonders an den Brot- und Kuchenständen muss man lange anstehen, um seinen Einkauf zu machen. Die Gegend von Puntagorda ist zwar landschaftlich schön, aber in der Höhe und Abgeschiedenheit möchte ich nicht wohnen. Ich bin nicht sicher, ob man zu einem Friedhof "schön und romantisch" sagen darf, aber der Friedhof unterhalb der Stadt liegt, macht auf mich so einen Eindruck.

    Wir besuchen das Restaurant "Los Olivos" in Tijarafe und fahren danach runter zum Hafen von Tazacorte, um dort noch etwas spazieren zu gehen.

    Auf der Rückfahrt zur Ferienwohnung können wir den Vulkan "Tajogaite" gut erkennen, der im September 2021 ausgebrochen ist. Damals wurden rund 3.000 Häuser zerstört, ganze Siedlungen mit Lava überschüttet.
    Read more

  • Im Süden von La Palma (1)

    January 8 in Spain ⋅ 🌙 9 °C

    Das Wetter im Osten der Insel ist seit einigen Tagen recht wechselhaft. Sturm, Regen, Wolken, Kälte. Und nur wenig Sonne. Wobei Kälte heißt: nachts 13 Grad, tagsüber 18 bis 20 Grad. Das ist ungewöhnlich auf La Palma.

    Aber für heute sagten die Wetter-Prognosen Sonnenschein im Süden voraus. Daher haben wir uns am Vormittag auf den Weg nach Fuencaliente gemacht. Ein Dorf mit knapp 2.000 Einwohner, an der Südspitze der Insel. Und mit einer hervorragenden Bäckerei/Konditorei: Zulay.

    Das Gebiet von Fuencaliente erstreckt sich steil von der Atlantikküste bis auf eine Höhe von 1900 Metern. Dieses Gebiet wurde von den Lavaströmen vierer historischer Vulkanausbrüche durchzogen: Martín (1646), Fuencaliente (1677), El Charco (1712) und Teneguía (1971). Der Vulkan wurde Teneguía genannt, weil er in der Nähe des Berges "Roque de Teneguía" entstand. Er ist rund 430 m hoch und schleuderte etwa 40 Millionen cbm Eruptivmasse heraus. Die Lava floss bis ins Meer und schuf dort 29 ha neues Land.

    Wenn man sich unten am Leuchtturm umschaut, blickt man nur auf Lavafelder. Alles schwarz. Kein Baum, kein Strauch.

    Auf dem Weg zum Leuchtturm haben wir noch an der kleinen Siedlung "Playa de Puntagorda" angehalten. Eine Siedlung, die aus umgebauten, zum Teil auch zugebauten alten Wohnwagen besteht. Oder es wurden einfach nur Holzplatten und Bretter mit einem Dach zu einer Art "Haus" verbaut.. Legal? Danach fragt hier niemand. Hier gibt es eine Strandbude, wo "wie bei Muttern" in großen Töpfen gekocht wird. Viele Arbeiter der Bananen-Plantagen kommen hierhin zum essen. Heute aber leider geschlossen.

    An der Saline mit Leuchtturm waren wir schon x Mal. Es ist immer wieder schön dort. Gegessen haben wir in dem dortigen Restaurant. Wir saßen 2 Stunden auf der Terrasse und haben das Essen, die Sonne und den traumhaften Blick auf den Atlantik genossen.

    Am späten Nachmittag haben wir uns dann auf denn Heimweg gemacht. Es war ein herrlicher Tag.....
    Read more

  • Silvester 2025

    December 31, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 17 °C

    Der Tag hat mit Sonnenschein begonnen. Also erst mal hoch nach Breña Alta zum Baltavida. Das ist ein Fitnessstudio mit Hallenschwimmbad und Sauna:
    https://centros.forus.es/landing/baltavida

    Zum Essen haben wir uns einen "Thailänder" ausgesucht und waren sehr zufrieden.

    Danach sind wir nach Santa Cruz gefahren. Dort wurde schon ab dem Nachmittag das Neue Jahr erwartet. Und zwar von Tausenden der Insel-Bewohner und einigen Besucher. Böller- und Raketenlärm? Keine Spur davon. Hier wird nicht sinnlos das Geld verpulvert, man legt es lieber in elegante Kleidung und ein Gläschen Bier oder Wein an.

    Die Avenida Maritima war in der ersten Hälfte gesperrt, auf einer Bühne spielte eine Band. Auch auf den anderen Straßen der Innenstadt herrschte reges Treiben. Viele Musikgruppen sorgten für Stimmung. Hier spürt man reine Lebenfreude...
    Read more

  • Auf dem Weg nach La Palma

    December 30, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute geht es los: bis zum 02.02.26 fahren wir nach La Palma.

    Die Fähre startet um 08.30 Uhr in Los Cristianos und die Überfahrt dauert 2,5 Stunden...

    Das Schiff, das auf den Fotos zu sehen ist, ist nicht unsere Fähre, sondern ein Luxus-Kreuzfahrtschiff.

    Wer sich für eine Reise interessiert, kann hier weitere Infos bekommen:

    https://www.e-hoi.de/kreuzfahrt-schiffe/le-lape…

    Auf der Fahrt nach La Palma kommt man an der Insel La Gomera vorbei. Ich konnte ein Foto durch die verschmutzen Scheiben machen..

    Auf der Fähre ist es ruhig, sie ist nicht ausgebucht, siehe Foto.

    Wir sind am Hafen von La Palma angekommen und stellen fest: es ist sehr warm...

    Sehr gut gegessen haben wir im
    Bodegón Los Álamos, in Breña Alta, neben der Markthalle...
    Read more

    Trip start
    December 30, 2025