• Tag 11: Bohinj See

    Jul 27–29, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 27 °C

    Wie gestern bereits angesprochen, blieben wir zur Zeit drei Tage am Bohinj See (beziehungsweise Wocheiner See im Deutschen).

    Das idyllische Bohinj Tal befindet sich im Südosten des Nationalparks Triglav und ist ein Talbecken, welche aus einem Ober- und Untertal, plus dem See, besteht - und trotz der Schönheit ist es größtenteils naturbelassen :).

    Einen anderen Namen für das Kamp Bohinj ist auch Kamp Zlatorog, welches nach der Sagengestalt Zlatorog (dt.: Goldhorn) benannt wurde.
    Diese Sage hat ihren Ursprung im Triglav Gebiet und ist ein wilder, weißer Gamsbock, welcher goldene Hörner hatte.
    Er besaß wohl oben im Triglav Gebiet einen Garten und war der Hüter eines verborgenen Schatzes. Dieser wurde jedoch Ziel eines habgieriegen Jägers, welcher den Zlatorog erschoss. Aus dessen Blut wucht jedoch sofrt eine Wunderblume, welche diesem Wesen das Leben zurückgab. Gefüllt von Wut über dieses Vergehen, tötete der Zlatorog den Jäger, wobei er auch seinen Garten zerstörte - und er war nie wieder gesehen.

    Im östlichen Ort vom Bohinj See, Ribcev Laz (F3), kann man von dieser Sage auch noch Spuren sehen.
    Somit ging es am zweiten Tag für uns in den Nebenort, vorrangig um Einkaufen zu gehen. Der Weg führte uns 5 Kilometer entlang des Ufers auf der asphaltierten 904 (F2) bis wir die andere Seite des Sees erreichten.
    Vor Ort gibt es eine bronze Statue des Zlatorog, neben einem sehr schönen und vor allem ruhigen Gebiet zum Baden gehen.
    Für den Rückweg nahmen wir das Boot (F4), welches uns über den See zurück nach Ukanc brachte, wo auch der Campingplatz ist.

    Der Nachmittag wurde gefüllt mit baden und entpsannen (F5). Christina und Maximilian haben sich ein Stand-Up Paddel gemietet (F6), mit welchen sie den See nochmal anders erkundet haben - und Mia durfte natürlich auch eine Tour mit Maximilian drehen (F7).
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