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Slowenien 🧑‍🧑‍🧒‍🧒-Trip

In den Sommerferien, als sich die Corona-Lage leicht beruhigt hatte, ging es für uns nach Slowenien. Read more
  • Trip start
    July 18, 2020

    Vorbereitung

    Jul 17–18, 2020 in Germany ⋅ 🌧 19 °C

    Gekennzeichnet von den immer wechselnden Regeln durch die anfangende Corona Pandemie, entschieden wir uns dieses Jahr (das erste Mal) mit dem Wohnmobil zu reisen.

    Aber lass mich erstmal anfangen mit: 'wir'? 'Wir' sind ein Teil meiner Familie, sprich Christina (meine Mutter), Robert (ihr Freund), Maximilian (mein Bruder) und Mia (meine Schwester).

    Da unsere gesamte Familie sehr vom Wandern begeistert ist und sowohl Maximilian als auch Robert eher das Spazierengehen am Stein mögen, Mia aber auch mal gerne entspannt, haben wir uns dieses Jahr für Slowenien entschieden. Auch weil damals die Regelungen nicht so arg waren.
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  • Tag 01: Nikolsdorfer Wände

    Jul 18–19, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ging es nur in die Sächsische Schweiz, eine gute Stunde von zu Hause aus entfernt.

    In Nikolsdorf angekommen, ging es erstmal auf den Campingplatz Nikolsdorfer Berg, um das Wohnmobil abzustellen.
    Da der Nachmittag noch frei war und lästige Dinge, wie zum Beispiel Zelt aufstellen oder Sachen ausräumen, bei einem Wohnmobil nicht gebraucht werden, ging es sogar heute direkt nochmal in die Natur.

    Nikolsdorf ist vor allem für das Felsenlabyrint und die Nikolsdorfer Wände bekannt. Diese sind ein Felsareal in der Sächsischen Schweiz und entstanden aus einer größeren Sandsteinplatte, welche sich von Leupoldishain nach Langenhennersdorf streckte. Sie sind Teil der Postelwitz-Formation und erreichen eine Höhe von maximal 398 Metern.
    Vom Campingplatz aus ging es knapp einen halben Kilometer entlang der Straße Nikolsdorfer Berg (F1) bevor wir auf einen Feldweg Richtung Waldgebiet (F2) abbogen. Von dort aus trafen wir bald auf Bärs Grund, welcher uns auch schon bald zu unserem ersten Stop brachte: die Wald- und Naturbühne Leuboldishain (F3, 4).
    Diese wurde bereits 1959 eröffnet und bietet Platz für bis zu 1200 Besucher*innen. 1963 musste sie leider aufgrund von Bergbautätigkeit bis 2011 geschloss. Heutzutage finden dort kleine Veranstaltungen von Theatervorstellungen oder Konzerten statt.
    Die nächste Weggabelung geht es nach links zur Wildpretskammer bzw. kleiner Kuhstall (F5). Dies ist eine kleine Steinhöhle, in welcher Bewohner*innen wohl während der Kriegszeit sich selbst und ihr Vieh untergebracht haben (oder als kühlen Stauraum).
    Am Kuhstall entlang folgen wir Bärs Grund bis wir auf einen größeren Feldweg kommen, welchen wir nach rechts folgen. Entlang des Weges kommen wir bald an einer Kreuzung an, wo wir uns für leicht rechts entscheiden, um zum Richters Grund zu gelangen. Diesem folgen wir bis wir auf den Feldweg Promenade gelangen, wodurch wir an einigen Kletterfelsen, wie der 'Barriere' oder dem 'vergessenen Turm' vorbeikommen ━ aber ebenso auch den Nikolsdorfer Wänden.
    Sobald wir auf die Promenade treffen, gehen wir wieder nach rechts, um zurück auf Nikolsdorf zu treffen.
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  • Tag 02: Kellerdörfl

    Jul 19–20, 2020 in Austria ⋅ 🌧 19 °C

    Ganz entspand ging es heute wieder ins Wohnmobil.

    Die sechs Stunden Fahrt nach Kellerdörfl (einem Dörfchen in der Nähe von Salzburg, Österreich) waren eigentlich recht entspannt... wäre da nicht der Stau in Prag gewesen.
    Über die Europastraße 55 kommt man ja ganz leicht einfach von Dresden nach Prag, ob nun um dort zu reisen oder nur zum Durchfahren.
    Normalerweise fährt man mit dieser auch an der Altstadt vorbei.
    Normalerweise.
    Tja, aus irgendeinem Grund landeten wir aber genau dort: in der Altstadt Prags, in einem Wohnmobil. Da mit Auto auf Auto durchzufahren war gar nicht mal so einfach.
    Gott sei Dank musste ich das ja nicht tun 😅.

    Nachdem wir aber aus Prag direkt raus waren, ging wieder alles relativ entspannt Richtung Österreich. Höhe Linz überquerten wir dann die Grenze, mussten einen Linksschwenker nach Salzburg machen, um dann mit der E55 weiter nach Kellerdörfl zu fahren, wo unsere heutige Übernachtung war. Kellerdörfl kann man eigentlich schon gar nicht mehr als Dorf bezeichnen, da es wirklich nur aus einem Viereck besteht. Es ist so klein, dass einige Karten es nicht mal anzeigen - falls dies so ist: sucht einfach im Süden von Altenmarkt im Pongau

    Der nächste Morgen startete mit seinen 842 Metern über dem Meeresspiegel bereits sehr nebelig (F1). Bis auf die unteren Baumreihen stand dieser dick und man konnte gar nicht die umliegenden Bergkämme sehen.
    Da wir nur eine zweistündige Fahrt vor uns hatten, ging es morgens erst einmal auf einen kleinen Spaziergang durch die Täler der österreichischen Alpen.
    Auf diesem hatte Maximilian auch das erste Mal mit der Canon rumexperimentiert und sogleich einen Schmetterling vor die Linse bekommen.
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  • Tag 03: Peričnik Wasserfall

    Jul 20–21, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 22 °C

    Die Fahrt zur Slowenischen Grenze sollte eigentlich nur grobe zwei Stunden andauern.

    Wir folgten mal wieder der E55 bis nach Villach, wo wir auf die E61/A11 wechselten, um zum Karawankentunnel zu gelangen. Dieser ist ein 8km langer Tunnel und verbindet die österreichische und slowenische Autobahn. Seinen Namen hat er von den Karawanken, einem Gebirgsstock der südlichen Kalkalpen. Pro Stunde können so 2000 Fahrzeuge durchfahren und so ungefähr eine Zeitstunde sparen.
    Dies bringt natürlich nichts, wenn man, so wie wir, dann zwei Stunden vor diesem Tunnel ansteht.
    Nachdem wir den Tunnel hinter uns ließen, verlief die letzte halbe Stunde nach Mojstrana ohne Probleme.
    Dort parkten wir das Wohnmobil, um dann gemeinsam zum Peričnik Wasserfall zu laufen.

    Vom Parkplatz aus ging es auf die Triglávska cesta. Dieser Straße folgten wir knappe 2,5km entlang dem Fluss Triglávska Bistrica bevor wir nach rechts abbogen, um auf einen kleineren Waldweg zu gehen. Während wir hier antlang liefen, erreichten wir fast 200 gelaufene Höhenmeter.
    Schon bald erreichten wir aber auch nach 3,5km den Peričnik Wasserfall (F 3,4). Dieser ist mit seinen 52 Metern Fallhöhe einer der höchsten Wassefälle Sloweniens.
    Nach dem Wasserfall bogen wir bei nächster Möglichkeit nach Links, um wieder auf die "Hauptstraße" (Triglávska cesta) zu gelangen. Dieser folgten wir nun die knappen 4km zurück zum Parkplatz.

    Am Wohnmobil angekommen, ging es entlang der Landstraße 201 nach Krajanska Gora, wo sich unser Campingplatz direkt an der Save (F5) befand.
    Die Save (oder Sau) ist der größte Fluss von Slowenine und Kroatien. Sie entspringt im Gebiet des Triglav nahe der Grenze von Slowenien und Österreich und mündet nach 940 Kilometern in die Donau nahe Belgrad (Serbien).

    Und mit einer schönen Aussicht auf die Spik (dt.: Spitze) Berggruppe ging es heute wieder in die Betten (F6).
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  • Tag 04: Vršič Pass und die Soča

    Jul 21–23, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute sollte es von Kranjska Gora nach Bovec gehen.

    Verbunden werden diese beiden Orte, und der Rest des Soca Tals, durch den Vršič-Pass. Mit seinen 1161 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchste in Slowenien.
    Während man diesen durchquert, geht es 24 Serpentinen nach oben und dann 26 Serpentinen wieder runter, von Kransjka Gora aus. Diese waren gar nicht so leicht zu durchfahren mit einem Wohnmobil, aber wir haben alles ohne Probleme (oder Schäden) geschafft. Da ich sehr leicht zur Reisekrankheit neige, durfte ich diesmal vorne im Auto sitzen.
    Glücklicherweise gibt es aber auf dem Pass mehrere Möglichkeiten zur kurzen Rast. Viele dieser bieten auch Aussichtspunkte, wie zum Beispiel eine Sicht auf das Auge/Fenster von Prisank (F2). Dieses ist mit seiner 40x80 Meter Größe eines der größten natürlichen Öffnungen in den julischen Alpen.

    Im Süden des Passes entspringt auch die Soca (F5). Dieser smaragdgrüne Fluss sollte uns am Nachmittag noch so einiges an Spaß (und Adrenalin) kosten.
    Erstmal fuhren wir aber zum Campingplatz Klin, welcher kurz vor Bovec liegt.
    Dieser war nur wenige Meter entfernt von der Soca, wobei genau hier der Zusammenfluss der kleinen und großen Soca war.
    Da der Nachmittag gerade erst angebrochen war, sind wir in unsere Badesachen reingeschlüpft und dann raus zum Fluss. Bei Temperaturen kurz unter 30ºC waren die 20 eine schöne Abkühlung.
    Naiv, wie wir waren, sind Maximilian und ich in die kleine Soča gesprungen (klein = ungefährlicher), dabei hätten wir genau dass Gegenteil tun sollen. Trotz des flachen Wassers, oder vielleicht sogar gerade deshalb, waren die Strömungen hier sehr stark und haben uns beide so einige Male herumgewirbelt. Dabei gab es sicherlich auch eins, zwei Momente, wo es nicht nur Spaß war, sondern auch ernst werden konnte. Im Nachhinein waren meine beiden Beine und Unterarme voll mit Kratzern und blauen Flecken (F6) - aber Spaß hat es dennoch gemacht. Außerdem haben wir auch eine Lektion gehabt: die kleine Soča ist gefährlicher als die Große :).
    Beim Zufluss in die große Soča waren diese an einigen Stellen nochmal deutlicher zu merken, flachten danach jedoch ab. Als Vorhut haben Maximilian und ich unsere Informationen weitergegeben, damit unsere Schwester dann direkt in den ruhigen Bereich einsteigen konnte.
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  • Tag 05: Badetag

    July 22, 2020 in Slovenia ⋅ 🌩️ 21 °C

    Heute hieß es: Entspannen.

    Nach all den Wanderungen, und da es heute relativ warm war, war heute ein Badetag geplant.
    Hierfür fuhren wir nach Bovec und folgten dann dem Flusslauf gen Westen bis wir Kobarid erreichten. In dem kleinen Örtchen suchten wir einem Parkplatz, um im Nachgang zu einer Badestelle zu gelangen. Diese hat Christina auf einer Internetwebsite gefunden, welche über die Geheimtipps Slowenien sprach..
    Der Weg zur Badestelle führe uns entlang der Napoleonbrüche (F6) auf Sandwegen und Hängebrücken (F2), welche nicht nur über dem Fluss schaukelten, sondern auch noch fehlende Bretter hatten - also alles landestypische Fußwege ;).
    Später ging es dann auch über Steine, um die flachen Stellen des Flusses zu überqueren, da die andere Uferseite leicht begebarer war. Da es kein offizieller Weg, sondern eher ein Treff von Einheimischen ist, gab es dort auch keine Route und man musste sich einfach so finden.

    Letztendlich fanden wir jedoch das Wasserloch und Maximilian und Robert haben es den Einheimischen gleichgetan und sind hinein ins kühle Blau gesprungen (F3, V4).
    Mia und ich hielten uns eher im ruhigeren Bereich auf, und tauchten im klarem Wasser. Hierbei fand Mia sogar Ohrringe und einen Ring. Dieser sorgte beim Packen noch für einiges Chaos.
    Da er lose auf der Decke rumlag, und er auch recht schön war, hatte ich ihn dann eingesteckt bevor er verloren ging. Weder Mia noch Christina hatten das aber mitbekommen und so suchten sie vergeblich nach einem Ring, der gar nicht verschwunden war.

    Mehr habe ich gar nicht für heute.
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  • Tag 06: Kozjak Wasserfall

    Jul 23–24, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute ging es etwa 15km in den Süden (Luftlinie) nach Kobarid.

    Die 30 Kilometer kosteten uns mit dem Wohnmobil jedoch fast eine gesamte Stunde bevor wir am Kamp Koren Kobarid ankamen.
    Dort wurde erstmal das Wohnmobil abgestellt, jedoch begaben wir uns schon bald mit einem gepackten Rucksack Richtung Veliki Gradec (dt.: klein Graz), einer der Berge in den Voralpen von Slowenien.
    Vom Campingplatz ging es also wieder auf einen sandigem Weg entlang der Soča. Diesem folgten ein bisschen mehr als einem Kilometer Richtung Norden. Danach bogen nach rechts, um nun dem Kozjak zu folgen.
    Dieser Bach entspringt aus bei knappen 1200 Metern über dem Meeresspiegel aus dem Berg Krnčica und fließt dann durch mehrere Klammen, stürzt über sechs Wasserfälle und mündet letztendlich bei Kobarid in die Soča.
    Auf der Soška pot (dt.: Soča Straße) ging es nun Richtung Wasserfälle. Bevor wir diese jedoch erreichten, gab es nach 1,5km insgesamt eine kleine Höhle am Weg (F2). Auch führte dieser Weg über mehrere große und kleine Hängebrücken (F1). Viele dieser heißen Hudicev most (dt.: Teufelsbrücke), da Brücken über gefährliche und/oder enge Schluchten so bezeichnet werden.
    Weiter auf dem Weg erreichten wir bald den ersten Wasserfall Mali Kozjak. Seine 8 Meter Höhe kann man gar nicht gut auf Fotos einfangen, da der Weg nur am oberen Ende seiner Pracht vorbeiführt (F3.
    Der Mali Kozjak ist übrigens einer der beiden Wasserfälle, die vom Kozjak Bach für Besucher frei gegeben ist.
    Den zweiten Wasserfall, der Veliki Slap (dt.: großer Wasserfall), folgte kurz darauf (F4). Nach 2 Kilometern auf dem gepflegten Wanderweg öffnen sich die hohen, dunklen Wände der Schlucht und lassen einem in ein kleines, geschütztes Naturparadies blicken. Aus 15 Metern Höhe prasselt der Veliki Kozjak hinein in ein klares Becken, dort ist Schwimmen jedoch unerwünscht (abgesehn von gebuchtne Touren). Abseits von den Wasserfällen ist das Schwimmen jedoch an einigen Stellen erlaubt, was wir an diesem warmen Tag natürlich genutzt haben.
    Nach knapp 7 Kilometern erreichten wir dann wieder den Campingplatz und genossen noch den restlichen Abend.
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  • Tag 07: Tolminer Klamm

    July 24, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute ging es zum Meer.

    Bevor dies jedoch erreichten, machten wir nach einer halben Stunde einen Zwischenstop in Tolmin, um dort über eine 8 Kilometer Wanderung am südlichsten Punkt des slowenischen Nationalparks Triglav zu machen. Dabei erkundigten wir die Tolminer Klamm, welche sich aus der Tolminka- und Zadlaščia-Schlucht zusammensetzt.

    Vom Parplatz aus ging entlang dem Fluss Tolminka einem Wanderweg entlang bis wir die Schlucht per Brücke überquerten.
    Auf der östlichen Seite des Flusses folgten wir nun der Zadkaščia (ein weiterer Fluss) bis zum Ende des Wanderweges, dort gibt es den medvedova glava (dt.: Bärenkopf) (F2).
    Dies ist ein großer, mit Moos bewachsener, Felsen, welcher zwischen den Felsenwänden hängt - und, naja, er sieht eben aus wie ein Bärenkopf.

    Nachdem wir diesen Aussichtspunkt begutachtet hatten, ging es den Wanderweg wieder ein Stück zurück. Bei der ersten Gelegenheit ging es dann nach rechts und gleich darauf nochmal, um die zadlaska jama (dt.: Dantehöhle) zu erreichen.
    Diese Höhle (F3) ist 1.140m lang und erreicht eine Tiefe von bis zu 41 Metern, jedoch ist nur der erste Abschnit mit einer Führung zu besichtigen.
    Ursprünglich erhielt diese Höhle ihren Namen nach dem naheliegendem Dorf Zadlaz.
    1319 erhielt sie jedoch noch einen zweiten Namen. Damals lud der Patriarch Pagano della Torra den italienischen Philosophen und Autor Dante Alighieri nach Tolmin ein. Während seines Besuches wurde ihm auch die Höhle gezeigt, welche ihn (nach Erzählungen) für seine Dichtung "Göttliche Komödie" inspirierte. Leider starb er bereits zwei Jahre nach seinem Besuch in diesem schönen Örtchen und die Höhle wurde ihn zu ehren nach umbenannt.
    Die Temperaturen sinken in der Höhle, auch ist es hier feuchter als draußen, da sie eine der vielen Höhlen ist, durch die das Schmelzwasser des Isonzo Gletschers abfließt.

    Als wir die Dantehöhle hinter uns ließen, führte uns der Weg wieder zurück zur Tolminka, von wo aus man einen sehr schönen Blick auf die naheliegende Stadt hat.
    Über die Teufelsbrücke (ich habe ja gesagt, viele wurden so benannt) (F4, 5), kamen wir auf die westliche Seite des Flusses.
    Dort folgten wir der leicht befahrenen Straße Zatolmin zurück zum Auto.

    Von Tolmin aus, ging es dann ans Meer.
    Slowenien hat mit seinen 46 Kilometern Küste nicht gerade sehr viel Anschluss zum Meer, jedoch ist dieser kurze Bereich der Adriaküste sehr schön und beladen mit erstklassigen touristischen Angbeoten.
    Von der Wanderung ging es also nochmal zwei Stunden bis ans Meer.
    Als wir am Campingplatz ankamen, war es bereits später Nachmittag und so hatten wir kaum noch Zeit, um etwas anderes zu machen.
    In der kühlen Abendluf sind wir vom Campingplatz aus ans Meer, um an der Promenade zu einem naheliegenden Restaurant zu laufen, wo wir dann Abendbrot gegessen hatte.
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  • Tag 08 und 09: Adria Ankara

    Jul 25–27, 2020 in Slovenia ⋅ ☀️ 25 °C

    Die nächsten zwei Tage hieß es: Beine hochlegen und die salzige Meeresluft genießen.

    Bereits früh am Vormittag staute sich die Luft auf dem Campingplatz, da kein einziges Lüftchen wehte. Dadurch fanden wir uns bereits sehr früh auf dem Weg zum Wasser.
    Hier gab es ein kleines Windstößchen, jedoch war es doch im Wasser angenehmer als am Trockenen. Bevor wir jedoch ins Meer gegangen sind, gab es vorher einen kleinen Abstecher zum Meerwasser-Pool (F2) direkt am Camp, um diesen auszuprobieren.

    Am Abend sind wir nochmal zum Nebenörtchen Koper gelaufen, um uns den Hafen dort anzugucken.
    Soweit es ging sind wir an kleineren Straßen entlang gelaufen, mussten jedoch trotzdem die Hälfte der 5 Kilometer auf der 406 laufen, was immer noch entspannt war.
    In Koper angekommen, schauten wir uns den Hafen an und erspäten die Containerschiffe aus näherer und weiterer Entfernung (F1).
    Zum Abendessen gab es dann Pizza, wobei wie eine normale (30cm Durchmesser) Pizza wählten und Robert die Große (50cm) (F5).

    Auch der zweite Tag wurde am (beziehungsweise im) Wasser verbracht, wobei Mia und ich am Pool blieben, während die anderen drei wieder ins Meer sind (F3).
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  • Tag 10: Slavica Wasserfall

    July 27, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute ging es vom Meer wieder von Norden.

    Über die Grenze von Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, ging es für uns zum Bohinj See. Dieser ist ein sehr beliebter Urlaubsort in Slowenien, aber ich werde Morgen mehr darüber reden :).
    Nachdem wir einen Parkplatz auf dem Campingplatz gefunden hatten, was gar nicht mal so einfach war.

    Im Nachgang ging es für uns auf eine kleine Wanderung (zum nächsten Wasserfall).
    Vom Camp aus ging es auf die Straße Ukanc, welcher wir 3 Kilometer entlang der Savica folgten. Danach trifft man auf die 904, welche nach Koča pri Savici führt.
    Zu diesem Zeitpunkt hatten wir auch schon über 100 Höhenmeter geschafft und bogen auf den Wanderweg Savica Dom na Komni (F1) ein.
    Dieser führt ein Kilometer nach oben, wo wir dann auch endlich auf den Wasserfall treffen. Auf der letzten Ecke, bevor man in das Becken des Wasserfalles blicken kann, ist eine kleine Baute, wo man eine schöne Aussicht auf das Tal hat (F2, 3). Von dort aus kann man auch super den Campingplatz am Bohinj See und die Bergstation Vogelsang erblicken, zu diesen beiden Sachen gibt es in den nächsten zwei Tagen mehr.
    Auf 740 Metern über dem Meeresspiegel endet der Wanderweg und wir haben die Sicht auf den 51 Meter hohen Wasserfall, welcher aus den Felsen springt (F4).
    Der Wasserfall fällt in den ersten Stausee des Ukane Kraftwerks und erreicht über den Zweiten die Velika (dt.: große) Savica. Diese veint sich mit dem zweiten Quellfluss, der Mala (dt.: kleine) Savica kurz vor dem Bohinj See, welchen sie als Sava Bohinjka verlassen. Bei Radovljica vereinigen sich die Sava Bohinjka dann mit der Sava Dolinka zur Save.
    Diesem Flusslauf folgten wir auch relativ bis zum Bohinj See, wo wir unsere heutige 12 Kilometer Wanderung abschloßen.
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  • Tag 11: Bohinj See

    Jul 27–29, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 27 °C

    Wie gestern bereits angesprochen, blieben wir zur Zeit drei Tage am Bohinj See (beziehungsweise Wocheiner See im Deutschen).

    Das idyllische Bohinj Tal befindet sich im Südosten des Nationalparks Triglav und ist ein Talbecken, welche aus einem Ober- und Untertal, plus dem See, besteht - und trotz der Schönheit ist es größtenteils naturbelassen :).

    Einen anderen Namen für das Kamp Bohinj ist auch Kamp Zlatorog, welches nach der Sagengestalt Zlatorog (dt.: Goldhorn) benannt wurde.
    Diese Sage hat ihren Ursprung im Triglav Gebiet und ist ein wilder, weißer Gamsbock, welcher goldene Hörner hatte.
    Er besaß wohl oben im Triglav Gebiet einen Garten und war der Hüter eines verborgenen Schatzes. Dieser wurde jedoch Ziel eines habgieriegen Jägers, welcher den Zlatorog erschoss. Aus dessen Blut wucht jedoch sofrt eine Wunderblume, welche diesem Wesen das Leben zurückgab. Gefüllt von Wut über dieses Vergehen, tötete der Zlatorog den Jäger, wobei er auch seinen Garten zerstörte - und er war nie wieder gesehen.

    Im östlichen Ort vom Bohinj See, Ribcev Laz (F3), kann man von dieser Sage auch noch Spuren sehen.
    Somit ging es am zweiten Tag für uns in den Nebenort, vorrangig um Einkaufen zu gehen. Der Weg führte uns 5 Kilometer entlang des Ufers auf der asphaltierten 904 (F2) bis wir die andere Seite des Sees erreichten.
    Vor Ort gibt es eine bronze Statue des Zlatorog, neben einem sehr schönen und vor allem ruhigen Gebiet zum Baden gehen.
    Für den Rückweg nahmen wir das Boot (F4), welches uns über den See zurück nach Ukanc brachte, wo auch der Campingplatz ist.

    Der Nachmittag wurde gefüllt mit baden und entpsannen (F5). Christina und Maximilian haben sich ein Stand-Up Paddel gemietet (F6), mit welchen sie den See nochmal anders erkundet haben - und Mia durfte natürlich auch eine Tour mit Maximilian drehen (F7).
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  • Tag 12: Vogelsang

    July 29, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 21 °C

    Bekanntlich sind ja Reisen auch zum Lernen da, um in andere Kulturen reinzuschnuppern, Landschaften zu besichtigen und Essen auszuprobieren.
    Eine unserer Traditionen ist es, jedes Jahr (zufällig) eine neue Vokabel zu lernen, beziehungsweise eher Christina und Robert. Dieses Jahr war es die Frage nach dem "cable car" - der Seilbahn.

    Diese brachte uns nämlich auf den Berg Wogel (dt.: Eck) (F1). Dieser ist ein Teil der julischen Alpen und seine Spitze ist fast 2.000 Meter über dem Meeresspiegel.
    Der Bereich ist vor allem für sein Skigebiet bekannt, hat jedoch auch so eine schöne Aussicht auf zum Beispiel die Karpaten.
    Nachdem wir die Aussicht genoßen haben (F3-5) und oben die Bergstation erkundet haben (F2, 6-7), ging es nochmal zum Abschluss der Reise in das Panorama-Restaurant, um bei einem Eiskaffee die Mittagssonne zu überdauern (F8).
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  • Tag 13: Ab nach Hause

    July 30, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach gelungenen (fast) zwei Wochen Urlaub, wenn auch mehr Abendteuer-reich als erst gedacht, ging es für uns heute endlich wieder nach Hause.
    Diesmal fuhren wir jedoch nicht über Prag.
    Stattdessen ging es vom Bohinj See über Salzburg zurück nach Deutschland, wo wir über München, Nürnberg und Chemnitz fuhren, um letztendlich wieder in Senftenberg anzukommen.
    Eigentlich war diese Fahrt in zwei Tagen geplant, aber der Verkehr war so gut, dass wir ihn in einem Zug durchgezogen haben, natürlich mit Pausen, und so konnten wir auch diesen schönen Sonnenuntergang erleben.
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    Trip end
    July 30, 2020