• Cirque de Mourèze

    March 22 in France ⋅ ☁️ 13 °C

    Bevor die Fahrt nachmittags weiter nach Spanien geht, machen wir noch eine außergewöhnliche Wanderung im Hinterland.

    www-Infos und Einladung zur Wanderung im Hérault:

    KALKFELSEN SIND ALLGEGENWÄRTIG IN UNSERER GEGEND !
    Aber hier im Clermontais gibt es eine Besonderheit: Den unglaublichen Cirque de Mourèze. Ohne zu weit in die wissenschaftlichen geologischen Details vorzudringen - Kalk ist ein sedimentäres Gestein, das überwiegend aus den Mineralen Calcit und Aragonit, (zwei Kristallisationsformen von Calciumcarbonat und kohlensaurem Calcium) besteht. In mehr oder weniger schwankenden Anteilen kommen andere Minerale wie Dolomit oder Quarz vor. Überwiegt der Dolomitanteil, so spricht man von Dolomitgestein, das schneller erodiert und uns aus diesem Grunde heute diese pittoreske Landschaft bietet. Ursprünglich war die Region von einem warmen Süßwasser-Meer bedeckt. Als sich dieses zurückzog, wurde das darunterliegende Gestein im Laufe von 160 Millionen Jahren von den verschiedensten Klimata erodiert.
    Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts glich der Talkessel einer regelrechten Mondlandschaft mit nur wenig und sehr niedriger Vegetation. Heute geben die Pinien den Ton an.
    So, die Wanderung kann beginnen… Lassen Sie bei all den Dingen, die Ihnen dabei begegnen, Ihrer Fantasie freien Lauf!
    Cirque de Mourèze
    Sie werden bemerken, dass Sie auf einer Art Sand laufen. Dieser wird « Grésou » genannt. Es handelt sich dabei ganz einfach um das Endstadium der Erosion des dolomitischen Kalkes.
    Mehr als 70 Felsenstatuen sind gezählt worden: mal sieht man Tierformen, dann wieder Monster, wo anders Türme oder Schlösser. Gehen wir auf Abenteuerkurs zwischen Wanderwegen und mehr oder weniger geheimnisvollen Labyrinthen und spektakulären Felsformatiomen. Pssst!
    Also Augen auf!

    Diese außergewöhnliche und anspruchsvolle Wanderung mit Blick auf den Lac du Salagou und umliegende Dörfer dauerte mit ca. 7,5 km und 400 Höhenmetern Anstieg ungefähr 3-3,5 Stunden. Die meisten der überwiegend jungen Leute, die wir getroffen haben, waren zügig und ohne Stöcke unterwegs - Respekt👍!
    Wir waren über diese Hilfsmittel sehr froh und auch über die im Nachhinein richtig gewählte Route gegen den Uhrzeigersinn.
    Erschöpft (ich), aber glücklich über die bezwungenen Höhenmeter kehren wir noch kurz auf ein Kaltgetränk in die kleine Bar "Les romarins" ein. Blühenden Rosmarin gibt es auf der Wanderung soweit das Auge reicht.

    Und jetzt viel Spaß beim Betrachten der Fotos.
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