Auf dem Weg ins Märchenland
29–30 de set. 2025, Turquia ⋅ ⛅ 20 °C
Googlelt man Kappadokien wird es meist als eine Landschaft beschrieben, die gleichzeitig märchenhaft, geheimnisvoll, geschichtsträchtig und surreal wirkt.
Das muss ich mir doch genauer anschauen, also hab ich mich auf den Weg gemacht und dieses Traumgebiet mit Feenkaminen in der Türkei anzuschauen.
Da mein Flieger bereits um 6:55 Uhr morgens geht, hab ich mich schon am Sonntag auf den Weg nach Berlin zum Flughafen gemacht. Mit meinem "lieblings Transportmittel" der Deutschen Bahn. Außer, dass der Zug von Neubrandenburg nach Berlin maßlos überfüllt war lief die Anreise erstaunlich gut. In Berlin angekommen, habe ich mein Zimmer im Intercity Hotel BER bezogen. Mittlerweile war ich hier so oft. Das ist schon fast Tradition bevor es auf Reisen geht 😅. Ich muss Mal nach Rabatt fragen.
Nach einer kurzen Nacht. Schleppte ich mich bereits um 4:15 rüber zum Terminal 1. Diesmal ging es das erste Mal mit Türkisch Airlines in die Türkei und ich muss sagen, ich bin ein Fan von Airlines, die einem den Check In so einfach machen. Fix am Automaten die Bordkarte und das Gepäcklabel gedruckt und im 2. Step den Koffer am Drop-Off Schalter selbst aufgegeben. Die ganze Gepäckabgabe hat nicht länger als zwei Minuten gedauert und war damit schneller, als mein morgendliches Liedstrichritual 🙈.
Auf ging es zum Sicherheitscheck, naja sagen wir Mal so, irgendwie sind sie wohl davon ausgegangen ich hätte etwas unter meinem Kleid versteckt, zumindest wurde ich von oben bis unten abgetastet 😬. Wie auch immer ich das bei dem ziemlich eng anliegenden Kleid hätte machen sollen 🙈. Aber natürlich würde nichts gefunden und ich durfte passieren, jetzt noch schnell durch die Passkontrolle und dem pünktlichem Abflug stand nichts mehr im Weg.
Wäre da nicht die Cyberattacke vor einer Woche gewesen, die die Flughafen Mitarbeiterinnen dazu zwang die Passagiere jeden einzeln und händisch zu boarden, was natürlich relativ viel Zeit in Anspruch nahm. Aber auch das war irgendwann geschafft und wir sind bei einem herrlichem Sonnenaufgang in Berlin gestartet. Der Flug hätte so schön ruhig sein können, hätte nicht kurz nach Beginn des Services ein Fluggast Mut gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt, kaum war die erste Aufruhr gelegt, kippte ein zweiter Fluggäste um, was schnell zu Panik bei weiteren Gästen führte, kurz war wohl die Überlegung Zwischen zu landen, doch medizinisches Personal an Bord konnte den Fluggast stabilisieren und wir unseren Weg nach Istanbul fortsetzten.
In Istanbul angekommen stand dann erstmal Sport auf dem Programm. Denn der Flughafen ist riesig und der Weg zum Domestic Transfer wurde und wurde nicht kürzer. Nach ca. 30 Minuten und 7000 Schritten auf der Uhr, war ich dann aber durch die Passkontrolle durch und im Domestic Bereich angekommen
Weiter ging die Reise nach Kappadokien, der zweite Flug war angenehm und der Ausblick ließ bereits erahnen was für Landschaften mich hier erwarten. Der Flughafen Nevesir ist putzig, von der Größe nicht größer als Trollenhagen, eher nicht Kleiner, aber immerhin landen und starten hier regelmäßig größere Flugzeuge in die gesamte Türkei. Am Gepäckband angekommen, folgte kurze Panik die Schauergeschichten der letzen Tage um den Berliner Flughafen kamen mir wieder in den Kopf und ich hatte kurz Angst das mein Koffer nicht mitgekommen ist. Denn es wurden immer weniger Koffer und Menschen, nur meiner war nicht in Sichtweite. Bis nach ca. 20 Minuten eine Dame alle Passagiere, die in Istanbul von einem internationalen Flug kamen aufforderte in eine andere Ankunftshalle mitzukommen, den unser Gepäck würde ja noch nicht gecheckt 😅. Also kurzes aufatmen, vor erneutem Zittern, denn auch hier kam und kam mein Koffer nicht bis ich irgendwann den Eiffelturm sah und durchatmete.
Mein Taxi oder besser gesagt VIP Transport wartete schon und brachte mich auf direktem Weg zu meinem Hotel.
Dem Anatelein Cave Hotel, ein kleines beschauliches Hotel direkt an der Burg von Uchisar. Und ja dem ersten Blick nach hat sich die Reise hier her gelohnt und ich bin schon so gespannt welche Märchen- und Traumlandschaften sich hier in den nächsten Tagen präsentieren werden.Leia mais

















