• Einfach nur wow, Kulen Berg und mehr

    January 13, 2025 in Cambodia ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute sollte es schon ganz früh los gehen, um halb sechs wartete unser Guide auf uns, um uns eine andere Seite Siem Reaps zu zeigen. Nachdem wir alle aus der Reisegruppe (heute 6 Personen) eingesammelt hatten machten wir uns auf zum Kulen Berg, eine einzigartige Gebirgslandschaft in der Nähe von Siem Reap. Nach der kurzen Befürchtung, wir müssten den Berg zu Fuß erklimmen, stellten wir fest das unser Van fast bis zum Aussichtspunkt fahren konnte. Kurz noch einen kleinen Spaziergang mitten durch die wilde Natur und uns bot sich ein spektakulärer Ausblick über grüne Täler. Ich kann es kaum beschrieben aber die Klippen strahlten eine unglaubliche Ruhe aus.

    Wir nutzten die Zeit, um Fotos zu machen und einfach den Augenblick zu genießen. Anschließend ging es weiter zu einer kleinen Tempelanlage, nachdem wir viele Treppenstufen hochgestiegen sind, kamen wir zum liegenden Buddha, nicht nur ein Touristenmagnet, sondern vor allem eine heilige Stätte für die Einheimischen. Hier wussten wir es noch nicht, aber der nächste Punkt auf der Tagesordnungsliste sollte definitiv das Highlight des Tages werden. Wir machten uns auf zur Mittagspause.

    Vorbei an kleinen Ständen, an denen man allerhand Klimbim kaufen konnten, kamen wir an eine Treppe, die steil hinunterführte und ihre besten Jahre schon gesehen hat. Aber der Abstieg hat sich gelohnt, denn am Fuße der Treppe empfing uns ein gigantischer Wasserfall. Bevor wir unser traditionelles Mittagessen eingewickelt in Bananenblätter genossen, konnten wir es uns nicht nehmen lassen in den kristallklaren und sehr kalten Wasserfall zu steigen. Wirklich ein einzigartiges Erlebnis.

    Nach dem Essen stiegen wir die Treppen wieder hinauf und kamen zum Fluss der tausend Lingas. Ein Linga ist im Hinduismus ein Phallussymbol und der Fluss der 1000 Lingas soll Fruchtbarkeit und Gesundheit symbolisieren. Oder auch die schöpferische Kraft des Hindu-Gottes Shiva. Ein Gott der hier in Kambodscha sehr oft zu finden ist.
    Als letztes ging es zu einem Stelzendorf gebaut auf einem See, leider hat man hier wirklich die Kehrseite gesehen, viel Armut, Dreck und auch bettelnde Kinder. Diese Eindrücke haben mir mal wieder gezeigt, wie gut es uns eigentlich geht.


    Dieser Tag war so voll mit Erlebnissen und unterschiedlichen Eindrücken, das mussten wir am Abend bei einem ordentlichen Essen und ein paar Drinks in der Pub Street erstmal alles sacken lassen.
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