• Tag 26 - Orewa - Albany - Auckland Ctr

    October 27, 2024 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem wir eine ruhig Nacht ohne Regen hatten, mussten wir am Morgen leider Gottes doch noch auf die Sonne warten, denn durch den Regen am vergangenen Tag war unser Zelt einfach noch richtig nass☺️☺️. Nach einer Stunde Sonnentrocknung waren Footprint, Außen- und Innenzelt trocken und wir fertig für die Abreise. (Natürlich erst die Stühle zurückbringen und Geschichten erzählen, wer wir sind und warum wir mit so großen Rucksäcken unterwegs sind😉).

    Das Ziel der den nächsten 3 Kilometern war eine deutsche Bäckerei in Silverdale! Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. 😋😋 Nach einem zweiten Frühstück mit ordentlichen Brötchen und German Brezen (und einem dicken Daumen nach oben für das Meisterwerk der indischen Backfachangestellten), ging es zur nächsten Bushaltestelle, um zum Shoppingcenter nach Auckland-Albany zu kommen.
    Unsere Ausrüstung braucht ein Upgrade! 😉🙃

    Nun im Albany-Shoppingcenter angekommen, wären wir am liebsten wieder in Wald und Farmland verschwunden. So viele Menschen und so laut alles 😅😅. Ne, das waren wir ja nach guten 3,5 Wochen auf dem Trail gar nicht mehr gewöhnt. Nützt nix, wenn müssen shoppen gehen. Nach guten 2,5 Stunden war alles erledigt und wir kümmerten uns noch bei booking.com um die Unterkunft in Auckland, da es hier einen Restday geben sollte, damit sich Nicole mal ordentlich auskurieren kann.

    Upgrade:
    1. Handtücher:
    Unsere aktuellen Handtücher trocknen uns einfach nicht - also zwei neue müssen her;

    2. Wasserfilter:
    Der Wasserfilter muss getauscht werden (zu unpraktisch für NZ), Wir haben einen von Katadyn, der zu Hause gut funktioniert. Da aber fast alle Getränkequellen Wassertanks an den Campsites sind, ist der Filter hier nicht brauchbar (ist aufgrund seines Schwimmers eher für Fließgewässer/Seen gedacht);

    3. Schuhe:
    Unsere Barfußschuhe lieben wir, aber Nicoles (die pink/schwarzen) sind zu schwer und brauchen einfach zu lange zum trocknen. Die schwarzen von Christian sind einfach zu unbequem, wenn sie nass sind. Daher die "Birkenstock für Arme" 😅😅. Sind sehr leicht und ruckzuck wieder trocknen. Für die Flußquerungen kommen wir mit unseren Stiefeln ganz gut zurecht, da diese in einem Tag wieder trocken sind😉;

    4. Hose Nicole
    Nicole brauch ne neue Hose (ca. 3kg weniger Hüfte) - diesmal schnelltrocknend und mit Gummizug, für die nächsten 3kg😅;

    5. Gore Jacke und Notizbuch von Christian:
    In den letzten 4 Wochen nicht benutzt, daher auch aussortiert;

    6. Handy Nicole:
    Displayschutz hat sich in der Sonne gelöst, daher musste eine neue Folie drauf.

    +++++++++
    an dieser Stelle ein dickes Danke an die Autorin des tollen Podcasts 'Wanderwach & Kaffee', dass Du unsere Habe in der Zeit in der wir durch Schlamm und Regen stapfen, in Obhut hälst!🌻
    +++++++++

    Trotz der Erkältung von Nicole ergab sich bisher kein Restday. Also legen wir diesen hier bis Dienstag ein, bevor es dann weitere 3 Tage zu Fuß um Auckland herum geht. 🙃🙃
    Alles erwandern wir in Auckland nicht, auch wenn der Trail das so vorsieht.

    Wenn wir Bombay, den südlichsten Ortsteil Aucklands, erreicht haben, planen wir, den Part von Bombay nach Hamilton (als nächstgrößere Stadt) mit dem Inlandsbus (Intercity-Bus) zu überspringen.
    Der Weg von Auckland bis nach Hamilton soll viel aus Roadwalk bestehen.

    Kurzes Statement von uns zu den letzten 4 Wochen Te Araroa Trail:
    1.
    Einfach morgens loslaufen ist hier nicht. In der Trail-App muss alles nachgelesen werden, wo es die Campsites oder Unterkünfte gibt, ob Wege gesperrt sind und ungangen werden müssen, und, insbesondere hier auf der Nordinsel Hightide und die Lowtide zu Flussquerungen angeht. ☺️

    2.
    Jeder Tag ist neu, anders und bringt immer ein Geschenk mit. Am Anfang echt schwierig zu verinnerlichen, nach fast 4 Wochen gefühlt Standard 😅

    3.
    Der TA ist kein durchgängiger Wanderweg wie man es von Deutschland kennt. Der Weg geht an stark befahrenen Straßen entlang, durch extrem dicht bewachsene Wälder, durch Farmland wie bspw. Viehweiden oder entlang von Flüssen. Er setzt sich aus vielen kleinen Abschnitten zusammen, deren Wege von A nach C über B laufen, welche jedoch bspw. Farmland ist, dessen Überquerung bewilligt sein muss, durch gefährdete Wälder oder eben drumherum geht.

    Kurzum: Unsere Wanderwege zu Hause sind Deluxwanderwege, wenn man diese mit dem Te Ararora vergleichen würde, was man jedoch nicht machen sollte, denn das hier ist wahrlich kein einfacher Weg.

    Morgen passiert also nicht viel und der Footprint wird demnach klein Ausfallen. 😉😉

    Bis morgen aus Auckland, Nicole & Christian 🪅
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