• Mattheos space
  • Mattheos space

Zwischen Bergspitzen und Seen

Dieses Jahr geht es im Sommerurlaub eine Woche an den Bohinj See in Slowenien und eine Woche zurück nach Norditalien, weil wir es so vermisst haben. Read more
  • Trip start
    August 21, 2025

    Anreise I

    Aug 21–22, 2025 in Austria ⋅ 🌧 17 °C

    „Voll die Koffer und voll der Tank,
    keinen Euro auf der Bank,
    aber reichlich Hunger auf Sonnenschein,
    wenn der Sommer kommt.“ ~ „Wenn der Sommer kommt“ von Rolf Zukowski.

    Heute ging es endlich los.
    Mit dem voll gepackten Auto ging es kurz nach 8 Uhr Richtung Süden (F1).
    Nach ein bisschen mehr als zwei Stunden und fast dreihundert Kilometern, machten wir unsere erste Pause in Gefrees.
    Nach etwa 15 Minuten ging es aber auf der A9 weiter Richtung München.
    Um 13 Uhr machten wir erneut Pause, immer noch in Bayern. Mit seinen 360 Kilometern Länge dauert es ein bisschen, dass größte Bundesland Deutschlands zu durchqueren.
    Kurz vor der österreichischen Grenze machten wir hinter Windshausen noch eine letzte Pause.
    Im Anschluss ging es noch einmal eine Stunde weiter bis wir endlich an unserem heutigen Ziel ankamen: St. Johann.

    16 Uhr kamen wir an unserer Unterkunft Mountain Blast (F2) an. Diese ist ein kleines Hostel bei St. Johann (Kirchdorf).
    Für die Nacht sind Maximilian und ich in einem Zweierzimmer untergebracht (F3) und der Rest (Christina, Robert, Mia und Mo) in einem Dreierzimmer.

    Nachdem wir ein bisschen die Aussicht genossen haben (F4 und 5), ging es kurz vor 19 Uhr runter nach St. Johann.
    Ursprünglich wollten wir eigentlich die 2 Kilometer zum Gasthof laufen, aber da es bereits den ganzen Nachmittag regnete, sind wir letztendlich doch mit Auto gefahren.
    Im Landgasthof Mauth gab es dann für uns etwas zu essen. Ich hatte ein paar Pommes mit Nuggets und zum Nachtisch gab es einen großen Hefekloß (gefüllt mit Pflaumenmus) mit Vanillesoße und Mohn (F6).

    Gegen 21 Uhr waren wir wieder in der Unterkunft und jetzt heißt es: den Abend ausklingen lassen und rechtzeitig schlafen gehen (oder halt nicht).
    Read more

  • Anreise II — Bohinj See

    Aug 22–28, 2025 in Slovenia ⋅ ⛅ 22 °C

    Geweckt von einer Mücke um 5 Uhr, startete unser Morgen bereits in der Früh (F1).
    Um 8 Uhr gab es dann Frühstück (F2), einfach Brötchen und Orangensaft.
    Eine Stunde später hatten wir auch schon gepackt und bald ging es wieder ins Auto.
    Bis 11 Uhr sind wir dann erstmal gefahren und haben eine kurze Pause in der Autobahnraststätte in Flachau (F3) gemacht. Wir waren Tatsache dort schon ein paar Mal, weil Robert die Aussicht so mag.
    Die Fahrt über habe ich eigentlich nur geschlafen, da ich ja in der Nacht nur 4,5 Stunden hatte.

    Nach einer halben Stunde ging es dann auch schon weiter und kurz vor 14 Uhr erreichten wir den Bohinj See.
    Am Bohinj See sind wir in einer Jugendherberge (F4) untergebracht („Hostel Pod Voglom“) und bauen auch schon kurz darauf unser Zimmer bezogen. Mal wieder sind Maximilian und ich in einem Zweierzimmer (F5) und der Rest in einem Dreierzimmer untergebracht.

    Im Anschluss — ungefähr eine Stunde später — sind wir alle, mit Ausnahme von Maximilian, dann noch in den Nebenort Ribčev Laz gelaufen (F6), um für die Woche einkaufen zu gehen (F7).
    Falls ihr noch mehr über die beiden Orte wissen wollt, könnt ihr gerne bei dem Footprint zum Tag 11 des „Slowenien 🧑‍🧑‍🧒‍🧒-Trip“ (2020) vorbeischauen :).

    Vom Einkaufen zurück, war es bereits halb fünf. Ich habe die Snackecke für mich und Maximilian eingerichtet (F8) und danach haben wir uns fertig gemacht, um in See zu springen (F9). Das Wasser war in den ersten paar Metern relativ angenehm und wurden dann (obviously) kälter je tiefer man ging. Mia und Maximilian sind die ganze Zeit nach Steinen abgetaucht, während ich eher
    Gegen 18 Uhr sind wir dann zurück zur Unterkunft, um uns abzutrocknen und in warme Klamotten zu schlüpfen.

    Als letzter Tagespunkt stand das Abendessen. Bereits beim Einkaufen, haben wir uns den Kopf zerbrochen, was es wohl geben soll.
    Letztendlich haben wir uns für das Essen direkt in der Unterkunft entschieden.
    Für mich gab es so ein Lavendel-Eistee (weil sie kein Holunder mehr hatten) und eine Portion Pommes (F10). So viel Auswahl gab es aber bei der Karte auch nicht. Maximilian hatte zum Beispiel noch gefüllte Paprika gegessen. Zum Nachtisch gab es für die meisten noch zwei Plinse mit Erdbeermarmelade oder Schokosauce.
    Ursprünglich wollten wir den Abend noch ein wenig ausklingen lassen, aber es waren alle ziemlich müde und so sind wir nach dem Abendbrot einfach nur alle auf unsere Zimmer.
    Read more

  • Tag 03: Perićnik Wasserfall

    August 23, 2025 in Slovenia ⋅ ☁️ 16 °C

    Irgendwie war ich heute wieder um 5 Uhr Morgens wach.
    Die Zeit bis zum Frühstück um 8 Uhr (F1), habe ich mit Lesen verbracht. Zur Zeit lese ich „Vergessene Kinder“ von Luna Darko.

    Ursprünglich wollten wir bereits um 9 Uhr dann los fahren, aber letztendlich wurde es eine halbe Stunde später.
    Für die 25 Kilometer mit Auto brauchten wir eine gesamte Stunde bevor wir in Mjostrana ankamen. Dort mussten wir aufgrund des Triclav Trail Runs (ein Rennen von 12 bis 78 Kilometern) einen anderen Parkplatz suchen, welcher unsere Wanderroute um 2 Kilometer und 100 Höhenmeter verlängerte.

    Kurz nach halb Zwölf ging es jedoch endlich los. Zuerst mussten wir den Kilometer durch Mjostrana (dt.: Meistern) laufen und bogen bald schon rechts auf einem Waldweg ein.
    Von dort aus ging es erstmal 200 Höhenmeter nach oben, mit bis zu 30% Steigung (F2 & 3).
    Nach weiteren 150 Höhenmetern machten wir erneut eine Pause.
    Mit der Perspektive, dass noch weitere 450 Höhenmeter vor mir lagen (und ein paar anderen Gründen), entschied ich mich dazu frühzeitig umzukehren (F4).
    Auf dem Weg zurück telefonierte ich noch mit zwei Freundinnen und kam gerade so noch vor dem Regen zurück in Mjostrana an (F5). Im Anschluss gab es sogar einen Regenbogen (F6).

    Währenddessen sind die anderen die gesamte Route gelaufen (F7).
    Als sie an der Hütte vorbei gelaufen sind und von der Route erzählt habe, wurde ihnen wohl „Viel Glück“ gewünscht.
    Wie im Bild 8 zu sehen, ging der Weg teilweise direkt am Abgrund lang und war nur durch ein dünnes Seil „abgesichert“.
    Weiter unten führte der Weg, welcher auf den meisten Karten gar nicht als Weg eingezeichnet ist, mithilfe einer „Brücke“ über den Fluss Peričnik (F9).
    Irgendwann kamen aber auch sie am slap (dt.: Wasserfall) an (F10).
    Hierzu gibt es auch einen Footprint in der vergangenen Slowenien-Reise (ebenfalls Tag 03).

    20 Uhr trafen wir wieder zusammen am Mercator (einer Supermarktkette hier in Slowenien).
    Dort haben wir einen kleinen Einkauf gemacht bevor wir relativ kaputt wieder zurück zur Unterkunft gefahren sind. Selbst Mo lag schlafend im Autositz.
    Zurück in Bohinj gab es für jeden eine Schnitte auf die Hand (F11), eine kurze Dusche (F12) und dann nur noch das Bett.
    Read more

  • Tag 04: Ausruhen

    August 24, 2025 in Slovenia ⋅ ☁️ 17 °C

    „Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte.“ ~ Bibel, Genesis 2,2.

    Nach der Tour gestern war heute ein ruhiger Tag angesetzt.

    Um 8 Uhr hatten wir uns wieder zum Frühstück getroffen (F1).
    Der Vormittag wurde in den Zimmern verbracht, beziehungsweise genutzt, um das erste Mal Wäsche zu waschen (F2).
    Außerdem haben einige die Zeit genutzt, um ein wenig Schlaf nachzuholen.

    18 Uhr haben wir uns dann bei den anderen im Zimmer getroffen, um dort das erste Mal etwas selbst zu kochen — Tütensuppe auf dem Gaskocher (F3).
    Nach dem kurzen Abendbrot haben wir noch einen Spielabend gemacht, welcher letztendlich nur aus Stirnraten bestand.
    Original wollten wir nur bis um 10 spielen, sind letztendlich aber erst gegen 23 Uhr zurück aufs Zimmer.
    Read more

  • Tag 05: Mostnica Gorge

    August 25, 2025 in Slovenia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem wir gestern nicht viel gemacht hatten, ging es heute wieder ins Grüne.
    Frühstück gab’s wie immer um 8 Uhr, wobei Maximilian und ich heute verschlafen haben und erst viertel Neun oder so dann unten waren.

    Kurz vor Zehn sind wir dann von der Unterkunft los, Richtung Ribčev Laz (F1).
    Sonst sind wir zum Einkaufen bei der Kreuzung rechts, diesmal nach links und schon bald erreichten wir einen Feldweg (F2). Dieser führte uns weiter am Bohinj See entlang und dann ging es ein kleines Stück nach oben, jedoch trafen wir dort auf eine Kuhweide und sind lieber wieder umgekehrt.
    Somit ging es auf dem Feldweg weiter Richtung Stara Fužina lang. Das Örtchen haben wir jedoch nur kurz am Rande gesehen und trafen nach 5km auf den Fluss Mostnica (dt. Brücken Fluss), er ist leicht zu sehen auf Foto 3.
    Auf einem kleinen Pfad direkt am Wasser fing es nun weiter. Am Ende dieser waren Ruinen einer Eisenfabrik zu sehen, zumindest ein Teil davon (F4).
    Bald darauf ging es mehr ins Grüne (F5) und wir liefen einem Waldweg entlang.

    Kurz nach halb 12 kamen wir an dem Verkaufsstand an, wo wir die Tickets geholt haben (3€ für erwachsene und 1,50€ für Kinder von 7-14 Jahren). Nun konnten wir weiter am Fluss entlang laufen. Ab hier begann auch die zweite Hälfte von den Höhenmetern (90hm).
    Während wir also dort durch Waldpfade zum Wasserfall kraxeln (F6, 7), erzähle ich euch einiges über die Mostnica Gorge.
    Mostnica Gorge ist Slovenisch heißt auf Deutsch „Schluchtbrücke“. Sie ist eine der meist besuchtesten Naturattraktionen am Bohinj See.

    Der Alpenfluss ist etwa 2 Kilometer lang und vor allem für seine Stromschnellen bekannt.
    Das große Highlight ist jedoch der Slap Mostnica (dt.: Brückenwasserfall), wo die Schlucht und das Voje-Tal enden (F8). Dieser ist, so wie die Schlucht an ihren tiefsten Stellen, 20 Meter hoch.

    Auf dem Rückweg vom Wasserfall hielten wir an einer Berghütte (F9) an, um kurz etwas zu trinken.
    Eine halbe Stunde später, um 15 Uhr, ging es dann wieder entlang der Schlucht zurück, diesmal aber auf der anderen Seite. Dort konnte man auch endlich die schönen Felsformationen erkennen (F10). Hier haben wir auch einige Zeit verbracht, das Wasser beobachtet, und mit dem abgekühlt, Mo hat sogar ein bisschen davon getrunken.

    Zurück in Ribčev Laz, sind wir Richtung Mercator gegangen, um dort im Center Restaurant Bohinj essen zu gehen. Die meisten haben sich für Pizza entschieden. Christina hat Nudeln bestellt und ich habe dann erst zu Hause zwei Schnitten gegessen, weil ich keine Lust auf warmes Essen hatte.
    Read more

  • Tag 06: Vogelsang

    August 26, 2025 in Slovenia ⋅ ☀️ 13 °C

    Der Morgen startete sehr nebelig. Diesmal wieder pünktlich, ging es für uns um 8 Uhr zum Frühstück.
    Der heutige Plan, sofern es wieder klarer wird, war es auf die Bergspitze Vogelsang zu fahren.
    Da dies aber noch nicht der Fall war, nahmen wir uns heute zum Frühstücken sehr viel Zeit. Maximilian und ich holten uns sogar noch einen zweiten Kakao und tranken diesen, während wir nach draußen auf den (nicht vorhandenen) See guckten (F1).

    Halb 10 ging es dann endlich los (F2). Wir liefen einen kurzen Weg, um die Talstation der Seilbahn zu erreichen. Auf dem Weg gab es sogar ein Modell der ersten Kabine (F3).
    Bald ging es dann hoch auf den Berg (F4) und oben wurde erstmal die Aussicht begutachtet (F4).
    Sobald wir damit fertig waren, ging es für uns zu Fuß weiter, um ein bisschen Action zu bekommen. Ich hatte mir jedoch am Vortag an beiden Füßen mehrere Blasen geholt, und so habe ich mich nach einiger Zeit hingesetzt und eine Pause gemacht (F6). Die anderen sind bereits weiter gegangen, bis zur richtigen Spitze (F7, 8).
    Ich bin währenddessen irgendwann wieder langsam zurück gelaufen. Gegen 14 Uhr habe ich mich dann an der Kreuzung niedergelassen und etwas entspannt (F9).
    Als wir alles wieder zusammen waren, machten wir noch ein Familienfoto (F10) und fuhren dann wieder runter.

    Der Nachmittag wurde wieder See verbracht (F11) und 19 Uhr liefen Maximilian und ich zur anderen Wohnung, um dort dort Abend zu essen.
    Heute gab es Hühner- bzw. Tomatensuppe und zum Nachtisch selbstgemachte heiße Schokolade.
    Ich war jedoch müde und bin dann danach pennen gegangen.
    Read more

  • Tag 07: Ausruhen

    August 27, 2025 in Slovenia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute hieß es für mich wieder ausruhen, weil ich am vorherigen Tag etwas zu viel Sonne abbekommen habe.
    Ich bin dann lediglich gegen Mittag Richtung Ribčev Laz gelaufen, um dort ein letztes Mal einkaufen zu gehen (F1).

    Die anderen sind dann zum Slavica Wasserfall gelaufen, westlich vom Bohinj See.
    Falls ihr davon mehr erfahren wollt, gibt es im Trip „Slowenoen 2020“ einen Footprint dazu.
    Ich habe trotzdem ma die Fotovergleiche hinzugefügt (F2, 3).

    Als wir alle wieder zurück in der Ferienwohnung waren, haben wir den Nachmittag am See verbracht.
    18 Uhr haben wir uns fertig gemacht, um gemeinsam nach Ribčev Laz zu laufen (F4). Dort aßen wir wieder beim Center Restaurant Bohinj und diesmal nahm ich sogar auch was (F5) — eine Tomatensuppe und eine Pizza Margherita (mit wenig Käse)
    Read more

  • Tag 08: Italien

    August 28, 2025 in Italy ⋅ 🌧 20 °C

    Heute ging es endlich über die Grenze 😊.
    Da wir eine längere Fahrt vor uns hatten, trafen wir uns bereits 7:30 Uhr zum Frühstück, um dennoch entspannt essen zu können.

    Kurz nach 9 Uhr saßen wir dann alle im Auto und alsbald ging es los.
    Die Fahrt über habe ich größtenteils geschlafen, so kann ich euch nur wenig mitteilen 😅.
    Nach 2h erreichten wir die italienische Grenze (F1)1, nahe Trieste. Direkt hinter der Grenze haben wir auch gleich unsere erste Pause eingelegt. Dort gab es eine lustige Toilette — da die „Raststätte“ gerade im Bau war. Neben einem provisorischen Gebäude für die Tankstelle war eine Bauspahnplatte, welche zwei Holzkabinen für die Toiletten freigab.
    Die nächste Pause machten wir erst 14 Uhr in Grigno. Dies ist ein kleines Örtchen in einem Tal von Südtirol — eine sehr beliebte Raststätte dank der Aussicht. Ich habe leider kein Foto davon gemacht.

    Kurz vor halb 4 kamen wir in Tuenno, Ville d‘Anaunia an. Dort hatten wir eine Ferienwohnung gemietet.
    Der erste Punkt war natürlich die Bett-Entscheidung. Diesmal war es sogar recht einfach. Wir hatten ein Zimmer mit einem Doppel- und Einzelbett und zwei Zimmer mit einem Doppelbett. Maximilian und ich nahmen die beiden letzteren, während der Rest das erste Zimmer nahm. Aufgrund der Bettdecke bekam ich das Zimmer, was ihr im F2 sehen könnt.

    Nachdem wir alles eingeräumt hatten, wollten wir eigentlich einkaufen gehen. Jedoch war es wirklich am Regnen (F3).
    Letztendlich haben wir uns, außer die kleineren Geschwister, dennoch dafür entschieden, da es nicht so schien als over demnächst aufhören würde.

    Der Weg durch das kleine Dörfchen war schnell gefunden, auch wenn wir einmal umsonst um die Kirche im Zentrum gelaufen sind (F4). Die Pfarrkirche Sant'Orsola e Compagne (dt. Heilige Ursula und Gefährten) überragt übrigens den gesamten Ort — und war unser Wegweiser.
    Mit vollen Rucksäcken ging es den kleinen Hügel zurück zur Ferienwohnung, immer noch im Regen (F5).

    Zum Abendbrot gab es simple Nudeln mit Tomatensoße und ein bisschen Salat.
    Danach haben wir dann noch ein bisschen Kartenspiele gespielt und am Ende gab’s ein „Versuche nicht zu lachen“, wobei ich kläglich versagt habe aufgrund von Übermüdung.
    Read more

  • Tag 09: Castillo Ruinen

    August 29, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute ging es auf die Suche nach Schlossruinen.

    Nach einem ordentlichen Frühstück ging es kurz vor 12 Uhr auf den Füßen gen Süden.
    Wir sind zum Nachbarort Tassullo gelaufen, an Apfelplantagen hinauf (F1, 2) und erreichten etwas eine halbe Stunde später die Schlossruine Valer (F3). Diese war leider am Freitag geschlossen. Aber, das Highlight konnte man trotzdem sehen: den höchsten Turm in Trentino — ein 40 Meter hoher achteckiger Granitturm.
    Im Folgenden sind wieder den Berg wieder runter und in eine kleine Schlucht runter (F4). Eigentlich war unser zweites Ziel ein paar weitere Dorf Ruinen zu sehen, jedoch haben wir irgendwie den Weg verloren. Es ging durch Brennnesselfelder am Fluss Torrente Noce entlang (F5) bis irgendwann der Weg von Wildtierpfaden an einem Abzweig des Flusses endete. Robert hat erst versucht rüberzuspringen, jedoch sind wir dann doch umgekehrt. An den Apfelplantagen entlang, ging es dann wieder hoch.
    14 Uhr waren wir dann wieder im Auto und fuhren nach Cles, eine Kleinstadt in der Nähe.

    Eine kurze Parkplatzsuche später, ging es zu Fuß wieder los.
    Vorbei an der Santa Maria Assunta Kirche (F7), ging es bald weg von der Stadt und stattdessen ging es mal wieder durch Apfelplantagen.
    Am Ende dieser öffnete sich das Gewächs zu einer weiteren Schlossruine: Cadtillo di Cles (F8). Dies liegt oberhalb des Stausees von Santa Giustina, ist jedoch heute nicht mehr besuchbar.
    Auf dem Weg zurück an einer Seitenstraße, haben wir voll den Regenschauer erwischt. Untergestellt haben wir uns dann unter Büschen, die aus Vorgärten rausragten oder schmalen Garage-Dächern (F9).
    Nach einer weiteren Umleitung auf dem Weg zurück, kamen wir halb vier wieder am Auto an.

    Zum Abendbrot gab es Rest von den Nudeln von Tomatensoße und ein paar Ravioli mit Spinatfüllung, die wir mal ausprobieren wollten.
    Read more

  • Tag 10: Bozen

    August 30, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ging es nach Bozen.
    Unser erster Stop lag jedoch vor der Stadt: der Salewa „Stützpunkt“ (F1).
    Im Herbst hatte Maximilian nämlich ein Outdoor Erlebnis und hat hier versucht einige Dinge zu besorgen. Er ging mit einer neuen Jacke und Hose raus. Ich hatte mich nach einem neuen Schlafsack für kältere Temperaturen umherschaut, jedoch keinen passenden gefunden.

    Danach ging es nach Bozen rein. Geparkt haben wir in einem Parkhaus nahe des Hauptbahnhofs.
    Nach einem kurzen Trip durch die Hauptstraße, welche wirklich voll war, bogen wir nach rechts ab und ging durch schöne italienische Gassen (F2).
    Apropos Bozen, die Stadt liegt im Süden Tirols und entstand im Mittelalter als wichtiger Handels- und Marktort an der Kreuzung bedeutender Alpenrouten. Durch seine lange Zugehörigkeit zum historischen Tirol ist die Stadt kulturell und sprachlich stark deutsch geprägt. Erst nach dem Ersten Weltkrieg kam Bozen zu Italien, was bis heute zu seiner besonderen Zweisprachigkeit beiträgt. Einige Straßenschilder oder Läden waren so auf Deutsch und eigentlich hat man auch mehr Deutsch als Italienisch gehört.
    Am Castel Hörtenberg vorbei (F3), ein fünfhundert-Jahre-altes Schloss was mittlerweile ein fünf Sterne Hotel ist, ging es auch schon bald ins Grüne — und zwar dem Sant‘ Oswald Weg entlang. Dieser wurde nach dem angelsächsischen König Oswald von Northumbria benannt.
    Der Weg führt über Treppen (F4) am Rande des Berges Monte Tondo (dt. Runder Berg) entlang und man hat eine schöne Aussicht auf Bozen (F5). Aber es ging wirklich nur ein bisschen mehr als 100 Höhemmeter den Berg hoch, also nicht viel.
    Serpentinenmäßig ging es dann wieder runter und zurück zur Zivilisation.
    Dort kamen wir am Castel Klebenstein (dt. etwa Burg am Felsen) vorbei (F6). Diese ist ein kleiner Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert.
    An der Wassermauer entlang, ein promenadeähnlicher Weg, welcher die Talvera von der Stadt abgrenzt. Die Talfer („die Strömende“) ist ein Fluss welcher Alt-Bozen von den neueren Stadtviertel teilt und hinter Bozen in die Eisack mündet.
    Anyways, ein paar hundert Meter entlang der Wassermauer, vorbei an angepflanzten Hanfpalmen (leider kein THC drin 🥲), konnten wir auch bald Castel Campiglio sehen (F7). Dies ist eine kleine Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Recht unscheinbar, aber schön.
    Hinter der Burg ging es dann nach links zurück in die Stadt. Dort war unser nächster stop der Piazza Walther (dt. Walther Platz), wo wir uns ein Eis geholt haben (F8).
    Gegenüber von dem Platz konnte man übrigens auch den Dom Maria Himmelfahrt sehen (F9). Erste Kirchenbauten an dieser Stelle gab es bereits im 12. Jahrhundert, aber die heutige Kathedrale stammt größtenteils aus dem 15. Jahrhundert, als sie im gotischen Stil neu errichtet wurde.
    Gothik 🥰.

    Halb vier waren wir wieder am Auto und sind zurück zur Ferienwonung gefahren.
    Nach einer kurzen Pause ging es dann in eine Pizzeria im Dorf, um dort zu essen.
    Nach einem kleinen mental breakdown von mir, ist Christina zum Markt gerannt (weil der gleich zu gemacht hat), um mir dann später noch einen Salat zu machen (F11).
    Read more

  • Tag 11: Gardasee

    August 31, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute hieß es mal wieder entspannen.
    Nach einem genüsslichen Frühstück ging es für uns ins Auto. Die Fahrt zum Gardasee etwa drei Stunden dauern.
    Kurz vor 13 Uhr konnten wir den See zwar schon sehen (F1), jedoch einen Parkplatz gefunden haben wir noch nicht. Die ganzen Parkplätze am Rand vom See waren bereits alle gefüllt, über die ganzen 20km, die wir entlang der Küste gefahren sind.
    Naja, irgendwann haben wir dann einen Parkplatz in Malcesine gefunden und konnten das Auto parken.
    Nach einem kurzen Walk waren wir auch schon am Strand — oder naja, der sandigen Wiese (F2).
    Und während wir im See sind, schwimmen, paddeln und entspannen, berichte ich mal etwas zum Gardasee.
    Er ist der größte See Italiens und auch unter den Deutschen sehr bekannt. Er ist circa 50km lang und bis zu 17km breit. Er ist, wie viele andere Seen Norditaliens, ein Gletschersee.
    Bereits in der Antike besiedelten ihn Römer und nannten ihn Benacus. Sowohl damals wie heute ist er ein kultureller Standort in inmitten von Italien.
    Hier wurden außerdem Szenen von „Call me by Your Name“ gedreht :).

    Naja, 18 Uhr haben wir dann zusammen gepackt und sind zurück zum Auto.
    Von dort aus ging es nach Flavon, ein 90km entferntes Dorf, welches südlich von Tuenno lag.
    Dort haben wir im Ristorante Pizzeria Centrale Abendbrot gegessen. Ich hatte eine Portion Pommes und zum Nachtisch gab es eine Mascarpone Creme mit Erdbeeren. Das Essen dort war echt sehr gut 👍.
    Read more

  • Tag 12: San Romerdio

    September 1, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute hieß es ein wenig mehr Abendteuer.
    Nachdem wir das Auto geparkt haben, ging es für uns erstmal wieder an einem Apfelanbau runter.
    Am Beginn des Weges begrüßte uns ein Schild (F1) und Maximilian hat erstmal protestiert, weil wir ja gar keinen Helm mit hatten 😱)
    Naja, auf jeden Fall ging es dann auf den Pfad.

    Der Weg wurde bereits von Pilgern im Mittelalter genutzt und führt an beziehungsweise in den Felswänden entlang (F2). Man hat eine gute Aussicht (F3) auf das Val di Non und manchmal auch die Dolomiten.
    Nach ein bisschen mehr als 2km ging es dann vom Waldpfad auf der Straße weiter (F4).

    Bald kamen wir aber am Santuario di San Romedio an (F5). Das Heiligtum besteht aus mehreren kleinen Kirchen und Kapellen, die terrassenartig übereinander auf einem steilen Felsen gebaut sind. Nachdem wir die Innenräume begutachtet haben, sind wir weiter zum Bärgehege von Bruno. Dieser ist ein Braunbär, der hier lebt und vorher einer Privatperson gehörte, welcher ihn auf Märkten ausgestellt hatte und in einem kleinen Käfig hielt.

    Es ging den selben Weg zurück und dann ins Auto, um zum Lago di Giustina zu fahren. Dieser ist ein etwas größerer See und hat sogar paar Gänse und Enten, die dort leben. Dazu steht dort ne Statue von dem Radicosauro, ein Fabelwesen, ist eine Art Einhorn das Frieden bringt.
    Read more

  • Tag 13: Oberbozen

    September 2, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute ging es mit der Seilbahn nach Oberbozen.
    Kurz nach 14 Uhr stiegen wir auf 1.227 Metern über dem Meeresspiegel aus und begannen unsere Wanderung des Tages.
    Die ersten paar Meter führten uns entlang der Schmalspurbahn (F1) bevor wir links abbogen, um einen kleinen Feldweg einzuschlagen. Dort trafen wir auf eine kleine Familie von vier Kühen und nach einer kurzen Diskussion (weil wir ja Mo mit hatten und kurz davor erst wieder ein Hund durch eine Kuh umgebracht wurde) ging es dann auch über die Wiese (F2).
    Am anderen Ende der Wiese ging es dann erstmal in ein kleines Wäldchen, was die sommerlichen Temperaturen um einiges erträglicherer machte.
    Nun bald ging es Serpentinen-mäßig die waldpfade bergab, um auf eine alte Römerstraße zu gelangen, welche uns aus dem Wäldchen und zurück auf eine Wiese führte (F3). Diese führte uns weitere 50 hm runter bis wir endlich, kurz vor 16 Uhr, die Erdpyramiden vom Rivellaungraben erreichten (F4).

    Die Erdpyramiden sind große Säulen aus Bodenmaterial auf welchen meist ein großer Stein thront, welcher als eine Art Dach genutzt wird. Hierdurch wird das Segement nicht abgetragen und die Meterhohen Spitzen entstehen — Erdpyramiden halt.
    Nachdem wir diese bewundert haben ging es auch schon wieder auf den Rückweg. Diesmal hieß es die 150 hm wieder hochzulaufen. Ich war leider bissl langsamer als die restliche Familie, also sind die schon mal vorgelaufen.
    Gerade als wir die ersten Ferienwohnungen (oder sowas) von Oberbozen erreichten, setzte der erste Regenschauer ein (F5).
    Dieser hielt auch an bis wir die Seilbahn wieder erreichten.
    Mit einen der letzten Gondeln fuhren wir wieder runter, erst noch trocken (F6). Sobald wir jedoch unten waren, setzte der Regen erneut ein — und diesmal sogar noch heftiger.
    Wir warteten bis es einigermaßen abklang und rannten dann zum Parkplatz. Er war zwar eigentlich nicht weit entfernt, klitsch nass wurden wir aber trotzdem (F7).
    Zum Abendbrot gab es Wraps mit verschiedenen Möglichkeiten (gemischtes Gemüse, Gurken, Nuggets (sogar paar vegane für mich) oder Fischstäbchen).
    Read more

    Trip end
    September 5, 2025