• Skippers Canyon

    January 13 in New Zealand ⋅ ☁️ 9 °C

    Auf dieses Ziel sind Silas und ich aufmerksam geworden, weil hier an der Furt des Bruinen die verfolgte Arwen eine Flut heraufbeschwörte und die Nazgûl besiegte.

    Auch due Geschichte des restlichen Canyons ist auch eine spannende: In der Mythologie der Māori entstehen die tiefen Schluchten und Seen der Südinsel durch den Entdecker Rakaihautu. Dieser grub mit seinem gewaltigen Grabstock, dem Tu Whakaroria, alle Täler und Wasserwege als lebendiges Band, welches die Berge mit dem Meer verbinden sollten.

    Heute gräbt sich der Shotover River weiter in das Tal und schwemmt dabei gleichzeitig Gold an. Der extreme Goldrausch am „reichsten Fluss der Welt“ begann 1862, als hier von zwei Glückspilzen innerhalb von zwei Monaten Gold im Wert von heute Millionen Euro gefunden wurde. Da es hier vorher nur Natur gab und das Gelände so unwegsam war, mussten Arbeiter die berühmte Skippers Road von Hand mit Schwarzpulver und Meißeln direkt in die senkrechten Felswände schlagen. Die Straße hat es heute noch in sich!

    Mit genug Geduld und Rücksicht auf entgegenkommende Fahreuge waren die steinigen, schmalen, Schotter Straßen auch ohne Allradantrieb machbar. Silas hat das gemeistert! Leider kahmen wir dennoch nicht ganz ans Ziel, denn wir fanden kurz vor Ende der Skippers Road eine Sackgasse. Die große Brücke war gesperrt, vermutlich richtig so, denn sie sah erneuerungsbedürftig aus. Auf der anderen Seite wären ein Freedom-Campingplatz und Wanderwege gewesen. Stattdessen gingen wir unten an den Fluss und campten später am Māori Point Lookout mit fantastischen Aussichten und reichlich Sternen.

    Beim zurück fahren am nächsten Morgen ließ ich die Drone zum Ersten mal aus dem Auto heraus fliegen - als Beifahrer versteht sich. Diese Videos fangen die schmale Straße entlang des Flusses in dieser epischen Landschaft erschreckend gut ein.
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