• San Augustín

    Jun 15–17, 2024 in Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir reisen weiter südwärts Richtung San Augustín. Die dortige archäologische Stätte zeigt in Lava gehauene Steinskulpturen aus der Zeit von 100 - 1000 nach Chr und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die damalige indigene Bevölkerung war schon vor Eintreffen der Spanier verschwunden und so beruhen die Aussagen der Forscher, was die Figuren darstellen sollen, auf Spekulationen. Mutmaßen können wir auch - und haben reichlich Spaß daran.
    Dass, was uns weniger Freude bereitet, sind die Radlager: Sie quietschen und beim Aufbocken haben beide Vorderräder wieder zu viel Spiel. Und noch etwas: Auch unser Zusatztank ist wieder undicht. Wir beschließen, auch weil es ununterbrochen reget, nicht über den schwierig anmutenden Pass Richtung Nordwesten zu fahren und noch eine weitere Sehenswürdigkeit zu besuchen, sondern südwärts und dann über eine vermeintlich leichtere Andenquerung nach Westen zu kommen. Der Gedanke ist, möglichst schnell (und ohne Grobis Vorderbeine zu sehr zu beanspruchen) zur Finca Sommerwind nach Ecuador zu fahren, denn dort wartet Hans - der deutsche Betreiber des Campingplatzes - mit Hilfe für uns.
    Hätte es nicht so viel geregnet, wäre die Entscheidung gut gewesen und wir wären am 17.06. bei Hans angekommen.
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