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  • Day24

    Coromandel

    January 22, 2017 in New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Ahoi mein Freund!

    Wir haben gestern Abend spontan entschieden noch eine Nacht bei Mags zu bleiben. Das Wetter war schlecht und es war schon spät, als wir am Abend von unserem Coast to Coast Walk heimkamen.
    Übrigens gab es dort auf dem Weg runter vom Mount Eden eine Schaukel. Einfach so....Hat super viel Spaß gemacht!
    Nach einigen Besorgungen ging es dann wieder zurück auf die Straße, Richtung Coromandel. Uns wurde gesagt, dass es dort sehr schön sein sollte. Mai und ich sind also stundenlang Berge hoch und runter und an der Küste entlang gefahren. Bis wir im Ort Coromandel waren.
    Der Ort besteht aus einer einzigen Straße. Das wars. Die ganzen Schwärmereien Coromandel gegenüber mussten also der Region und nicht dem Ort gegolten haben.
    Nach einer leckeren Pizza (die nur 10$ anstatt 24$ gekostet hat, weil heute Sonntag ist) fuhren wir weiter. Berge rauf. Berge runter. In Schlangenlinien. Auf einem der Berge gab es einen Aussichtspunkt, aber es war zu windig, um die Aussicht zu genießen. Und Regenwolken waren zu sehen. Also wieder ab ins Auto und losgefahren. Keine drei Minuten später schüttete es wie aus Eimern. Für ungefähr fünf Minuten. Richtiges Aprilwetter.
    Im nächsten Dorf (Te Rerenga) beschlossen wir bei großen Grundstücken anzuhalten, um zu fragen, ob wir dort mit unserem Auto parken dürfen. Damit wir nicht die teuren Campingplätze bezahlen müssen. Freedom Camping darf man hier nicht mit dem Auto und man muss 200-400$ Strafe zahlen.
    Da Ju und Ed uns erzählt hatten, dass sie so meistens schlafen, haben wir gedacht, dass wir es auch einfach probieren. Mehr als ein Nein können sie ja nicht sagen.
    Direkt beim ersten Haus kam ein alter Mann aus dem Haus und wir erklärten ihm unser Anliegen.
    Dann kam auch seine Frau raus und beide sagten direkt Ja. Tatsächlich boten sie uns an in ihrem Garten zu schlafen. Dort haben sie den ganzen Sommer über ein Zelt stehen, samt Matratzen.
    Mit einer direkten Zusage hatten Mai und ich nicht gerechnet. Wir sind aber sehr dankbar und beeindruckt von der Höflichkeit der Neuseeländer.
    Den Abend über saßen wir mit dem alten Ehepaar im Wohnzimmer, redeten über dies und jenes und schauten TV.
    Die kommenden Tage soll das Wetter eher schlecht werden. Nach dem Sturm in Auckland, der heftigen Schaden hinterlassen hat, habe ich ein bisschen Angst...

    Mood: dankbar, besorgt
    Song of the day: Lady Gaga - Million reasons

    Herzallerliebst,
    Mel reist.
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