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  • Day34

    Rurrenabaque - La Pampa

    October 3, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 33 °C

    Mit dem 17. Plätzer-Propeller-Flugzeug landeten wir im heiss-schwülen Rurrenabaque. Im kleinen Städtchen buchten wir unsere Tour für die la Pampa und genossen den Pool im Hostel. In der Nacht kühlte es zum Glück etwas ab.
    Mit dem Jeep fuhren wir dann am nächsten Morgen nach Santa Rosa und von dort ging es mit dem Boot weiter. Der Fluss war ca. 5 bis 10 m breit und war voll mit Tieren. Schon auf den ersten Meter wimmelte es von Alligatoren und Kaimanen (die machen Geräusche wie Löwen, wenn sie kämpfen), am Flussufer assen oder badeten Copybaras, auf Baumstämmen sonnten sich die Wasserschildkröten und in den Bäumen sangen die Vögel 😉 und nach etwa 2.5 stündiger Fahrt donnerten die Wolken. Wir machten uns wasserdicht so gut es ging und fuhren bei strömendem Regen zu unserem Camp. Wir hatten unsere grossen Rucksäcke in Rurre gelassen und hatten deshalb nicht mehr allzuviel zum Wechseln da. Durch den Regen wurde es auch ziemlich frisch, doch es gab Tee und Caffe zum Aufwärmen. Wir waren eine Gruppe von sechs Personen, mit dem Pärchen aus Australien hatten wir es sehr gut. Die Anderen sprachen nur spanisch und hatten es verspielt, als die Alte einen Plastiksack in den Fluss schmiss. Als es Dunkel wurde und nicht mehr regnete, fuhren wir nochmals mit dem Boot den Fluss aufwärts, um die Augen der Alligatoren und die Glühwürmchen zu sehen.
    Nach einem herrlichen Frühstück (das Essen war immer sehr gut) machten wir uns auf, um das Mittagessen zu fangen: Piranhas! Mit Angelschnur und Haken holte unser Guide, Juan erstmal eine Sardine aus dem Wasser, die wir als Köder brauchten. Martina holte den ersten Piranha aus dem Wasser. Marc konnte auch noch Einen fangen und Martina noch einen Zweiten. Mit insgesamt fünf Fischen fuhren wir wieder nachhause. Die zwei Komischen reisten noch vor dem Mittagessen ab, so dass wir die Fische zu viert hatten. War sehr lecker. Nach einer Siesta rüsteten wir uns dann aus, um nach Anakondas zu suchen. Mit viel Trinkwasser und Gummistiefeln liefen wir über die heisse Pampa. Uns lief der Schweiss nur so runter und wir fanden leider nur die alte Haut einer Schlange. Am Abend hatte es nicht nur draussen viel mehr Insekten, sondern auch in unserem Zimmer. Der süsse Frosch der letzten Nacht war aus dem Bad verschwunden, dafür hatten wir drei grosse Spinnen, Fliegenkäfer und kurzen Besuch einer Fledermaus. Das Moskitonetz war die Rettung für guten Schlaf. Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen die Tucane nochmals sehen und fotografiere, sie kamen aber nicht mehr. Dafür kamen Cappuchino Äffchen nahe an unsere Hütte heran. Bevor wir wieder nach Hause fuhren, stand noch Baden mit den pinken Flussdelfinen auf dem Programm. Wir fanden eine Gruppe Delfine, doch konnten wir nicht ins Wasser wegen den Kaimanen. Weiter Fluss aufwärts verging dann die Lust am Baden ein wenig, als wir ein Riesenteil von Kaiman am Ufer sahen, der gerade ins Wasser glitt. Wir machten kehrt und fanden nur noch Delfine vor, so dass wir uns ins Wasser trauten (die Piranhas konnten wir im trüben Wasser ja nicht sehen, so störten sie auch nicht). Wir blieben dann noch eine Nacht in Rurrenabaque bevor wir weiter flogen nach Santa Cruz.
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