Tag 1: Ustí nad Labem
Oct 29–30, 2022 in Czech Republic ⋅ ☁️ 17 °C
Der erste Tag wurde leider teilweise von der tschechischen Bahn verlängert, leider.
Unser erster Tag startete um 6 Uhr Morgens, um den Zug nach Dresden Neustadt zu nehmen (F1, 2).
An sich kein Problem.
Außer, dass ich am Vortag eine kleine Feier hatte, welche sich noch bis spät in die Nacht gezogen hatte. Naja. Dann halt ohne genügend Schlaf.
Eigentlich geplant war die Weiterreise mit dem TLX nach Tschechien, jedoch wurden wir mit unseren Fahrrädern rausgeworfen, da nirgendwo stand, es sei reservierungspflichtig.
Naja, gut.
Unsere Schuld.
Also haben wir die S1 nach Schöna/Hřensko genommen (F3).
Dank der Hilfe eines Anwohners nahmen wir eine Abkürzung, um früher auf den Elbradweg (F4) zu gelangen.
Diesem folgten wir auch die ersten 12 Kilometer bis nach Děčin.
In dem Ort angekommen haben wir die Elbe (oder auf tschechisch: Labe) überquert, um nach einem Einkaufsladen Ausschau zu halten. Pünktlich zum Mittagessen (12 Uhr), gab es somit eine Packung Cherrytomaten und ein paar andere Sachen.
Nach der kurzen Mittagspause ging es weiter auf der nördlichen Seite des Flusses.
Die nächsten 18km liefen relativ entspannt ab. Wir blieben der Elbe nah und das größte Problem war nur der Wind, welcher natürlich so nah am Ufer stärker ist (V5).
Theoretisch folgten nun nur noch 8km bis wir an unserer Unterkunft angekommen waren.
Diese gestalteten sich jedoch als besonders schwierig, als wir bemerkten, dass 350 Höhenmeter vor uns lagen.
Naja, es gab halt einen Grund, warum diese nur halb so teuer war, wie die restlichen Übernachtungsmöglichkeiten. Es lag auf dem Berg Smetánka (490 Höhenmeter). Zumindest mussten wir nicht bis auf den Gipfel hoch.
Da die Steigung dennoch größtenteils 8% war, sind wir ab irgendeinem Punkt einfach abgestiegen und gelaufen (F6).
Eine weitere Konsequenz? Es gab weit und breit keinen Laden auf diesem Berg.
Das hieß: unser Abendbrot bestand aus Knoblauchchips und dem restlichen Wasser, was auch nicht mehr viel war.
Der Tag war jedoch anstrengender als gedacht (vor allem, weil wir beide recht wenig geschlafen haben) und somit sind wir, nachdem wir „Der Hobbit“ gesehen haben, kurz nach 20 Uhr bereits schlafen gegangen (F7).Read more







