Am Abend erreichten wir Barcelinhos. Unsere Unterkunft lag auf der anderen Seite des Flusses.
Wir öffneten die Tür. Und schauten uns an.
Die Matratzen wirkten, als hätten sie schon Generationen von Pilgern begleitet. Das Zimmer hatte seine besten Zeiten lange hinter sich. Und unsere Zimmernachbarn schienen beschlossen zu haben, den Abend möglichst laut zu verbringen.
Also gingen wir wieder hinaus.
Nur wenige Minuten später fanden wir das Galos. Eine kleine Wine & Tapas Bar. Dort gab es unser erstes – und gleichzeitig einziges – echtes Pilgermenü.
Drei Gänge.
Eine hausgemachte Limonade.
Und das alles für erstaunlich wenig Geld.
Auf dem Foto schaue ich ziemlich ernst. Damals lag das an der Unterkunft. Heute muss ich darüber lachen.
Denn vom Zimmer ist mir kaum etwas geblieben. Von der Limonade weiß ich noch heute, wie sie geschmeckt hat.Read more