• Daintree-Regenwald

    31. januar, Australien ⋅ ⛅ 29 °C

    Am zweiten Tag im Daintree-Regenwald verbrachten Axel, Holly und ich natürlich mehr Zeit in der Natur und am Strand.

    Zuerst gingen wir wieder zum Myall Beach, wo wir in der Nacht zuvor schon waren, nur dass man nun bei Tageslicht den Boardwalk durch den Mangrovenwald zum Strand richtig genießen und viel mehr von den verrückt wachsenden Bäumen und den Krabben im Schlamm sehen konnte.

    Die Ausmaße des natürlichen, wilden Strands konnte man in der Nacht nicht so richtig abschätzen, nun bot sich uns ein einladender Anblick, der allerdings etwas täuschte, denn hier gibt es Salzwasserkrokodile und man geht besser nicht ins Wasser. Wir liefen den Strand entlang bis zum Ende und kletterten über die Felsen bis zum Myall Lookout. Hier saßen wir eine Weile und dann, wie aus dem Nichts, gab es einen kurzen, aber heftigen Tumult im Wasser. Das Tier selbst konnten wir nicht sehen, doch es war mit Sicherheit sehr groß und wirbelte mit kräftigen Schlägen das Wasser knapp unter der Oberfläche nahe des Ufers auf - vielleicht beim Versuch einen Fisch zu fangen. Hier sind definitiv Krokodile im Wasser …

    Auf der anderen Seite der Landzunge gingen wir nochmals durch den Mangrovenwald zum Kulki Beach und saßen auch hier eine Weile. Anscheinend sind an diesem Strand Krokodile nicht so ein Thema wie Quallen, gegen deren Stiche am Eingang zum Strand Essig bereitstand. Dank der Drohnenaufnahme sieht man, wie sich der Regenwald vom Meeresufer aus bis in die Berge erstreckt.

    Auf dem Rückweg nach Cairns am Nachmittag hielten wir noch bei Mossman Gorge, einer breiten Stelle eines Flusses, um hier über den Skywalk durch die Baumkronen zu laufen und eine Runde schwimmen zu gehen.
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