• Sonnenaufgang über dem Campsite
    Von da irgendwo kommen wir...und da gehts hinWieder durch die MangrovenWellenreitschuleLaundry-TimeVerdient 😉Alan

    Tag 23 - Waorahi - Mangawhai

    October 24, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    (bin ein wenig mit den Bildern durcheinander gekommen - daher kommt euch das ein oder andere sicher bekannt vor)

    Heute morgen gab's den perfekten Sonnenaufgang. Den Wecker hatten wir auf kurz vor 06:00 Uhr gestellt, damit wir den Sonnenaufgang von der Anhöhe auf der der Campsite war sehen können. Es hat geklappt! Ein traumhafter Sonnernaufgang war zusehen! 🤩
    Alle im Camp waren auf den Beinen und haben sich das Schauspiel mit angeschaut🤗. Das Frühstück haben ebenfalls alle dort vor Ort auf den Bänken mit Blick gen Osten genossen und sind auch alle nach und nach ganz entspannt los.

    Nach kurzer Zeit auf dem Trail ging es plötzlich einen kleinen Pfad nach links in den Wald hinein - man konnte sich entscheiden ob man diesen Buschweg nimmt oder die Gravelroad weiter nach unten. Wir haben uns für den Buschweg entschieden und hatten einen traumhaft geschlängelten Pfad von ca 2 Kilometern, der uns durch den Wald nach unten führte! 🙃🙃

    Als wir wieder auf dem "richtigen" Trail angekommen sind, saß Sophie mit ihrem Frühstück auf der Wegekreuzung und fragte total verdutzt "Wo kommts denn ihr her?"😅 Wir haben ihr kurz erklärt, welchen Weg wir gelaufen sind und dann gings für uns drei auch schon weiter Richtung Straße.
    Nach einem kurzen Stück über die Gravelroad ging es weiter über Farmland. Selbst hier schafft man es, die Hiker das Weideland hoch und runter zu jagen 😅😅. Unter der warmen Sonne quälten wir uns zusammen mit Marianne und Arnold die letzten Meter nach oben, bevor es über einen traumhaften Trail am Meer oberhalb der Klippen weiterging.
    Kurze Rast auf der Bank mit Blick über die Bucht und weiter ging es an der Küste entlang. 🤗

    Nach weiteren 4 Kilometern gab's einen Stopp beim Bäcker, wo wir vermutlich für die nächste Zeit Marianne und Arnold verabschiedet haben. Nach weiteren 5 Kilometern erreichten wir unsere Unterkunft für heute.

    Wir schlafen bei Alan, einem Trailangel in Mangawhai🙂.

    Alan ist irgendwas um die 50, hat elendig lange graue Haare und ist ein stämmiger Mensch, der den Hikern sein ganzes Haus zur freien Verfügung stellt. Fühlt euch wie zu Hause. Natürlich gab es wieder die Kennenlernfragen wie: woher kommt ihr, was macht ihr beruflich, wart ihr schon hier und dort....!? Alan fliegt einmal im Jahr für 2 Monate nach Ghana, um dort bei einem Projekt mitzuarbeiten, welches Toiletten und Hygiene in die Dörfer bringen soll. Seine beiden Katzen werden dann von Work & Travelern versorgt, die in der Zeit bei ihm einziehen. Ginger, so die eine Katze, ist recht mager und total verchmust. Stolze 20 Jahre ist die kleine alt.
    Alan ist sehr herzlich und tut viel für die Hiker, die da sind. Dennoch ist der 'Sauberkeits-Standard' den man aus Europa kennt, hier nicht zu erkennen. Ob Alan einen Staubsauger oder eine Waschmaschine besitzt, bleibt ein Rätsel 🤭

    Für kleines Geld haben wir bei Alan ein eigenes Zimmer bekommen. Badezimmer, Küche und den Garten teilen wir uns mit allen anderen. Richard, Lara und Ruth sind ebenfalls hier eingekehrt. 🙂🙂

    Nachdem wir "eingecheckt" hatten, gings erstmal zur Laundry, unsere Klamotten brauchten dringend eine Dusche😅. Danach gab's ne super leckere Pizza für uns. Die Katze des Hauses hat Christian auch gleich in Beschlag genommen🤩🤩. Auch hat uns Abends Alan wieder interessante Geschichten erzählt und mit dem Finger im dicken alten Papieratlas Gegenden gezeigt, wo er schon war. Das ist so toll, welche Geschichten und Erzählungen man hier bekommt. Das bekommt man auch nur, wenn man zu Fuß unterwegs ist und den Kontakt zu den Einheimischen aufnimmt.

    Das Zähneputzen hat Alan, welcher auch Musiklehrer ist, mit eigenen Songs auf der Gitarre untermalt.

    Nun geht's gleich in die Federn und wir sagen gute Nacht für heute.
    Nicole & Christian 🪅
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