Bangkok zwischen Geschichte und Moderne
Jan 8–11, 2025 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C
Nach ca. 2 Wochen Sonne, Strand und Meer hieß es für uns auf nach Bangkok.
Und was soll ich sagen im Gegensatz zu unserem Inselparadies, traf uns ein kleiner Kulturschock. Unser Hotel war super gelegen mitten im Vergnügungsviertel und dementsprechend kontrastreich waren auch die Szenerien, die sich auf den Straßen abspielten. Nutten Koks und Insekten, zwischen schillernden Lichtern und edlen Skybars, so beschreibt sich das Vergnügungsviertel Bangkoks wohl am Besten.
Am ersten Abend haben wir nur noch etwas die Gegen erkundet und in einer der vielen Bars etwas gegessen. Und auf dem Weg wurden uns an jeder Ecke sämtliche nicht ganz so legale Mittel angeboten von den zahlreichen Tuk Tuks Mal abgesehen. Schon beim Aussteigen aus dem Taxi war mir nach unserem Abend in Patong klar, die Tage in Bangkok wird meine Begleitung wohl nur an meinem Rockzipfel hängen 😅. Um mich zu beschützen natürlich und nicht, weil er sich selbst in der großen Stadt völlig überfordert von sämtlichen Einflüssen fühlt und was soll ich sagen, ja so war es auch.
Am Abend hab ich noch unsere tolle Dachterrasse mit Pool genutzt und die Aussicht über das von oben so schillernde Bangkok zu genießen.
Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf zum Chao Praya der sich quer durch die Stadt, vorbei an allen historischen Sehenswürdigkeiten schlängelt. Wir entschieden uns, diese zuerst von der Wasserseite aus zu erkunden und eine Hop on Hop Off Fähre zu nutzen um die Tempel zu besichtigen. Als erstes besuchten wir Wat Arun gefolgt von Wat Boh mit dem liegenden Buddha. Auf den ersten Blick mag es gar nicht so wirken, aber die Gelände um die Tempel und die Nebengelasse sind riesig und durch wahnsinnig viel Gold und edele Materialien wirklich beeindruckend.
Nach 4 Stunden Tempel gucken packte mich dann der Kleine Hunger, anschließend wollte ich noch weiter in den Grand Palace. Kevin entschied sich ins Hotel zu fahren, weil er noch nicht wieder 100%ig fit war, also riefen wir ihm ein Bolt, dass ihn sicher vor dem Hotel absetzte.
Bolt und Grab sind übrigens die Fortbewegungsmethode, wenn man nicht mit der Bahn fahren möchte. Günstig und du entscheidest ob du mit dem Auto oder dem Roller abgeholt wirst.
Nach meinem Mittag in einem mega süßen Kaffee direkt am Chao Praya machte ich mich die ca. 1,5 km auf zum Grand Palace. Leider musste ich dort angekommen feststellen, dass dieser bereits um 15:30 Uhr schließt und da die Uhr bereits 14:25 zeigte, musste der Palast auf den nächsten Tag warten. Ich schaute mir noch etwas die Gegend an und entschied mich die Bootsfahrt vom Morgen weiter zu machen. Entspannt auf dem Oberdeck genossen ich den Ausblick auf historische Wahrzeichen und die Skyline von Bangkok. Anschließend ging es zurück zum Hotel. Und dann hieß es nur noch etwas das Nachtleben erkunden, bevor wir tot müde von den Eindrücken ins Bett gefallen sind.
Am nächsten Morgen war Kevin zum Glück wieder fit und nicht mehr im Mi Mi Mi Modus, sodass wir uns gemeinsam auf dem Weg zum Palast machten.
Und dieser hat wirklich all unsere Erwartungen übertroffen. Gold und Glitzer soweit das Auge reichte, dazu soviele beeindruckende Gebäude, dass wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus kamen. Gesäumt von vielen kleinen Skulpturen aus Gold, Stein und Marmor erkundeten wir die atemberaubende Tempelanlage.
Nach dem Grand Palace machten wir uns auf zum Gegensatz und fuhren zum höchsten Gebäude Bangkoks. Mit 316 m gibt es ganz oben einen Skywalk, auf dem man die Metropole direkt unter sich hat. Außerdem bietet die Terrasse und das kleine Kaffee einen wunderschönen Blick über die Stadt und läd zum verweilen ein. Der Skywalk ist definitiv eine Empfehlung, auch wenn der Eintritt mit knapp 28 Euro nicht ganz günstig ist. Der Blick und die Atmosphäre sind den Preis auf jeden Fall wert und der Skywalk ist noch nicht maßlos überfüllt.
Am Abend sind wir dann noch einmal bei uns durch das Viertel gezogen und haben schön, wenn auch nicht ganz so lecker gegessen 😅.
Bangkok muss man gesehen haben, auch wenn die Gegensätze zwischen Glanz und Verfall, sowie Moderne und Geschichte einen leicht überfordern können.Read more





















