Lukas Maria

Joined July 2016
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  • Day210

    Hanoi

    February 1, 2017 in Vietnam

    Nun ist nach schnellen, ereignisreichen, entspannenden und spannenden, freundlichen, stressigen, begegnungsreichen, staunenden, ehrfurchtgebietenden und gelassenen, dahintreibenden und erlebenden, actionreichen, chaotischen und strukturierten, sonnigen, stürmischen, regnerischen, wolkigen, tropischen und kalten 200 Reisetagen mein kleines Reiseprojekt zu einem schönen Ende gelangt.

    Österreich ich komme...Read more

  • Day208

    Cat Ba

    January 30, 2017 in Vietnam

    Anstatt die tatsächliche Halong Bucht anzusteuern mit ihren vorbeschriebenen Touristenmassen, entschieden wir uns für die ebenso beeindruckende, benachbarte Lan Ha Bucht, deren hunderte, wild ins Meer verstreute, steil aufragende und üppig grün bewachsene Kalksteinberge nichts an Naturschönheit des größeren Nachbarn entbehren und zudem noch eine friedliche Stille ausstrahlen. Als Basis diente uns die Insel Cat Ba, wo wir die letzten zwei vollen Tage verbrachten (eigentlich hätten wir noch länger bleiben wollen, aber durch das vietnamesische Neujahr wurden ja unsere Pläne etwas torpediert).
    Bei angenehm-sonnigen, frühlingshaften Temperaturen, erforschten wir am ersten Tag die Insel und genossen es noch ein letztes Mal in der Badehose faul am Strand zu liegen und aus einer Kokosnuss zu schlürfen.
    Am zweiten verbrachten wir einen deutlich aktiveren Tag in der Bucht selbst, wo ich mich am Vormittag im 'Deep Water Solo' - Klettern versuchte, also FreeClimbing (vom Boot aus) die Kalksteinwände hinauf, mit dem Meer als großes Auffangbecken (sehr sehr cool!!!😉) und wir beide gemeinsam dann am Nachmittag durch die eindrucksvolle Insellandschaft kayakten.
    Zur Krönung durften wir auf der Heimfahrt noch miterleben wie eine Langurenfamilie über die Felswand zu ihrem Schlafplatz turnte, jene gefährdetste Primatenart der Welt, von der es nur mehr 54 Exemplare auf der ganzen Erde gibt. Allesamt Bewohner von Cat Ba.
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  • Day207

    Haiphong

    January 29, 2017 in Vietnam

    Gerade noch so hatten wir es geschafft am Ausklang vom Tet-Neujahrsfest einen Bus zu ergattern, der uns von Ha Giang nach Hanoi brachte, um von dort eine Verbindung an die Küste zu erreichen. Trotz so mancher Turbulenzen wurde es wieder einmal zu einem laaaangen Reisetag mit vielen (Kuhdorf-)Stops und Nebenstraßen. Am Ende aber hatten wir es nach Haiphong geschafft, unser Tor zur Halong-/Lan Ha Bucht.
    (aufgrund vieler Fotos, bereits hier die ersten von Cat Ba...)
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  • Day204

    Ha Giang

    January 26, 2017 in Vietnam

    Zwei zermürbend langsame Busfahrten später (samt Kollision mit zwei Mopedfahrern) hatten wir den Weg durch die Berge im Verlauf der chinesischen Grenze nach Ha Giang zurückgelegt. Von hier aus wurde die weitere Reiseentscheidung durch den Umstand erschwert, dass aufgrund des Tet-Neujahrsfestes nach dem Mondkalender (also Silvester der Vietnamesen) das ganze Land 2 Tage stillsteht - also keine Geschäfte, keine Restaurants, keine Busse, nichts.
    So entschieden wir uns, über diese 3 Tage hinweg gleich ganz unabhängig zu sein, borgten uns ein Moped mit Gangschaltung aus, packten nur das nötigste an Sachen und machten uns auf in die ganz im Norden gelegene Karst-Berglandschaft der äußersten Landesecke.
    Die Straße schraubte sich unzählige Höhenmeter in die Berge hinauf und führte uns durch eine atemberaubende Landschaft aus Terrassenfeldern, spitzen, einzeln in die Höhe ragenden Bergkonussen, einfachen Bergdörfern und Blumenwiesen. Dies ist weitestgehend noch unberührtes, traditionelles Vietnam, mit kaum Touristen die es hier herauf verschlägt und einer Einfachheit die bewegt. Wasserbüffel werden quer über die Straßen getrieben, vor Dreck stehende Kinder in bunten Gewändern spielen sich mit Holzkreiseln, zierliche alte Frauen tragen meterhohe Stroh- und Schilfballen die Hänge hinauf, vor den Häusern gackern Hühner und Schweine grunzen auf den Dorfplätzen, insgesamt scheint die Zeit wie stehengeblieben. Und zudem die malerischen Serpentinenstraßen in eisige Höhen hinauf und zu üppig grünen Flusstälern hinunter, mit Panoramen zum niederknien.
    Am Neujahrsabend wurden wir dann von der Hotelfamilie zum gemeinsamen Festessen mit ordentlich Reisschnaps (der Schmäh ist, wie ich im Verlauf zu verstehen bekam, das Glas einfach nicht mehr zu leeren, wenn man nicht mehr möchte; ansonsten wird sofort munter weiter eingeschenkt; ...aber man will ja nicht unhöflich erscheinen dem Gastgeber gegenüber 😂) und, zum Leiden von Kathi, reichlichen Mengen Fleisch, eingeladen.
    Am dritten Tag wurden wir sogar noch mit Sonnenmomenten beglückt, und die oft schweren Wolkendecken und dichten Dunstfelder, die der Landschaft etwas mystisches gegeben hatten, wichen einer klareren und noch beeindruckenderen Sicht.
    Ha Giang - Dong Van - Meo Vac - Yen Minh - Ha Giang
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  • Day201

    Sapa

    January 23, 2017 in Vietnam

    Auf 1600m hier im hohen Norden Vietnams empfing uns ein regelrechtes Wolkenmeer, das sich vor dem höchsten Berg des Landes, dem Fansipan, um die endlosen Terrassenfelder legte. In leider vergeblicher Hoffnung auf den ein oder anderen Sonnenstrahl, kämpften wir uns bei spätherbstlichen Temperaturen die steilen Hänge durch teils dichtesten Nebel hinab und hinauf. Manchmal kürzer, manchmal länger begleitet von den bunt gekleideten, freundlich lächelnden Frauen der verschiedenen ethnischen Minderheiten und Bergdorf-Stämmen wie der H'mong und Red Dzao.Read more

  • Day200

    Hanoi

    January 22, 2017 in Vietnam

    Vor dem hohen Norden teilten wir die lange Strecke vorher noch mit einem Ein-Nacht-Aufenthalt in Vietnams Hauptstadt Hanoi.
    Diese wartete mit der tausend Jahre alten konfuzianischen Universität und, zur Feier des nahenden Neujahrsfestes, mit Arbeiten von zahlreichen Kalligraphen auf, bot uns Kostproben lokaler Leckereien wie die beste 'Pho' der Stadt (jene kräftige Rindssuppe mit Kräutern, Chili und Reisnudeln) und den bekannten 'Egg-Coffee' (ein rohes Ei in den Espresso hineingeschlagen), zeigte uns die nach dem Regen lang ersehnte Sonne, die sich in den beiden Seen der Stadt widerspiegelte und gab uns die Gelegenheit das renommierte 'Bía Hoi' zu kosten (ein täglich frisch gebrautes Bier, ohne jegliche Zusatzstoffe, für einmalige 5000 Dong das Glas ~ 20 Cent)!Read more

  • Day197

    Phong Nha Ke Bang NP

    January 19, 2017 in Vietnam

    In diesem Nationalpark dreht sich alles um Höhlen...über 300 soll es in dieser Landschaft aus Reisfeldern und steil aufragenden Kalksteinbergen geben, so auch die, erst 2009 am Weltradar aufgetauchte, größte Höhle der Welt - 'Hang Son Doong' oder Mountain River Cave - mit einer so schieren Größe dass sogar ein großes Kriegsschiff und in ihrer Höhe locker die Freiheitsstatue hineinpassen würde! Schade dass 3000$ und eine 7tägige Expedition so spontan nicht in unseren Zeit- und Finanzplan passen...😉
    Stattdessen unternahmen wir eine geführte Tour für nur uns zwei, an der Absperrung vorbei, weit in die Paradies-Höhle hinein und ließen uns von Stalagmit-Giganten beeindrucken, erlebten die pechschwarze, absolute Dunkelheit, lauschten den kaum abklingen wollenden Echos, kletterten auf unterirdische Hügel, krochen durch niedrige Bogengänge, paddelten in unterirdischen Gewässern und nahmen unser Mittagessen in den Tiefen des Berges neben blinden Höhlentierchen ein.
    Da sich in diesen Breiten zu dieser Zeit noch die Regenzeit fortsetzt, schüttete es unseren gesamten Aufenthalt hindurch in Strömen und machte die jeweils 45-minütige Motorradfahrt zur Höhle und wieder zurück zu einem, naja, mäßig coolen Erlebnis. Von der mittlerweile modrigen Feuchtigkeit in all unseren Sachen ganz zu schweigen.
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