• Von Hotspot zu hot spot

    August 31, 2024 in Albania ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Tag startet mit dem gleichmäßigen Wummern des Stahlkolosses, der uns im Schlaf nach Duress brachte.
    nachdem der Startschuss in Form einer stählernen Laderampe gefallen ist jagen wir unsere 122 silbernen Pferde Richtung Tirana. Mit breitem Grinsen genießen wir das fremde Land, welches uns von Anfang an wie ein Stück Heimat vorkommt. Unser Defender erscheint wie die perfekte Metapher für Albanien: nie ganz ganz, aber auch nie ganz kaputt.
    mit diesem Bild im Kopf schlendern wir durch Tirana. Eine Stadt, die den Spagat zwischen Armut und Luxus machen muss. Nach 3 Stunden Hauptstadt einem Bier, Mittagessen und neuen Haarschnitt haben wir genug von der Menschenmasse und wir brechen auf Richtung Horizont, Richtung Strand, Richtung Wildnis.
    Ganz nach dem Motto „If you have everything under control, you‘re moving too slow“ brettern wir mit 90km/h auf der neuen Autobahn Richtung Shkodra. Die einzige Konkurenz liefern uns der blaulichtschwingende Feuerwehr-LKW Konvoi der uns mit 90,5 km/h überholt. Wir glauben ihre Eile gilt den links und rechts der Autobahn aufsteigenden Rauchsäulen, werden aber beim nächsten Restaurant eines besseren belehrt, als die LKWs inklusive Polizeieskorte anhält und Kaffee holen. Ohne Mampf kein Kampf gilt auch hier.
    Die gewünschte Ruhe finden wir danach an einem verlassenen Strand im Norden, an dem unser aufblühender Defender seine Winterräder das erste Mal im Sand vergraben kann und wir unsere Füße im Meer benetzen dürfen. Hier verbringen wir den Abend bei Essen, Sonne, Bier und Meeresrauschen.
    Unsere Odysee des Tages begann in der Gefangenheit eines Stahlkolosses und ended in der Freiheit eines einsamen Strandes, vom wummern der Technik zum Rauschen der Natur.
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