• Tarragona (Teil 1)

    March 24 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Wir besuchen heute das Zentrum von Tarragona (ca. 143.7000 Einwohner), nur 5-6 km von unserem CP entfernt.
    218 v. Chr. eroberten die Römer die iberische Stadt und machten sie unter dem Namen Tarraco zur Hauptstadt der Provinz Hispania citerior, später Tarraconensis. 
    In Tarragona gibt es viele römische Monumente: das Amphitheater, den Circus, das Forum Romanum, das Grabmonument Torre dels Escipions, den Triumphbogen Arc de Berà, das Mausoleum von Centcelles und die Aquäduktbrücke Aqüeducte de les Ferreres (auch Pont del Diable genannt).
    Im Jahre 2000 wurde das archäologische Ensemble von Tarraco zum UNESCO-Welterbe erklärt.
    An der Rambla Nova führt kein Weg vorbei, es ist eine breite Prachtstraße in der City von Tarragona.
    Tarragona ist 2026 ein Hauptzentrum für Castells (Menschenpyramiden), eine UNESCO-Weltkulturerbe-Tradition, die bereits über 200 Jahre alt ist. Mitten auf dem Platz betrachten wir die sehr eindrucksvolle Skulptur einer riesigen Menschenpyramide.
    Die Hauptstraße La Rambla Nova führt direkt Richtung Meer, endet jedoch oberhalb einer ca. 30 Meter hohen natürlichen Steilwand. Ein kunstvoll gestaltetes Geländer bewahrt den Spaziergänger vor dem versehentlichen Absturz. Das Handauflegen auf einen der metallenen Geländerpfosten soll Glück bringen. Die Tarragonesen sagen auf Katalanisch Tocar ferro porta sort! („Eisen berühren bringt Glück“).
    Wir laufen weiter zum Mercat Central de Tarragona, es ist ein 1915 aus Stahlbeton errichtetes großes rechteckiges Gebäude mit drei Schiffen (2017 renoviert). Man sagt, dass man den Schlüssel zu den Märkten finden muss, um die Städte und ihre Bewohner wirklich kennen zu lernen. Sehr imposant, außen und innen ....
    Um das Gebäude herum verteilen sich unzählige Marktstände in den benachbarten Gassen.
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