• W2/D1 Wildlife Projekt

    9 ottobre 2023, Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute war ich wieder um kurz nach 7 Uhr im Wildlife Projekt und hatte diesmal den Bereich B2, also war ich bei den Vögeln und Paris war meine Wärterin. Ich habe sie auch im Laufe des Tages gefragt, ob sie schon mal in Paris war und tatsächlich war sie schon 4 Mal dort.
    Als aller erstes muss sie jeden Morgen nach den verletzten Küken in der Aufzuchtstation schauen, ob es ihnen gut geht. Im Moment haben sie einen silbernen Specht und ein Küken einer bestimmten Taubenart, welches aus ihrem natürlichen Nest gefallen war (letztes Bild).
    Neben all den Küken steht auch noch eine kleine Eule namens Buh. Der Name kommt daher, weil er immer buobuo, buobuo, buobuo ruft.
    Meine Hauptbeschäftigung war eigentlich den ganzen Tag nur unterschiedliche Vögel zu füttern, den alten Napf von ihnen auszuwaschen und das ganze später am Tag zu wiederholen. Aber jedes Mal die Freudenschreie und Freudentänze der Vögel zu sehen, motiviert einen wirklich. Heute ist Max des Öfteren auf mir gelandet.
    Paris weiß aber zum Glück genau, dass die Arbeit hauptsächlich aus Abwaschen besteht und wollte mir daher ein bisschen Abwechslung geben und ließ mich dann an der Tour eines anderen Wärters teilhaben.
    Als erstes gab es eine Show mit den Koalas und er hat ein bisschen über sie erzählt.
    Anschließend hat er uns zu einem Becken voller Fische geführt, die sehr laut sind, wenn man sie füttert, da sie ihren Mund so schnell zuschlagen.
    Dann hat er die Besucher noch zu den 2 Cassowarys geführt, welche übrigens die gefährlichsten Vögel der Welt sind. Die Spezies ist 18 Mio.+ Jahre alt und stammt vom Corythoraptor ab.
    Manchmal machen sie auch ein bestimmtes Graulen, dass sie aber nur sehr selten machen, wenn sie z.B. kommunizieren wollen. Ich dachte zuerst, dass ich das wohl nicht erleben werde, doch dann hat der weibliche Cassowary dieses Geräusch gemacht. Es ist ein extrem tiefes Geräusch und man kann es wirklich im ganzen Körper spüren. Das beeindruckendste ist, dass man es nicht aufnehmen kann, denn diese Frequenz kann von einer normalen Kamera nicht aufgezeichnet werden. Das zu spüren, war schon sehr beeindruckend.
    Zum Mittag gab es diesmal ein Lunchpaket, in dem ein großes Sandwich, ein Apfel, ein Trinkpack und ein Schokomuffin war. Danach habe ich weitergemacht mit dem Nahrung der Tiere austauschen und mich danach nochmal um die Babytaube gekümmert.
    Am Ende des Tages mussten wir noch ein paar Vögel in Käfige sperren, damit sie nachts nicht alles verwüsten. Dabei war auch ein kleiner Papagei namens Bonnie, der noch relativ wild ist und sehr schwer zu fangen war. (Er hat Paris auch einen blauen Fleck an der Hand verpasst).
    Zurück im Hostel habe ich mich nur noch entspannt und am Abend saßen wir wieder zusammen und haben Abend gegessen. Für mich gab es wieder Brot mit Käse.
    Leggi altro