Tag 10: Bozen
August 30, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C
Heute ging es nach Bozen.
Unser erster Stop lag jedoch vor der Stadt: der Salewa „Stützpunkt“ (F1).
Im Herbst hatte Maximilian nämlich ein Outdoor Erlebnis und hat hier versucht einige Dinge zu besorgen. Er ging mit einer neuen Jacke und Hose raus. Ich hatte mich nach einem neuen Schlafsack für kältere Temperaturen umherschaut, jedoch keinen passenden gefunden.
Danach ging es nach Bozen rein. Geparkt haben wir in einem Parkhaus nahe des Hauptbahnhofs.
Nach einem kurzen Trip durch die Hauptstraße, welche wirklich voll war, bogen wir nach rechts ab und ging durch schöne italienische Gassen (F2).
Apropos Bozen, die Stadt liegt im Süden Tirols und entstand im Mittelalter als wichtiger Handels- und Marktort an der Kreuzung bedeutender Alpenrouten. Durch seine lange Zugehörigkeit zum historischen Tirol ist die Stadt kulturell und sprachlich stark deutsch geprägt. Erst nach dem Ersten Weltkrieg kam Bozen zu Italien, was bis heute zu seiner besonderen Zweisprachigkeit beiträgt. Einige Straßenschilder oder Läden waren so auf Deutsch und eigentlich hat man auch mehr Deutsch als Italienisch gehört.
Am Castel Hörtenberg vorbei (F3), ein fünfhundert-Jahre-altes Schloss was mittlerweile ein fünf Sterne Hotel ist, ging es auch schon bald ins Grüne — und zwar dem Sant‘ Oswald Weg entlang. Dieser wurde nach dem angelsächsischen König Oswald von Northumbria benannt.
Der Weg führt über Treppen (F4) am Rande des Berges Monte Tondo (dt. Runder Berg) entlang und man hat eine schöne Aussicht auf Bozen (F5). Aber es ging wirklich nur ein bisschen mehr als 100 Höhemmeter den Berg hoch, also nicht viel.
Serpentinenmäßig ging es dann wieder runter und zurück zur Zivilisation.
Dort kamen wir am Castel Klebenstein (dt. etwa Burg am Felsen) vorbei (F6). Diese ist ein kleiner Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert.
An der Wassermauer entlang, ein promenadeähnlicher Weg, welcher die Talvera von der Stadt abgrenzt. Die Talfer („die Strömende“) ist ein Fluss welcher Alt-Bozen von den neueren Stadtviertel teilt und hinter Bozen in die Eisack mündet.
Anyways, ein paar hundert Meter entlang der Wassermauer, vorbei an angepflanzten Hanfpalmen (leider kein THC drin 🥲), konnten wir auch bald Castel Campiglio sehen (F7). Dies ist eine kleine Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Recht unscheinbar, aber schön.
Hinter der Burg ging es dann nach links zurück in die Stadt. Dort war unser nächster stop der Piazza Walther (dt. Walther Platz), wo wir uns ein Eis geholt haben (F8).
Gegenüber von dem Platz konnte man übrigens auch den Dom Maria Himmelfahrt sehen (F9). Erste Kirchenbauten an dieser Stelle gab es bereits im 12. Jahrhundert, aber die heutige Kathedrale stammt größtenteils aus dem 15. Jahrhundert, als sie im gotischen Stil neu errichtet wurde.
Gothik 🥰.
Halb vier waren wir wieder am Auto und sind zurück zur Ferienwonung gefahren.
Nach einer kurzen Pause ging es dann in eine Pizzeria im Dorf, um dort zu essen.
Nach einem kleinen mental breakdown von mir, ist Christina zum Markt gerannt (weil der gleich zu gemacht hat), um mir dann später noch einen Salat zu machen (F11).Read more











