El Hierro - Tag 2/1
March 7 in Spain ⋅ 🌬 14 °C
Am Vormittag hat es im Gebiet "El Golfo" leicht geregnet. Stürmischer Wind und nur 15 Grad.
Unsere erste Station war "Las Puntas". Dort steht das angeblich kleinste Hotel der Welt mit 4 Doppelzimmer zu je 300 Euro pro Nacht. Das Hotel ist umgeben von einer tosenden Brandung und wir fragen uns, wie man nachts dort schlafen kann.
Weiter ging es nach "Pozo de las Calosas". Am Parkplatz gibt es ein "Kiosco", also so etwas wie eine Imbiss-Bude und ein Kinderspielplatz. Der Abstieg zum Strand und zum Naturschwimmbecken ist auf längere Dauer gesperrt: die unten am Strand befindlichen Bretterbuden, die als Wochenend-Behausungen dienen, sind durch herabfallende Gesteinsbrocken gefährdet.
Der "Mirador de la Pena" ist ein kleines Schmuckstück. Der von "Cesar Manrique" entworfene Aussichtspunkt ist gleichzeitig ein kleiner Park, der wunderschön angelegt wurde. Das Café bzw. Restaurant macht einen gediegenen Eindruck. Aber heute auch hier: Wind, Wolken, Kälte 😡
Dann ging es weiter zur Nordost-Küste der Insel, endlich in die Wärme. Ditekt an der Küste und neben dem Flughafen liegt der kleine und beschauliche Ort "Tamaduste". Bekannt ist er vor allem durch seine attraktiv gestaltete Badebucht, die das ganze Jahr hindurch zur Abkühlung in das kristallklare Wasser einlädt. Über Plattformen und hübsche Brücken lässt sich einmal die gesamte Bucht bei einem Spaziergang umrunden. Am südlichen Ende liegt die Cueva de los Barcos (Höhle der Boote), in der – wie der Name schon sagt – Boote gelagert werden. Im Sommer findet hier das eine oder andere Konzert statt.
Der Ort wirkte auf uns ein wenig ausgestorben. Der Grund ist - wie wir später erfahren haben - dass viele Häuser fast das ganz Jahr leer stehen und nur von wohlhabenden Canarios in den Sommerferien genutzt werden. Es gibt zwei Restaurants und eine Pizzeria. Die wird von Italienern betrieben und Italiener wissen, wie man erstklassige Pizzas macht 😀.
Danach zur offiziellen Insel-Hauptstadt "Valverde". Der Himmel dort grau, es ist kaum was los, und die paar Menschen, die man auf der Straße trifft, tragen dicke Steppjacken und teils Kapuzen. Valverde liegt auf etwa 600 Hm. Valverde mit seinen steilen Gassen sehr beschaulich geblieben. Die hübsche Plaza Principal bildet das Ortszentrum. Dort befindet sich auch das im altkanarischen Stil gebaute Rathaus. Über Treppen gelangt man hinab zur majestätischen Festungskirche Iglesia de la Concepción. Mit dunklen Vulkansteinen verziert und einem blau-weiß gestreiften kleinen Turmdach ist sie in jedem Fall ein toller Anblick. Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie auf den Resten eines Vorgängerbaus aus dem Jahre 1544 errichtet.
Valverde ist voll den Passatwinden ausgesetzt. Wie wir hörten, muss man Glück haben, um nicht einen bewölkten und windigen Tag zu erwischen, an dem es auch oft kühl wird. Mit einem plötzlichen Wetterumschwung muss außerdem immer gerechnet werden.
Es ging weiter an der Küste bis zum "Roque de la bonanza" und von dort steil hoch nach Isora.
Die Strecke von Isora über San Andrés nach Erese erinnerte uns zum Teil an Irland: Grüne, saftige, hügelige Wiesen sind durch viele Meter hohe Steinmauern abgetrennt.
An der Ferienwohnung angekommen, erwartete uns die Bewölkung, wie sie auch gestern in der großen Bucht von El Golfo war.Read more





















