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Ausfahrt Amerika

~ 150.000km
Halifax (Kanada) bis Ushuaia (Argentinien) und wieder zurück
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    🇨🇱 La Serena, Chile

    Bermejo-Pass (3832m)

    Mar 4–6 in Chile ⋅ ☀️ 5 °C

    Zurück auf dem Festland fahren wir von Santiago aus den nächsten, nördlich gelegenen Pass nach Argentinien an. Wir könnten die einfache Variante wählen und durch den Tunnel fahren - der Pass heißt dann Paso Internacional Los Libertadores - oder über den Berg den Bermejo-Pass erklimmen, mit 76 Haarnadelkurven, 50 davon auf schlechter Schotterpiste. Welche Strecke wir wohl nehmen?
    Oben angekommen erwarten uns ein atemberaubender Sturmwind und Blick über die Berge, sowie die Statue des Christo Redentor. Von hier werfen wir den ersten Blick auf den Cerro Aconcagua, der mit 6961m höchste Berg ... der Anden, Amerikas, der südlichen Hemisphäre.
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  • Rapa Nui

    Feb 25–Mar 2 in Chile ⋅ 🌬 24 °C

    Zwei Tage Kultur sind genug! Es folgen zwei Badetage. Die Insel hat nur einen Sandstrand, der Rest ist Felsküste aus Lavagestein. Wir entdecken jedoch unterhalb einer Lavasteilwand einen winzig kleinen Flecken einsamen Sandes. Ein Exklusivstrand ist die Kletterpartie am seitlichen Rand im Lavageröll wert ... allerdings ist der Rückweg recht nass und mühsam, denn wir haben nicht mit der Flut gerechnet. Man sollte meinen, dass wir uns durchaus mit der Tide auskennen.
    Also kehren wir zur belebten Playa de Anakena zurück: Warmes Wasser, wunderschöne Wellen werden ein wahres Vergnügen.
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  • Isla de Pascua ...

    Feb 25–Mar 2 in Chile ⋅ 🌬 24 °C

    oder Rapa Nui oder Osterinsel? Oder doch "das 8. Land" ? Wie heißt diese kleine Insel, die sich 3500 km von Chile entfernt im Pazifik befindet, denn nun wirklich? Alle Namen werden verwendet.
    Wurde die Insel zufällig von Polynesien aus besiedelt und war danach isoliert? Oder suchten 7 Kundschafter nach dem 8. Land und es gab, nachdem sie es gefunden hatten, immer wieder Austausch mit Polynesien? Oder kamen die ersten Siedler aus dem Osten?
    Wurden die Statuen mit Baumstämmen zu ihrem Bestimmungsort gerollt? Oder erst am Bestimmungsort zurechtgehauen? Oder per Schiff oder mit Auftriebskörpern um die Insel transportiert?
    Und ging die Kultur der Moaistatuen durch den Krieg der Langohren gegen die Kurzohren unter? Oder durch den Raubbau der Inselbewohner an der Natur in Gemeinschaft mit gefräßigen Ratten? Oder wegen ausbleibender Niederschläge in der kleinen Eiszeit?
    Existierte die Kultur des Vogelmannes gleichzeitig mit der Moaikultur oder danach?
    Wird die Insel heute von Chile besetzt oder von Chile unterstützt?
    Wir haben 2 Führungen an 2 Tagen über die Insel, die unterschiedlicher nicht sein können. Thomas spricht nur Spanisch und zeigt uns das, was alle Führer den Touristen zeigen und erklären. Evylin spricht nicht nur Rapa Nui, sondern auch fließend Englisch, Deutsch und natürlich Spanisch. Sie berichtigt die Erzählungen von Thomas, singt für uns auf Rapa Nui, erzählt aus ihrer Kindheit ... dem beschwerlichen Leben, der Leprakolonie, den Legenden und der Bedeutung der Namen und, und, und ...
    Trotzdem bleiben mehr Fragen als Antworten.

    Das wichtigste ist aber etwas Anderes: Wir werden mit Blumenketten empfangen, im Hostel gibt es erst einmal einen frisch zubereiteten Bananenguavesaft, auf den flauschig weichen Handtüchern liegen gelbe Hibiskusblüten. Es ist warm, die Sonne lacht. Bei allem, was wir benötigen könnten, wird geholfen: Mietauto, Führer, Restaurants ... und auch die schnelle Nothilfe, als ich feststelle dass in Santiago jemand meine Kreditkartendaten missbraucht, wird sofort in Form von einem von Rapa Nui aus funktionierendem Telefon bereitgestellt.
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  • Weinprobe

    Feb 21–22 in Chile ⋅ ☀️ 29 °C

    In der Nähe von Casablanca westlich von Santiago gibt es viele Weingüter, in Größe und Anspruch recht unterschiedlich. Wir denken, dass es kein Problem sein wird, dort bei einer Führung mit Weinprobe dabei zu sein und dann entweder auf dem Gelände des Gutes oder in unmittelbarer Nähe dazu zu nächtigen. Doch weit gefehlt! Es gibt keine freien Stellplätze und auf den Weingütern ist ein Übernachten nicht erlaubt. Es gibt nur einen Campingplatz, der bereit ist, einen Shuttledienst für uns zu übernehmen. Was ist hier los? Warum gibt es hier keinen Quadratmeter Erde, der nicht eingezäunt und vergittert ist?Während der Fahrt sehen wir, dass ausnahmslos alle Häuser hinter hohen Zäunen oder Mauern stehen, ganze Stadtteile sind eingezäunt und mit einem Tor versehen. Auch um zum Campingplatz zu gelangen müssen wir einen Einladungscode per Bluetooth aktivieren, damit das gewichtige Stahltor uns den Weg in den Ortsteil freigibt. Und damit nicht genug: Auch der kleine Platz selbst hat ein weiteres mit einem Schloss versehenes hohes Tor.
    Das Weingut ist ebenfalls besonders gesichert: Ein Pförtner öffnet nach längerer Diskussion und Rücksprache mit dem Haupthaus die Schranke und lässt die Spikebarriere im Boden verschwinden. Unser Fahrer darf mit uns passieren.
    Der Grund? Das gesamte Gebiet zwischen Valparaiso und Santiago wird von Banden unsicher gemacht. Es herrscht die Sorge vor Vandalismus und Raub - auch auf den Weingütern. Auf der Autobahn kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit ausländischen Fahrzeugen, deren Räder mit Nägeln beschossen werden. Hält der Fahrer wegen des platten Reifens an, wird er von "Helfern" ausgeraubt.
    Wieder einmal sind wir froh über die Sicherheit in unserem Umfeld daheim und genießen die exklusiv für uns angesetzte Führung und die Weinprobe - Grobi steht sicher auf dem Campingplatz und wir kommen sehr heiter bei ihm an.
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  • Pablo Neruda

    Feb 20–21 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    "Ein Kind, das nicht spielt, ist kein Kind. Aber ein Erwachsener, der nicht spielt, hat für immer das Kind in sich verloren und wird es furchtbar vermissen." (Pablo Neruda)

    Eines hat Pablo Neruda bestimmt nicht verloren: Sein inneres Kind! Sein Haus in Isla Negra ("in" ist richtig, Isla Negra ist ein kleiner Ort, keine Insel) spiegelt seine Haltung. Überall findet sich Spielzeug: Galionsfiguren, Stofftiere, eine Pfeifensammlung, eine Muschelsammlung, ein lebensgroßes Pferd - für das er extra einen Stall bauen ließ -, Musikinstrumente - die Neruda gar nicht spielen konnte, Masken aus aller Herren Länder, ... , ... , ... . Ich zähle allein 34 Buddelschiffe! Neruda sah sich in seinem Haus als Kapitän, begrüßte per Glockenschlag alle tatsächlich auf See Befindlichen, wenn er von einer Reise nach Hause kam und sammelte auch nautische Gerätschaften ... Sextanten, Kompasse, Feldstecher ... auch ein Globus von 1m Durchmesser fehlt nicht.
    Leider ist das Fotografieren im Haus verboten und wird auch streng überwacht. Ich habe Mühe.
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  • Noch mehr Meer

    Feb 17–19 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Nordwärts, so dicht es geht am Meer entlang, führt uns der Weg zu weißen Felsformationen am schwarzen Sandstrand in Constitución; durch 20 km Dünenlandschaft, die uns unsere fahrerischen Sandgrenzen zeigt; durch Kiefernplantagen mit Eukalyptusbäumen, deren Holz für die Papierfabrik in Constitución vorgesehen ist; zu Surfern in den wogenden Wellen des Pazifiks.
    Das Land wird immer trockener; der Staub der - zum Teil nicht asphaltierten - Straßen kriecht durch jede Ritze. Morgens ist es kalt und feucht von der Nacht (6°C), Tags wird es wunderschön sonnig und warm. Meist stehen wir frei, einmal begeben wir uns, um das Salz des Ozeans loszuwerden auf einen Campingplatz, die zwei Duschen haben jedoch nur gechlortes Salzwasser.
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  • Ans Meer

    Feb 13–16 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir legen einen Fahrtag ein und düsen auf der Panamerikana, einer auf diesem Teilstück gut ausgebauten Autobahn, nordwärts. Wir wollen ans Meer, Wärme und Wellen genießen. Und etwas nördlich von Concepción tut sich der weite Pazifik für uns auf. Die nächsten Tage tingeln wir trödelnd Santiago entgegen: Beobachten Seelöwen, deren im Wasser so schlanke Körper sich dunkel im Grün der lichtdurchfluteten Wellen abzeichnen. Besuchen Felsformationen, die als Naturkirche genutzt werden. Schauen Fischern beim Verpacken ihres Fanges zu.
    Die Strände sind trotz Hochsaison und Ferienzeit nur wenig besucht. Licht, Luft und Leben erinnern uns stark an die Adriaküste Kroatiens - so muss sie vor der Touristenflut und dem Bauboom ausgesehen haben.
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  • Seefahrt

    Feb 9–12 in Argentina ⋅ ☁️ 12 °C

    Es gibt einen Grenzübergang zu Chile, dessen Straße kurz hinter der Grenze an einem See endet. Weiter geht es nur mit einer Fähre. Noch auf argentinischer Seite befindet sich unweit des Weges ein weiterer See, der einsam in die Wälder eingebettet mit einem schönen Wasserfall und heißen Quellen in ihrer natürlichen Umgebung lockt. Das klingt vielversprechend. Das Wetter ist bestens, als wir am Nachmittag einen Schotterweg mit schönsten Gesteinsformationen entlang fahren, als wir bemerken, dass wir zu früh abgebogen sind. Wir drehen um und erreichen den Pass eines niedrigen Höhenzuges - jetzt auf dem richtigen Weg - in schönstem Abendlicht. Allerdings können wir von dort in die Zukunft sehen und die verheißt Regen. Er begleitet uns die nächsten Tage: Wir fahren zwar die Thermalquellen an, verzichten aber auf die 4km Wanderung bis zu Ihnen hin. Nässe und Kälte schrecken uns ab. Nur den Wasserfall erreichen wir, ohne allzu nass zu werden.
    Doch dann rettet uns ein Wetterumschwung und ich kann im schönsten Morgenlicht den Honig aus seinen labbrigen Eimerchen in feste Flaschen umfüllen und in Grobi sicher verstauen - vielleicht sollte ich lieber verstecken sagen, denn die Einfuhr von Honig nach Chile ist verboten. Der Kauf des flüssigen Goldes war wirklich keine gute Idee.
    Doch der Tag bringt uns nicht nur mit dem Wetter Glück. Es bleibt uns auch bei der gründlichen Untersuchung des Wageninneren auf chilenischen Seite der Grenze und am Ticketschalter für die Seeüberfahrt treu. Obwohl wir keine Reservierung haben und die Fähren bis auf weiteres ausgebucht sind, findet sich für Grobi noch Platz.
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  • Bariloche

    Feb 8–9 in Argentina ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir erreichen San Carlos de Bariloche am späten Nachmittag, durchqueren den Ort aber nur schnell, damit wir zügig zum ausgewählten Übernachtungsplatz kommen.
    ... und erreichen ihn gerade rechtzeitig, um zu verhindern, dass ein paar junge Chilenen beim Versuch, ein Schlauchboot aus dem See auf einen Trailer zu laden, ihren Toyota endgültig versenken. Obwohl der Wagen tief im Schlamm steckt, hat Grobi nicht einen Hauch von Mühe, Auto und Anhänger herauszuziehen.

    Die "Schweiz Argentiniens" - so der Beiname Bariloches - macht ihrem Namen alle Ehre: Auf dem "Circuito Chico" folgt eine Postkartenansicht der nächsten, die Hotels heißen "Tirol" oder "Edelweiß", man kann sich mit einem Bernhardiner - natürlich mit kleinem Fässchen um den Hals - fotografieren lassen. An jeder Ecke wird Schokolade verkauft. Im Winter laufen die Touristen Ski, im Sommer wird gewandert und im See gebadet. Ein perfekter Ort?
    Die Historie des Städtchens ist weniger perfekt: Im sogenannten Wüstenfeldzug (~1820) wurden die hier vorher lebenden Mapuche, Pehuelche und Vuriloche fast vollständig ermordet, die wenigen Nachkommen der Überlebenden sind in den Armenvierteln an den südwestlichen Berghängen zu finden. Und warum hieß die Kampagne "Wüstenfeldzug"? ... weil es gegen wüste, indigene Barbaren ging, die das Land nicht bestellten, sondern es "wüst" ließen. Das glorifizierende Standbild des "erfolgreichen" Generals steht auf dem Centro Cívico. Geschichtsaufarbeitung sieht anders aus.
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  • Überraschung im Puyehue

    Feb 7–8 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir haben Schwierigkeiten mit der Routenwahl: Sollen wir in Chile chillen und auf der Westseite der Anden nordwärts die Lagos abfahren oder sollen wir die "Sieben-Seen-Route" in Argentinien und damit auch San Carlos de Bariloche besuchen? Da das Wetter auf der Ostseite der Anden tendenziell trockener ist, fahren wir Richtung Argentinien durch den Nationalpark Puyehue. Ohne viel zu erwarten, machen wir einen Abstecher zu Thermen, deren Anlage sich in Aguas Calientes (= warmes Wasser) als ausgesprochen schlicht herausstellt. Aber wir sind wieder sauber ... und erkunden - weil wir nun schon mal von der Hauptroute abgebogen sind - noch den weiteren Verlauf der Straße, die in ein Winterskigebiet führen soll.
    Doch es wartet eine Überraschung auf uns: Der Weg führt an der Ranger- und Talstation der Lifte vorbei bis an den Kraterrand des Raihuén und noch höher auf einen unbenannten Hügel auf 1400 Hm. Grobi trägt uns über vulkanischen Boden bis nach oben. Die Aussicht ist grandios!

    Am nächsten Morgen starten wir früh, denn wir haben nicht nur einen Grenzübergang vor uns, sondern auch eine verhältnismäßig weite Strecke. Obwohl die Landschaft einzigartig ist - nach einem Vulkanausbruch sind die Wälder abgestorben, überall ist der Boden mit weißlich grauem Aschelavagestein bedeckt - halten wir nur einmal an. Vielleicht liegt es an Cheddar, einem Anhalter aus Frankreich, den wir über weite Strecken und auch über die Grenze mitnehmen. Wir fühlen uns gehetzt ...
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  • Kirchenkultur

    Feb 3–4 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    Chiloe ist in Chile wegen seiner Holzschindelkirchen bekannt. 16 von ihnen sind UNESCO Weltkulturerbe. Wir bemühen uns redlich, schaffen aber nur den Besuch von 9 dieser Bauwerke, dann sind wir geschafft.
    Außerdem besuchen wir noch die Palafitos in Castro. Die ärmere Bevölkerung - meist Fischer - , die sich kein Grundstück leisten konnten, bauten im Tidenbereich Häuser auf Stelzen. Zum einen wurden die Grundstücke als wertlos angesehen und waren deshalb kostenlos, zum anderen konnten die Fischer so bei Flut direkt unter ihren Häusern anlanden. Heutzutage befinden sich in vielen der Bauten Hotelanlagen ...
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  • Kreuz und quer über Chiloé

    Feb 1–3 in Chile ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir erfahren Chiloé: Es geht steil hinauf und gleich danach wieder hurtig bergab, Kurve nach links und anschließend nach rechts. Am Wegesrand blühen üppig wilde Montbretien und Fuchsien, Rinder und Pferde stehen auf den Weiden, in den Gärten blühen Lilien und Dahlien. Am Ufer liegen Fischerboote im Schlick oder dümpeln im Wasser - je nach Tide - , im Wasser beobachten wir Delfine. In Ancud treffen wir Ulli aus München, der uns über diesen Blog und Antworten auf seine Fragen in einer WhatsApp-Gruppe kennt. In Chonchi verabschieden wir uns von Jörg und Birgit, deren Reiseroute sich nach vielen ungeplanten Treffen endgültig von der unseren trennt.
    Und wir besuchen ein Werk des chilenischen Künstlers Marcelo Orellana: Die "Muelle de las Almas", der Seelenpier, ist nach der Sage der indigenen Huilliche der Ort, an dem die verstorbenen Seelen auf das Boot des Fährmanns Tempilkawe steigen, um ins Jenseits zu gelangen. Das kommt uns seltsam bekannt vor: Styx und Lethe sind nicht weit ... Charon heißt der Fährmann.
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  • Traditionelles Kochen

    Jan 30–Feb 1 in Chile ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir erreichen Chiloe, die zweitgrößte Insel Chiles nach Feuerland. Es ist bestes Wetter, warm und sonnig. Die ganze Insel verströmt ein entspanntes Flair: Überall werden Cabañas ( = kleine Hütten) für Urlauber vermietet, Schwarzhalsschwäne schwimmen in jedem Gewässer, die Strände sind lang und atmen mit der Tide.
    Wir wenden uns westwärts und besuchen spontan ein Restaurant, das Curanto nach traditioneller Art zubereitet. Hierfür werden 3 verschiedene Muschelsorten, dicke Bohnen, violette Kartoffeln, Würstchen, Hähnchenschenkel, Kassler und zwei unterschiedliche Teigsorten in einer Erdkuhle gegart. Alle Restaurantbesucher - wir sind die einzigen Ausländer - sind von Beginn des Events an vor Ort, schauen vergnügt interessiert dem Treiben zu und warten dann geduldig 1½ Stunden Garzeit ab, bis die Plastikabdeckung und dann Schicht für Schicht die Gunnerablätter vom vulkanähnlichen Haufen genommen werden. Anschließend sucht sich jeder einen Platz und bekommt eine Schüssel Curanto zum Verzehr.
    Wir haben alles aufgegessen ... unsere Leibspeise wird es jedoch nicht. Durch die detailreiche Bebilderung könnt Ihr es jetzt nachkochen.
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  • Wellness für den Dicken

    Jan 26–30 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir erreichen Puerto Montt am Montag und starten sofort mit den Wohltaten für den Wagen: Kreuz und quer durch die Stadt verläuft die Suche nach neuen Puschen und schließlich werden wir fündig. Jörgs Lieblingsreifen (BFG LT265/75R16 123/120S) sind vorrätig und werden sofort montiert. Kurz vor Werkstattschließung wollen wir bezahlen, doch trotz mehrfachen Versuchen wird keine unserer 3 Kreditkarten akzeptiert. Chilenisches Bargeld führen wir in diesen Mengen nicht mit uns. Allerdings haben wir für Notfälle US-Dollar in Grobi versteckt. Vor den Augen der Belegschaft schrauben wir die Verstecke auf, entnehmen alles Geld, Jörg hetzt mit einem Mitarbeiter zur Wechselstube - sie schließtin 15 Minuten -, denn unser Dicker muss in der Werkstatt bleiben, bis wir bezahlt haben.
    Es gelingt rechtzeitig! Und wir fahren vom Hof ... ohne Notfallgroschen, dafür aber mit 5 neuen Reifen, leerem Kühlschrank und 3 nutzlosen Kreditkarten. Und dem unguten Gefühl, dass jeden beschleicht, wenn Kreditkarten mehrfach durch ein Kartenlesegerät gezogen werden.
    Ruhe bewahren! Ruhe bewahren!!
    Wir gehen ein paar Kleinigkeiten einkaufen und probieren eine Keditkarte aus - funktioniert.
    Wir versuchen mit einer anderen Kreditkarte, Geld abzuheben - erfolgreich. Erleichterung macht sich breit! Freude kommt auf, als wir sehen, dass unser Konto vom Reifenhändler nicht belastet wurde.
    Es folgen in den nächsten Tagen: die Reparatur der Kabelverbindung zum Abblendlicht - liebenswerte Nerds gibt es auch in Chile; der Motorölwechsel - ein Venezuelaner macht Überstunden; das Auffüllen der kleinen Gasflaschen - in Chile illegal; das Auffüllen des Frischwassertanks - in einem Park und zum Schluss ein Besuch in einer 4×4 Werkstatt. Hier bleiben wir 2 Tage, damit Octavio, der immer fröhliche Besitzer, die Differenzialöle, die Getriebeöle und den Luftfilter in Ruhe austauschen kann. Radlager? Sind in Ordnung! Frontscheibe? Kann auch Octavio nicht herbeizaubern ... dafür aber einen ehemaligen Bankkaufmann, der auf Scheibenreparatur umgesattelt hat.
    Jörg und ich unterziehen Grobi noch einer gründlichen Wagenwäsche, dann sind wir wieder startklar.
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  • Vulkan Osorno

    January 25 in Chile ⋅ ☀️ 14 °C

    Es ist Sonntag, am Dienstag haben wir einen Termin für Grobi beim Elektriker. Wir haben also immer noch etwas Zeit, bevor wir in Puerto Montt sein wollen.
    So nehmen wir uns Großes vor:
    Wir besteigen den Vulkan Osorno!
    Na ja, nicht ganz! Vor dem Gletscher kapitulieren wir. Und ja, unser Dicker hat uns bis zur Hälfte hochgefahren. Okay, ... den Rest bis zum Gletscher haben die Seilbahnen übernommen.
    Abends gönnen wir uns nach der Anstrengung ein Glas Wein am Lago Llanquihue.
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  • Fährfahrt

    Jan 22–23 in Chile ⋅ ☀️ 17 °C

    Um in Chile auf der Carretera Austral weiter Richtung Norden fahren zu können, müssen 2 Fähren genommen werden. Die Tickets dafür haben wir schon in Chaitén erstanden, an den Fähren selbst ist das nicht möglich. Wir genießen die Schifffahrt durch die Fjorde: Das Wasser leuchtet türkis, der Wald ist saftig grün, überall rauschen Wasserfälle die Berge hinab.
    Auf den letzten 50 Kilometern bis Puerto Montt folgen wir einer Bucht, die uns wie aus einem Bilderbuch von vor 100 Jahren erscheint: Bunte Holzboote liegen bei Ebbe im Schlick, hin und wieder durchfahren wir kleine Fischerdörfchen, eine kleine Werft für Holzboote reiht sich an der nächsten. Am Strand werden Muscheln gesammelt. Die Uhren ticken langsamer.
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  • Chaitén

    Jan 20–22 in Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    Kann sich noch irgendjemand von Euch an den Ausbruch des Vulkans Chaitén im Jahr 2008 erinnern? Das, was für die Bevölkerung hier eine Katastrophe mit existentiellen Folgen bis heute ist, war für uns in Europa nur eine Randnotiz. Wahrscheinlich war für uns die Weltwirtschaftskrise und der Zusammenbruch der Großbank Lehman Brothers wichtiger ... .
    Der Vulkan Chaitén, nur 10 Kilometer vom gleichnamigen Ort entfernt, galt als erloschen, sein letzter Ausbruch lag ca. 9000 Jahre zurück. 2008 erwachte er und stieß eine bis zu 20 km hohe Aschewolke aus, die den Ort Chaitén und das Umland innerhalb eines Tages mit einer 20cm dicken Ascheschicht bedeckte. Die Bevölkerung wurde evakuiert, das Vieh verendete auf den Feldern. Es begann sintflutartig zu regnen, worauf der Rio Blanco über die Ufer trat und große Teile der Stadt mit Schlamm und Geröll überschwemmte. Trinkwasser- und Stromversorgung waren komplett zerstört. Obwohl von Regierungsseiten keinerlei Unterstützung kam, der Wiederaufbau der Infrastruktur an gleicher Stelle mit Hinweis auf den Vulkan sogar verweigert wurde, kehrten viele Bewohner nach einigen Monaten zurück und begannen die Straßen vom Schutt zu befreien und ihre Häuser wieder in Stand zu setzen. Heute zeugt ein Museum vom damaligen Grauen. Der alte Hafen ist stillgelegt, denn die Vulkansedimente verhindern den Zugang zum Meer. Die ehemalige Uferpromenade liegt jetzt einige hundert Meter im Landesinneren. Der Rio Blanco verläuft in seinem neuen Bett quer durch die Stadt.

    Wir suchen uns einen Campingplatz am Meer und untersuchen unseren dicken Blauen: Die Offroadstrecken und das Wellblech der Schotterstraßen haben ihm sichtlich zugesetzt: Das Frontlicht funktioniert nicht mehr, dafür riecht es nach verschmortem Plastik im Innenraum, wenn wir es anschalten. Das Radlager lässt von sich hören. Der Dieselzusatztank hat ein neues Leck. Die Reifen laufen unter der Bezeichnung "Slick". Die Frontscheibe verzeichnet 4 Einschläge, 2 davon mit größeren Sprüngen. Der letzte Motorölwechsel ist 15000km her, ganz zu schweigen vom Getriebeöl. Wir reparieren, was wir können und entscheiden in der nächsten größeren Stadt, Puerto Montt, einen Wellnessstopp für unseren Reisegefährten einzulegen. Bis dahin muss er noch durchhalten. Da Grobi willig ist, gönnen wir uns noch 2 Wanderungen, bevor wir die letzte Etappe nach Puerto Montt angehen:
    Wir besteigen den Kraterrand des oben geschilderten Vulkans, um die immer noch rauchenden Dome in seinem Inneren zu erleben, und wir durchstreifen einen Wald, um die letzten der bis zu 4000 Jahre alten Alercen zu bestaunen.
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  • Nationalpark Pumalín

    January 19 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    "Von der Stirne heiß
    Rinnen muss der Schweiß,
    Soll das Werk den Meister loben,
    Doch der Segen kommt von oben."

    Wir wandern in drückender Hitze im Nationalpark Pumalín Douglas Tompkins. Das Sonnenlicht schillert durch mannshohe Farne und Bäume. Unser Schweiß ist die Verbeugung vor der Lebensleistung eines bemerkenswerten Mannes - eines Meisters in Sachen nachhaltiger Umweltschutz:
    Mit dem Aufbau der Marke "The Northface" und Teilhaberschaft an "Esprit" ist Douglas Tompkins zum Multimillionär geworden und hat dann diese Millionen dafür genutzt, Ländereien in Chile aufzukaufen. Das führte zu massivem Widerstand. Ihm wurde vorgeworfen, Festlandchile spalten und eine Enclave schaffen zu wollen, die Siedler zu vertreiben, alle Bäume abholzen und vermarkten zu wollen, ... . Doch Tompkins schuf den ca. 4000km² großen Naturpark Pumalín und gründete eine Stiftung, die eine Schule baute, die Häuser der Siedler verbesserte, Arbeitsplätze im Park schuf und 300000 einheimische Bäume zur Aufforstung pflanzte. Der Park schützt den dortigen gemäßigten Regenwald, Gletscher und nicht zuletzt die letzten Alercebestände. Nach seinem plötzlichen Tod bei einem Kayakunfall (2015) übergab seine Frau 2018 die Naturparks Pumalín und Patagonia an den chilenischen Staat.
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  • Puyuhuapi

    January 18 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Puerto Puyuhuapi (gesprochen: Pwe - oo - wa - pee) wurde von 3 deutschen Auswanderern gegründet. Vor Ort errichteten sie eine Teppichfabrik. Die Arbeiter waren Mapuche - Indigene von der Insel Chiloe -, die auch nach Schließung der Fabrik vor Ort blieben. So entstand eine lustige mapuche-deutsche Mischgemeinde: Die Straßen- und auch ein Brückenname sind auf deutsch, der Ortsname ist Mapuche und bezieht sich auf einen Speisefisch. Die Einwohner sind Mestizen.
    Statt Teppiche herzustellen, brauen die Hopperdietzels jetzt Bier - es scheint sich um umtriebige Autodidakten zu handeln.
    Wir nutzen den Ort nur für eine kleine Wanderung, die uns einen schönen Blick über das Tal bietet.
    Anschließend besuchen wir eine kleine Gindestillerie, deren Produkte internationale Auszeichnungen vorweisen können. Wir erstehen eine Flasche und besuchen noch den Ort, an dem das Foto auf der Flasche aufgenommen wurde.
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  • Die Mauer der Hände

    Jan 16–17 in Chile ⋅ 🌬 12 °C

    Weil wir die Ruta 41 gefahren sind, mussten wir die berühmte "Höhle der Hände" in Argentinien auslassen, denn der Umweg wäre zu groß gewesen. Ich habe das sehr bedauert und bin deswegen hochbeglückt, als ich durch Zufall - unser Reiseführer schreibt darüber nichts - eine archäologische Stätte auf unserer Route finde, die ebenfalls Zeugniss der alten indigenen Kulturen ablegt: die "Mauer der Hände". Bis etwa 1000 Jahre vor Chr. haben hier die Vorfahren der Tehuelche ihre Hände verewigt. Doch was hält tatsächlich ewig, wenn Touristen sich Souvenirs mitnehmen wollen. Von den über 250 Bildern sind nur noch etwas über 100 vorhanden - die Jagdscenen sind verschwunden. Ein Ranger bewacht jetzt die Stätte.Read more

  • Wasser, Wasser, Wasser

    Jan 14–15 in Chile ⋅ 🌧 10 °C

    Es plätschert. Es rauscht. Es schäumt. Links stürzen die Massen in ungezählten Wasserfällen den Hang hinunter, rechts lässt ein Bergrutsch den See über die Ufer steigen, über uns hat der Himmel seine Schleusen geöffnet. Das sehr ursprüngliche Exploradorestal, das von Puerto Tranquilo nach Westen führt, empfängt uns so nass, dass wir nur bis zu einer sehr schmalen Brücke fahren und dann umkehren. Die Wanderung wird auf den nächsten Tag verschoben. Den traumhaft am Fluss - aber einen Meter höher als das Ufer - liegenden Übernachtungsplatz können wir nicht draußen genießen - zu nass.
    Als wir Tags drauf zu einer der Gletscherzungen des nordpatagonischen Eisfeldes aufbrechen, ist es trocken. Durch kalten Regenwald, begleitet vom Gesang des Rotkehltapaculos und des Weißkronenolivtyranns arbeiten wir uns zu Mittel- und Endmoräne vor. Ein gewaltiges Gletschertaugebiet breitet sich vor uns aus. Es beginnt zu regnen.
    Vor wenigen Tagen sind wir auf der Ruta 41 auf der Ostseite der Anden durch wüstenähnliche Berge gekurvt, die Pazifikseite des Massivs präsentiert durch ihren Regenreichtum die Landschaft in allen Schattierungen von Grün. Beeindruckend!
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  • Villa O'Higgins

    Jan 12–14 in Chile ⋅ ☁️ 10 °C

    Vom Paso Roballo kurven wir durch den Patagonia Nationalpark gen Süden. Ja, Ihr habt richtig gelesen, gen Süden. Und ja! Hier waren wir schon einmal, Mitte November letzten Jahres. Damals war es kalt und regnerisch, in Gedanken waren wir immer mit der Fähre nach Puerto Natales beschäftigt und immer blieb das Gefühl, etwas verpasst zu haben, weil wir nicht bis an das Ende der Carretera Austral nach Villa O'Higgins gefahren sind. Das wollen wir jetzt nachholen. Noch ist das Wetter gut, es blühen auf den Weiden die Magariten, es wirkt viel freundlicher als vor 2 Monaten. Von Puerto Yungay aus nehmen wir die kostenfreie, stündlich verkehrende Fähre Richtung Rio Bravo und folgen der Schotterstrecke bis in den letzten Winkel. Villa O'Higgins ist kein herrschaftliches Gebäude sondern ein unscheinbares Dorf. Es regnet ... wir hatten nichts verpasst.Read more

  • Paso Roballo

    January 11 in Argentina ⋅ ☁️ 15 °C

    Vorab: Wir befinden uns im 21. Jahrhundert!
    Diese Grenzstation von Argentinien Richtung Chile ist klein. Eine Schotterstraße führt den Pass zu ihr hinauf. Wir sitzen in einer holzgetäfelten, 7m² kleinen Amtsstube auf wackeligen Metallstühlen vor dem Schreibtisch des Beamten. Hinter ihm hängt ein Bild des Präsidenten, neben ihm steht ein Holzschrank mit vielen kleinen Schubläden, vor ihm liegen 4 schwarze DIN A4 Bücher mit in weiß gedruckter Aufschrift "Acta", darunter in Handschrift "Entrada de personas", "Salida de Personas", "Entrada de Vehiculos" und "Salida de Vehiculos". Der Beamte nimmt sich die beiden "Salida" -Bücher. In sauberer Handschrift werden von Jörg und mir in für jeden von uns einer Zeile Name, Herkunft, Passnummer, Geschlecht, Geburtsland und -datum notiert. Grobi wird genauso behandelt, seine Daten landen im Buch für "Salida de Vehiculos". Das TIP wird gestempelt, signiert und einbehalten. Wir machen ein Foto vom gestempelten Papier, damit wir bei der nächsten Einreise nach Argentinien beweisen können, dass wir den Wagen vorher ausgeführt haben, denn wir können bei diesem Grenzübergang nicht davon ausgehen, dass die Daten irgendwann einmal in das Onlinesystem eingepflegt werden. Eine Zollinspektion findet nicht statt. Der Schlagbaum wird von Hand für uns geöffnet.
    15 Kilometer später erreichen wir die chilenische Seite des Grenzübergangs. Hier gibt es Computer, trotzdem füllen wir von Hand den Einreisezettel für uns aus.
    Ich trage unter "Direccion en el pais de destino" den nächsten Campingplatz ein, Jörg unsere Heimatadresse, es soll jedoch unsere E-Mail-Adresse an dieser Stelle stehen. Als ich meine Eintragung durchstreiche, erklärt der Beamte mit wichtiger Mine: "Dafür können Sie ins Gefängnis kommen! Hier wird nichts durchgestrichen! Sie erhalten neue Papiere zum Ausfüllen." Danach werden unsere Daten in einen Computer eingegeben. Dann warten wir. Es dauert 1½ Stunden, bis das Internet übermittelt hat, dass wir keine Verbrecher sind.
    Wir dürfen einreisen.
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  • Ruta 41

    Jan 9–11 in Argentina ⋅ ☁️ 24 °C

    Die Ruta 41, eine Abkürzung zu unserem nächsten Highlight, ist gesperrt. Das wissen wir, also ziehen wir nicht in Erwägung, sie zu fahren. Doch dann stehen wir - um Internet zu haben - vor der Rangerstation, als ein Motorradfahrer aus den USA zu uns kommt. Er bewundert Grobi und fragt, ob wir auch - so wie er gerade - die Ruta 41 gefahren wären. Wir verneinen mit dem Hinweis auf die Sperrung, doch er lacht. Er würde mit so einem Auto immer diese Strecke nehmen, es wäre unproblematisch, wenn der Wagen 4×4-Antrieb, Untersetzung, Differentialsperren und eine gute Bodenfreiheit hätte. Unser Wagen hätte das, wir müssten diesen Offroadtreck fahren. Ich frage ihn nach Wasserdurchfahrten, steilen Anstiegen bzw. Abfahrten und nach Rinnen längs und quer zur Fahrbahn: Alles kein Problem! Ein holländisches Pärchen kommt aus der Rangerstation und berichtet, dass die Straße gesperrt ist und ihnen verboten wurde, die Strecke zu nehmen. Und jetzt? Ich gehe in die Rangerstation, die inzwischen bis auf die beiden Ranger leer ist und frage nach: Wir haben einen Toyota Landcruiser HZJ78. Können wir mit ihm die Ruta 41 befahren? Die Antwort: Natürlich könnt ihr. Die Strecke ist zwar gesperrt, aber viel Spaß!
    Damit ist die Entscheidung gefallen! Einen Tag später starten wir in den Treck für den wir uns 2 Tage Zeit lassen. Es ist eine landschaftlich atemberaubend schöne Strecke durch die Einsamkeit, die für uns auch so manche Tücke hatte.
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