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USA Westküste 2009

Pengembaraan 21hari oleh Malte & Maike Baca lagi
  • Get your kicks on Route 66!

    5 Julai 2009, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 34 °C

    Well, if you ever plan to motor west,
    Just take my way, that's the highway, that's the best.
    Get your kicks on Route 66.

    Well, it winds from Chicago to LA
    More than two-thousand miles all the way.
    Get your kicks on Route 66.

    Was Nat King Cole vor vielen Jahrzehnten besang (und Depeche Mode 1988 coverten), haben wir uns heute auch auf die Fahne geschrieben. Nach zwei Nächten in Kingman ist Malte soweit wieder genesen, dass wir weiterfahren können. Wir haben nur noch wenige Tage Urlaub vor uns, und so planen wir die nächsten Etappen mit weit weniger Programmpunkten als ursprünglich vorgesehen.

    Wir wollen nach Tehachapi, wo wir den Ort als Stützpunkt für zwei Tagesausflüge nehmen. Von dort aus können wir dann am 8. Juli bequem wieder zurück nach Los Angeles fahren. Für uns heißt das, dass es nun stramm Richtung Westen geht. Wir könnten die Interstate 40 nehmen, doch entscheiden uns auf einigen Abschnitten auch für die klassische »Route 66«, die größtenteils parallel verläuft. Die Straße befindet sich leider in einem eher bedauerlichen Zustand.

    Well it goes through St. Louie,
    down to Missouri,
    Oklahoma City looks oh so pretty.
    You'll see Amarillo, Gallup, New Mexico
    Flagstaff, Arizona, don't forget Winona,
    Kingman, Barstow, San Bernardino.

    Won't you get hip to this timely tip,
    And think you'll take that California trip,
    Get your kicks on Route 66,
    Get your kicks on Route 66.

    Neben der Atmosphäre der legendären alten Straße ist es nicht zuletzt auch die nahe Bahn, die die Tour für Malte so interessant macht. Auch deshalb, weil er an vielen Stellen bereits vor 13 Jahren einmal war und sich ein klein wenig auskennt. Die langen Güterzüge sieht man in der weiten Landschaft oft schon eine Viertelstunde vorher. Die diversen Geocaches, die wir hier auch finden, gab es damals natürlich aber noch nicht, denn Geocaching ist erst seit dem Jahr 2000 technisch möglich.

    Der erste Abschnitt geht erst einmal über die I 40 auf Needles zu. In Topock erreichen wir wieder Kalifornien und haben hier tatsächlich eine Art Grenzkontrolle. Der nette Mann in Uniform muss lachen, als ich auf die Frage, wo wir herkämen, wahrheitsgemäß mit »Germany« antworte. Nein, die Stadt in Arizona meine er und ist mit »Kingman« als Angabe sehr zufrieden. »Äuff Wieedasäähnn« schnarrt er, und wir fahren glücklich weiter.

    Hinter Needles biegen wir auf Highway 95 ab und fahren bis zum bekannten Bahnübergang bei Arrowhead Juction, dort auf die Goffs Street Richtung Westen. Hier befinden wir uns wieder auf der klassischen Route 66. Während wir mit 65 Meilen in der Stunde durch die Wüste brausen, entdecken wir vor uns auch einen Güterzug auf dem benachbarten Gleis. Besser noch, gleich zwei. Wir werden Zeuge einer fliegenden Überholung zweiter Züge und Malte tritt ordentlich auf das Gas, um parallel nebenher zu fahren. Wir fahren den Zügen voraus, bis wir Goffs erreichen. Hier haben wir eine gute Minute Zeit, dann senken sich die Schranken und der schnellere der beiden Züge brettert durch. Kaum ist der verschwunden, folgt der zweite auf dem anderen Gleis.

    Maike hat ein kleines Video der Zugvorbeifahrt gedreht, das über den QR-Code unten abgerufen werden kann. Es dauert insgesamt dreieinhalb Minuten, bis der Zug den Bahnübergang passiert hat, zu sehen ist deshalb nur ein kleiner Ausschnitt.

    Auf halbem Wege zwischen Needles und Bastow gab es früher eine alte Bahnhofsstation namens Danby, an der die Dampflokomotiven einst Wasser nahmen. Heute rollen die Züge hier durch, kein Mensch ist mehr weit und breit zu sehen. Es darf ge-cacht werden! In diesem schnuckeligen Häuschen in der Geisterstadt ist ein Cache versteckt, den wir glücklicherweise recht schnell finden.

    Einige Meilen weiter westlich: An einem Autowrack in der Wüste, das in den letzten Jahrzehnten offenbar auch mehrfach als Zielscheibe für Waffennarren diente, liegt der Geocache wiederum ganz offen. Die Munitionskiste mit dem Cache ist auf dem Foto in der Fahrertür gut zu sehen.

    Bei Amboy begegnet uns ein Baum, in dem zahllose Schuhe und Büstenhalter hängen. Der Baum soll Wünsche erfüllen. Ob es klappt, wissen wir leider nicht.

    Über Bastow und den Highway 58 erreichen wir nach längerer Fahrt westwärts abends dann endlich Tehachapi. Wir checken im La Quinta ein. Während wir das Zimmer belegen, hört Malte schon den nächsten Güterzug und rennt los. Gerade noch, bevor der lange Schatten der Berghänge das Gleis erreicht, kann er eine nette Aufnahme machen. Danach geht es in den Pool.
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  • James Deans letzte Fahrt

    6 Julai 2009, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 24 °C

    Am Abend des 30. September 1955 kam James Dean an einer Straßenkreuzung zwischen Highway 41 und 46 bei Choclame, irgendwo auf halbem Wege zwischen Los Angeles und San Francisco, ums Leben. Ihm nahm ein unsicherer Autofahrer die Vorfahrt nahm. Die Legendenbildung um dieses Ereignis hält teilweise bis heute an. Wir hatten mit James Dean schon am Griffith Observatory ganz zu Beginn unseres USA-Aufenthalts zu tun. Vor allem Maikes Wunsch war es aber auch, zu jener berühmten Kreuzung zu fahren, an der sich der Unfall ereignete. Doch das ließ sich in unsere anfängliche Routenplanung aus Zeitgründen nicht einbauen, obwohl wir gar nicht allzu weit von dieser Stelle entlang der Küste fuhren.

    Nun, von Tehachapi aus, lässt sich das als kleiner Tagesausflug bequem mit zwei Stunden Fahrzeit für jede Richtung machen. Doch der Tag soll erst einmal ganz anders beginnen. Schließlich haben wir unser Quartier am berühmten Tehachapi Loop, der Eisenbahnschleife, genommen, und da müssen wir morgens ja erst einmal nach dem Rechten sehen! Also machen wir uns auf zum Loop und finden diesen Dank bester Ausschilderung dann auch sofort. Auf einem kleinen Berg machen wir es uns bequem. Von hier aus bieten sich direkt zahlreiche Fotomöglichkeiten auf Güterzüge aus beiden Richtungen, so dass wir nur warten müssen. Herrlich!

    Nach einer Stunde des Brütens in der Sonne kommt leider immer noch kein Zug. Stattdessen macht uns der Rottentrupp, der sich unten im Gleis die Strecke ansieht, etwas Sorgen. Die werden doch nicht die Eisenbahnlinie gesperrt haben? Schließlich hatten wir die ganze Nacht durch deutlich die Güterzüge an der Strecken hören können. Es hilft nichts – die Zeit verstreicht, und es führt zu nichts.

    Also machen wir uns auf den Weg nach Choclame. Über Bakersfield geht es durch recht flache, aber interessante Landschaft – dorthin, wo James Dean starb. Bei Choclame finden wir die Kreuzung sofort. Heute sind das breite Straßen, damals – im Jahre 1955 – waren es noch schmale Kopfsteinpflasterpisten. An der »James Dean Memorial Junction« hängen auch einige Dean-Devotionalien von zahlreichen Fans aus aller Welt. Der »Ort« selbst besteht, wie so oft, nur aus drei Häusern und einem Diner. Hier gönnen wir uns erst einmal wieder einen köstlichen Erdbeershake, einen Salat und einen Hamburger. Das nahe Ende des Urlaubs vor Augen, müssen wir seufzen – nun haben wir uns endlich richtig eingelebt, da sind die drei Wochen auch bald schon um.

    Habe ich schon erwähnt, dass wir hier jede Menge Geocaches notiert haben? Da wir keinen strammen Zeitplan mehr haben, haben wir endlich genügend Zeit, uns die ganzen schönen Verstecke der amerikanischen Geocacher anzusehen. Und so finden wir heute auch ganze 16 Geocaches – in Baumwurzeln, in Regentonnen, auf Bäumen, unter Steinen, an Geländern. Ein toller Tag, wie er nicht schöner sein kann.

    Dann geht es wieder gemütlich zurück, wieder über Bakersfield nach Tehachapi. In der Abenddämmerung verwandelt sich die Sonne in einen glutroten Feuerball am Himmel, die Luft ist unbeschreiblich klar, wie wir es in Europa kaum kennen. Wieder schauen wir noch einmal am Loop nach dem Rechten. Nun kommt das Abendlicht von der anderen Seite, alles sieht wieder vollständig verändert aus als morgens. Und wir haben Glück: Ein Zug kommt. Zwar nur ein Lokzug, bestehend aus acht (!) Lokomotiven, aber immerhin. Wir können zusehen, wie der Lokzug sich einmal um die eigene Achse dreht und die starke Steigung hinaufquält. Enjoy the ride!
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  • General Sherman

    7 Julai 2009, Amerika Syarikat ⋅ 25 °C

    Heute klingelt der Wecker schon um 6.30 Uhr. In Windeseile verlässt Malte unser La Quinta-Hotel und braust mit dem Wagen zum Tehachapi Loop. Heute muss es doch endlich mit den Fotos klappen! Der Zufahrtsweg zum Fotofelsen ist mit etwas Vorsicht zu genießen, der Hyundai droht mehrere Male aufzusetzen. Und tatsächlich kommt er eine gute Minute zu spät... ein Zug schraubt sich bereits den Loop herab. Da eine solche Fahrt aber mehrere Minuten dauert, kann er zumindest noch einige »Not-Motive« machen, denn die Loks befinden sich noch in der Wendel.

    Dann geht es zurück ins Hotel, wo wir erst einmal das Frühstück mitnehmen. Nach dem Packen unserer Sachen satteln wir die Pferde. Wieder geht es über die 58 nach Bakersfield, diesmal aber von dort aus in Richtung Norden zum Sequoia National Park. Hier stehen die eindrucksvollsten und größten Bäume des gesamten Erdballs. Obwohl dieses Ziel anfangs nicht auf unserer Liste steht, sehnen wir uns nach dichtem Wald – tagelang nur Wüste, das kann auf die Nerven gehen!

    Die kleine Straße in den Nationalpark windet sich durch die malerischen Wälder hinauf auf rund 1800 Meter Höhe. Schon entlang der Zufahrtsstraße stehen Bäume, dessen Ausmaße wir uns als Nordeuropäer kaum vorstellen können. Natürlich besuchen auch wir einige der Attraktionen, wie den Tunnel Log – die »Höhle« durch einen umgestürzten Baum – oder den »General Sherman«. Obwohl nur rund 35 Meter hoch, gilt er als größter Baum der Erde. Sein Durchmesser beträgt offiziell 30 Meter, und jedes Jahr kommen auch jetzt noch vier Zentimeter hinzu. Und das, obwohl der Baum offiziell als tot gilt. Das Bild mit uns vor demBaumriesen haben übrigens nette Schweizer gemacht.

    Die Fahrt dauert nicht ganz drei Stunden, für eine Richtung wohlgemerkt. Wieder kommen wir erst am späteren Abend in Tehachapi in unser Hotelbett.
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  • Tehachapi Loop und Jacksons Stern

    8 Julai 2009, Amerika Syarikat ⋅ 24 °C

    Unser letzter Morgen in Tehachapi. Heute steht nichts weiter an, außer unserer Rückfahrt nach Los Angeles in unsere altbekannte Travelodge in Hollywood. Da wir nun eigentlich nicht unter Zeidruck stehen, können wir den Vormittag auch noch für ein paar »Erledigungen« am Tehachapi Loop nutzen. Dort liegt nämlich ein Geocache, der nach Cacher-Maßstäben schon fast als »historisch« einzustufen ist. Der »Tehachapi Treasure« wurde im März 2001 ausgelegt. Schwer zu finden ist er nicht, aber man muss die Bahngleise am Loop queren. Unglaublich, wenn man bedenkt, dass heutzutage beim Auslegen eines neuen Caches ein Mindestabstand von 45 Metern zu jeder Art von Gleisanlagen eingehalten werden muss – von dem Betreten »verbotener Wege« mal ganz abgesehen.

    Warum ausgerechnet heute Hochbetrieb am Loop herrscht, ist uns mal wieder nicht klar. Ausgerechnet an der Stelle, wo wir über die Gleise springen wollen, steht ein langer Güterzug im Streckengleis und auf dem Ausweichgleis ein Rottenkraftwagen mit Arbeitern, die sich mit den Lokführern angeregt unterhalten. Hier ist jetzt also kein Rüberkommen. Wir fahren etwas weiter und nehmen erleichtert zu Kenntnis, dass sich der Güterzug dann in Bewegung setzt und im Schneckentempo die starke Steigung in Angriff nimmt. Der Zug wird fotografiert, wir fahren zum Cache, finden ihn und nehmen noch zwei weitere Züge auf, die direkt anschließend ebenfalls die Korkenzieherschleife bezwingen wollen. Es ist einfach ein unglaubliches Schauspiel!

    In Tehachapi besuchen wir auch noch eine deutsche Bäckerei, wo wir tatsächlich »nordrhein-westfälischen Apfelstrudel« bekommen und uns auf Deutsch verabschieden können. Der Laden ist gut besucht, das deutsche Brot ist unschlagbar. Allerdings schmeckt es auch hier deutlich anders als bei uns zuhause, die die eine oder andere Zutat ausgetauscht wurde.

    Nachdem zwischendurch schon wieder einmal ein leerer Tank für Schweißperlen auf der Stirn sorgte, kommen wir dennoch gut in Hollywood an und beziehen wieder unsere gute alte Travelodge auf der Vermont Street. Der Motel Clerk ist beim Check-In genauso teilnahmslos wie letztes Mal auch schon.

    Nachdem wir unsere Taschen verstaut haben, gehen wir gleich wieder zur Metro und fahren noch einmal auf den Hollywood Boulevard. Direkt an der Station der Hollywood Highlands befindet sich Michael Jacksons Stern, den wir nun tagelang bei zahlreichen Fernsehübertragungen im TV bewundern konnten. Hier herrscht auch Tage nach Jacksons Tod noch beachtlicher Trubel. Überall stehen Fans mit Trauerflor und Blumen.
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  • Norman Bates´ letzte Leiche

    9 Julai 2009, Amerika Syarikat ⋅ 25 °C

    Unser letzter richtiger Urlaubstag vor Ort. Für heute haben wir einen Besuch der Universal Studios vorgesehen. Malte ist gespannt, denn auch 1996 hat er diesen Filmpark schon besucht und war damals nicht so begeistert. Aber es hat sich auch hier viel getan, und so lassen wir uns überraschen, was es hier mittlerweile zu sehen gibt.

    Von der Machart her ist dieser Park in etwa mit dem Movie Park in unserem heimischen Bottrop oder den Babelsberger Filmstudios zu vergleichen. Es sind also durchaus echte Filmstudios hier angesiedelt, doch nebenan läuft auch der Freizeitpark zu verschiedenen Filmthemen auf Hochtouren. Heute gibt es »nur« ein paar Schnappschüsse unseres kleinen Ausflugs zu sehen, denn wir haben natürlich nicht die ganze Kameraausrüstung mit auf die Wildwasser- und Achterbahnen genommen. Erwähnen müssten wir noch, dass wir den Park mit der Metro in nur zehn Minuten Fahrt erreichen konnten. Die Metro in LA gefällt uns immer besser!

    Bei Universal werden natürlich auch nur die von Universal produzierten Filme gezeigt, darunter viele »Props« aus den Filmen. Neben dem berühmten De Lorean aus den »Zurück in die Zukunft«-Filmen gab es auch ein Mr.-Bean-Auto zu sehen und mehrere Requisiten aus »Jurassic Park«.

    Spektakuläre Katastrophen bilden die Hauptkulisse für die Besucher des Parks: Kleine Naturphänomene wie Überschwemmungen werden hier genauso im Zehn-Minuten-Takt reproduziert wie Haiangriffe (»Der Weiße Hai«, 1975) und Flugzeugabstürze (»Krieg der Welten«, 2005). Spannend ist das Originalhaus aus »Psycho« aus dem Jahre 1959, das als Kulisse zwar von allen Seiten aus filmbar ist, aber nur in verkleinertem Maßstab. »Psycho« war eigentlich ein Paramount-Film, wurde aber dennoch hier gedreht. Das Haus musste im Studiogelände bereits mehrfach seinen Standort wechseln.
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  • Music Box Steps

    10 Julai 2009, Amerika Syarikat ⋅ ☀️ 24 °C

    Erinnert sich noch jemand an »The Music Box«, dem klassischen Laurel-und-Hardy-Film aus dem Jahre 1932? Szenen aus diesem Film wurden auch in der deutschen »Dick- und Doof«-Bearbeitung im Vorspann verwendet. Wir können uns heute noch wegschreien, wenn wir den Film sehen. Laurel und Hardy arbeiten als Spediteur und müssen ein Klavier die steile Treppe hinaufschaffen. Am Ende gipfelt natürlich wieder alles in einer großen Katastrophe.

    Und warum zeigen wir das an dieser Stelle? Die Treppe an der Vendome Street gibt es auch heute noch! Die Freifläche links ist mittlerweile längst bebaut, es gibt jetzt ein Geländer und auch der Hauseigentümer rechts hat ein paar Dinge verändert – aber sonst erinnert die Szenerie frappierend an den Film von 1932. Auch die Verkehrsinsel mitten in der Straße und andere Details lassen sich noch bestens im Film wiedererkennen.

    Doch noch einmal ganz von Anfang an: Unsere Koffer sind reisefertig gepackt und im Wagen verstaut. Bis wir gegen 15 Uhr abfliegen, haben wir noch einige Stündchen Zeit, die wir für etwas »Reste-Sightseeing« verwenden. Zuerst fahren wir also zu den Music Box Steps (siehe oben), danach durchfahren wir Beverly Hills und Bel Air. Wir haben uns für einige Dollars doch glatt eine der Touristen-Nepp-Star Maps gekauft, die anzeigen sollen, wo denn nun die ganzen Stars und Sternchen in Hollywood wohnen.

    Am »Monovalle Drive 100« stapeln sich die Blumenkränze der Fans vor dem (letzten) Haus von Michael Jackson. Ruhig und beschaulich schaut Stone Creek Road 801 aus, dem Haus von Leonard Nimoy.

    Sogar einen Leuchtturm schaffen wir noch, ganz im Süden der Riesenstadt. Der 1874 gebaute »Point Fermin«-Holzturm ist schon seit 1941 nicht mehr als Seezeichen aktiv. Er erinnert aber nach wie vor an die große Zeit des Leuchtturmbaus in den USA.

    Gegen 13 Uhr geben wir pünktlich unseren Hyundai wieder bei Budget ab, nachdem der Wagen 4.500 Kilometer mehr auf der Uhr hat. Wir poltern mit dem Gepäck zum bereitstehenden Shuttle Bus und fahren zum Flughafen. Bald darauf sitzen wir in einer Delta-Air-Maschine, mit der es in zehneinhalb Stunden über den großen Teich bis nach Paris geht.
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  • Rückflug

    11 Julai 2009, Jerman ⋅ ⛅ 18 °C

    Und schließlich fliegen wir erneut über den Atlantik Richtung Heimat. Mit Delta Air 8553 geht es um 15.30 Uhr (10. Juli) vom LAX-Terminal 2 in einer Boeing 777 los. Nach zehneinhalb Stunden landen wir um 11 Uhr am Pariser Flughafen Charles de Gaulles. 13.10 Uhr geht es dann von hier aus weiter, diesmal mit der Air France 1906 – einem Airbus A 320 – in einer Stunde und 15 Minuten bis nach Düsseldorf. Europa hat uns wieder! Und das war es dann auch. Unser zweiter gemeinsamer USA-Urlaub ist beendet.Baca lagi

    Tamat perjalanan
    11 Julai 2009