• Marion Henkels
  • Silberbart
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Ab in den Süden

Endlich wieder Richtung Süden unterwegs - wir nehmen uns Zeit bis Ostern. Läs mer
  • Resans start
    7 mars 2026

    Richtung Süden

    7 mars ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach über 6 recht turbulenten Monaten geht es heute endlich wieder mit dem Camper für ein paar wenige Wochen los.
    In Spanien und Portugal ist das Wetter gerade nicht so prickelnd, also visieren wir erstmal Norditalien (Gardasee) an. Die Freude ist angesichts der Dieselpreise ab 2,10 € leider leicht getrübt 😉.
    Heute machen wir schon kurz hinter Frankfurt unseren ersten Stopp.
    In Dreieichenhain besuchen wir Timo, der sich, da aktuell krankgeschrieben, sehr über diesen spontanen Kurzbesuch freut.
    Bei herrlichstem Sonnenschein 🌞😎 mit etwas Saharastaub rollen wir entspannt über die freie A3 und ab Limburg über Land.
    Hinter Wiesbaden haben wir das 1. Nest bauende Storchenpaar des Jahres gesehen.
    Erstmal ein Bummel durch die hübsche Altstadt und ein leckeres Kaltgetränk (heimisches Fassbier und Apfelwein) genossen.
    Gleich geht es noch zu Timos Lieblingsitaliener 🍕.
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  • Füssen

    8 mars, Tyskland ⋅ ☁️ 7 °C

    Schon vor dem Frühstück gibt es Action, kein Wasser 🚰 mehr, obwohl gestern erst aufgefüllt.
    Des Rätsels Lösung: der Booster war die ganze Nacht an und hat die Bordbatterie leer gezogen 🫣. Ohne Strom funktioniert die Pumpe nicht, also gibt es auch kein Wasser. Gleichzeitig haben wir einen Haarriss im Duschkopf gefunden, ist wohl ein Frostschaden und wird morgen ausgetauscht, wenn wir einen offenen Campingshop finden.
    Nach dem gemütlichen Frühstück steuern wir heute Füssen an.
    Nachmittags finden wir unseren Übernachtungsplatz und bummeln gemütlich durch die Altstadt. Vorher aber erstmal die Sonne im Biergarten genießen.
    Das oben gelegene Hohe Schloss ist ein bemerkenswerter Gebäudekomplex, vor allem die in Deutschland einzigartigen illusionistischen Architekturmalereien von 1499 überzeugen - sooo plastisch!
    Die Altstadt von Füssen lassen wir entspannt auf uns wirken, es gibt einiges zu entdecken.
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  • Torbole sul Garda

    9 mars, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Ganz entspannt fahren wir heute durch Österreich.
    Hier darf jeden Tag um 12 Uhr 1 x täglich der Spritpreis erhöht werden.
    Die Tankstelle in Gries am Brenner kurz vor der italienischen Grenze sollte es sein (gestern war Diesel in Italien einiges teurer als in Österreich).
    12 Uhr haben wir leider knapp verrissen und somit im Nachhinein viel zu teuer getankt.
    Irgendein Negativerlebnis mit Österreich musste ja wieder sein 😬.
    Wir steuern durch vom Winter geprägte Landschaften den nördlichen Gardasee an.
    Auf dem CP Maroadi in Torbole sul Garda finden wir einen schönen Stellplatz, erstmal für 3 Tage.
    Morgen werden wir die nähere Umgebung erkunden.
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  • Lago di Ledro und Tremalzo-Pass

    10 mars, Italien ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir nutzen das tolle Wetter für eine Moped-Tour zum Ledro-See und hinauf zum Tremalzo-Pass (1.700 m).
    Wir sind fast allein unterwegs und genießen die freien Straßen durch die Natur.
    Oberhalb von ca. 1.100 m liegt teilweise noch unberührter Schnee. Am Ende der Asphaltstraße finden wir ein großes Schneefeld, Temperatur nur noch 4° Grad, das Restaurant hat erwartungsgemäß geschlossen.
    Auf der Rückfahrt machen wir noch einen ersten Bummel durch die überwiegend gut erhaltene Altstadt des einst mondänen Riva, heute ein beliebtes Ziel für Mountainbiker.
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  • Spaziergang nach Torbole

    11 mars, Italien ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute ist es bis in den Nachmittag hinein neblig 🌫 mit entsprechend wenig Sicht.
    Wir schlendern über die leere Strandpromenade durch die sehr saubere Altstadt von Torbole.
    Ein Abstecher auf den Belvedere muss natürlich auch sein.
    Der Aussichtspunkt bietet einen spektakulären Blick auf den Gardasee, das Dorf Torbole und den Monte Brione.
    Wieder im Ort machen wir einen kurzen und informativen Abstecher zum Bike-Laden Rotwild. Ralf liebäugelt stark mit einem der wirklich ansprechenden hochwertigen MTBs 🚵‍♂️.
    Nach einer leckeren Pizza im Hafen treten wir den Rückweg an, später waren wir noch kurz einkaufen in unserem Lieblingsdiscounter.
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  • Malcesine

    12 mars, Italien ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute fahren wir ins ca. 15 km entfernte Malcesine (Venetien) - mit ca. 3.500 Einwohnern ist Malcesine eine der Perlen 🦪 des Gardasees.
    Der alte Ort ist um den Burgfelsen herum entstanden, ein erster Burgbau ist um 568 n. Chr. datiert.
    Die ab dem 13. Jh. allgemein bezeichnete Scaligerburg (Castello Scaligero) ist durch die Schilderung Goethes in seiner Italienischen Reise (1786) bekannt.
    Gut erhalten, beherbergt diese Höhenburg heute ein Museum (noch geschlossen).
    Unzählige kleine Geschäfte und Restaurants, die meisten noch im Winterschlaf, reihen sich in den engen Gassen der hübschen Altstadt aneinander.
    Am See befindet sich noch der Palazzo dei Capitani mit gepflegtem Garten, seit 1902 Nationaldenkmal - heute Rathaus und Museum.
    Ein paar Schritte vom See entfernt blicken wir kurz in die großzügige Pfarrkirche Parrocchia di Santo Stefano aus dem 18.Jh..
    Wieder auf dem CP wird erstmals mittags gekocht, es schmeckt mindestens genauso gut wie in den bisherigen Restaurants der vergangenen Tage
    😋🍜🍜😋.
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  • Limone sul Garda und Arco

    13 mars, Italien ⋅ ⛅ 11 °C

    Das sonnige Wetter lockt uns nach Limone sul Garda (Lombardei), es ist ein ehemaliges Fischerdorf mit altem und neuem Hafen (Porto Vecchio & Porto Nuovo) und ca. 1.100 Einwohnern - heute natürlich ein Touristenort.
    Wohin das Auge blickt
    ... a l l e s ... hat mit Zitronen 🍋🍋 zu tun.
    Das Stadtbild wird u. a. durch Zitronenhaine geprägt, über die auch schon Goethe 1786 in seiner Italienischen Reise geschrieben hat.
    Die unzähligen kleinen Läden in den hübschen steilen und engen Gassen wissen ihre Zitronen in allen möglichen Formen und Konsistenzen geschickt zu vermarkten 😉.
    Ich hätte mir sehr gerne das Limonaia del Castèl (Zitronengewächshaus von Castèl) angesehen, es war leider geschlossen.
    Wir genießen den Gardasee und sitzen in der Sonne, bis eine leichte Bewölkung aufkommt.
    Auf der Rückfahrt machen wir Halt in Arco (Trentino-Südtirol). Mittelpunkt der Altstadt ist die Piazza 3 Novembre, an der viele Bars liegen und die von der Pfarrkirche Santa Maria Assunta begrenzt wird. Die Altstadt ist verkehrsberuhigt, von vielen alten, mehr oder weniger gut erhaltenen Gebäuden gesäumt und beherbergt viele Läden, Bars und Restaurants. Großzügig und sehenswert ... und in einer Seitengasse finden wir die kleine Piccola Osteria Bianchin, wo wir zu Mittag einkehren - mal etwas anderes als die obligatorischen Pizzerien.
    Das Wetter soll ab morgen ungemütlicher werden, wir nutzen die Regentage, um weiter südwestlich zu fahren, grobe Richtung Nizza.
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  • Antibes

    14 mars, Frankrike ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir starten nach dem Frühstück (nach kurzem problemlosen "Geradeziehen" des Motorradträgers) wie geplant Richtung Nizza und fahren ab Mittag - wie vorhergesagt - leider in den Regen.
    Es schüttet und windet zwischenduch ganz schön stark 🌧🌬.
    Nach einigem Gegoogle entscheiden wir uns für einen Übernachtungsplatz nahe der Altstadt von Antibes - hinter Nizza.
    Pünktlich mit unserer Ankunft wird es trocken und wir erkunden die Altstadt.
    Entlang der wunderschönen alten Stadtmauer lassen wir uns bald durch die quirligen Gassen treiben, hier ist heute einiges auf den Beinen und viele Geschäfte und Bars/Restaurants sind geöffnet.
    Im Bereich des Marché provençal - hier stehen abends nur wenige Verkäufer mit ihrer Kunst - kehren wir im La Civette du Marché ein.
    Uns erwartet ein nicht ganz preiswertes aber durchaus besonderes kulinarisches Erlebnis.
    Falls es morgen nicht regnet, wollen wir nochmal in die Altstadt und den provenzalischen Markt besuchen.
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  • Pézenas

    15 mars, Frankrike ⋅ 🌬 15 °C

    Tatsächlich können wir heute nochmal entspannt den provenzalischen Markt mit superfrischen regionalen Produkten angucken und in der Markthalle ein leckeres Frühstück verspeisen. Das Wetter war uns hold, nur leichter Nieselregen und Wind zwischendurch.
    Wir beschließen, hinter Montpellier einen der ganz wenigen geöffneten Campingplätze anzusteuern und dort ein paar Tage zu bleiben.
    Die Fahrt ist entspannt, aber teilweise ist es so böig-windig 🌬, dass sogar der Spurhalte-Assistent mehrere Male ruppig eingreifen muss.
    Nachmittags erreichen wir den verwaisten städtischen 3Sterne-CP Camping municipal Castelsec in Pézenas.
    Alles einfach, aber sauber und funktional, wie es auf französischen Municipal-Plätzen üblich ist.
    Rezeption geschlossen, das Tor weit auf, allerdings mit Zugangscode zu bedienen. Ohne Code bleiben wir besser am Platz, kochen selbst, relaxen ein bisschen und werden ab morgen das Umfeld erkunden.
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  • Bummel durch die Altstadt von Pézenas

    16 mars, Frankrike ⋅ 🌬 16 °C

    Die historische Altstadt von Pézenas mit ihren denkmalgeschützten Bauten und Hotels aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert lädt zum Bummeln und Staunen ein.
    Nahezu jedes der unzähligen alten Gemäuer hat seine kleinen feinen Besonderheiten.
    Viele liebevoll erhaltene Details - vor und hinter den Mauern - entzücken den Betrachter und lassen die Kamera heiß laufen.
    Einfach nur toll, diese vielen Motive, die sich hier förmlich aufdrängen.
    Das sonnige aber ziemlich windige Wetter lässt uns die Gassen rauf und runter laufen.
    Viele interessante Museen, unter anderem das Türenmuseum Musée de la Porte sind leider geschlossen (Montag?).
    Es gibt hier sehr viele große und kleine Ateliers, die vielfältige Kunst gehört einfach zu Pézenas dazu.
    Wir genießen ein kleines Kaltgetränk auf dem zentralen (Markt) Platz zwischen den Einheimischen vor dem Café des Arts und sitzen eine Weile in der prallen Sonne 🌞🍺🍷🌞.
    Später kehren wir zu einem leckeren Mittags-Menü bei le bernie's ein, sehr schmackhaft, mehr als ausreichend und zu einem für Frankreich ganz guten Kurs.
    Genug für heute, morgen mehr aus dieser hübschen Gegend.
    Wegen der vielen Fotos gibt es heute 2 footprints 😉.
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  • Florensac und Agde

    17 mars, Frankrike ⋅ ☀️ 18 °C

    In Florensac „Flore en sac“ - Blume im Sack -
    wollten wir heute eigentlich den Markt besuchen, es war jedoch ein traditioneller Markt ohne Lebensmittel (nur Kleidung, Matratzen u. ä.).
    Also machen wir einen Rundgang durch die Altstadt.
    Ok, es gibt einige alte Häuser, vieles wirkt jedoch etwas verkommen, feucht, der Putz blättert ab.
    Durch die asphaltierten befahrenen Straßen in der Altstadt kommt keine richtige Atmosphäre rüber - wir sind etwas enttäuscht.
    Weiterfahrt nach Agde, zuerst zum Cap d'Agde, der jüngsten Urbanisation, die ab den 1960er Jahren schnell als Touristenzentrum südlich von Agde errichtet wurde.
    Wen es interressiert:
    Das Village Naturiste
    (SZ: Welthauptstadt der Nackten) ist eine 120 Hektar große FKK-Anlage im Osten von Cap d’Agde. Es handelt sich um einen teilweise urbanen Siedlungskomplex mit zwei Hotels und Campingplatz. Bis zu 40.000 Einwohner und Touristen leben hier in der Ferienzeit. 1,5 Millionen Besucher, Tagesgäste eingeschlossen, besuchen pro Jahr das Gelände. Village Naturiste ist die meistbesuchte FKK-Anlage der Welt und mittlerweile Treffpunkt der europäischen Swinger-Szene.
    Wir verlassen dieses moderne Areal mit Spielkasino und Kongresszentrum nach kurzer Durchfahrt und steuern die Altstadt an.
    Bis auf die riesige Baustelle vor der Altstadt kann Agde mit einigen interessanten Gebäuden und nettem Flair in der Altstadt überzeugen.
    Wir finden das Restaurant Le Jardin Gourmand und genießen als letzte Mittagsgäste ein hervorragendes Menü 😋😋.
    Anschließend bummeln wir wieder durch die Altstadt Richtung Canal du Midi zur Écluse Ronde d'Agde, der
    Rundschleuse von Agde.
    Sie wurde 1676 erbaut und ist die einzige Kesselschleuse mit mehr als zwei Anschlüssen, die in Frankreich in Betrieb ist. Der dritte Anschluss führt in einen Stichkanal, der zum Unterlauf des Flusses Hérault und damit auf kurzem Wege zum Mittelmeer führt.
    Damit endet unser Besuch in Agde und wir genießen noch ein bisschen Sonne auf dem CP.
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  • Sète auf dem Stadthügel

    18 mars, Frankrike ⋅ ☀️ 14 °C

    Sète ist praktisch von allen Seiten von Wasser umgeben und wird deswegen auch als „Klein-Venedig des Languedoc“ bezeichnet. 
    Unser erstes Ziel heute bei herrlichem Wetter 🌞😎 ist Panoramique du Mont Saint-Clair, lt. Google Maps ca. 45 km entfernt.
    Der Stadthügel Mont Saint Clair, ein Kalkfelsen von 183 Metern Höhe, bietet besonders von seiner Aussichtsplattform aus einen außergewöhnlichen Ausblick über die Stadt Sète, die Gewässer (Mittelmeer, Étang (Lagune) de Thau, verschiedene Kanäle) und den Hafen.
    Hier oben gibt es die kleine Chapelle Notre- Dame-de-la-Salette.
    Die Kapelle befindet sich an der Stelle des ehemaligen Kastells Montmorencette, sie besitzt eine originelle Architektur. Im Inneren befinden sich eindrucksvolle Votivbilder, die der Seefahrtstradition der Stadt gewidmet sind. Aktuell laufen seit 2025 neue Restaurierungsarbeiten.
    Nur 1,5 km entfernt, an den Hängen des Mont Saint-Clair, befindet sich der Staatswald Forêt Domaniale des Pierres Blanches - Wald der weißen Steine.
    Dieser staatliche Wald auf einer Fläche von 27 ha (Kiefernwald und Garrigue) verdankt seinen Namen den zwischen den Kiefern zutage tretenden jurassischen Kalksteinfelsen.
    Zahlreiche markierte Wanderwege wurden angelegt und Informationstafeln ermöglichen es den Besuchern, verschiedene Pflanzenarten kennenzulernen. Ein Aussichtspunkt und eine Orientierungstafel bieten einen Panoramablick auf die Lagune zwischen dem Meer und dem Étang de Thau.

    Die Legende der weißen Steine:

    Diese Legende erzählt die Geschichte des Königs des Thau-Beckens , der sieben Töchter hatte, die gerne auf dem Mont Saint-Clair spazierten. Von ihrer Schönheit angetan, kamen junge Männer aus Sète, um sie zu beobachten. Die Prinzessinnen, die der Neugierde überdrüssig waren, verwandelten die neugierigen Zuschauer in weiße Steine ​​und gaben dem Ort so seinen Namen.

    Ein wunderbarer Ort für herrliche Spaziergänge und eine einzigartige Panoramaaussicht, an klaren Tagen bis in die Pyrenäen!
    Mittags fahren wir runter in die Altstadt...
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  • Sète Altstadt und Hafen

    18 mars, Frankrike ⋅ ☁️ 13 °C

    Unser nächstes heutiges Ziel ist die Altstadt von Sète, wir steuern erstmal die Markthalle (seit 1890) und die Marktstände (immer mittwochs) drumherum an.
    Es gibt viele interessante, allerdings oft auch nicht ganz preiswerte, Angebote. Alles, was das Herz begehrt, viele regionale Produkte auch aus kleinen familiären Betrieben.
    Unbedingt dazu gehören auch Spezialitäten mit italienischem Einfluss, das alles jeden Tag bis 13 Uhr. Eine sehr schöne quirlige Atmosphäre 🤗.
    Zum Mittagssnack treibt es uns auf die Terrasse des Chez Boule - Le Galoubet, hier sitzen viele Einheimische, vermutlich auch Mitarbeiter aus dem benachbarten Rathaus.
    Der Wind frischt plötzlich extrem auf, wir bleiben trotzdem draußen und genießen Burger und Seeteufel vom Feinsten.
    Anschließend laufen wir noch kurz Richtung Wasser, es ist ungemütlich mit eisigem Wind. Vor der Rückfahrt wärmen wir uns noch mit einen Kaffee auf, das war genau die richtige Entscheidung ☕️☕️.
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  • Bèziers

    19 mars, Frankrike ⋅ ☀️ 15 °C

    Unsere heutige Tour führt uns ins 25 km entfernte Bèziers (ca. 81.500 Einw.) - unbedingt eine Reise wert 🤗.
    Schon von Weitem sieht man die alles dominierende ehemalige Kathedrale von Béziers aus dem 13.-14. und 18. Jh.
    (Cathédrale Saint-Nazaire), sehr imposant. Unser erster Stopp gilt der Schleusentreppe von Fonseranes (Les 9 Écluses de Fonseranes) von 1676. Mit sechs Kammern überwindet sie einen Höhenunterschied von 13,60 Meter. Die Schleusentreppe ist als Monument historique klassifiziert und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Jährlich werden ca. 10.000 Touristenboote geschleust.
    Direkt nebenan steht der Rest des alten Wasserkeilhebewerkes Pente d'Eau de Fonseranes. Die Anlage wurde, nach dem Wasserkeilhebewerk Montech, als weltweit zweites und zugleich letztes Wasserkeilhebe-
    werk 1983 in Betrieb genommen und im Jahr 2001 stillgelegt.
    Auf dem Weg in die Altstadt besuchen wir die Pont Vieux, eine alte Steinbogenbrücke (12. Jh., Umbauten im 14. bis 16. Jh.), daneben gibt es das 1992 freigelegte Amphitheater aus dem
    1. Jh..
    Anschließend bummeln wir ausgiebig durch die Altstadt, ein Genuss für Liebhaber alter Architektur. Ein Gebäude schöner als das andere, eine tolle entspannte Atmosphäre.
    Es gibt rund um die sehr großzügige Allèe Paul-Riquet unendlich viele Restaurants, Bars, kleine Boutiquen etc..
    Wir entscheiden uns mittags für das Restaurant Le Patio, mal wieder ein Volltreffer, fast schon Sterneküche 😇🤗.
    Ein kurzer Besuch in der legendären Markthalle von 1891, wir kaufen Käse und Salami.
    Auf der Rückfahrt statten wir noch der Ancien Moulin de Bagnols (ou Cordier) einen Besuch ab.
    Am Fuße der Stadt, am Fluss Orb gelegen, bildeten die Bagnols-Mühlen, ehemals Bischofsmühlen von Béziers, den Ausgangspunkt einer großen Ingenieurleistung. Hier gelang es dem jungen, autodidaktischen Bézierser Jean-Marie Cordier, der später Wasserbauingenieur wurde, 1827, das Wasser des Orb einzufangen und ins Stadtzentrum zu pumpen.
    Béziers gehörte damit zu den ersten Städten der Region und Frankreichs mit reichlich hochwertigem Wasser – zu einer Zeit, in der Trinkwasser äußerst knapp war.
    Eigentlich bräuchte man noch mindestens einen weiteren Tag, um all die schönen Dinge hier zu entdecken und in den großzügigen Parks zu entspannen.
    Wir haben übrigens heute morgen für 2 Tage auf dem CP verlängert 🤩.
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  • Pézenas zum Entschleunigen

    20 mars, Frankrike ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute sind wir nochmal gemütlich zu Fuß 🦶🦶 unterwegs, lassen die Gassen von Pézenas auf uns wirken und entdecken wieder einiges Neues.
    Licht und Schatten bei herrlichstem Sonnenschein 🌞.
    Im kleinen Bistro "es aQui" (hier ist es) genießen wir mittags einen Hähnchenschenkel in würziger Tomaten-Ingwer-Kokos-
    Sauce mit Reis, anschließend noch ein Tiramisu mit Karamellkeks ohne Alkohol, unglaublich lecker 😋.
    In den letzten paar Tagen hier im Hérault haben wir so viele Inspirationen zum Nachkochen bekommen, einfach toll.
    Den Rest des Nachmittags chillen wir in der Sonne auf dem CP, das musste jetzt einfach mal sein 😉🌞😎.
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  • Wochenmarkt in Pézenas - immer samstags

    21 mars, Frankrike ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute besuchen wir den großen und vielfältigen Wochenmarkt in Pézenas.
    Multikulti: Franzosen, Spanier, Italiener und Nordafrikaner verkaufen fast alles, was das Herz begehrt 🤗. Eine wahre Lebenslust wabert über den Markt, alle sind gut gelaunt und das Wetter spielt ebenfalls mit 🌞😎.
    Unser Mittagsmenü nehmen wir bei "L'Assiette d'Anatole" (Anatol's Teller) ein, es gibt wieder kulinarische Köstlichkeiten für Augen und Magen.
    Den letzten Nachmittag verbringen wir entspannt in der Sonne, morgen fahren wir ein Stück weiter.
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  • Cirque de Mourèze

    22 mars, Frankrike ⋅ ☁️ 13 °C

    Bevor die Fahrt nachmittags weiter nach Spanien geht, machen wir noch eine außergewöhnliche Wanderung im Hinterland.

    www-Infos und Einladung zur Wanderung im Hérault:

    KALKFELSEN SIND ALLGEGENWÄRTIG IN UNSERER GEGEND !
    Aber hier im Clermontais gibt es eine Besonderheit: Den unglaublichen Cirque de Mourèze. Ohne zu weit in die wissenschaftlichen geologischen Details vorzudringen - Kalk ist ein sedimentäres Gestein, das überwiegend aus den Mineralen Calcit und Aragonit, (zwei Kristallisationsformen von Calciumcarbonat und kohlensaurem Calcium) besteht. In mehr oder weniger schwankenden Anteilen kommen andere Minerale wie Dolomit oder Quarz vor. Überwiegt der Dolomitanteil, so spricht man von Dolomitgestein, das schneller erodiert und uns aus diesem Grunde heute diese pittoreske Landschaft bietet. Ursprünglich war die Region von einem warmen Süßwasser-Meer bedeckt. Als sich dieses zurückzog, wurde das darunterliegende Gestein im Laufe von 160 Millionen Jahren von den verschiedensten Klimata erodiert.
    Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts glich der Talkessel einer regelrechten Mondlandschaft mit nur wenig und sehr niedriger Vegetation. Heute geben die Pinien den Ton an.
    So, die Wanderung kann beginnen… Lassen Sie bei all den Dingen, die Ihnen dabei begegnen, Ihrer Fantasie freien Lauf!
    Cirque de Mourèze
    Sie werden bemerken, dass Sie auf einer Art Sand laufen. Dieser wird « Grésou » genannt. Es handelt sich dabei ganz einfach um das Endstadium der Erosion des dolomitischen Kalkes.
    Mehr als 70 Felsenstatuen sind gezählt worden: mal sieht man Tierformen, dann wieder Monster, wo anders Türme oder Schlösser. Gehen wir auf Abenteuerkurs zwischen Wanderwegen und mehr oder weniger geheimnisvollen Labyrinthen und spektakulären Felsformatiomen. Pssst!
    Also Augen auf!

    Diese außergewöhnliche und anspruchsvolle Wanderung mit Blick auf den Lac du Salagou und umliegende Dörfer dauerte mit ca. 7,5 km und 400 Höhenmetern Anstieg ungefähr 3-3,5 Stunden. Die meisten der überwiegend jungen Leute, die wir getroffen haben, waren zügig und ohne Stöcke unterwegs - Respekt👍!
    Wir waren über diese Hilfsmittel sehr froh und auch über die im Nachhinein richtig gewählte Route gegen den Uhrzeigersinn.
    Erschöpft (ich), aber glücklich über die bezwungenen Höhenmeter kehren wir noch kurz auf ein Kaltgetränk in die kleine Bar "Les romarins" ein. Blühenden Rosmarin gibt es auf der Wanderung soweit das Auge reicht.

    Und jetzt viel Spaß beim Betrachten der Fotos.
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  • El Port de la Selva

    22 mars, Spanien ⋅ 🌧 12 °C

    Spanien begrüßt uns mit Regen 🌧.
    Erstmal die nächste offene günstige Tanke auf dem Weg nach El Port de la Selva angesteuert - Diesel für 1,764 € / Liter, wir können echt nicht meckern 😅🤗.
    Im Ort steuern wir einen öffentlichen Parkplatz in
    2. Reihe an, der mal nicht für Womo-Übernachtungen gesperrt ist.
    Kurz orientieren, dann laufen wir zur kleinen Tapasbar Blaus.
    Hier genießen wir einige vorzügliche Kleinigkeiten der katalanischen Küche.
    Zum ersten Mal probieren wir Mojama (Pata Negra des Meeres), eine gesalzene und luftgetrocknete Thunfisch-Spezialität, sehr gut.
    Die Nacht sollte etwas regnerisch aber ansonsten sehr ruhig verlaufen. Hier ist heute nicht viel los.
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  • Platja Llarga (Katalonien)

    23 mars, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Auf der Suche nach einem schönen CP sind wir nach mehreren Fehlversuchen (doch geschlossen, zu viele Dauercamper, zu klein 🙄 ...) jetzt vor Tarragona auf dem CP Platja Llarga (Langer Strand) gelandet.
    Geräumige Plätze, Sonne 🌞😎, wenig los - herrlich. Hier laufen noch letzte Vorbereitungen für die Saison, trotzdem alles tiefenentspannt.
    Da für die Gegend vor Barcelona zunächst für die nächstenTagen recht viel Wind angesagt war, wollten wir weiter nach Süden fahren. Das ist jetzt natürlich schon wieder alles überholt, aber egal 💁‍♀️.
    Wir genießen hier in den nächsten 3 Tagen vor allem die Ruhe, die Sonne, die Umgebung und werden einige der wenigen offenen Lokalitäten ausprobieren. Ein ausgedehnter Strandspaziergang musste nach der Autofahrt heute aber erstmal sein, Sonne, warmer Sand, leichte Brise, wunderbar.
    Der warme Ton ihrer feinsandigen Strände hat der Küste Tarragonas ihren Namen gegeben: Costa Daurada, die „Goldene Küste“.
    Abends haben wir dann allerdings mal wieder selbst gekocht, nicht, dass wir das noch verlernen 😉.
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  • Tarragona (Teil 1)

    24 mars, Spanien ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir besuchen heute das Zentrum von Tarragona (ca. 143.7000 Einwohner), nur 5-6 km von unserem CP entfernt.
    218 v. Chr. eroberten die Römer die iberische Stadt und machten sie unter dem Namen Tarraco zur Hauptstadt der Provinz Hispania citerior, später Tarraconensis. 
    In Tarragona gibt es viele römische Monumente: das Amphitheater, den Circus, das Forum Romanum, das Grabmonument Torre dels Escipions, den Triumphbogen Arc de Berà, das Mausoleum von Centcelles und die Aquäduktbrücke Aqüeducte de les Ferreres (auch Pont del Diable genannt).
    Im Jahre 2000 wurde das archäologische Ensemble von Tarraco zum UNESCO-Welterbe erklärt.
    An der Rambla Nova führt kein Weg vorbei, es ist eine breite Prachtstraße in der City von Tarragona.
    Tarragona ist 2026 ein Hauptzentrum für Castells (Menschenpyramiden), eine UNESCO-Weltkulturerbe-Tradition, die bereits über 200 Jahre alt ist. Mitten auf dem Platz betrachten wir die sehr eindrucksvolle Skulptur einer riesigen Menschenpyramide.
    Die Hauptstraße La Rambla Nova führt direkt Richtung Meer, endet jedoch oberhalb einer ca. 30 Meter hohen natürlichen Steilwand. Ein kunstvoll gestaltetes Geländer bewahrt den Spaziergänger vor dem versehentlichen Absturz. Das Handauflegen auf einen der metallenen Geländerpfosten soll Glück bringen. Die Tarragonesen sagen auf Katalanisch Tocar ferro porta sort! („Eisen berühren bringt Glück“).
    Wir laufen weiter zum Mercat Central de Tarragona, es ist ein 1915 aus Stahlbeton errichtetes großes rechteckiges Gebäude mit drei Schiffen (2017 renoviert). Man sagt, dass man den Schlüssel zu den Märkten finden muss, um die Städte und ihre Bewohner wirklich kennen zu lernen. Sehr imposant, außen und innen ....
    Um das Gebäude herum verteilen sich unzählige Marktstände in den benachbarten Gassen.
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  • Tarragona (Teil 2)

    24 mars, Spanien ⋅ ☀️ 14 °C

    Jetzt führt uns der Weg entspannt durch die historische Altstadt von Tarragona - wir lassen uns einfach durch die Gassen treiben.
    Eine Sehenswürdigkeit toppt die andere, aber genauso auch die kleinen Besonderheiten in den engen Gassen.
    Die Altstadt von Tarragona (Part Alta) ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, das römische Antike mit mittelalterlichem Charme verbindet. Sie ist ein Labyrinth aus engen Gassen, geprägt von der römischen Stadtmauer (3. Jh. v. Chr.), dem beeindruckenden Amphitheater am Meer und der gotischen Kathedrale Santa Tecla.
    Mittags kehren wir zu einem leckeren Menü in das Restaurant Tòful forum in der Altstadt ein - zu einem sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis.
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  • Pont del Diable - Brücke des Teufels

    25 mars, Spanien ⋅ ☀️ 15 °C

    Das Aqüeducte de les Ferreres (auch als Pont del Diable bekannt, katalanisch für „Brücke des Teufels“) ist ein römisches Aquädukt, das die Senke des Barranc de les Arcs bei Tarragona  überspannt und Wasser vom Fluss Francolí ins antike Tarraco leitete.
    Es zählt zu den besterhaltenen antiken Aquädukten und ist das größte in Katalonien.
    Das Bauwerk mit einer Länge von 217 m und einer Höhe von 27 m (ohne Galerie) wurde vermutlich im 1. Jh. n. Chr. errichtet und diente noch bis ins Mittelalter der Wasserversorgung Tarragonas. Mehrfach instand gesetzt wurde es im Jahr 2000 als Bestandteil des archäologischen Ensembles von Tarraco zum UNESCO-Welterbe erklärt. 2005 wurde durch die Stadt Tarragona der Parc ecohistòric del Pont del Diable („Ökohistorischer Park Pont del Diable“) geschaffen, um dem Baudenkmal und seiner natürlichen Umgebung zu einem besseren Schutz zu verhelfen. Ein wirklich traumhaftes Gelände und definitiv ein Touri-Hotspot - muss man gesehen haben 🤗.
    Die Legende zum Ursprung der Bezeichnung des Aqüeducte de les Ferreres als „Brücke des Teufels“ ähnelt jener der Teufelsbrücke der Schweizer Schöllenenschlucht:
    "In Zeiten der Römer entschloss man sich angesichts einer großen Wasserknappheit, unter der Tarragona zu leiden hatte, ein Aquädukt zu errichten. Hierzu galt es, eine tiefe Klamm mit einer Brücke zu überspannen. Doch gerade als die Brücke fertiggestellt war, kam ein mächtiger Wind auf und brachte die gesamte Konstruktion zum Einstürzen. Als der Baumeister das Unglück sah, sagte er, dass nur der Teufel hier eine Brücke würde bauen können, die tausend Jahre hält. Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, erschien auch schon der Teufel und bot an, in nur einer Nacht eine neue Brücke zu errichten, die von Dauer sein würde. Daraufhin bot ihm der Baumeister dreissig Sack Gold an, um das Werk zu vollenden, doch der Teufel lehnte das Geld ab und sagte, dass er als Bezahlung nur die Seele des ersten, der vom Wasser des Aquädukts tränke, akzeptieren würde. So wurde es vereinbart und am nächsten Morgen stand die mächtige Brücke vollendet über der Schlucht und der Teufel erschien, um seinen vereinbarten Lohn abzuholen. Da zeigte ihm der Baumeister einen Esel, denn dieser hatte als erster vom Wasser des Aquädukts getrunken…“
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  • Reus - Modernisme und Wermut

    25 mars, Spanien ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Besuch der Teufelsbrücke zieht es uns mittags ins ca. 15 km entfernte Reus (111.600 Einw.). Die Stadt ist insbesondere für seine schöne Modernisme-Architektur und als Geburtsstadt des Universalachitekten Antoni Gaudí bekannt.
    Wir schauen uns zunächst die Markthalle (Mercat Central de Reus), eröffnet 1949, an. Das Ambiente ist großzügiger und moderner als in Tarragona, wir halten uns hier aber nicht lange auf. Bei dem tollen Wetter zieht es uns nach draußen und wir bummeln gemütlich durch die Altstadt. Wunderschöne Häuser aus der Zeit des Modernisme (katalanischer Jugendstil) am allen Ecken. Das historische Zentrum ist kompakt, gut zu Fuß zu erkunden und besticht durch elegante Plätze sowie prächtige Fassaden aus der Zeit um 1900. 
    Die Kamera läuft mal wieder heiß, es gibt unzählige schöne Motive ....
    Für unser Mittagsmenü kehren wir im Restaurant Rosa Dels Vents (Windrose) ein. Es gibt diesmal ein sehr gutes 4-Gänge-Menü incl. Brot und Kaltgetränk für unschlagbare 16 € pP.
    Reus gilt als historische Hauptstadt des spanischen Wermuts. Das „Vermuteo“ (auch bekannt als La Hora del Vermut) ist eine tief verwurzelte spanische Tradition, bei der man sich vor dem Mittagessen auf ein Glas Wermut trifft. Hätten wir das vorher gewußt 😌... - wir haben also noch keinen Wermut probiert, kommt vielleicht noch.
    Anschließend geht's zurück, wir genießen auf dem CP noch ein bisschen die über 20° Grad in der Sonne 🌞😎.
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  • Sagunt und Offroad-Übernachtungsplatz

    26 mars, Spanien ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir fahren weiter Richtung Valencia und erreichen jetzt die Costa del Azahar (Küste der Orangenblüte).

    Falls wir die Gelegenheit bekommen, wollen wir hier noch regionale Getränke 🧉🥂 probieren:
    Horchata: ein erfrischendes Getränk aus Erdmandeln (Tigernuts), Wasser und Zucker und
    Barrejat: ein Mischgetränk aus Cazalla (trockener Anisschnaps) + Mistela (Likörwein).

    Mittags stoppen wir für einen Besuch der Altstadt und für ein leckeres Menü in Sagunt (ca. 73.000 Einw.).
    Sagunt weist ein buntes Gemisch an historischer und moderner Bebauung auf, über allem thront die riesige ehrmalige Festung Castell de Sagunt. Die Stadt ist in den letzten Jahrzehnten rasant gewachsen, darauf deutet auch der riesige Hafen Puerto de Sagunto hin. Volkswagen baut in Sagunt bei Valencia eine seiner größten Batteriezellfabriken (Gigafactory) der Tochtergesellschaft PowerCo, Eröffnung ist für 2027 mit über 3.000 direkten Arbeitsplätzen geplant.
    Im außerhalb der Altstadt gelegenen Restaurant El Banco Largo genießen wir wieder ein leckeres authentisches Menü zu sehr kleinem Preis.
    Für unsere heutige Übernachtung haben wir einen Offroad-Platz neben dem Heiligtum Ermita Virgen Medalla Milagrosa ausgesucht.
    Die Offroad-Strecke führt über 6 km ganz gut fahrbare Forstwege. Oben auf 300 m Höhe können wir noch die letzten Sonnenstrahlen bei recht frischem Wind genießen.
    Der Platz liegt am Rand des Naturparks Parc Natural de la Serra Calderona, wir hoffen auf eine ruhige und ungestörte Nacht.
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