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Offroad Albanien

Folge unserer Reise via Italien nach Albanien und begleite uns über die Pfade abseits der befestigten Strassen! Abenteuer mit Philip und Mountain goat Mike Read more
  • Trip start
    August 29, 2024

    1. Nacht und Parma

    August 29, 2024 in Switzerland ⋅ ☀️ 27 °C

    Nun endlich geht es los! Philip und ich gönnen meinem Landrover Defender ein wenig Auslauf in seinem natürlichen Habitat und fahren nach Albanien. Das Ziel ist es, dort die bergige Natur zu erkunden und möglichst viele unbefestigte Strassen zu fahren. Wir werden sehen, was möglich ist. Nun fahren wir also los Richtung Ancona, wo wir die Fähre nach Duress nehmen werden. Bei einem Übernachtungszwischenstop vor Parma testet Philip zum ersten Mal das Dachzelt und ich den neuen Ausbau im Defender. Die Nacht war kurz, aber gut , und schon fahren wir weiter.

    Defekte: Aussenspiegel
    Km: ca. 600
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  • Überfahrt nach Duress

    August 30, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach einem guten Frühstück mit Cappuccino und Cornetto in Parma fahren wir weiter nach Ancona, wo wir direkt auf die Fähre fahren können. Es hat wenig Passagiere und Fahrzeuge, es ist daher sehr gemütlich. Wir beziehen unsere Kabine und machen es uns auf Deck (bei glühender Hitze) bei einem Spiel und einem grossen Bier gemütlich. Wir sind beide müde daher gibt es früh Nachtruhe.Read more

  • Von Hotspot zu hot spot

    August 31, 2024 in Albania ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Tag startet mit dem gleichmäßigen Wummern des Stahlkolosses, der uns im Schlaf nach Duress brachte.
    nachdem der Startschuss in Form einer stählernen Laderampe gefallen ist jagen wir unsere 122 silbernen Pferde Richtung Tirana. Mit breitem Grinsen genießen wir das fremde Land, welches uns von Anfang an wie ein Stück Heimat vorkommt. Unser Defender erscheint wie die perfekte Metapher für Albanien: nie ganz ganz, aber auch nie ganz kaputt.
    mit diesem Bild im Kopf schlendern wir durch Tirana. Eine Stadt, die den Spagat zwischen Armut und Luxus machen muss. Nach 3 Stunden Hauptstadt einem Bier, Mittagessen und neuen Haarschnitt haben wir genug von der Menschenmasse und wir brechen auf Richtung Horizont, Richtung Strand, Richtung Wildnis.
    Ganz nach dem Motto „If you have everything under control, you‘re moving too slow“ brettern wir mit 90km/h auf der neuen Autobahn Richtung Shkodra. Die einzige Konkurenz liefern uns der blaulichtschwingende Feuerwehr-LKW Konvoi der uns mit 90,5 km/h überholt. Wir glauben ihre Eile gilt den links und rechts der Autobahn aufsteigenden Rauchsäulen, werden aber beim nächsten Restaurant eines besseren belehrt, als die LKWs inklusive Polizeieskorte anhält und Kaffee holen. Ohne Mampf kein Kampf gilt auch hier.
    Die gewünschte Ruhe finden wir danach an einem verlassenen Strand im Norden, an dem unser aufblühender Defender seine Winterräder das erste Mal im Sand vergraben kann und wir unsere Füße im Meer benetzen dürfen. Hier verbringen wir den Abend bei Essen, Sonne, Bier und Meeresrauschen.
    Unsere Odysee des Tages begann in der Gefangenheit eines Stahlkolosses und ended in der Freiheit eines einsamen Strandes, vom wummern der Technik zum Rauschen der Natur.
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  • Ab in die Berge

    September 1, 2024 in Albania ⋅ ⛅ 32 °C

    Mit einer abenteuerlichen Offroad-Route starten wir unseren ersten Tag neben den Strassen.
    Okay, zuerst gehen wir noch kurz im Meer baden, wann kann man das schon?
    Und ohne Kaffee den Tag starten ist auch doof, darum setzen wir uns noch kurz in die Strandbar und geniessen Kaffee und Cornetto.
    Die Besitzer sind unglaublich nett und geben uns gute Tipps, darum wirds halt 11:00 bis wor starten.
    Okay, wir fahren durch Shkoder, ein kurzer Besuch muss schon sein.
    Okay, das lokale Gastgewerbe unterstützen, und sich Bier / Kebab und einem Salat (und Tzatziki) gönnen gehört sich einfach. Also wirds halt 14:00 bis unser Offroadtag startet.
    Aber jetzt los auf nach Theth.
    Okay, die Brombeeren am Strassenrand sehen auch lecker aus, kurz sammeln.
    So aber jetzt los 😉
    Die letzten 50m am Abend waren dann wirklich noch Offroad. Aber wir sind glücklich und ready für das erste richtige Offroad-Abenteuer.
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  • Endlich richtig Off-Road 😍

    September 2, 2024 in Albania ⋅ ☁️ 29 °C

    Wenn man sich Abenteuer wünscht und Abenteuer kriegt…!
    Durch das Rauschen eines Wasserfalls aufwachen ist schon paradiesisch, dass sich zusätzlich im Umkreis von ca. 2km nur Pumas und Bären befinden macht das Ganze nur noch besser.
    Nach einem selbstgebrauten Kaffee machen wir uns auf von Teth offroad nach Shkoder zurück. Die gelegentliche Fotosession muss dabei auch sein, sonst glaubst du uns ja nicht, wie Abseits und wie unglaublich schön das Ganze ist.
    Nach einem Tag atemberaubender Strecken, fahren wir noch dem Val Verzasca Albaniens entlang und entscheiden uns spontan für einen Sprung ins blaue Kühl und ordentlichem Essen vom Grill (12chf für Essen, Trinken für 2 Personen).

    Danach wurde es schon spät und ich habe ein tolles Plätzchen am Meer gefunden. Jedoch wird der Weg immer enger, das Meer kommt immer näher und seit 20min haben wir keine Autos oder Menschen gesehen. Aus Teer wird Kies, aus Kies wird Sand und aus Autospuren werden Fussspuren.
    Mit den berühmten letzten Worten von Michu: „ Lueg mou obs geit“. Gehe ich im Dunkel in den Birkenstöcken durchs Dickicht. Ich werde von Mücken gefressen.
    Knurren, Bellen…. zwei wilde Hunde verfolgen mich. In einem durch Birkenstöcken beflügelten Usain Bolt Sprint renne ich davon. Sicherheit in Form vom Defender kommt näher. geschafft, überlebt.

    60min und ein bisschen angepisst später erreichen wir noch unsern Schlafplatz.

    Abenteuer ja, nur bitte nicht mehr so viel
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  • Ok, nun aber richtig!

    September 3, 2024 in Albania ⋅ 🌩️ 22 °C

    „Blinken muss sein“
    Am Morgen am Meer gestartet, machen wir eine Zeitreise durchs letzte Jahrhundert anhand albanischer Dörfer. Einen kurzen Sprint auf der neuen Autobahn später, sind wir schon miten im Gelände. Nach mehreren Flussdurchquerungen, einem Aufstieg durch ein weiteres Flussbett und mehreren Pässen und Gipfel haben wir in 6h keinen Teer dafür maximal 6 Personen gesehen.
    Und einmal geblinkt um aus dem Flussbett wieder auf den Trampelpfad zu biegen, die Frösche waren froh.
    Als Verpflegung haben wir noch je eine halbe Pizza die uns vom Frühstück übrig blieb (😏 ja du hast den Satz richtig gelesen).
    Auf 1300müm schlagen wir unsere Zelte auf und gönnen uns ein paar Bier und Tortellini.
    Uuuund bauen die Zelte wieder ab weil ein Gewitter aufzieht, zum Glück ist der Defender innen geräumig.
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  • Ein Abstecher zurück in die Zivilisation

    September 4, 2024 in Albania ⋅ ☀️ 32 °C

    Aufwachen im Paradies und erstmals den Trank der Götter trinken.
    Die Nacht war kuschelig, da wir beide im Defender schliefen, weil ein Gewitter über uns zog (laut Meteo, in Echt kam nur ein Gutsch Wasser).
    Nach dem ersten Kaffee satteln wir unsern Silberpfeil und rasen zurück in die Zivilisation. Und mit rasen meine ich rasen. Nach den ersten Versüchen mit gefühlten 3km/h, haben wir an Sicherheit gewonnen und geben dem Gefährt die Pedal to the Metal Behandlung. Uns allen tut das gut, da wir nicht mehr jeden Stein spüren, sondern die Reifen und Federungen ihre Arbeit tun können. Geil.
    Auch geil, dass wir kurz vor Elbasan von zwei Arbeitern auf die Autobahn gewiesen werden, über die Ausfahrt. Wer nun schon einmal auf einer Autobahn war, weiss vielleicht, dass die Ausfahrt generell nicht mit deiner Spur sondern der Gegenfahrspur verbunden ist. Alles kein Problem ist ja zweispurig. Als Geisterfahrer zurück in die Zivilisation, echt komisches Gefühl.
    In Elbasan angekommen, schafft es Michu durch ein gekonntes durch-die-Glunge-fahren, nicht einen Fussgänger vollzuspritzen, sondern gleich zwei Fahrer durchs Fenster ihrer frisch geputzen Autos unverhoffte Abkühlung zu verschaffen.
    Kurz einkaufen (Bier, Wasser, Cornetto) und wieder ab in die Wildnis, durch Dörfer die eine Hauptstrasse haben, die bei uns nicht als Bikeweg zählen würde.
    Der krönende Abschluss? Campingplatz auf dem Gipfel eines Berges. Die Bauern und Lokalen haben Freude am Silverblitz und unserer Faszination für ihre Heimat die Tag für Tag wächst.
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  • Schöner Scheiss

    September 5, 2024 in Albania ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einem kurzen Schwatz mit dem Landbesitzer, seiner Kuh und seinem Esel feuert die silberne Rackete auf allen Zylindern Richtung Ende der Tour. Letzte Etape mit dem glorreichen Ziel: Berat, Stadt der tausend Fenster, Stadt eines fetten Essens und wohlverdienten Siegesbieren. Geil.
    Doch das vorläufige Ende der Tour kam schneller als verhofft.
    Nach ratlosen Minuten im Bachbett, einem Erkundungsflug mit der Drohne haben wir zwei Ingenieure, Könige der Logik und der Problemlösung, einen Plan.
    Wir fahren los und der Motor heult, aber die Welt bleibt stehen. Wir stecken fest.
    Wir schaufeln, wir holen Holz, wir keilen und wir versuchen. Die Welt und unsere Räder drehen sich, aber unsere Position auf der Kugel verweilt.
    Am Arsch der Welt stecken wir im Bachbett.
    Keine Stadt, keine Strassen, keine Leute weit und breit.
    Mit einer vollen Flasche Wasser rennt Philip Richtung Offroadpiste, in der Hoffnung andere Verrückte zu treffen, damit wir nicht im Fluss schlafen müssen. Aber das Video erklärts besser, schaus dir an!
    Eine 7-köpfige Familie rettet uns mit einer Schnur aus dem wortwörtlichen Schla(m)massel und geben uns frische Trauben als Stärkung und ein paar Ratschläge mit auf den Weg.
    4 Stunden später sitzen wir mit vollem Herzen und leerem Tank in Berat und geniessen die aufgeschobene Henkersmahlzeit.
    Eine Abenteuer für die Geschichtsbücher, die du dir an noch vielen Festen von uns anhören werden musst😀 Entschuldigung
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  • Bye bye Albanien

    September 7, 2024 in Switzerland ⋅ ⛅ 13 °C

    Berat, die Stadt der tausend Fenster! Ein weiteres, unerwartetes Highlight. Eine Stadt, voller Leben und Menschen, die zum Verweilen einlädt. Da aber bereits das Ende unseres Abenteuers bevorsteht, haben wir nicht die Zeit, uns in dieser Stadt treiben zu lassen. Wir lassen es uns aber doch nicht entgehen, in einem der vielen, kleinen und bezaubernden Restaurants, die vorwiegend lokale Speisen und Produkte servieren, uns verwöhnen und die Woche voller Eindrücke nochmals revue passieren zu lassen.

    Beim anschliessenden Schlendern durch die Ausgangsmeile, zurück zu unserem fahrbaren Zuhause, entsteht der Plan, doch noch ans Meer und in die Nähe von Durrës zu fahren, um dort zu Übernachten. Gesagt, getan.

    Wir brettern durch die schwarze, albanische Nacht (einwenig getreu dem Motto „If you have everything under control, your driving too slow“) und finden ein weiteres Plätzchen direkt am Meer. Rasch die Gezeitentabelle gecheckt (und nach Hundegebell gelauscht), Zelt aufgebaut, dann geht es ab ins mobile Bett.

    Nach einer erholsamen Nacht fahren wir ins stressige, dichtgedrängte Durrës, auf der Suche nach was ess- und trinkbarem. Rasch (aber sehr fein) in einem Imbiss verpflegt, geht es ab in Richtung Fähre, Ancona, Zuhause.

    In Ancona angekommen verbrauchen wir die drei Stunden Staureserve bereits auf dem Hafengelände. Anschliessend kommen wir aber sehr rasch voran, weshalb wir die letzte Nacht nicht in Italien, sondern in Schläflis Wald gleich um die Ecke verbringen. Am nächsten Morgen empfängt uns kaltes, nasses Wetter und ein leckeres Frühstück beim Ausleiher des Dachzelts. Dieses abgebaut, geht es nun definitiv nach hause.

    Danke Albanien! Wir hatten eine geniale Zeit in einem Land voller Überraschungen. Getreu dem Spruch „Der (Offroad-)Weg ist das Ziel“ haben wir bereits die nächsten Reiseziele im Kopf.

    Bis zum nächsten Mal!
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    Trip end
    September 8, 2024